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#1 27.12.2019, 10:18
Mile Abwesend
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Betreff: Star Wars - The Mandalorian
Die erste Star Wars Live Action Serie macht vieles richtig und zudem gelingt es ihr richtig gut, den Geist der OT einzufangen. The Mandalorian spielt ca. 5 Jahre noch "Rückkehr der Jedi-Ritter" und ist ein reinrassiger Space-Western mit etlichen Italo-Western Bezügen. Manchmal könnte man meinen, Clint persönlich würde unter der Rüstung von "Mando" stecken. Zwinkernder Smiley
Mando verdingt sich als Kopfgeldjäger und sein neuester Auftrag, den er durch Vermittlung der Gilde erhalten hat, führt ihn nach Arvala-7, wo er einen Fünfzigjährigen Flüchtigen gefangen nehmen soll – möglichst lebendig. Doch schon bald stellt sich heraus, dass er nicht der Einzige ist, der an der Zielperson Interesse hat …

Die erste Staffel umfasst 8 Folgen, jeweils zwischen 35 und 45 Minuten lang, die bis auf wenige Ausnahmen auch eine stringente Geschichte erzählen. Lediglich eine Folge ist ziemlich obsolet, aber immerhin wird dort noch ein neuer Charakter eingeführt. Generell ist die ganze Serie auf einem hohen Niveau, tolle Schauspieler, super Ausstattung und Effekte und ein eindringlicher Soundtrack von Ludwig Göransson. (Tolles Titelthema!->

YouTubehttps://www.youtube.com/watch?v=SiGd8k55mWk

)

Größter Pluspunkt neben der tollen Grundstimmung der Serie und dem starken Cast (Werner Herzog, Carl Weathers, Nick Nolte, Gina Carano, Pedro Pascal) ist natürlich
switch Spoiler:


Heute steigt das Staffelfinale. Nach den bisherigen 7 Folgen kann ich schon mal sagen, dass mir die Serie besser gefällt als die Sequels.

Hier mal ein Überblick aller Folgen:

Kapitel 1 - Das Kopfgeld
Kapitel 2 - Das Kind
Kapitel 3 - Der Fehler
Kapitel 4 - Die Zuflucht
Kapitel 5 - Der Revolverheld
Kapitel 6 - Der Gefangene
Kapitel 7 - Die Abrechnung
Kapitel 8 - ?
André
Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, das letzte Mal am 27.12.2019, 12:59 von Pascal.  

#2 27.12.2019, 13:15
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Betreff: Re: The Mandalorian
Über Apple TV+ lässt sich übrigens Disney+ US nutzen - auch ohne amerikanische Kreditkarte, falls jemand nicht bis März warten will.

Was die Serie angeht bin ich hin- und hergerissen. Die Italowestern-Elemente machen richtig Laune, vor allem das Zusammenspiel von Ästhetik und Score. Die Prämisse ist interessant, die Produktion absolut state of the art und der Cast in der Tat großartig (Werner Herzog! Cooler Smiley ). Aber anders als @Mile empfand ich die Episoden 4-6 als reine Füllfolgen, da fühlte ich mich in 90er Jahre Network-TV-Serien mit "threat of the week"-Struktur zurückversetzt. Und bei aller Huldigung des Spaghettiwesterns, macht die Serie einen großen Bogen um eines der stilprägendsten Elemente des Genres: Die Härte. Niemand darf bluten, und alles was über die sauberen Blasterschüsse hinausgeht, wird drumherum inszeniert. Disney will halt familientauglich sein, das erweckt den Eindruck, als hätten die Macher nicht so dürfen wie sie eigentlich wollten. Nicht, dass es immer Gemetzel und Blutbäder sein müssen; das war "Star Wars" sowieso noch nie und ist in der aktuellen Serienlandschaft nebenbei bemerkt auch schon fast zum Klischee geworden, aber Gewalt verursacht nun mal schmerzen, das darf man auch sehen.
Marc S.
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#3 27.12.2019, 15:30
Mile Abwesend
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Betreff: Re: Star Wars - The Mandalorian
So, Kapitel 8 gesehen. Ein großartiger Schluss der die Vorfreude auf Staffel 2 anheizt.

Und diesmal war doch Blut zu sehen Zwinkernder Smiley , der Gewaltgrad ist für Star Wars Verhältnisse absolut ok. Ich denke nicht, dass Favreau sich da stark einschränken musste.

Ja, die Folgen 4 bis 6 haben dieses „Fall der Woche“-Gefühl, wobei gerade die 4. mit dem „Söldner verteidigen Dorf gegen fiese Fieslinge“-Szenario etwas lahm war, aber immer noch unterhaltsamer als vieles andere. Und Mando hat dort Cara getroffen. 5 und 6 fand ich deutlich besser. Die beiden finalen Folgen waren sowieso großartiges Kino. Zwinkernder Smiley

Insgesamt gebe ich der Serie 9 von 10 Beska-Barren.
André
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#4 27.12.2019, 15:41
Indy2Go Anwesend
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Betreff: Re: Star Wars - The Mandalorian
Der Gewaltgrad ist für mich ja auch in Ordnung; was mich stört ist, dass immer die Kamera wegschwenken muss, wenn mal einer den Kopf verliert. Zwinkernder Smiley Darum hat "Star Wars" eigentlich nie einen Bogen gemacht. Die Gewalt wurde nie als Stilmittel in den Vordergrund gestellt, es war immer familientaugliche Unterhaltung, "The Phantom Menace" hat ja sogar ein FSK6-Rating, aber es wurde eben auch nie drumherum inszeniert. Ich finde das irgendwie unfreiwillig komisch.

Die ersten drei und die vorletzte Folge (die letzte steht noch aus) fand ich aber ziemlich stark. Etwas sperrig, aber emotional und stilisitisch "Star Wars" durch und durch.
Marc S.
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