Dt. Indiana Jones Fan Forum Summit 2020 in Berlin



#1 27.01.2017, 12:53
Kukulcan Abwesend
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Betreff: Eine gefühlte Ewigkeit Trump - wie lange noch? 5 Jahre Minimum!
Fürchtet hier noch jemand ganz konkret um sein Leben?

Die Weltuntergangsuhr wurde gestern auf zweieinhalb Minuten vor Zwölf vorgestellt und ich glaube zu recht: https://mic.com/articles/166562/democrats-introduce-a-bill-to-prevent-donald-trump
-from-launching-a-nuclear-war#.AlFN9hhtC

Einer der furchteinflössenden Absätze:
"It's not idle speculation Trump might not quite know how to handle the U.S. nuclear arsenal. Throughout the campaign season, Trump appeared not to grasp basic aspects of nuclear policy like the nuclear triad, the U.S. doctrine of maintaining nuclear weapons on land, sea and air. He's repeatedly suggested U.S. forces could use nuclear weapons in the field — despite the fact doing so could both kill millions and trigger retaliatory strikes that kill even more — and thinks the military should be "unpredictable" with nuclear weapons, a tactic that if adopted would undermine the doctrine of mutually assured destruction."

Hinzu kommt seine Aussage, dass die USA das irakische Öl hätten behalten sollen, dass sich aber vielleicht wieder eine Chance bietet.

Klar ist, dass dass der Zugriff auf die Atomsprengköpfe in den Händen eine Geisteskranken liegt - und das wird glaube ich nicht mehr als Witz gehandelt:
- pathologischer Narzissmus
- Realitätsverlust
- Sociophatie

Mal eine kurze Zusammenfassung, was die Woche gebracht hat:
- Rückzug aus Freihandelskommen TTP (harmlos)
- Obamacare wird abgeschafft
- Auftrag zum Mauerbau mit offensichtlicher Demontage des NAFTA Abkommens und jeglicher freundschaftlicher Beziehungen zu Mexiko
- Beschränkung der Einwanderung
- Die finanzielle Unterstützung eines Programms für Abtreibung wird gestrichen
- Dekret zur Abschaffung digitaler Rechte aller nicht US Bürger (deutsche Personendaten auf US Servern)
- Dekret zur Veröffentlichung von Straftaten von Immigranten
- Wiedereinführung von Folter
- Anfang der Abschaffung der EPA und weitere Dekrete zu Vorhaben, die wegen Umweltbedenken gestoppt wurden
- Entlassung hoher Beamter im Außenministerium. Hier wird ein Chance vergeben, dass Trump von Menschen mit Verstand und Erfahrung beraten werden könnten, nicht nur von Leuten, die im besten Fall unerfahren, im schlimmsten Fall rechtsradikal oder einfach "batshit insane" sind.
- Auftrag zur Investigation von Wahlbetrug ohne auch nur einen konkreten Verdacht
- Die Presse wird öffentlich aufgefordert, nicht negativ zu berichten, die Verbreitung von offensichtlichen Lügen (alternativen Fakten)
- Vielen Institutionen wird verboten, zu berichten, was bei ihnen vorgeht und Berichte z.B. über Klimawandel werden auf öffentlich kommuniziert verboten
- die spanische Webseite (+Social media) des Weißen Hauses wird abgeschaltet
- evtl. werden Sanktionen gegenüber Russland wegen der Ukraine zurückgenommen
- Die "Beschwerde"-Hotline des Weißen Hauses wurde abgeschaltet

Habe ich was vergessen?
Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, das letzte Mal am 30.01.2020, 19:27 von Kukulcan.  

#2 27.01.2017, 13:04
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
- Beführwortung von Flugverbotszonen in Syrien, was per se gut ist, ihn aber in Kontrastellung zu Putin bringt (während Hillary genau wegen dieser Beführwortung im Wahlkampf als Kriegstreiberin bezeichnet wurde).

- Nicht zu unterschätzen: der gesamte Umgang mit den Medien. Trumps Pressesprecher hat seine erste Pressekonferenz überhaupt mit einer Lüge gestartet - und kommt damit durch. Er hat den Medien gedroht - und kommt damit durch. Es wird in Neusprech von "alternativ Fakten" gesprochen - und die kommen damit durch. Trumps Berater Bannon bezeichnet die Medien als "Opposition" - und kommt damit durch. Die ganze Trump-Klientel in den USA handelt da nach dem Motto: "Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt." Man ziehe mal Parallele zu den "Lügenpresse"-Krakelern hier in Deutschland.
 

#3 27.01.2017, 13:28
Kukulcan Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Ich mach mir schon Sorgen um unseren Mexiko-Urlaub dieses Jahr. Ich weiß zwar noch nicht, wie er das so schnell torpedieren kann, aber die legale mexikanische Wirtschaft in den Ruin zu treiben, wird offensichtlich eine Blütezeit des Drogenhandels einleiten.
 

#4 27.01.2017, 18:17
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Zitat von Kukulcan:
Ich mach mir schon Sorgen um unseren Mexiko-Urlaub dieses Jahr. Ich weiß zwar noch nicht, wie er das so schnell torpedieren kann, aber die legale mexikanische Wirtschaft in den Ruin zu treiben, wird offensichtlich eine Blütezeit des Drogenhandels einleiten.
Es dürfte etwas voller werden. Mit Mexikanern Zwinkernder Smiley

Aber im Ernst. Wenn erstmal die ganze Arbeitskraft der legalen und illegalen Einwanderer wegfällt, wird sich so manche Branche in den USA umgucken. Ganz abgesehen von den Villen die nicht mehr geputzt werden, die Gärten die verwildern, usw.
Welcher aufrichtige Amerikaner will diese niederen Jobs denn schon machen?
 

#5 27.01.2017, 18:57
Kukulcan Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Zum Glück können wir Basis Spanisch: Soy de Alemania, somos Alemanes, no somos gringos
 

#6 27.01.2017, 23:24
Pascal Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Zitat von Kukulcan:
Fürchtet hier noch jemand ganz konkret um sein Leben?

bislang noch nicht mehr als sonst

Zitat von Kukulcan:
Klar ist, dass [...] eines Geisteskranken [...]

Quelle? Bei deinem Link zu Policy.Mic habe ich diese Einschätzung nicht gefunden.

Zitat von Kukulcan:
Soy de Alemania, somos Alemanes, no somos gringos

Ich dachte immer, "gringo" bedeute Ausländer im allgemeinem.
Laird Dr. Pascal Ivanović Kurosawa is one of the most over-rated moderators in this forum.
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Dieser Beitrag wurde 11 mal editiert, das letzte Mal am 28.01.2017, 08:22 von Pascal.  

#7 28.01.2017, 09:46
Kayley Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Um mal ein wenig die Luft rauszunehmen: Es gibt ja immernoch einen Kongress. Klar ist der momentan in der Hauptsache republikanisch, aber ganz so knall auf fall wird die Welt nun nicht untergehen.
Das meiste von dem, was Trump bisher versucht, hat innenpolitische Natur.
Klar macht er sich jetzt groß und protzt durch puren Aktionismus... was bleibt ihm nach seinem Wahlkampf auch übrig? Einer, der nichts kann und keine Ahnung hat, muss brüllen und stampfen, damit er ernstgenommen wird. Ich gehe davon aus, dass die Welt der Politik und die vielen kleinen Barrieren, die ihm nach und nach klar werden müssen, ihn ein wenig mäßigen werden.

Und zuletzt: Wir sind Deutsche. Uns kann er eh nichts!
"X" never, ever marks the spot.
 

#8 28.01.2017, 10:40
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Nach knapp 50 Jahren Globalisierung ist das eine sehr... isolierte... Betrachtungsweise. Und ob der uns was kann. Wirtschaftlich, politisch... Außerdem haben wir hier noch so ein paar Spinner im Land, die genauso ticken...

Die US-Börsen hatten nach der Wahl eine richtige Rallye hingelegt. Und kürzlich ging der Dow Jones durch die Decke. Ich bin gespannt, was passiert, wenn die Trump-Blase platzt.
 

#9 28.01.2017, 11:43
Kukulcan Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Zitat von Pascal:
Zitat von Kukulcan:
Fürchtet hier noch jemand ganz konkret um sein Leben?

bislang noch nicht mehr als sonst

Zitat von Kukulcan:
Klar ist, dass [...] eines Geisteskranken [...]

Quelle? Bei deinem Link zu Policy.Mic habe ich diese Einschätzung nicht gefunden.

Zitat von Kukulcan:
Soy de Alemania, somos Alemanes, no somos gringos

Ich dachte immer, "gringo" bedeute Ausländer im allgemeinem.

Bei dem Link steht nichts zu Geisteskrankheit, das ergibt sich für mich aus Aussagen, Handlung und Gebahren. Wenn ich mir Interviews mit ihm ansehe, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter.

Gringo bedeutet englischsprachig und das heißt für Mexikaner Amis. Outet man sich als Brite dürfte man immer noch freundlicher aufgenommen werden. Outet man sich als Deutscher, wird man sichtbar freundlicher aufgenommern, bemüht man sich ein paar Brocken Spanisch zu sprechen steigert sich das noch einmal.

Kayley, deine Einschätzung teile ich in keiner Weise, viele seiner Dekrete sind außenpolitisch. Die Möglichkeit, eine Atomwaffe offensiv einzusetzen, die sein krankes Hirn offensichtlich als durchaus akzeptabel erachtet, halte ich für mehr als geeignet, die komplette Welt in Chaos zu stürzen

Die Gefahr eines Trump für die Welt außerhalb der USA zu unterschätzen halte ich für so blauäugig, wie einen Hitler zu verharmlosen, weil Deutschland weit entfernt schien.

Achja, der neue Verteidigungsminister sagte so nette Dinge wie:
“Actually it's quite fun to fight them, you know. It's a hell of a hoot. It's fun to shoot some people. I'll be right up there with you. I like brawling. You go into Afghanistan, you got guys who slap women around for five years because they didn't wear a veil. You know, guys like that ain't got no manhood left anyway. So it's a hell of a lot of fun to shoot them.”

Gleichzeitig wird das Militärbudget erhöht, was außer für einen Angriffskrieg (und natürlich um der Rüstungsindustrie zu gefallen) kaum Sinn macht.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 28.01.2017, 11:51 von Kukulcan.  

#10 28.01.2017, 12:09
Kayley Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Vielleicht bin ich da tatsächlich etwas blauäugig. Oder zu optimistisch.
Ich bin durchaus informiert und weiß, was in der Welt so geschieht. Aber ich sehe - momentan - weder einen Atomkrieg nahen noch einen neuen Holocaust. Und ich setze mein Vertrauen und meine Hoffnung in all die Menschen, die eingreifen können, dies zu verhindern, sollte es doch realistisch werden. Und Ja, dazu zähle ich nötigenfalls auch unsere Politiker und unser Militär.

Aber die Frage war ja nach der Angst um das eigene Leben - und Nein, die habe ich absolut nicht. Sorge um die Umwelt, Sorge um bestehende Bündnisse, Sorge um einen großen Teil der amerikanischen Bevölkerung... Ja. Um mein Leben aber nicht.

Momentan sehe ich bloß einen dummen Löwen brüllen. Und die ganze Welt tut genau das, was er will: Sie erschreckt sich davor und macht aus dumm so gefährlich!
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#11 28.01.2017, 15:48
Kukulcan Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Zum Thema Geisteskrankheit: http://www.rawstory.com/...ld-leader/

Eine recht reißerische Webseite, aber der Artikel erklärt sehr schön, wie Narzissmus im Zusammenhang mit Macht in einen Verlust von Empathie führt (und zu einen offensichtlichen Realitätsverlust).

Dieser Artikel ist vor der Amtseinführung geschrieben, aber die letzte Woche belegt die beschriebene Entwicklung sehr eindringlich.
 

#12 29.01.2017, 14:56
Pascal Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Zitat von Kukulcan:
Zitat von Kukulcan:
Klar ist, dass [...] eines Geisteskranken [...]

Zitat von Pascal:
Quelle? Bei deinem Link zu Policy.Mic habe ich diese Einschätzung nicht gefunden.

Zitat von Kukulcan:
das ergibt sich für mich aus Aussagen, Handlung und Gebahren.

Hallo? "Klar ist, dass" ist doch was völlig anderes als "das ergibt sich für mich".

Zitat von Kukulcan:
Zum Thema Geisteskrankheit: http://www.rawstory.com/...ld-leader/

Ich sehe keinerlei Zusammenhang zwischen Narzissmus (auf deutsch nichts anderes als "Selbstverliebtheit") und einer anerkannten Geisteskrankheit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Narzissmus
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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 29.01.2017, 15:15 von Pascal.  

#13 29.01.2017, 15:09
Kukulcan Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Ob du pathologischen Narzissmus als Geisteskrankheit einordnen möchtest überlasse ich dir, da hab ich wenig Lust drüber zu streiten.
 

#14 29.01.2017, 15:14
Pascal Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Zitat von Kukulcan:
Ob du pathologischen Narzissmus als Geisteskrankheit einordnen möchtest überlasse ich dir, da hab ich wenig Lust drüber zu streiten.

Von "Pathologisch" (auf deutsch "Krankhaft") hat in dem von Dir aufgezeigtem Kapitel niemand geschrieben.

So langsam bekomme ich das Gefühl, Du würdest Dich hier absichtlich populistischer Methoden bedienen.
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#15 29.01.2017, 17:25
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Pascal, so ehrenwert deine Versuche sind, die Schreibenden hier immer wieder auf den Boden zurückzuholen, indem du ihnen den Spiegel vorhältst, so geht dieses Ansinnen doch irgendwo am Thema des Threads vorbei. Schließlich bringt hier jemand sein aktuelles Unbehagen zum Ausdruck.

Ich habe kürzlich noch angesichts von Mauern, Pipelines, Klimasünden, diplomatischen Fettnäpfchen etc. gedacht: Das darf doch alles gar nicht wahr sein, was da momentan in den USA abgeht. Kneif mich mal einer. Andererseits: Die Amerikaner hatten mitten im Kalten Krieg auch schon einen säbelrasselnden Hollywood-Schauspieler ins höchste Amt gewählt. Und die Welt ist trotzdem nicht untergegangen. Vielleicht ist das ja alles nur ein schlechter Witz, und in vier Jahren gibt´s wieder jemand Vernünftigen... Unentschlossener Smiley
 

#16 29.01.2017, 17:47
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Betreff: Re: Eine Woche Trump

YouTubehttps://www.youtube.com/watch?v=UC_AzVvgEF8


Marc S.
"Smoke me a kipper, I'll be back for breakfast." - Ace Rimmer
 

#17 29.01.2017, 18:49
Pascal Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Zitat von Aldridge:
Pascal, so ehrenwert deine Versuche sind, die Schreibenden hier immer wieder auf den Boden zurückzuholen, indem du ihnen den Spiegel vorhältst, so geht dieses Ansinnen doch irgendwo am Thema des Threads vorbei. Schließlich bringt hier jemand sein aktuelles Unbehagen zum Ausdruck.

Aber gerade darum geht es mir doch. Ich verstehe ja, wenn jemand Unbehagen hat - geht mir selbst doch nicht anders. Aber trotzem muss man doch dabei nachvollziehbar unterscheiden, was ein eigenes Gefühl und was eine Information von aussen ist. Wenn hier jemand Links zeigt und im gleichen Beitrag von "geisteskrank" und "ist klar" schreibt, vermute ich doch automatisch (geht es da echt nur mir so?) dass dies in einem Zusammenhang steht. Wenn dann in den verlinkten Berichten stattdessen nur Hinweise auf "selbstverliebt" zu finden sind, finde ich das verwirrend. Wenn hier jemand über einen Mitmenschen seine Meinung äussern will, dann nur zu. Aber trotzem sollte dann auch klar rüberkommen, wenn es sich um eine persönliche Meinung/Vermutung handelt. Ein Link nach aussen (mit einem ganz anderem Thema aber mit passender Überschrift) lenkt mich das ab.

"Ob du krankhaften Narzissmus als Krankheit einordnen möchtest, überlasse ich Dir." hlft mir auch nicht, wenn ich zuvor niemals phathologisches Verhalten als nicht-pathologisch engeordnet habe.
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#18 29.01.2017, 19:08
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Zitat von Pascal:
Aber gerade darum geht es mir doch. Ich verstehe ja, wenn jemand Unbehagen hat - geht mir sebst doch nicht anders. Aber trotzem muss man doch dabei nachvollziehbar unterscheiden, was ein eigenes Gefühl und was eine Information von aussen ist.

Um mal einen hier beliebten Spruch zu bemühen: Müssen muss man gar nichts. Zwinkernder Smiley

Ich denke, dass bei den hier gemachten Äußerungen sehr klar sein dürfte (nicht müsste Zwinkernder Smiley ), dass es sich um persönliche und emotional geprägte Äußerungen handelt. "Geisteskrank" halte ich auch für das falsche Wort, wobei ich einige Entscheidungen in den USA schon für umgangssprachlich "irre" halte.
 

#19 29.01.2017, 19:12
Kukulcan Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
Psychologie ist keine exakte Wissenschaft. Der verlinkte Artikel zeigt, warum ein narzisstische Persönlichkeitsstörung (von mir Krankheit genannt) in Verbindung mit extremer Machtfülle so gefährlich ist. Der Artikel ist nachvollziehbar und beschreibt Entwicklungen, die zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt waren, das macht die Thesen für mich glaubhaft und die Sache so beängstigend.

Suchst du nach pathologischem (krankhaften) Narzissmus wirst du viele Punkte wiedererkennen. Pathologisch wird es dann, wenn ein Mensch nicht mehr "funktioniert" - und Trump funktioniert als seriöser Politiker nicht. Über Twitter Menschen als Lügner zu verleumden und offensichtliche Realitäten zu verleugnen ist nicht das Verhalten eines Staatsoberhaupts. Menschen, die sich wie Sechsährige gebahren würden in einem normalen Arbeitsumfeld keine Chance haben.

Dass solche Menschen in "künstlerischen" Nischen von ihrem Problem profitieren können, erklärt der Artikel ja sehr gut, das ist in der Jobbeschreibung aber nicht unbedingt vorgesehen.

Ja, wir hatten auch die Bushs und Ronald Reagan und haben sie überlebt. Ich glaube aber nicht, dass die einen Atomwaffeneinstz als probates Mittel der Kriegsführung gesehen haben.
 

#20 29.01.2017, 19:14
Kukulcan Abwesend
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Betreff: Re: Eine Woche Trump
...und meinetwegen ist er nur irre und nicht geisteskrank
 

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