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#4561 29.09.2022, 08:40
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Moon Knight ist ja eigentlich mein Lieblings-Marvel-Held. Marc Spector war früher immer mein ICQ-Name. Zwinkernder Smiley Fand den Ansatz mit Oscar Isaac auch ganz gut, nur hat mich die Serie nicht wirklich abholen können, drum habe ich sie auch wieder abgebrochen. Im Kino war "Infinity War" der letzte MCU-Streifen, den ich gesehen habe. Auf "Endgame" hatte ich danach nie wirklich Lust, weil ja eh klar war, dass der Cliffhanger ohne wirkliche Konsequenzen aufgelöst wird. Und nach allem was ich gehört habe, ist das dann ja auch mehr oder weniger eingetreten, außer das halt eine Hauptfigur gestorben ist. Weil der Schauspieler keinen Bock mehr hatte.

Nicht falsch verstehen, die Marvel-Filme sind produktionstechnisch natürlich super und offensichtlich genau was viele Menschen im Moment sehen möchten (auch wenn das MCU aktuell vielleicht teilweise in einer kleinen Identitätskrise steckt). Ich habe mich halt einfach daran satt gesehen. Marvel-Filme sind ein Versprechen, man weiß was man bekommt. Ich gehe aber ins Kino um überrascht zu werden, genau diese Garantie will ich eben nicht. Deswegen ist z. B. auch "The Winter Soldier" mein Lieblingsfilm aus dem MCU (oder "Rogue One" inzwischen mein Lieblings "Star Wars"-Film seit der Disney-Übernahme), der Film bricht mit der schneller-bunter-lauter Philosophie und bietet halt nicht mehr vom Selben, sondern versucht in einem gewissen Rahmen mal aus den Mustern auszubrechen und kommt eher als ein relativ düsterer Agententhriller daher. Gibt natürlich auch noch andere Filme, die etwas experimentierfreudiger sind, aber anders trifft halt auch nicht immer den persönlichen Geschmack.
Marc S.
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#4562 29.09.2022, 08:49
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Im Nachhinein würde ich sogar sagen, das bei beiden Franchises der Ansatz "ein oder mehrere Filme pro Jahr" für mich dann doch besser war. Da konnte man eher noch Rosinen picken, was ich dann auch stets tat. Zwinkernder Smiley Aber ein halbes Dutzend Serien mit mehreren Staffeln, wo dann aber schlimmstenfalls handlungsmäßig auf der Stelle treten und dann doch nichts zu sagen haben (wie zuletzt bei Obi-Wan geschehen), man aber brav jede Serie schauen muss, um dem großen Ganzen folgen zu können... Ne, da bin ich als berufstätiger Mensch endgültig raus. Cooler Smiley
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#4563 29.09.2022, 08:55
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Jo, das finde ich auch. Bei dem Serien-Overkill aktuell bin ich eh verdammt wählerisch geworden. Viele Serien sind ja echt schon zum reinen Konsumgut verkommen (oder wurden gleich vorweg so konzipiert). Dafür ist die Zeit dann auch zu Schade. Unentschlossener Smiley
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#4564 29.09.2022, 09:16
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Indy2Go:
Moon Knight ist ja eigentlich mein Lieblings-Marvel-Held. Marc Spector war früher immer mein ICQ-Name. Zwinkernder Smiley Fand den Ansatz mit Oscar Isaac auch ganz gut, nur hat mich die Serie nicht wirklich abholen können, drum habe ich sie auch wieder abgebrochen. Im Kino war "Infinity War" der letzte MCU-Streifen, den ich gesehen habe. Auf "Endgame" hatte ich danach nie wirklich Lust, weil ja eh klar war, dass der Cliffhanger ohne wirkliche Konsequenzen aufgelöst wird. Und nach allem was ich gehört habe, ist das dann ja auch mehr oder weniger eingetreten, außer das halt eine Hauptfigur gestorben ist. Weil der Schauspieler keinen Bock mehr hatte.

Fand ich übrigens auch. Endgame war für mich im wesentlichen der selbe Film, nur mit glücklicherem Ausgang. Zwinkernder Smiley Er hat nur noch zusätzlich bewiesen, das Star-Lord ein Idiot ist und Captain Marvel viel zu mächtig und daher uninteressant.
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#4565 29.09.2022, 09:24
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Betreff: Re: Der letzte Film
Hab zwar den Captain-Marvel-Solofilm nicht gesehen (und kenne mich mit der Figur auch nicht großartig aus) aber, vom Plot her bekommt man schon irgendwie den Eindruck, die Figur wurde so mehr oder weniger aus dem Nichts raus aus dem Hut gezaubert (also im Bezug auf die Einführung ins MCU) um dann in "Endgame" den Tag zu retten. Kannst du das bestätigen? Grinsender Smiley
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#4566 29.09.2022, 09:26
Mile Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
The Departed

Einfach ein genialer Film, mit tollem Drehbuch, grandiosem Cast und Meisterregisseur. Lediglich der Score von Howard Shore ist mir dafür zu eintönig. (Ich hab immer nur dieses Tango-Thema im Ohr) Aber dafür entschädigt die gute Songauswahl. Jack Nicholson thront über allen, aber Damon und DiCaprio sind auch toll und – Überraschung – auch Mark Wahlberg. Die Sache mit der Psychiaterin ist für meinen Geschmack immer noch etwas drüber, aber ok. Jetzt möchte ich schnellstens wieder nach Boston … Zwinkernder Smiley

9 von 10 Ratten
André
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#4567 29.09.2022, 09:34
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Indy2Go:
Hab zwar den Captain-Marvel-Solofilm nicht gesehen (und kenne mich mit der Figur auch nicht großartig aus) aber, vom Plot her bekommt man schon irgendwie den Eindruck, die Figur wurde so mehr oder weniger aus dem Nichts raus aus dem Hut gezaubert (also im Bezug auf die Einführung ins MCU) um dann in "Endgame" den Tag zu retten. Kannst du das bestätigen? Grinsender Smiley

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#4568 29.09.2022, 09:37
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Leusel:
Zitat von Indy2Go:
Hab zwar den Captain-Marvel-Solofilm nicht gesehen (und kenne mich mit der Figur auch nicht großartig aus) aber, vom Plot her bekommt man schon irgendwie den Eindruck, die Figur wurde so mehr oder weniger aus dem Nichts raus aus dem Hut gezaubert (also im Bezug auf die Einführung ins MCU) um dann in "Endgame" den Tag zu retten. Kannst du das bestätigen? Grinsender Smiley

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Okay... Das klingt sogar noch dreister als ich es erwartet hatte. Grinsender Smiley
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#4569 29.09.2022, 09:41
Han Vollo Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Mile: Wenn es auch mal was asiatisches sein darf, kann ich wärmstens die Infernal Affairs-Trilogy empfehlen, deren 1. Teil ja die Vorlage für Departed war. Scorsese hat erstaunlich viel aus der Vorlage übernommen, aber auch manches anders gemacht.
Persönlich gefällt mir Infernal Affairs sogar etwas besser als Departed.
 

#4570 23.11.2022, 23:36
Mile Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Glass Onion

Daniel Craig als Super-Detektiv Benoit Blanc ("Ich bin nicht Batman"). Diesmal ermittelt er in klassischer Agatha-Christie-Location: auf einer abgelegenen Insel. Hat mir deutlich besser gefallen als der erste Teil der "Knives Out Mysterys", auch wenn leider der erste Gedanke zum Täter sich als richtiger erwiesen hat. Aber die Spielfreude der Stars macht das Wett, dazu viele nette Cameos. (Taschentücher bereithalten) Kann man gut anschauen.

8 von 10 Servietten
André
 

#4571 03.12.2022, 18:26
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Gedo Senki (Die Chroniken von Erdsee)

Wirklich ein sehr schöner Film, der irgendwie auf seine ganz eigene Art die Themen "Achtung vor dem Leben" und die "Balance in der Welt" behandelt. Diese werden auch in wunderbaren sehr tiefsinnigen Dialogen auch dem Zuschauer näher gebracht. Ich mag die Hauptcharaktere, allen voran Sperber, der mit einer wunderbaren Ruhe handelt. Würde ich auch sehr gerne ab und zu. Interessant ist der Charakter von Prinz Arren, der in seiner ersten Szene seinen eigentlich guten (oder wenigstens scheint er in den ersten Szenen ein guter) Vater umbringt, der das Leiden um sein Volk sogar vor seiner eigenen Familie stellt. Wenigstens wirkt es so.
Es gibt übrigens auch so gut wie keinen Humor in der Story, was aber die richtige Entscheidung war. Die einzigen Grinse-Momente gab es, als Sperber sich kurz in jemand anders verwandelte und die lästernden alten Frauen, die klischeehaft dann nett zu der Person waren, über die sie gerade gelästert haben. Sonst wirkte der Film doch sehr reif, und in 1-2 Szenen auch brutal. Kein Film für Kinder aus meiner Sicht. Keine Ahnung, warum die FSK den ab 6 Jahren freigegeben hat. Muss man nicht verstehen.
Den sehr einfach gehaltenen Zeichenstil fand ich auch toll. Wirkte wie sozusagen aus einer längst vergangenen Zeit.
Zum Score von Tamiya Terajima: er ist komplett orchestral und mit traumhaften Melodien. Natürlich gibt es auch einen Chor, der aber hier sehr gut eingesetzt wird, und eher das Fantasy-Element des Films unterstreicht.
Ja, ein wirklich wunderbarer Film. Gefiel mir. Vielleicht mach ich irgendwann mal eine Ghibli-Reihe. Netflix scheint da einige Filme im Angebot zu haben.
"Music is the most direct path to the human heart."

Steven Spielberg
 

#4572 Gestern, 12:37
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Betreff: Re: Der letzte Film
Prospect

Vater und Tochter reisen auf einen lebensfeindlichen Mond, um dort nach besonders kostbaren Edelsteinen zu suchen. Natürlich sind die beiden nicht die einzigen, die es darauf abgesehen haben. Der Film spielt mit klassischen Western-Motiven wie dem Goldrausch, feindlich gesinnten Outlaws und einer bedrohlichen Umwelt. Die Waldkulisse wird mit relativ geringen Mitteln - wie vor allem dem wunderschönen Color Grading - glaubhaft in einen fremden Mond verwandelt, der mich von der unwirklichen Atmosphäre her auch irgendwie ein Bisschen an Tarkowskis "Stalker" erinnert hat. Ganz große Empfehlung von mir!


Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 04.12.2022, 12:39 von Indy2Go.  

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