Betreff: Re: hut unfall
Keine Panik - so ein Hut ist nicht aus Zucker.

Das ist ein Gebrauchsgegenstand, der einige aushält.
Deshalb habe ich entsprechende Vorkommnisse auch nie als "Hut-Unfälle" betrachtet, sondern eben als "Alltag". Meine jeweiliger Hut ist mir beim Segeln und Wandern vom Kopf, fast in die See und tatsächlich in den Staub und Schlamm und gefegt worden, hat manchen Regen nasser überstanden als der Rest von mir (dafür ist er ja da - um mir einen "trockenen Kopf" zu bescheren

), Leute haben sich drauf gesetzt oder Dinge darauf abgestellt oder ihn in Gepäckfächern zusammengequetscht. Ich bin ihm in der Wüste hinterhergelaufen, als der Wind es witzig zu finden schien, ihn durch den Staub zu wirbeln und in einem Schneegestöber konnte ich zwar im Schutz der Hutkrempe hervorlugen, der Hut selbst aber sah ziemlich matschig aus.
Und trotzdem sieht er, wenn man ihn hinterher anstädig behandelt, wieder (bzw. immer noch) absolut herzeigbar aus. Im schlimmsten Fall (Taper, Taper

) nimmt der Hutmacher Eures Vetrauens einen Reblock vor.
Also - ich plädiere noch einmal ausdrücklich dafür, den Hut nicht wie einen hyperempfindlichen Säugling zu behandeln und nur "zu besonderen Anlässen" zu tragen, sondern ihn zu einem Teil Eures Alltags zu machen - mit all dessen Hindernissen und Pannen. Der Hut ist dazu da, den Kopf zu schützen - wenn es also regnet, schneit oder stürmt sollte lieber der Hut leiden, als Euer Kopf. Es ist auch nicht schlimm, wenn sich mal jemand auf den Hut setzt (solanger Euer Kopf nicht noch drin ist

). Mut zum Hut!
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mal editiert, das letzte Mal am 18.01.2009, 17:51 von Jens.