Komplettes Thema anzeigen 05.01.2010, 19:07
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Klar, das gilt für jedes Hobby: Es sollte nicht das Geld für den Lebensunterhalt auffressen. Genau genommen sollte es nur einen Bruchteil des Verdienstes ausmachen, denn im Leben warten ja noch andere Investitionen als Essen und die notwendige Kleidung...

Die Aldens dürften ihren Preis schon wert sein, zumal sie preislich mit einigen Engländern gleichauf liegen, die qualitativ vergleichbar sind. Ich weiß nicht, welche Tipps hier bzgl. Boots schon gegeben wurden, aber wahrscheinlich bezogen sie sich auf Indy-like Modelle. Mein Tipp war allgemeiner, denn ich zähle Schuhe zur Kleidung, damit haben sie grundsätzlich Priorität und dürfen auch ein bisschen mehr kosten. Es ist besser, drei oder vier paar Rahmengenähte daheim stehen zu haben, die den Füßen guttun und die man auch in zehn Jahren noch trägt, als jährlich mehrere Paar Plastiktreter durchzulaufen. Ähnliches klang ja auch im Eröffnungspost an.

Du liegst mit deinen Clarks für 80 Euro sicherlich ganz gut, ich glaube sogar, dass die flexgenäht sind oder so. Wenn es grundsätzlich um Rahmengenähte geht, gibt es halt mehrere Firmen, die sich anbieten und preislich unterhalb bzw. gleichauf mit den Aldens liegen. Beispiele wären halt:

- Prime Shoes (Deutschland)
- van Bommel (Niederlande)
- Ludwig Reiter (Österreich)
- Loake (GB)
- Crockett & Jones (GB)
- Tricker´s (GB)
- Alfred Sargent (GB)
- Cheaney (GB)
- Church´s (GB)
- J. Lobb (GB, Achtung: teurer als Alden, dafür von James Bond getragen... Zwinkernder Smiley )
- Grenson (GB)
- Barker (GB)
- Paraboot (Frankreich meines Wissens)
- Redwing (USA)
- Allen Edmonds (USA)
- Sebago (USA meines Wissens)

Wenn man sucht, findet man eine ganze Menge Alternativen zu den Klebetretern, die überall zu haben sind - auch zu akzeptablen Preisen.

Grüße -