Dt. Indiana Jones Fan Forum Summit 2019



#501 12.08.2018, 12:00
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
War nicht mein Fall. Bin eh nicht so der Fantasy-Fan und eine jugendliche, familienfreundliche Variante von Merlin und Konsorten brauche ich nun wirklich nicht. Zwinkernder Smiley Den Original-Stoff finde ich dabei aber ziemlich interessant, wurde sogar mit Sam Neill bereits gut verfilmt.
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#502 16.08.2018, 09:38
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
LOST IN SPACE (Serie)

Gerade die letzte Folge der ersten Staffel des Reboots von "Lost in Space" gesehen, und ich muss sagen, dass mir die Serie sehr gefällt. An sich ist die Serie untypisch für Netflix, denn sie wirkt recht locker. Es gibt keine komplexen und anspruchsvollen Handlungen, sondern einfach nur das pure spannend geschriebene Abenteuer. Teilweise wirkt es sogar wie ein "Abenteuer der Woche"-Szenario, da sie in fast jeder Folge ein neues Abenteuer bestehen müssen, damit sie das Mutterschiff erreichen können, um zum eigentlichen Ziel zu kommen. Würde nicht an der einen oder anderen Stelle das F-Wort fallen, dann könnte sie sogar als Familienserie durchgehen.
Der Cast, vor allem Molly Parker, Toby Stephens, Ignacio Serricchio und Parker Posey als Dr. Smith überzeugen in ihren Rollen. Sehr gut gelöst das Ganze, dass nun Dr. Smith eine Frau ist, denn in Wirklichkeit ist sie gar nicht Dr. Smith, sondern hat nur einfach die Identität des echten Dr. Smith angenommen, der übrigens von dem Darsteller gespielt wird, der in der Originalserie den Will Robinson spielte. Damit auch zu den Kinderdarstellern. Sie machen ihre Sache sehr gut, und mit kleinen Abstrichen bei der ältesten Tochter sind sie mir auch sympathisch. Besonders Will Robinson alias Maxwell Jenkins spielt außerordentlich gut. Seine Beziehung zu dem Roboter, der natürlich auch dabei ist, und den ich schon in mein Herz geschlossen habe, ist toll gemacht, und erinnert ein wenig an "Gigant aus dem All" oder hat einfach nur ein Spielberg-Flair.
Die Musik von Christopher Lennertz gehört bis dato zu den Scores einer Netflix-Serie meiner Meinung nach. Man merkt dass Lennertz sich hier schon etwas an den Scores von John Williams angelehnt hat, aber auch der Stil von Broughton aus dem, wie ich finde guten Kinofilm schimmert etwas durch. Natürlich wurde auch das Originalthema von Johnny-Boy verwendet. Eine wirklich gute, und auch mit dem nötigen Gefühl ausgestattete Filmmusik.
Ich freue mich schon sehr auf die zweite Staffel, die ja mittlerweile auch bestätigt wurde.
"Music is the most direct path to the human heart."

Steven Spielberg
 

#503 16.08.2018, 09:43
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Besonders gut vor allem, das, obwohl sie teilweise noch sehr jung sind, keiner der Kinderdarsteller so richtig nervig daher kommt. Die Mina Sundwall finde ich dabei am sympathischsten. Zwinkernder Smiley Ist auch eine der wenigen Netflix-Serien, wo die Staffel eher zu kurz, als zu lang war.
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#504 16.08.2018, 13:26
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Hört sich gut an
 

#505 16.08.2018, 14:41
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Zitat von Leusel:
Besonders gut vor allem, das, obwohl sie teilweise noch sehr jung sind, keiner der Kinderdarsteller so richtig nervig daher kommt. Die Mina Sundwall finde ich dabei am sympathischsten. Zwinkernder Smiley Ist auch eine der wenigen Netflix-Serien, wo die Staffel eher zu kurz, als zu lang war.

Find ich auch. Die Serie geht irgendwie viel zu schnell vorbei.
Ja, die Mina ist klasse. Ihre ganze vorlaute Art hat was.. außerdem scheint sie allem etwas mehr mit Lockerheit gegenüber zu stehen. Gleichzeitig kann sie auch mal ihre Scherze weglassen, und für ihren Bruder auch die große Schwester sein. Bin echt froh, dass die Serie eine zweite Staffel bekommt.

Aber nicht so toll, dass man zwei Folgen nur via Win10-App auf deutsch schauen kann. Wenn man im Browser Netflix schaut, dann ist bei Folge 5 und 7 keine deutsche Synchro vorhanden. Das Problem ist schon seit dem Start der Serie bekannt, aber dagegen wird nichts gemacht. Ich bin eigentlich noch auf Win7 unterwegs wegen meines Sendeprogramms, welches auf Win10 nicht geht. Aber habe auf einer meiner Festplatten ebenfalls Win10 installiert, daher konnte ich weiter schauen. Aber ärgerlich ist es auf jedem Fall, weil bestimmt nicht jeder die App nutzt, und manche immer noch auf Win7 unterwegs sind. Dazu sagen sie: Problem ist bekannt, aber machen nichts dagegen.
"Music is the most direct path to the human heart."

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 16.08.2018, 14:41 von horner1980.  

#506 16.08.2018, 16:22
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Zitat von horner1980:
Aber nicht so toll, dass man zwei Folgen nur via Win10-App auf deutsch schauen kann. Wenn man im Browser Netflix schaut, dann ist bei Folge 5 und 7 keine deutsche Synchro vorhanden. Das Problem ist schon seit dem Start der Serie bekannt, aber dagegen wird nichts gemacht. Ich bin eigentlich noch auf Win7 unterwegs wegen meines Sendeprogramms, welches auf Win10 nicht geht. Aber habe auf einer meiner Festplatten ebenfalls Win10 installiert, daher konnte ich weiter schauen. Aber ärgerlich ist es auf jedem Fall, weil bestimmt nicht jeder die App nutzt, und manche immer noch auf Win7 unterwegs sind. Dazu sagen sie: Problem ist bekannt, aber machen nichts dagegen.

Auf PS4 ging gut. Die hängt praktischerweise auch am großen Fernseher. Zwinkernder Smiley
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#507 16.08.2018, 16:41
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Zitat von horner:
...Probleme mit schauen auf PC...

Zitat von Leusel:
Auf PS4 ging gut. Die hängt praktischerweise auch am großen Fernseher. Zwinkernder Smiley

Hab noch einen Fire-Stick rumliegen, den ich nicht mehr brauche. Eine PS4 zum Fernsehen ist umwelttechnisch Wahnsinn
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 17.08.2018, 09:21 von Kukulcan.  

#508 16.08.2018, 21:30
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Buffy HD 16:9

Angeblich ist diese Version ja ganz grauenhaft, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Zumindest ab Staffel 2 kommt HD Feeling auf und 16:9 ist heute einfach angenehmer. Die Farben scheinen mir OK, aber wir schauen auch nicht nebeneinander mit der originalen Version.

Im Gegensatz zu den X-Akten war Buffy nicht für 16:9 ausgelegt, darum ist wohl öfter Gerät im 16:9 Frame zu sehen. Ich gehe davon aus, dasss man hier keinen großen Aufwand betrieben hat, sondern einfach gecroppt hat. Das resultiert zwar in leichten Schwankungen in der Auflösung, aber tatsächlich wirken nur wenige Szenen unangenehm beschnitten.

Ab Staffel 4 schauen wir dann parallel mit Angel von DVD, bin gespannt wie krass der Unterschied ist.
 

#509 17.08.2018, 11:29
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Der sollte eigentlich schon stark sein, denn während "Buffy" ja ab der vierten Staffel in 16:9 gedreht wurde, begann ja "Angel" in 4:3. Erst ab der dritten Staffel wurde dann "Angel" auch in 16:9 gedreht.

Übrigens beide Serien sind meine absoluten Lieblingsserien. Viel Spaß beim ReWatch, falls das ein ReWatch ist.
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#510 17.08.2018, 11:36
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Zitat von horner1980:
Der sollte eigentlich schon stark sein, denn während "Buffy" ja ab der vierten Staffel in 16:9 gedreht wurde, begann ja "Angel" in 4:3. Erst ab der dritten Staffel wurde dann "Angel" auch in 16:9 gedreht.

Staffel 2 von Angel wurde wohl zuerst in 4:3 ausgestrahlt, aber DVD und spätere Ausstrahlungen waren in 16:9

Zitat von horner1980:
Übrigens beide Serien sind meine absoluten Lieblingsserien. Viel Spaß beim ReWatch, falls das ein ReWatch ist.

Yes, it is - Danke!
 

#511 17.08.2018, 15:09
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Auf meiner DVD ist die zweite Angel-Staffel in 4:3. Hab ja beide Serien komplett auf DVD.
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#512 30.08.2018, 12:12
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
ORANGE IS THE NEW BLACK (gefühlt die tausendste Staffel)

Nun hab ich auch die aktuelle Staffel hinter mir, aber ehrlich... das Gefühl, welches ich schon bei der letzten hatte, hat sich hier noch verstärkt. Das Interesse an den Figuren ist nämlich noch weniger geworden. Bis auf 2-3 Figuren war mir das alles nicht so wichtig. Es bleibt dabei, dass die Charaktere immer mehr zu Klischee-Figuren werden, aber auch die neuen Charaktere sind alles andere als erfrischend. Die beiden neuen Machtpersonen (Glaub Barb und Carol waren ihre Namen) wirken sogar teilweise leicht trashig. Die kann man absolut nicht ernst nehmen. Von den neuen Charakteren überzeugt evtl. gerade mal Vicci Martinez als Daddy. Tja, und die Storys. Auch die nutzen sich schon stark ab. Dazu reiht sich hier ebenfalls Klischee auf Klischee. Das ist zwar nun nicht total schlecht, aber das ganze hat sich nach den ersten Staffeln schon extrem abgenutzt. Gut fand ich die Tasha-Story, aber auch die Entwicklung von Caputo, sowie die kleine Nebenstory um die Wächterin McCullough.
Der Cast ist ebenfalls nur noch auf Auto-Pilot. Da gab es nur wenige wirklich gute Leistungen, wie die von Nick Sandow alias Caputo oder auch Danielle Brooks (Tasha). Auch gut fand ich Emily Tarver als Wächterin McCullough. Aber sonst.. man spielt einfach seine Rolle ab, und das war es auch schon.

Eigentlich wäre das Ende dieser Staffel auch perfekt für ein Serienende gewesen.
switch Spoiler:
Fertig wäre die Serie und hätte ein gutes Ende bekommen. Aber man will ja noch zwei weitere Staffeln machen, daher musste man die Geschichten eben noch mehr in die Länge ziehen.
Aber versteht mich nicht falsch. Die Serie hat immer noch einen, vielleicht gerade noch ausreichenden Unterhaltungswert, aber mehr auch nicht. Aktuell weiß ich nicht, ob ich dann auch die 7. anschauen werde, oder die Serie nun abbreche.
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#513 02.09.2018, 18:57
Tamanosuke Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Disentchantment Netflix

Gute Mischung aus Simpsons und Game of Thrones. Die Gags sitzen (zum Glück gänzlich ohne Fäkal Humor), abgedrehte Charaktere, die Story weiß zu gefallen und das Ende macht Lust auf mehr.
Auch unsere moderne Zeit ist voller Mysterien..und eins davon bin ich.
 

#514 02.09.2018, 19:03
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Zitat von Tamanosuke:
Disentchantment Netflix

Gute Mischung aus Simpsons und Game of Thrones. Die Gags sitzen (zum Glück gänzlich ohne Fäkal Humor), abgedrehte Charaktere, die Story weiß zu gefallen und das Ende macht Lust auf mehr.

Erste Folge war mega, zweite war nicht ganz so gut. Bisher bin ich aber sehr zufrieden, lobe mir Matt Groening's künstlerisches Handwerk und verstehe nicht, wie Seth MacFarlane es mit seinen Serien mittlerweile genauso weit gebracht hat... Zwinkernder Smiley Die sind ja dagegen böse einfallslos.
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#515 02.09.2018, 21:11
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Dark Tourist Netflix

Dark Tourist ist eine Netflix-Dokumentarserie über das Phänomen des dunklen Tourismus . Es wird vom Journalisten David Farrier präsentiert. Reiseberichte mit düsterer Zeitgeschichte. Nicht alle Reiseziele sind heiter und ästhetisch.
 

#516 06.09.2018, 16:47
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Lucifer 3. Staffel

Das war sie also, die dritte Staffel von "Lucifer".
Eigentlich, auch aufgrund von ein paar Kommentaren auf Facebook, dachte ich, dass sich die Serie nun etwas vom Fall der Woche-Stil loseist, aber "Gott sei Dank" ist das absolut nicht der Fall. Aber es wäre logisch gewesen, denn nach dem Ende der zweiten Staffel hätte die Serie auch in eine andere Richtung gehen können, aber was tut sie: Kurzes Schütteln zu Beginn, und schon geht es gewohnt im typischen "Fall der Woche"-Szenario weiter, und das sogar gefühlt noch deutlicher als in den Staffeln zuvor. Damit bleibt weiterhin klar, dass die Serie einfach nur auf sehr einfache Art und Weise unterhalten will, und wohl vor allem den Fans von "Castle", "Bones" und Co was bieten. Das schafft sie auf perfekte Art und Weise. Okay, klar gibt es auch eine folgenübergreifende Geschichte, die dann am Ende zum Finale ausufert. Aber auch diese ist alles andere als kompliziert oder gar anspruchsvoll gemacht.
Ein wenig "meckern auf hohen Niveau" hab ich aber dann doch. Nach der finalen Folge gab es noch zwei Bonusfolgen. Die erste war ein einfacher Mordfall, in welchem dann Ella Lopez die Hauptfigur war, und die eigentlichen Hauptfiguren einen kleinen Schritt zurück machten. Selbst Lucifer bekam hier nur eine kleine Nebenstory. Es war im Grunde eine in sich abgeschlossene Folge. Das könnte der Grund sein, warum diese ans Ende gepackt wurde, da ansonsten jede Folge auch Material für die Hauptgeschichte beinhaltet hatte. Sorgte aber dann nach dem eigentlichen Finale der Staffel schon für etwas Verwirrung.
Ähnliches dann für die zweite Bonusfolge, die in der Machart "Was wäre wenn" geschrieben wurde, welche ebenfalls in sich abgeschlossen ist, aber bei der kann ich es sogar noch mehr wegen dem "Was wäre wenn" verstehen, warum sie diese ans Ende gepackt haben.
Trotz allem, auch dank des guten Cast, wieder mal eine großartige Staffel. Sie macht einfach Spaß, und hat auch immer noch genügend Spannung mit dabei. Daher bleibt die Serie auch weiterhin für mich, auch wegen dieser so einfachen Art der Inszenierung, in der heutigen Serienlandschaft für mich eine sehr erfrischende Abwechslung, und ich hoffe sehr, dass die Macher bei Netflix weiterhin ihr Ding durchziehen dürfen.
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Steven Spielberg
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 06.09.2018, 16:48 von horner1980.  

#517 23.09.2018, 10:26
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Iron Fist 2. Staffel

Nach der guten ersten Staffel hatte ich schon eine etwas große Erwartung in die zweite, und die wurde auch teilweise erfüllt.
Ein Grund dafür war dieses Mal, dass Colleen, mein Lieblingsscharakter der Serie, immer mehr zur Hauptfigur wurde. Fand sie auch besonders gut gespielt von Jessica Henwick. Auch toll fand ich die Entwicklung von Joy, und gegen Ende fieberte ich sogar für sie mit. Die Herren waren dieses Mal, vielleicht bis auf Ward, eher Nebencharaktere, aber gerade das war die richtige Entscheidung, und gegen Ende gesellte sich auch der eigentliche Hauptcharakter Danny eher zu einer Nebenfigur. Somit gaben sie den besseren Charakteren, was in dem Fall wirklich die weiblichen Figuren waren, mehr Raum zum Entfalten.
Klar, teilweise wurde die Serie wieder eher zu einer Drama-Serie, besonders wegen der toll geschriebenen Ward-Nebenstory, mit der einen oder anderen Kampfszene, wo hier eindeutig wieder Colleen die besseren hatte. Minuspunkt gibt es wieder für die Filmmusik. Zwar neuer Komponist mit Robert Lydecker, aber sein Score ist genauso langweilig wie der zur ersten Staffel von Trevor Morris. Irgendwie haben es bisher nur Jessica Jones und Luke Cage geschafft, einen wirklich guten Score zu bekommen, denn auch die vom Punisher und Daredevil sind alles andere als Musiken nach meinem Geschmack.

Derzeit ist es ja noch nicht klar, ob Netflix eine dritte Staffel bestellt, obwohl Marvel selber eine will. Ich hoffe daher, dass sich Netflix wieder einlenkt und dann doch eine dritte Staffel bestellt. Besonders nach dem Ende in der letzten Folge will man doch wissen, wie es mit der eisernen Faust weitergeht.
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#518 24.09.2018, 13:14
Kukulcan Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Zitat von horner1980:
Der sollte eigentlich schon stark sein, denn während "Buffy" ja ab der vierten Staffel in 16:9 gedreht wurde, begann ja "Angel" in 4:3. Erst ab der dritten Staffel wurde dann "Angel" auch in 16:9 gedreht.

Wir schauen parallel und sind grade von Buffy 16:9 HD auf Angel 4:3 SD zurückgefallen - autsch!
 

#519 25.09.2018, 16:31
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Zitat von Kukulcan:
Zitat von horner1980:
Der sollte eigentlich schon stark sein, denn während "Buffy" ja ab der vierten Staffel in 16:9 gedreht wurde, begann ja "Angel" in 4:3. Erst ab der dritten Staffel wurde dann "Angel" auch in 16:9 gedreht.

Wir schauen parallel und sind grade von Buffy 16:9 HD auf Angel 4:3 SD zurückgefallen - autsch!

Ich mag SD Zwinkernder Smiley

Ich hab gerade die neue Serie THE GOOD COP auf Netflix mir angeschaut und damit kann ich nun endlich sagen:
Da ist sie also.. die erste "Fall der Woche"-Serie auf Netflix, und es wurde verdammt nochmal Zeit Zwinkernder Smiley
Die Serie selbst erinnert an "Monk", was wohl daran liegt, dass sie vom "Monk"-Erfinder stammt, aber auch an "Psych", welche ja recht ähnlich ist.
Das Tempo ist, wie man es auch von den anderen beiden Serien kennt, eher gemächlich. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut. Tony Danza singt und lässt seinen Charme versprühen, während Josh Groban überraschenderweise zu keiner Sekunde in der Serie ein Liedchen trällert. Das überrascht dann schon ein wenig, da er ja eigentlich hauptberuflich ein Sänger der absoluten Extraklasse ist.
Die Story ist genau so simpel wie sie sich anhört: Vater war im Gefängnis, weil er als Cop ein wenig korrupt war, und wohnt nun bei seinem Sohn. Dieser ist in der Mordkommision tätig. Eigentlich ist er genau das Gegenteil von seinem Vater, denn er ist sehr darauf aus, immer nur nach dem Gesetz zu handeln, also nach dem Motto "Regeln sind dafür da, dass man sie auch einhaltet". Das führt dann auch zu tollen Dialogen zwischen den beiden. Pro Folge gibt es halt einen Mordfall, den der Sohnemann mit seinem Team lösen muss, und irgendwie mischt sich dann auch sein Vater immer mit ein. Es gibt auch eine geringe Story, die da im Hintergrund ab und zu kurz erwähnt wird, denn vor 5 Jahren wurde die Mutter von einem Autofahrer tödlich versetzt, der dann Fahrerflucht begann. Aber so wirklich ist diese nur in 2 von den 10 Folgen wirklich präsent. Ansonsten sind das immer in sich abgeschlossene Episoden, bei denen man irgendwie denkt, das das was da in der letzten Folge passierte, schon wieder vergessen wurde. Wie es halt meistens bei diesem Krimiserien so ist.
An der Musik merkt man auch, dass es eine Serie von "Monk"-Erfinder Andy Breckman ist. Sie swingt sozusagen immer schön mit, und hat auch einen ja schon merkbaren Lalo Schifrin-Touch. Geschrieben wurde sie von Pat Irwin, der mir persönlich nichts sagt.
Alles in allem eine wirklich gute neue Serie, bei der ich hoffe, dass sie eine zweite Staffel bekommt. Verdient hätte sie es auf jedem Fall.
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#520 14.01.2019, 19:04
Mile Abwesend
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Betreff: Re: Die letzte Serie
Titans 1. Staffel

Recht düstere und manchmal etwas brutale Serienumsetzung der "Teen Titans"-Comics von DC. Elf Folgen lang wurde eine der interessanteren Storylines aus den Comics umgesetzt, natürlich mit reichlich Änderungen, die manchmal mehr, manchmal weniger gut funktionieren. Natürlich wird Batman recht oft erwähnt, der sich zum Staffelfinale auch mal kurz blicken lässt. Was wirklich gut passt ist der Cast,, vor allem Brenton Thwaites (Robin) und Anna Diop (Starfire). Die CGI sind leider teilweise auf recht niedrigem Niveau, worunter vor allem Beast-Boy zu leiden hat. Trotzdem bietet die Serie durchaus Schauwerte, vor allem die Kampfszenen sind recht ansprechend umgesetzt. Dazu ein paar Überraschungen bzw. doch unerwartete Auftritte anderer Figuren aus dem Titans- und Bat-Universum. Dazu gibt es nach dem Abspann der letzten Folge die obligatorische Teaser-Szene auf Staffel 2 (die nach dem Ende von Staffel 1 sowieso kommen muss). Vor allem die allerletzte Szene lässt mein Fanherz höher schlagen, weil ein bestimmter Charakter anscheinend zum ersten Mal überhaupt ziemlich nah am Comic auf den Schirm gebracht wird. Zwinkernder Smiley

Insgesamt bekommt die 1. Staffel 7 von 10 Punkten.
André
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 14.01.2019, 19:05 von Mile.  

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