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#21 31.05.2011, 16:20
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Ich ess doch auch Spinat und Brocoli, war doch nur'n Spaß, sagen wir einfach Gurken dann is die Ausrede Top Zwinkernder Smiley

Edit: Nur Blumekohl... PFUI
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
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#22 31.05.2011, 20:09
Raider Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Ich frage mich ja schon seit letzter Woche, was jetzt die ganzen Veganer essen?

Aber alles in allem ist es doch etwas zu viel Panikmache für meinen Geschmack.
Aufklärung und Warnungen sind ja richtig und gut, aber leider belassen es die meisten Medien nicht dabei. Aber man kennt das ja schon nach Vogelgrippe, Schweinegrippe usw.
Alex
 

#23 31.05.2011, 20:21
Kaindee Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Eins wissen wir ja jetzt: Von den spanischen Bio-Gurken kommt´s mal nicht Unentschlossener Smiley , aber woher dann ?
Achtung, dieser Post kann Spuren von Abenteuer enthalten!
 

#24 31.05.2011, 20:24
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Osama's Rache
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
 

#25 05.06.2011, 21:23
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Sprossen sind der mögliche auslöser für den EHEC-Keim, also verzihtet aus Sprossen!
Marc S.
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#26 06.06.2011, 08:45
balu2009 Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Puh, das Epizentrum (wie Toth es so schön ausgedrückt hat) liegt nur 40km von mir entfernt.
Bei solchen Seuchen kann man froh sein, daß man kein Gemüsefreund ist.
Christian
 

#27 06.06.2011, 09:01
MarionRavenwood Abwesend
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Betreff: "Zwei Minuten bei 70 Grad Celsius"
Zitat von Aldridge:


Das RKI hat als Tipp herausgegeben, dass Gemüse gründlich gesäubert und dabei zwei Minuten auf mindestens 70 Grad Celsius erwärmt werden soll. Und wie bitteschön soll das denn gehen - bei Tomaten kannst du dann die Haut abziehen, Salat ist dann hinüber und über den Erhalt der Vitamine brauchen wir erst gar nicht sprechen. Wahrscheinlich hat das RKI das auch eingesehen und deshalb ganz vom Verzehr von Rohkost abgeraten.


Über diesen hanebüchenen Blödsinn des Robert Koch-Instituts habe ich mich auch köstlich amüsiert.
Die dort Verantwortlichen haben wohl noch nie eine Mahlzeit zubereitet.
Zungestreckender Smiley Zwinkernder Smiley
Sit venia verbo.
 

#28 06.06.2011, 10:53
Dark Hunter Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Was zum Geier sind Gemüsesprossen? Irgendwie kann ich mir da nix drunter vorstellen. Aber muss ja was sein, dass recht verbreitet ist, wenn sich von nur einer kleinen Ecke aus, so etwas derart ausbreiten kann.

Ich weis schon, warum ich Holland-Tomaten inzwischen ganz gern esse (und so einiges an O&G fern vom "Biowahn"). Diese Sachen mögen vielleicht in Gewächshäusern wachsen, aber das tut's im Garten meiner Oma auch. Nur dort wird sie, wie beim "Bio-Bauern" auch mal mit überschüssiger Gülle "beglückt", inkl. aller darin enthaltener Keime. Im Industriedünger, der modernen LW kommen zumindest keine Darmbakterien und Tierkeime vor. Im Gegensatz zu früher, achten unsere Einkäufer in D inzwischen ja auch einmal darauf geschmacklich bessere Tomaten für unsere Märkte zu besorgen. Die geschmackslose Hollandtomate war nur die billigste Sorte im Angebot. Ein Holländer aus meinem Umfeld, welcher dort in der LW arbeitet hatte sich schon vor Jahren gewundert, dass deutsche Großhändler immer nur den billigsten Mist kauften, während andere Länder schon damals bessere Ware orderten.
An all dem Bio und Demeterwahn heutzutage wird immer gern verschwiegen, dass gerade solche Krankheiten und diverse Ernährungsprobleme vor der modernen LW durchaus zum Alltag unserer Vorfahren gehörten. Von den "kleinen" Unfällen mit Pilzen im Getreide und auf dem Feld gewachsenen Unkrauts mit recht giftigen Substanzen starben nicht Wenige, an verunreinigter Milch und Fleisch mit Parasiten und Keimen ebenso.
Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, das letzte Mal am 06.06.2011, 11:03 von Dark Hunter.  

#29 06.06.2011, 11:18
Kaindee Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Zitat von Dark Hunter:
Was zum Geier sind Gemüsesprossen?

Hier sind Sojasprossen gemeint - gibt´s vorrangig im Chinarestaurant Zwinkernder Smiley , und so sehen sie aus - kennst du sicher:


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#30 06.06.2011, 11:35
Dark Hunter Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Aso, die kenn ich. Ich dachte schon, die meinen irgendwelche Sorten, ala Spargel. Schwein gehabt, Sonntagsessen gesichert.
Wenn es wirklich in diesen Sachen steckt, wundert es mich auch nicht, dass sich so etwas gut verbreitet. Wie viele essen schließlich diverseste Salate und Chinakrams mal zwischendurch. Aber dass da nur ein Lieferant so viel beliefern soll und sich das auf mehrere Städte ausbreitet? Schon seltsam. Der muss ja dann fast ein Monopol in Norddeutschland haben.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 06.06.2011, 11:35 von Dark Hunter.  

#31 06.06.2011, 13:18
balu2009 Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Es wurde ja bereits vermutet, daß der Erreger sich auch von Mensch zu Mensch überträgt. Das würde den epedemieartigen Ausbruch erklären.
Christian
 

#32 06.06.2011, 16:14
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Na wer weiß, vielleicht kommt Ehec ja echt von diesen komischen Bio-Bomben aus China...
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
 

#33 06.06.2011, 16:51
MarionRavenwood Abwesend
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Betreff: Kampf dem Bio-Wahn
Zitat von Dark Hunter:
Was zum Geier sind Gemüsesprossen? Irgendwie kann ich mir da nix drunter vorstellen. Aber muss ja was sein, dass recht verbreitet ist, wenn sich von nur einer kleinen Ecke aus, so etwas derart ausbreiten kann.

Ich weis schon, warum ich Holland-Tomaten inzwischen ganz gern esse (und so einiges an O&G fern vom "Biowahn"). Diese Sachen mögen vielleicht in Gewächshäusern wachsen, aber das tut's im Garten meiner Oma auch. Nur dort wird sie, wie beim "Bio-Bauern" auch mal mit überschüssiger Gülle "beglückt", inkl. aller darin enthaltener Keime. Im Industriedünger, der modernen LW kommen zumindest keine Darmbakterien und Tierkeime vor. Im Gegensatz zu früher, achten unsere Einkäufer in D inzwischen ja auch einmal darauf geschmacklich bessere Tomaten für unsere Märkte zu besorgen. Die geschmackslose Hollandtomate war nur die billigste Sorte im Angebot. Ein Holländer aus meinem Umfeld, welcher dort in der LW arbeitet hatte sich schon vor Jahren gewundert, dass deutsche Großhändler immer nur den billigsten Mist kauften, während andere Länder schon damals bessere Ware orderten.
An all dem Bio und Demeterwahn heutzutage wird immer gern verschwiegen, dass gerade solche Krankheiten und diverse Ernährungsprobleme vor der modernen LW durchaus zum Alltag unserer Vorfahren gehörten. Von den "kleinen" Unfällen mit Pilzen im Getreide und auf dem Feld gewachsenen Unkrauts mit recht giftigen Substanzen starben nicht Wenige, an verunreinigter Milch und Fleisch mit Parasiten und Keimen ebenso.

Da lob' ich mir doch das tägliche Frühstücksei aus einer ordentlichen Lego-Batterie, das genetisch veredelte, keimfreie Saatgut von Monsanto, den Big-Mac aus bestem Rindfleisch, gefüttert mit Monsanto-Soja, das auf ultracleanen Steppen des gerodeten Regenwalds wächst. Und natürlich die vorzüglich schmeckende Hollandtomate, bei der kein schmuddeliger, mit ekeliger Gülle gedüngter Mutterboden das keimfreie Wachstum im Treibhaus behindern kann. Dazu Orangen vom landschaftlich traumhaften Mar del Plastico in Andalucia - sechs ganz natürliche Turbo-Ernten p.a. - stets wohldosiert mit kontrollierten Pesti- und Fungiziden aus dem Labor eines international zum Wohle aller agierenden Bayer-Konzern.

Und nicht überall Fliegen, Mücken, Pilze und Unkraut und sonstige todbringenden Schädlinge und Keime, die unentwegt unsere Gesundheit und unser Leben bedrohen.

Da lacht das Herz eines jeden Feinschmeckers.

Und die Chinesen sollen doch mit ihrem kopierten Sprossenkrams bleiben, wo der Pfeffer wächst. Am besten hinter ihrer Mauer.

Nachdem fahrlässige und rücksichtslose PolitikerInnen lediglich aus wahltaktischen Gründen dem armen RWE, Eon usw. den Atomstrom nunmehr endgültig verboten haben, werden jetzt auch noch ausländische Keime importiert und eingeschleppt.

Sicher steckt da auch wieder die Al-Kaida dahinter, wie schon vor zehn Jahren mit dem Anthrax, das die per Post verschickten.

Am Ende hucken wir alle stromlos, krank, hungernd und frierend in unseren dunklen, trostlosen Städten. Eine furchtbare Vorstellung.

Aber es gibt eine Lösung:

Wie pflegte der politische Widerstand weiland hinter vorgehaltener Hand den seinerzeitigen Reichspropagandaminister zu kolportieren: "Esst mehr Obst aus Deutschland; denn die deutsche Birne ist die weichste."

Marion Mac Donald


Sit venia verbo.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 06.06.2011, 17:18 von MarionRavenwood.  

#34 06.06.2011, 16:56
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
heißt dass das es wirklich was mit den chinesischen Bio dingern zutun hat/haben (kann)
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
 

#35 06.06.2011, 17:14
MarionRavenwood Abwesend
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Betreff: Das EHEC-Epizentrum
Zitat von balu2009:
Puh, das Epizentrum (wie Toth es so schön ausgedrückt hat) liegt nur 40km von mir entfernt.
Bei solchen Seuchen kann man froh sein, daß man kein Gemüsefreund ist.

Hast Du aber ein Glück, dass heuer weder Rinderwahn, Vogelgrippe, Gammelfleisch, Salmonellen, Dioxin, Glykolwein, verstrahltes Milchpulver oder Motor- statt Olivenöl Deine Ernährungsgewohnheiten ernsthaft bedrohen und auch beim Speisefisch momentan die Made in Germany einmal nicht im doppelten Sinne den Genuss von Matjes vermiest.

Sit venia verbo.
 

#36 06.06.2011, 18:25
Jürgen Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Oh jetzt sind es also die Sprossen... mal schauen was es morgen ist.
You're a teacher?!? Part Time!
 

#37 06.06.2011, 18:36
Dark Hunter Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
@Marion es wäre höflich und wesentlich angenehmer, wenn du auf die Verkleinerung deiner Schrift verzichten würdest. Auf modernen hochaufgelösten Displays lesen sich deine Beiträge nur mit Mühe.

Was deinen Inhalt angeht, mich stört es in der Tat wenig, wenn Eier aus sog. Legehennenhaltung kommen. Jedenfalls erheblich weniger als der verlogene Supermarktmist von Bodenhaltung und Freilandhaltung. Da ich selbst schon in jener Branche gearbeitet habe, weis ich wenigstens um die Zustände durchaus genug, um mir hier nichts vormachen zu lassen. In den größeren "Legebatterien" herrschen erheblich hygienischere Bedingungen, als sie in den jetzt überall angebotenen Betriebsvarianten vorhanden sind. Witzigerweise hatten sogar die Tiere mehr Platz zur Verfügung, als sie es in Bodenhaltung und sog. Freilandhaltung haben. Wer als Städter meint, die grünen Bäumchen auf der Verpackung bekommen Freilandhühner zu sehen, irrt. Auch hier leben sie eingepfercht auf engsten Räumen, nur eben ist ein Teil ohne Dach. Auch hier waten sie durch ihre Fäkalien (wo leben nochmal Darmbakterien ;)) und auch hier hacken sie aufeinander ein, auch hier liegen die Eier im Dreck. All das hatte man zumindest in kontrollierten Umgebungen nicht.

Ach ja und wer glaubt, dass der Bedarf gerade an Eiern in modernen Industrienationen durch den Kleinbauern mit einem halben Dutzend Hühnern gedeckt werden kann, macht sich hier noch mehr vor. Ein gewisses Maß an moderner Anbaumethode ist schlicht von Nöten, um diese Mengen zu produzieren. Es ist eben nicht nur das eine odere Sonntagsei.

Oh und ich esse kein Fastfood, auch überlege ich wie viel Fleisch ich verzehre und ob ich jeden Tag welches benötige, das ist mein Beitrag zum Verbrauchssenken. Aber ich negiere nicht moderne Anbaumethoden und verfalle dem Grün- und Biowahn, der angeblich der einzig wahre Weg zum Heilsein sei, welcher die Deutschen leider seit einigen Jahren befallen hat. Diejenigen vergessen, dass noch vor nicht allzu ferner Zeit Menschen wegen landwirtschaftlich nicht keimfreien, unkontrollierten Methoden reihenweise verreckten und erkrankten.
Lebensmittel waren in früheren Zeiten der Killer Nummero Uno, lange vor Krankheiten. Stechäpfel wachsen mit Vorliebe zwischen Getreide und wenige Körner davon rotteten immer mal Dörfer aus, Mutterkorn war ein steter Begleiter (Stichwort: Antoniusfeuer schon einmal gehört?), Milch enthielt noch bis in die 50er Jahre regelmäßig Bakterien, gegen die selbst E-HEC harmlos ist, erst Pasteurisierung als simple Gegenmaßnahme tat hier Abhilfe (ironischweise sind es die Bioapostel vom Demeter, die sich ob ihrer Verweigerung zu dieser achso unnatürlichen Maßnahme regelmäßig Tote einhandeln, was irgendwie kaum berichtet, bzw. wahrgenommen wird). Schimmelpilze, die in moderner Landwirtschaft kaum vorkommen, aber im Biolandbau wie eben früher ganz normal, enthalten Toxine und krebserregende Stoffe in Konzentrationen, die man selbst mit schlimmster Pestizidversetzung nur selten erreicht (und für die gibt es Grenzwerte, an die sich gehalten wird).
Und wie schon erwähnt, wenn ich darauf verzichte bakteriell kontaminierte Mittel als Nährstoffe für Lebensmittelpflanzen wie Obst und Gemüse einzusetzen, vermeide ich auch eine Kontaminierung der Lebensmittel. Ansonsten gilt, einfach mal Chemie belegen und mal gelassen drüber nachdenken, was da alles in Lebewesen passiert. Die Pflanze verwertet Mineralien und ihre Nährstoffe, die ich eben einmal in Gülle finde und auch in sog. Kunstdünger, nur hier in reiner Form als (meist) Salze und ohne weitere Stoffe, welche die Pflanze vom "Biodünger" auch nicht mit verwenden würde. Chemisch passiert in der Pflanze in beiden Fällen absolut das Gleiche. Die Stoffe werden aufgespalten oder mit Hilfe anderer in neue Verbindungen eingebaut und so größere Moleküle gebildet. Einige davon erzeugen Geschmack, andere die Farbstoffe, wieder andere dienen nur dem Aufbau der Pflanze. Aber Bio macht ja alles, anders, klar, die grundlegende Physik und Chemie des Universums wird da sicher auch anders ablaufen.

Auf den Rest deines Beitrags gehe ich mal gar nicht erst ein. Mir scheint ein wenig Verfolgunswahn und Hysterie hat hier von einigen Besitz ergriffen. Wie du jetzt anderen tlw. rassistisch anmutende Tendenzen und Verschwörungstheorien entgegenwirfst und da einen Bezug zum hiesigen Thema siehst, ist mir ein wenig schleierhaft. Aber wenn ich ehrlich bin, begegne ich dieser haltlosen Argumentation immer wieder gewissen Kreisen, die sich als Heilapostel und technologiefeindlich das "zurück zur Natur" auf die Fahnen geschrieben zu haben scheinen. Wenn sich diejenigen die Energie, mit der sie vehement derartige Abstrusitäten anderen vorhalten und radikal Überzeugungsarbeit zu leisten suchen, lieber vorher erst einmal in tiefere Erforschung historischer und wissenschaftlicher Bereiche der Ernährung gesteckt hätten, würden vielleicht dem einen oder anderen mal ein oder zwei Äuglein aufgehen.

Dann würde man vielleicht auch merken, dass in einer Natur, in welcher seit Anbeginn des Lebens Wesen im wahrsten Sinne des Wortes auf Kosten anderer existieren, indem sie sich gegenseitig fressen, schon seit Milliarden Jahren ein biologischer und chemischer Krieg stattfindet, der dazu dient genau das zu verhindern, nämlich gefressen zu werden. Erst mit Hilfe ausgewählter Zucht und immer wieder verbesserten Anbaumethoden wurden durch Menschen auch für Menschen taugliche Lebensmittel geschaffen. Das war seit Anbeginn der Sesshaftwerdung so. Die meisten Gräser, welche recht unverändert in der Natur vorkommen enthalten für uns giftige Stoffe. Nicht alle sind gleich tödlich, aber gewisse Unverträglichkeit ist normal und auch der Nährstoffgehalt ist extrem gering (macht keinen Sinn für eine natürliche Pflanze, viel mehr zu produzieren und damit nur Fresser anzulocken). Wenn du dich auch nur mal Ansatzweise mit Pflanzen beschäftigen würdest, wärst du verwundert, was alles für Gifte in der Natur vorkommen und erst in den entsprechenden Lebensmittelpflanzen aufwändig weggezüchtet wurde. Was Keime angeht, öh weis nicht, lebst du im Vakuum des Mondes? An Pilzen und Keimen gibt es jede Menge auf der Erde, auf der ich lebe. Ich gehöre sicher nicht zu denen, die Hygienewahn betreiben und jedes Putzmittel kaufen und ständig nutzen. Dennoch sind wir tatsächlich ständig von gefährlichen Keimen umgeben. So lange unser Immunsystem jedoch gut funktioniert, passiert uns glücklicherweise wenig. Eben weil wir auch Teil des ewigen "Krieges des Lebens" sind und uns anpassten. Ob nun biologisch angepasst, oder dank unseres Intellekts mittels technologischer Mittel. Keime jedweder Art sind eigentlich ein Normalzustand auf der belebten Welt und ähnlich dem jetzigen EHEC sind sie mal für einige Wesen (z.B. Menschen) gefährlich und andere harmlos oder gar nützlich (z.B. für Wiederkäuer). Die Frage ist nur, ob man die Quellen dieses oder jenes Keims auch überall anwenden und verbreiten muss, insbesondere wenn man eh weis, wo sie existieren.

Und nur um etwas klarzustellen, ich gehöre nicht zu jenen, die völlig etwas gegen herkömmlichere und ältere Landwirtschafts- oder Biomethoden haben, aber eben auch nicht zu jenen, die das andere Extrem verteufeln. Ich halte es da eher mit der ausgewogenen Mitte, denn Extreme sind mir immer suspekt und das hat mich die Geschichte gelehrt. Zu Blauäugig gegenüber jedem Fortschritt sollte man nicht sein und es gibt genug Seiten an der Ernährungsindustrie, die ich zum kot... finde und ablehne, aber ins absolute Gegenteil zu verfallen und jedwedem Fortschritt zu entsagen und sich dem zu verstellen halte ich ebenso für falsch. Gewisse Auswüchse am Biowahn lassen mich nur kopfschüttelnd zurück. Der in einigen Kreisen praktizierte Verzicht auf Erkenntnisse über natürliche Gifte und Gefahrenquellen ist nur ein solches Beispiel.
Dieser Beitrag wurde 15 mal editiert, das letzte Mal am 06.06.2011, 19:23 von Dark Hunter.  

#38 06.06.2011, 20:00
MarionRavenwood Abwesend
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Betreff: Das EHEC-Epizentrum
Hallo @Dark Hunter,

da Du in Deinem ausführlichen Posting an keinem einzigen inhaltlichen Punkt auf meine Darstellungen eingegangen bist, schlussfolgere ich daraus, dass wir uns in der Tat in jeder Beziehung voll verstanden haben. Zwinkernder Smiley

Deine erläuterte Vorstellung eines ewigen "Krieges des Lebens" entspricht exakt jener bekannten Interpretation von Charles Darwins "Survival of the Fittest", die ich mir bereits fürdem erlaubt hatte, aus Deinen vorangehenden Aussagen herauszulesen.

Leider war ich mir in meiner immanenten Bescheidenheit nicht bewusst, dass ich damit neben Deinen "hochaufgelösten Displays" zudem auch Deine Sehgewohnheiten überfordern könnte.

Dass ich es damit an Höflichkeit vermissen lassen könnte, war mir zu keiner Zeit auch nur ansatzweise bewusst.

Ich bitte darob untertänigst um Entschuldigung und poste dieses Mal vorsorglich in der hier größtmöglichen Schreibweise.

„Da ich selbst schon in jener Branche (Supermarkt) gearbeitet habe, weis ich wenigstens um die Zustände durchaus genug, um mir hier nichts vormachen zu lassen.“

„Was zum Geier sind Gemüsesprossen? Irgendwie kann ich mir da nix drunter vorstellen.“


Diese beiden Aussagen kann ich mir in diesem Zusammenhang jedoch leider nicht erklären.


Sit venia verbo.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 06.06.2011, 20:17 von MarionRavenwood.  

#39 06.06.2011, 20:12
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der EHEC Thread
Off-Topic:
Mal am Rande: Ihr beiden seid nicht zufällig auch Mitglied im Uhrforum, oder? Irgendwie erinnert mich der Tonfall so ein bisschen an den dortigen Umgangston...

@Dark Hunter: Ich find´s nachvollziehbar. Deine Ausführungen decken sich übrigens so ziemlich mit der Focus-Titelstory der vergangenen Woche zum Thema.
 

#40 06.06.2011, 20:28
MarionRavenwood Abwesend
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Betreff: Das Focus Epizentrum
@Dark Hunter: Ich find´s nachvollziehbar. Deine Ausführungen decken sich übrigens so ziemlich mit der Focus-Titelstory der vergangenen Woche zum Thema.


"Ich find´s
(auch) nachvollziehbar", wenn ich weiß, wo der Focus politisch/wirtschaftspolitisch angesiedelt ist.
Grinsender Smiley
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 06.06.2011, 20:34 von MarionRavenwood.  

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