Dt. Indiana Jones Fan Forum Zum Summit 2026 in 'Schloss Brunwald'



#1 06.02.2011, 17:52
"Indy" Hans Abwesend
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Betreff: SCHIMMEL - was nun?
Da offensichtlich mehrere hier (und vielleicht draussen an den Monitoren) mit diesem Thema Erfahrung haben oder schon mal damit konfrontiert waren versuche ich hier mal einen kleinen Selbsthilfethread zu ethablieren.

Was bisher geschah:

Vor einigen (wenigen) Tagen stellte ich bei mir im Schlafzimmer Schimmel fest und beim abrücken des Bettes sah man das ganze Ausmaß und ich postete im "mich nervt - Thread". Nun wurde dort schon ein Link für eine spezielle Farbe gepostet und ich fand eine Webseite auf der eine Firma eine Schadensanalyse und Quellensuche anbietet.

Wer hat sonst noch Erfahrung(en) mit dem Thema?

Wer hat noch gute Tips oder kennt Verfahren oder/und bezahlbare Spezialisten?

Bisher gepostete Links:

- http://www.schimmel-schimmelpilze.de/...lpilz.html
- http://www.oeko-planet.de/...lfarbe.php
- http://www.vonderlieck.de/...zAodOhcOEg
- http://www.brillux.de/...0313f72c6c
- http://www.amazon.de/gp/product/B000JG2RAG
- http://www.amazon.de/..._hg_text_b
- http://www.schimmelpilz-sanieren.de/.../lit10.htm
- http://de.wikipedia.org/..._Raumklima
- http://www.greisinger.de/index.php?task=2&wg=162
- http://www.sto.de/...ilikat.htm
- http://www.radeberger-strasse-wg.de/...igkeit.PDF
- http://www.krueger.ch/...ohnraeume/
Hans
Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, das letzte Mal am 28.06.2011, 18:17 von "Indy" Hans.  

#2 06.02.2011, 18:05
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Mir wurde heute noch Lehmputz empfohlen. Also Tapeten runter und Putz auf die Wände. Das Ganze soll den Vorteil haben, dass der Putz die Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt und nur nach und nach wieder abgibt. Also nix mit Schimmel. Außerdem soll das Zeug sehr pflegeleicht sein.

http://de.wikipedia.org/..._Raumklima
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 06.02.2011, 18:06 von Aldridge.  

#3 06.02.2011, 18:20
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Das problem kenn ich...
ich hab den ganzen schimmel mit ner draht bürste weggemacht und mit anti-schimmel-farbe darübergestrichen und den raum immer warm gehalten seither kam nichts mehr...
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
 

#4 07.02.2011, 10:04
Das Brötchen Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Für die Schimmelprävention kann ich zwei Dinge empfehlen:

a) ein gutes und genaues Hygrometer
b) die Wände mit einem Infrarotthermometer auf Kalte Stellen untersuchen

für das Hygrometer habe ich eine klare (da kostengünstig und ausreichend genau) Empfehlung:
http://www.amazon.de/gp/product/B000JG2RAG
Dieses hat den Vorteil, auch gleich noch einen Alarm bei Überschreitung eines vorgegebenen Feuchtigkeitswertes auszugeben und die Taupunkttemperatur direkt anzuzeigen. Dazu reagiert es sehr schnell. Wenn die Oberflächentemperatur der Wand die Taupunkttemperatur unterschreitet, wird sie feucht...
Echthaarhygrometer sind übrigens nicht genauer, inzwischen genauso teuer, müssen aber alle paar Monate durch hohe Feuchtigkeit regeneriert werden (damit sind sie realistisch betrachtet eigentlich nur fürs Badezimmer oder draussen geeignet). Kunsthaarhygrometer (zu erkennen an der linearen Skala... Echthaar hat keine lineare Skalenteilung), müssen nicht regeneriert werden.

Für das IR-Thermometer möchte ich keine eindeutige Empfehlung aussprechen, hier muß jeder sehen, ob er sich eines ausleiht, oder wie viel er auszugeben bereit ist. Billige IR-Thermometer sind jedoch oftmals ungenau... wer mehr ausgeben will, sollte die max. Toleranzen vergleichen.. und nach Möglichkeit ausprobieren, wie stark die Anzeige driftet, wenn er das Gerät ein paar Minuten in der Hand hält. Ich hatte schon eines, das nach 5 Minuten 4 Grad weniger angezeigt hat.
 

#5 07.02.2011, 10:31
"Indy" Hans Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Vielen Dank - sehr informativ! Das, von dir empfohlene, Hygrometer hab ich mir grad mal bestellt und ein paar pdf´s runtergeladen.
Hans
 

#6 07.02.2011, 11:45
IndyfanBO Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Ich als ausgebildeter Schimmel-Experte kann Dir sagen dass das Erste was man normalerweise tut die Standart prozedur ist: Tapete (falls vorhanden) runternehmen, den Untergrund gut säubern und von allen ersichtlichen Schimmelsporen befreien (Drahtbürste, Schwamm, etc.). Danach wird ein Mittel zur Pilzabtötung und Vorbeugung zur neuen Pilzbildung aufgetragen (unter seinesgleichen auch Anti-Pilz genannt). Dieses lässt man gut einziehen bzw. auftrockenen. Danach wird ein Absperrlack aufgetragen (Es gibt spezielle Absperrlacke, wenn man nicht soviel ausgeben will, kann man auch Allprimer Lack (oder kurz: Primer) nehmen...

Wenn diese getrocknet ist, ist die Standartprozedur abgeschlossen, und es lässen sich wieder Tapete/sonstige Wandbeläge aufbringen.

Das ist das erste was man tun kann.

Sollte das Problem weiterhin bestehen, sollte man erstmal dem Vermieter bescheidsagen (falls vorhanden), normalerweise müsste diese auch Schritte einleiten, da es zu seinen Pflichten gehört. Wenn es sich um große Wohnungsgesellschaften handelt, schicken die meist einen Gutachter. Am besten stellt man ein Feuchtigkeitsmesser in unmittelbarer Nähe auf, man kann auch alternativ dazu ein Gerät aufstellen, was das Kondenswasser sammelt, übermässig viel Wasser ist dabei schon bedenklich. Manches Mal machen das aber auch später die Firmen die eventuell beauftragt werden.

Wichtig sind natürlich die Fragen ob der Schaden nicht selber verursacht wurde, oder ob es nicht andere Ursachen gibt (leckende Wsserleitung in der Wand, nicht richtig gelüftet); wenn man dies alles ausschließen kann kann man zu der Frage übergehen woher die Feuchtigkeit sonst kommen kann. Besteht in der WDV (Wärme-Dämm-Verbundssystem [falls vorhanden] eine Kältebrücke, zieht die Feuchtigkeit vielleicht durch den nicht 100%ig trocken gelegten Keller rauf (falls man im EG oder 1. Etage wohnt), undichte Fenster können sich auch auswirken...

Meistens MUSS hier schon ein Fachmann ran, der mit einem Gerät Temperaturabfall in den Wänden sucht oder Ähnliches. Hat man einmal die Ursache gefunden,kann man dann weitere Schritte in Erwägung ziehen, meistens muss aber eine firma hinzugezogen werden, wenn man selber keine Ahnung von sowas hat, erst recht wenn das Problem in der Fassade liegt...

Trocknet der Schimmer überhaupt nicht ab (Wand ist feucht, vielleicht gerade an kälteren Tagen) dann unbedingt sofort jemanden kontaktieren.

Bei uns wars damals ein Stahträger hinter Wand, an dem sich das Kondenswasser gesammelt hat und dann runtergelaufen ist, weil die Wand warm war, der Träger aber kalt. Da konnten wir nicht viel machen, sondern eine Firma musste ein Wärmedämmsystem auf die aussenwand aufbringen, bei nicht-rechtzeitigen Entdecken hätte das natürlich auch zu Schimmel führen können...

Hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen...
 

#7 07.02.2011, 11:51
"Indy" Hans Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Das war schon recht ausführlich - Danke!

Du schreibst:

Zitat von IndyfanBO:
(...) Danach wird ein Mittel zur Pilzabtötung und Vorbeugung zur neuen Pilzbildung aufgetragen (unter seinesgleichen auch Anti-Pilz genannt). Dieses lässt man gut einziehen bzw. auftrockenen. Danach wird ein Absperrlack aufgetragen (Es gibt spezielle Absperrlacke, wenn man nicht soviel ausgeben will, kann man auch Allprimer Lack (oder kurz: Primer) nehmen...


Hier würden mich natürlich Marken, Namen, Firmen und Preise interessieren, da ich überhaupt keine Orientierung in diesem Bereich habe.
Hans
 

#8 07.02.2011, 12:24
Das Brötchen Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Zitat von IndyfanBO:
Tapete (falls vorhanden) runternehmen, den Untergrund gut säubern und von allen ersichtlichen Schimmelsporen befreien (Drahtbürste, Schwamm, etc.). Danach wird ein Mittel zur Pilzabtötung und Vorbeugung zur neuen Pilzbildung aufgetragen (unter seinesgleichen auch Anti-Pilz genannt). Dieses lässt man gut einziehen bzw. auftrockenen. Danach wird ein Absperrlack aufgetragen (Es gibt spezielle Absperrlacke, wenn man nicht soviel ausgeben will, kann man auch Allprimer Lack (oder kurz: Primer) nehmen...

Wie sieht es mit dem Untergrund (Putz) aus, muß man da nicht sicherstellen, daß der durchgetrocknet ist, ehe man eine Dampfsperre aufbringt? Oder is das egal?
 

#9 07.02.2011, 12:52
IndyfanBO Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Ja, natürlich. Normalerweise schon. Wie ich sagte, im Normalfall wird das als erste Lösung durchgeführt, weil viele davon ausgehen das es ein Lüftungsproblem ist oder Fehlverhalten der Mieter. Wenn die Wand nicht abtrocknet, und weiterhin nass (in vielen Fällen ist sie etwas feucht-kalt, meistens entstehen Schimmelsporen aus der Feuchtigkeit die IN der Wand liegt und bildet Sporen nach außen, so kanns auch vorkommen das auf einer augenscheinlich trockenen Wand auf einmal Sporen auftauchen. (Es gibt ein Messgerät, das ca. 5-10 mm in die Wand gedrückt wird um dort die Feuchtigkeit zu messen)

Sollte das aber eine permant nasse Stelle sein, die unter keinen umständen (Wärmezufuhr, Luftentfeuchter) abtrocknet, befindet man sich wieder in der Lage, wo man professionelle Hilfe aufsuchen sollte. Vermieter sollte man als erstes kontaktieren (wenn durch den Schimmel Schäden entstanden sind, private Dinge unbrauchbar oder zersört wurden, kann man teilweise dies auch geltend machen; sollte der Vermieter nicht reagieren, kann man auch eine Mietminderung einfordern, aber das ist n anderes Thema)...

Wie gesagt, im Normalfall regelt der Vermieter das, ist man Eigentümer sollte man erst jemanden holen der die Ursache feststellt, dann kann man entscheiden ob man eine professionelle Feuchtigkeitsbeseitigung in anspruch nimmt. Ist das Problem nicht so tiefreichend, gibt es auch des Öfteren lokale Malerbetriebe die sich damit auskennen. Aber achtung: Viele Maler greifen zu Methode 1 die ich oben beschrieb: säubern, antipilz, absperren, tapezieren; auch ohne die Ursache festzustellen...

@ IndyHans:

Prinzipiell kannst Du natürlich im Baumarkt kaufen, aber da gibts qualitative Unterschiede. Ich kaufe Farben, Lacke, etc. bei Malereinkäufen, weil die halt mehr Qualität bieten als die Baumarktabteilung.

Prinzipiell liegt man mit Brillux nie falsch:

Gibt ein Spray davon:
http://www.brillux.de/...amp;Cat=11179

Hier gibts eine ganze Reihe Schimmelpilzvorbeugende Mittel, du kannst auch sofort die Handhabung und alles Nötige Wissenswerte in Erfahrung bringen:

http://www.brillux.de/...0313f72c6c

Preise hab ich jetzt spontan nicht gefunden, das oben erwähnte Schimmelspray kostete aber soweit ich weiss an die 10¤, die anderen weiss ich grad nicht, klick Dich mal einfach durch, irgendwo ist bestimmt ne Preisliste oder ansonsten kopierst Du dir die Namen und suchst mal im Internet nach Preisen...
 

#10 07.02.2011, 13:41
"Indy" Hans Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
@IndyfanBO:

DANKE! Das hilft (mir) schon mal weiter
Hans
 

#11 07.02.2011, 14:56
SanDee McGeek Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
ich hatte auch schon einiges an schimmel, hab gelernt das vermieter auf sowas allergisch reagieren, ist grds immer dem mieter seine schuld!
möbel mindestens 5cm von den aussenwänden abrücken, immer gut lüften und wenns geht oft kontrollieren.
mehr kann ich als normalsterbliche nciht tun.
 

#12 07.02.2011, 16:06
Das Brötchen Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Zitat von IndyfanBO:
(Es gibt ein Messgerät, das ca. 5-10 mm in die Wand gedrückt wird um dort die Feuchtigkeit zu messen)

Och, es gibt auch zerstörungsfrei messende Messgeräte Zwinkernder Smiley ;):
http://www.greisinger.de/index.php?task=2&wg=162

soweit ich gehört habe, gehört dieses Gerät zu den zuverlässigeren, hat im Caravan-Bereich wohl auch schon im Vergleich gegen Geräte für über 1000¤ zuverlässigere Messergebnisse geliefert.
 

#13 07.02.2011, 16:28
Das Brötchen Abwesend
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Avatar von Das Brötchen

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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Zitat von SanDee McGeek:
ich hatte auch schon einiges an schimmel, hab gelernt das vermieter auf sowas allergisch reagieren, ist grds immer dem mieter seine schuld!
möbel mindestens 5cm von den aussenwänden abrücken, immer gut lüften und wenns geht oft kontrollieren.
mehr kann ich als normalsterbliche nciht tun.

Wobei man klar sagen kann, daß Schimmel an Kältebrücken, wo dann die Wand z.B. nur noch unter 10° C hat, ziemlich eindeutig einen bautechnischen Mangel darstellt (vorausgesetzt, es wurde nicht die Temperatur der Wand durch z.B. falsches Lüften - Fenster auf Dauerkipp - künstlich herabgesetzt). Gerade in den letzten Jahren hörte ich schon mehrfach davon, daß die Rechtsprechung wieder davon abkehrt, grundsätzlich dem Mieter die Schuld zu geben. Es kann z.B. einem Mieter nicht zugemutet werden, alle 2 Stunden die Fenster aufzureißen (wann soll der denn schlafen?). Bei (Niedrigenergie-)Neubauten ist es beispielsweise - afaik - ein handwerklicher Fehler, keine Lüftungsanlage die für eine kontrollierte Belüftung sorgt vorzusehen. Ähnliches gilt bei heutig durchgeführten Sanierungen.

Da Sanierungskosten sehr hoch sein können, sollte man, wenn es vor Gericht gehen sollte, Messergebnisse eines Sachverständigen vorliegen haben. Mit kostengünstigen (nicht amtlich kalibrierten oder gar geeichten) Meßgeräten selbst erfasste Daten interessieren die Gerichte nämlich nicht.

Aus diesem Grund (und weil Schimmel halt einfach eklig ist) kann ich auch nur empfehlen, vorzubeugen und so gut es geht dafür zu sorgen, daß es gar nicht erst dazu kommt - Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur kontrollieren und zumindest einmal während der Frostperiode schauen wo die kalten Stellen sind (am Besten vor dem Aufstellen der Möbel).

Ich hatte zum Glück bislang nur mal leichten Schimmel am Fensterrand - Ursache war, daß sich dort vor dem Winter Staub abgesetzt hatte und ab -5 Grad Aussentemperatur, 21° Raumtemperatur und 50% Luftfeuchte im Raum an der dann nur noch 10 Grad kalten Scheibe die Feuchtigkeit niederschlug...

Seit ich die Zusammenhänge kenne und die Luftfeuchte messe, weiß ich, wie ich es verhindere... Zwinkernder Smiley

Mit dem IR-Thermometer habe ich diesen Winter dann auch gleich eine Ecke entdeckt, die auch auf knapp 10°C abkühlt. Zum Glück ist da bisher nichts passiert - liegt vielleicht auch daran, daß die Bewohnerin der Wohnung die sich an der angrenzende Wand dieser Ecke befindet, nie da ist und deswegen nicht vernünftig heizt. Da wird dann über die Mauer auf dem Balkon zu viel Wärme nach aussen abgeleitet... Es ist schon erstaunlich, wie einfach es sich viele Architekten bezüglich der Kältebrücken machen. *hmpf*
 

#14 07.02.2011, 16:43
Valeska Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Wenn Indy 'nen Schimmel hat, dann verfolgt er damit Nazi-Trucks um an die Bundeslade zu kommen.



'tschuldigung -den konnt' ich mir nicht verkneifen! :-D
HG
 

#15 07.02.2011, 16:48
"Indy" Hans Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Einen "Klassenclown" muss es anscheinend immer geben Und dann auch noch mittels deep-linking also Traffic - Klau.

Kleines Update bezüglich der Kosten für

Brillux Anti Schimmel-Spray: 500 ml / ¤ 7,45

Brillux Schimmelschutz-Farbe: 10L / 105,-

Soweit jedenfalls meine Recherchen.
Hans
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 07.02.2011, 16:49 von "Indy" Hans.  

#16 07.02.2011, 17:17
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Lehmputz soll nach gestriger Information übrigens bei rund 10 Euro pro Quadratmeter liegen - ca. 3 Euro für Grundierung & Co. und ca. 7 Euro für den Putz.

Off-Topic:
Manche Witze wirken echt angeschimmelt... Grinsender Smiley

 

#17 07.02.2011, 19:19
SanDee McGeek Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
geil valeska ich hab gekichert

viel glück hans oder nee hans im glück, sorum
bei mir ist mittlerweile soweit alles ok
 

#18 07.02.2011, 21:14
IndyfanBO Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Zitat von Das Brötchen:
Zitat von IndyfanBO:
(Es gibt ein Messgerät, das ca. 5-10 mm in die Wand gedrückt wird um dort die Feuchtigkeit zu messen)

Och, es gibt auch zerstörungsfrei messende Messgeräte Zwinkernder Smiley ;):
http://www.greisinger.de/index.php?task=2&wg=162

soweit ich gehört habe, gehört dieses Gerät zu den zuverlässigeren, hat im Caravan-Bereich wohl auch schon im Vergleich gegen Geräte für über 1000¤ zuverlässigere Messergebnisse geliefert.

Sicherlich... Bin auch schon ne Weile raus aus der Branche... Zwinkernder Smiley

Viel Glück, Hans. Schimmel ist ne lästige, dumme Angelegenheit und man sollte nicht kleinlich sein was die Beseitigung angeht, da natürlich auch die Gesundheit drunter leiden kann... Mehr kann ich jetzt per Ferndiagnose auch nicht dazu sagen...
 

#19 10.02.2011, 12:02
"Indy" Hans Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Danke IndyfanBO.

Aus aktuellem Anlass im "mich nervt-Thread" der Hinweis:

Bei Schimmel (und ich meine jetzt nicht das Reittier Zwinkernder Smiley ) / Schimmelsanierung auf Atemschutz achten!

z.B. sowas hier:
Hans
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 10.02.2011, 12:04 von "Indy" Hans.  

#20 15.02.2011, 12:47
Das Brötchen Abwesend
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Betreff: Re: SCHIMMEL - was nun?
Hier habe ich gerade ein Dokument für eine Spezialfarbe gefunden, das auch nochmal kurz und knackig die allg. Maßnahmen zur Sanierung und Vorbeugung zusammenfasst:
http://www.sto.de/...ilikat.htm

BTW: die Linksammlung am Treadbeginn finde ich toll. Zwinkernder Smiley
 

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