Dark Hunter
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Wohnort: Im Wilden Osten.
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Betreff: Re: The Walking Dead - TV Series
Zumindest Sprit scheint kein Mangel zu sein, so viel wie die rumkurven und niemals tanken. Eigentlich wäre das eine der ersten Sachen, die es kaum noch geben dürfte, bzw. nicht ganz so leicht verfügbar ist. Es wird kein neuer produziert, nichts mehr ausgeliefert und wenn man in einer Gegend eine Weile ist, hat man da alles leergezapft. Dazu kommt, Tankstellen brauchen Strom, oder was meinst, wie die Benzinpumpen der Zapfsäulen laufen? Strom ist aber das erste, was wohl wegfällt, wenn die Welt von uns nicht mehr gewartet wird. Kraftwerke brauchen stete Kontrolle, dann die vielen Unfälle in der Nähe von Leitungen, Wind und Wetter. Binnen weniger Wochen bricht das Netz zusammen, wenn da keiner mehr da ist, um es am Laufen zu halten.
Nahrung ist ebenfalls so eine Sache und ich find es durchaus realistisch, wenn es daran mangelt. Supermärkte sind auch mal irgendwann leergeplündert, wenn die, so wie sie es tun, eine ganze Weile in einer bestimmten Gegend bleiben. Frische Sachen kommen ja auch da nicht mehr dazu. Andere Dinge sind schlicht weniger haltbar und am Beginn der Katastrophe haben ja noch andere auch geplündert und manch einer sicher Sachen versteckt. In den Städten gibt es aber sicher noch viele Sachen, bloß da sind ja auch die größten Herden an Zombies, also kein Ort wo eine kleine Gruppe überlebender als erste hingeht. Insofern ist es durchaus realistisch, sie meiden dicht besiedelte Gebiete, um den Zombies aus dem Weg zu gehen, haben aber dafür auch weniger Möglichkeiten, Dinge des täglichen Bedarfs zu finden. Stell dir einfach vor, du würdest so etwas erleben. Bliebst du dann lieber in einer Stadt wie Köln mit Hunderttausenden Zombies und machst einen auf Omega Man, oder suchst du lieber eine sicherere Gegend, wie Meckpom, hast aber da nur im Umkreis von gefühlten 1000 Meilen nur einen ollen Schlecker zum plündern und dafür keine Zombies (Ok, Zyniker würden jetzt sicher sagen, da leben doch jetzt auch nur Zombies).
Waffen und Munition, kommt halt drauf an. Mag ja sein, dass es sehr viele in amerikanischen Haushalten gibt. Aber ich schätze mal, dass in einer Zombiewelt auch sehr viele davon Gebrauch machen, um sich die bissigen Nachbarn vom Leib zu halten, ehe sie dann auch zu welchen werden. Das dürfte in der Anfangszeit der Zombiepedemie sicher sehr viel an Munition und Waffenbeständen geleert haben. Abgesehen davon hat selbst in Amerika nicht jeder gleich eine ganze Kammer für eine Armee im Haus und wer welche hat, hat die auch benutzt. Dennoch sind genug da, auch wenn das Besorgen von Waffen immer mal eine Rolle spielt. Es wird aber kräftig geballert und irgendwie ist im entscheidenden Moment stets genug da, um eine Herde im Familienfeuer zu vernichten.
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mal editiert, das letzte Mal am 01.05.2013, 10:25 von Dark Hunter.
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