Dt. Indiana Jones Fan Forum Zum Summit 2026 in 'Schloss Brunwald'


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#141 11.08.2010, 07:40
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Die Frau des Lauchturmwärters

Melancholische Dreiecksgeschichte vom Ende der Welt mit der, wie immer hinreißenden, Sandrine Bonnaire.
The trick, William Potter, is not minding that it hurts!
 

#142 12.08.2010, 17:00
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Darüber bin ich gerade gestolpert. Für alle, die "Inception" gesehen haben:



(ja, es heißt eigentlich Michael Caine - mit i)
 

#143 12.08.2010, 22:56
Norman Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
INCEPTION

Sauguter Film 5/5 Sterne

Unterhaltsam, actionreich und intelligent.
Warum die Kinder nicht einfach zum Vater kommen können, darüber hab ich mir keine Gedanken gemacht, ich war von den ganzen tollen Einfällen geblendet ;-)
Norman Eschenfelder
Schemes heru nefer s:mech mech*
*altägyptisch für:
Folge den schönen Tagen und vergiss die Sorgen!
 

#144 13.08.2010, 14:55
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Einmal hier:
http://indy.mamo-net.de/...amp;id=115319

und zum anderen:

"The Book of Eli"
Visuell beeindruckend umgesetzter Endzeit-Actioner, der aufgrund seiner religiösen Thematik oder der derben Gewalt nicht unbedingt für jedermann ist. Weiterhin wartet der Film mit einer Reihe toller Darsteller (Denzel Washington, Gary Oldman, Ray Stevenson...) und einer doch talentierten Mila Kunis auf. Nach "From Hell" eine weitere hochwertige Comicverfilmung der Hughes Brothers der hoffentlich noch einige folgen werden.
 

#145 13.08.2010, 15:02
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Wie stark spielt denn das Religiöse mit in die Handlung rein? Also im Sinne von "missionierend"? Oder handelt es sich dabei nur um eine Art McGuffin?

Ich habe mir den Film im Kino seinerzeit gerade wegen der religiösen Aspekte geschenkt. Andererseits reizen mich Endzeit-Filme immer sehr stark, so dass ich doch einen Kauf in Betracht ziehe. Wenn der Film aber die Zielgruppe Bible Belt im Visier hat, werde ich gepflegt auf Distanz gehen...
 

#146 13.08.2010, 15:15
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Aldridge:
Wie stark spielt denn das Religiöse mit in die Handlung rein? Also im Sinne von "missionierend"? Oder handelt es sich dabei nur um eine Art McGuffin?

Also missioniernd ist er nicht. McGuffin und Washington als Art "Messias" sind das vorwiegende. Der ein oder andere religiöse Grundgedanke spielt noch mit rein ist aber halb so wild. Wenn man überhaupt nix mit Religion anfangen kann wird der Film hart. Ansonsten kann man mit der Thematik gut leben find ich.
 

#147 13.08.2010, 15:20
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Mmh... Ich weiß nicht so recht. Washington, Oldman, Endzeit, das reizt alles sehr stark. Aber irgendwie bin ich immer noch misstrauisch. Obwohl die Helden in solchen Szenarien ja immer leicht wie ein "Messias" rüberkommen. Vielleicht doch mal ausleihen, bevor ich direkt zum Steelbook greife... Danke für die Info!
 

#148 14.08.2010, 07:53
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Männer, die auf Ziegen starren

Leidlich amüsante Militärsatire, die zwar toll besetzt ist, aber keine Sekunde an Vorbilder, wie "MASH" oder "Catch 22" heranreicht. Jedoch auf jeden Fall ein Muss für Star Wars Fans. Grinsender Smiley
The trick, William Potter, is not minding that it hurts!
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 14.08.2010, 08:38 von Toth.  

#149 14.08.2010, 22:50
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
1941 - Wo bitte geht´s nach Hollywood - Kriegs-Slapstick als knallbunte filmische Überraschungstüte, überdreht und maßlos im besten Sinne. Einzigartiger Cast, grandiose Inszenierung von Spielberg mit vielen visuellen Leckerbissen, genialer Williams-Score. Leider war dieser laute und bunte Streifen für das Publikum anno 1979 wohl zu laut und zu bunt - und zu unamerikanisch. Ich finde: Der Film ist immer wieder ein Spaß.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 14.08.2010, 22:50 von Aldridge.  

#150 15.08.2010, 10:38
Raider Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Inception
Gut gemachter Film der nie zu langatmig wirkt.
Ich verstehe nur nicht, wieso manche sagen, man müsse ihn öfter sehen, um ihn zu verstehen. So kompliziert ist er, meiner Meinnung nach, nicht aufgebaut.
Alex
 

#151 15.08.2010, 14:06
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Männer, die auf Ziegen starren (2. Eindruck) - Ich überlege noch, was der Film mir eigentlich sagen wollte. Das Gezeigte ging durchaus vergnüglich an mir vorbei, wirkte aber in jeder Sekunde irgendwie sinnlos. Angeblich basiert der Film auf wahren Begebenheiten und einem Sachbuch über parapsychologische Forschungen der US-Armee. Aber die Story ist im Grunde zu dünn und stellenweise zu surreal, um das Thema zu transportieren. Dennoch scheinen alle Beteiligten einen ziemlichen Spaß gehabt zu haben. Die Besetzung ist das Anschauen jedenfalls wert, die vielen "Star Wars"-Anspielungen sowieso.

Mit einem hat der Film natürlich recht: "Heute - mehr denn je - braucht die Welt den Jedi." Grinsender Smiley
 

#152 18.08.2010, 09:27
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Mit zwei Jahren Verspätung nun auch gesehen:

Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia: Oberflächlich schöner Fantasy-Film mit guten Darstellern (allen voran die unverbrauchten Darsteller der Bösewichte), toller Ausstattung und netten Effekten (nicht ganz so gut wie in Teil 1). Episch, natürlich auch mit reichlich Pathos, handwerlich gut umgesetzt (wenn auch mit vielen optischen Anleihen beim "Herrn der Ringe"), vor allem in der ersten Hälfte hübsch märchenhaft und in den Schlachten mit angemessener Härte, um nicht ganz so verharmlosend wie der Vorgänger zu wirken. Aaaaaaaber:

Unter der Fantasy-Oberfläche reichlich zwiespältig und fragwürdig. Man schaut den Film und hat die ganze Zeit das Gefühl, dass da was nicht stimmt. Zunächst mal ist die Motivation der Hauptfiguren fragwürdig: Die Kids stolzieren als rechtmäßig durch "Gott" eingesetzte Könige durch Narnia. Völlig unreflektiert machen sie gleich von Anfang an die Feinde nieder, ohne groß darüber nachzudenken. Und alle Fabelwesen folgen den "Adamssöhnen" und "Adamstöchtern" willfährig in die Schlacht. Insgesamt transportiert der Film die christliche Botschaft (oder sollte man sagen: Mission) stärker und offensichtlicher als erste Teil. Das wird besonders deutlich an der Figur der kleinen Schwester, die zunächst als einzige an Aslan (aka "Gott") glaubt. Sehr direkt wird da die Szene, in der sie Aslan sinngemäß fragt, ob weniger Menschen / Wesen hätten sterben müssen, wenn gleich alle an ihn geglaubt hätten. Das Ganze gipfelt dann in der finalen Szene am Fluss, in der die Gotterscheinung alle Feinde hinweg spült.

Ich bin mal gespannt, wie sehr der dritte Teil die frohe Botschaft verkünden wird, der dieses Jahr noch ins Kino kommen soll. Da weiterhin Walden Media produziert, ist ein bisschen mehr Selbstreflektion beim Ganzen wohl unwahrscheinlich.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 18.08.2010, 09:29 von Aldridge.  

#153 18.08.2010, 18:05
Kanar Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
The Blues Brothers:
Ich glaube zu diesem Film brauch man nicht viel erzählen. Ein "muss man gesehen haben" Film. Die Musik ist einfache Spitze und der Humor ebenfalls, ganz zu schweigen von in der Filmgeschichte größten Massenkarambolage...

In dem Sinne: "It's a 106 miles to Chicago, we've got a full tank of gas, half a packet of cigarettes, it's dark and we're wearing sunglasses." / "Hit it!"
Erik
 

#154 18.08.2010, 18:35
Reling Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Oh ja! Super Film!
Georg
I tolerate this century but I don't enjoy it.
 

#155 23.08.2010, 13:04
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Up in the Air Insgesamt unterhaltendes, leicht unausgegorenes Hollywood Entertainment, das in seinen besten Momenten an die Geschlechterkriege eines Howard Hawks erinnert.
The trick, William Potter, is not minding that it hurts!
 

#156 30.08.2010, 17:30
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Krieg der Welten (Spielberg) - Intelligente Variante des Aliens-erobern-die-Erde-Themas und zeitgemäße Interpretation des Wells-Buches. Immer wieder erstaunt das konsequent düstere und desillusionierende Szenario, das den Menschen wirklich keine Hoffnung auf Erfolg lässt. Zwar gibt´s ein Happy End, das jedoch nicht die "Erdlinge" herbeiführen. Die Perspektive des Unterschichten-Papas ist einerseits realistisch und konsequent, lässt den Zuschauer jedoch spürbar auf der Ebene des passiven Beobachters und ist deshalb vielleicht ein bisschen unbefriedigend. Klasse Schauspieler... und tolles Kostümdesign übrigens... Zwinkernder Smiley
 

#157 06.09.2010, 09:52
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Minority Report - Nach vielen Jahren endlich mal die Muße gehabt, den Film wieder zu schauen - und ich war mit diesem zeitlichen Abstand echt erstaunt. Die Story ist natürlich klasse, die Bilder sind toll, der Cast anständig, und: Dass ein Film, der eigentlich fürs Mainstream gedreht wurde, so viele surreale Elemente enthält, ist mehr als bemerkenswert. Außerdem wirken viele im Film gezeigte Techniken noch "näher" als vor acht Jahren. Ach ja: Auch nette Lederjacke, die Cruise trägt... Zwinkernder Smiley

From Paris with Love - Nachfolgeproduktion zu "96 Hours" aus dem Hause Besson. Insgesamt kurzweiliges Actionfilmchen mit einem bestens aufgelegten Travolta. Am Anfang jedoch noch recht sperrig und uninspiriert, dann bekommt der Film aber immer mehr Drive und wird richtig spannend. Letztlich aber bei weitem nicht so gut wie eben "96 Hours" oder selbst "Kiss of the Dreagon" oder "Unleashed". Frage nebenbei: Sind Besson und Regisseur Morel verkappte Thilo Sarrazins? In deren Filmen sind irgendwie immer Pakistani und andere ethnische Gruppen die Bösen...

Die dummen Streiche der Reichen (Don Louis) - Humoriger Abschluss des Wochenendes. Als Kind hatte ich den Film gefühlte 1.000 Mal gesehen, dann mindestens 20 Jahre nicht mehr, bis nun endlich die DVD erhältlich war. Tjia, ich konnte die Dialoge fast noch komplett mitsprechen, aber auch dieser Film ist ein Beispiel dafür, dass manche Kultobjekte aus der Kindheit mit erwachsenen Augen irgendwie verlieren. Tolle Ausstattung, tolle Tobsuchtsanfälle von de Funes, netter Auftritt von Montand, aber letztlich doch nicht mehr als eine überdrehte Nummernrevue. Egal, mit Nostalgiebonus und guter Laune immer noch ein großer Spaß. Und Karin Schubert spielt auch mit... Grinsender Smiley
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 06.09.2010, 13:34 von Aldridge.  

#158 06.09.2010, 12:51
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Aldridge:
Minority Report - Dass ein Film, der eigentlich fürs Mainstream gedreht wurde, so viele surreale Elemente enthält, ist mehr als bemerkenswert.

Darunter hat der Film auch kommerziell gelitten. "Variety" traf damals den Nagel auf den Kopf als sie prognostizierten, der (herausragend gemachte) Film könnte einerseits zu cerebral und philosphisch für das Mainstreampublikum, andereseits zu prosaisch und genrebezogen für die ganz Intellekutellen sein. Ganz nach dem Motto, entweder man liefert reine Unterhaltung, die gar nicht simpel genug gestrickt sein kann, oder abgehobenes Kunstkino, ohne jeden Unterhaltungsanspruch. Jegliche Form der Vermengung dieser beiden Antipoden schreckt letztlich alle Publikumsschichten ab. Schade eigentlich, denn ich bin ein großer Freund solcher Filme!

Ach ja, und die Jacke gibt es bei "Wested", soweit ich weiß. Grinsender Smiley
The trick, William Potter, is not minding that it hurts!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 06.09.2010, 12:54 von Toth.  

#159 06.09.2010, 13:24
Lacombe Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Gestern habe ich mal wieder "Catch me if you can" geschaut (lief im frz. Fernsehen). Spielbergs Film ist ein weiteres Paradebeispiel für intelligente Unterhaltung. Meine Frau und ich wollten eigentlich nur den Anfang gucken, da es schon etwas spät war, was sich jedoch angesichts des tollen Films als unmöglich erwies.

Im übrigen halte ich den Film NICHT für nostalgisch, obwohl viele Kritiker diese Vokabel ständig in Verbindung mit diesem Film herunterbeten. Stattdessen durchzieht das ganze Werk eine unterschwellige Kritik an der Oberflächlichkeit einer ganzen Epoche, in der es ein 17jähriger (!) scheinbar mühelos schafft, seiner gesamten Umwelt des Kaisers neue Kleider wieder und wieder anzudrehen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 06.09.2010, 14:28 von Lacombe.  

#160 06.09.2010, 13:30
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
@ Toth: Ja, zumindest die irrige Annahme, dass Kunst und Kommerz nicht harmonieren können, dürfte auch der Grund sein, warum viele Filme eigentlich großes Potenzial haben, dann aber vom Studio oder - im schlimmsten Fall - vom Regisseur selbst zu einem klebrigen Klumpen Einheitsbrei zusammengestrichen werden. Spielberg hat anscheinend die Macht und den Willen, auch mal etwas andere Blockbuster umzusetzen. Allein die Figuren von Peter Stormare und Tim Blake Nelson waren herrlich schräg. Und als i-Tüpfelchen kam das Schauspiel von Samantha Morton oben drauf.

Zum Glück hat sich Spielberg nicht von eingeschränkten Einspiel (350 Mio. Dollar weltweit?) einschüchtern lassen und mit dem nächsten Cruise-Vehikel "War of the Worlds" einen konsequent desillusionierenden Film umgesetzt.

Die Jacke von Wested... Und das Original? Von GAP? Jedenfalls ein netter Cafe Racer...
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