Dt. Indiana Jones Fan Forum Zum Summit 2026 in 'Schloss Brunwald'



#1541 04.03.2014, 14:10
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Und wie fandest du die Filme jeweils? Was war besonders gut, was besonders schlecht, was durchwachsen?

Den Cap fand ich von der ersten Welle des MCU am besten. Bei den Iron Man-Filmen kann ich mich schwer entscheiden, ob ich den ersten oder den dritten besser fand. Der zweite ging gar nicht.
 

#1542 04.03.2014, 14:30
Who Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Aldridge:
Und wie fandest du die Filme jeweils? Was war besonders gut, was besonders schlecht, was durchwachsen?

Den Cap fand ich von der ersten Welle des MCU am besten. Bei den Iron Man-Filmen kann ich mich schwer entscheiden, ob ich den ersten oder den dritten besser fand. Der zweite ging gar nicht.

Da ich ein großer fan des MCUs bin, fällt meine Kritik natürlich positiv aus. Mittlerweile habe ich die Filme ja auch schon mehrmals gesehen.

Das absolute Highlight war natürlich The Avengers.

Bei den Iron Man Filmen kann ich mich auch nicht entscheiden, ob mir Teil 1 oder 3 besser gefällt. Nach dem WE tendiere ich zu Teil 3, einfach weil er ein flottes Erzähltempo hat und die Action gut platziert ist.

Thor fand ich auch nicht so gut gelungen, aber daraus hat man glücklicherweise gelernt, denn Teil 2 war in meinen Augen echt gelungen.

Captain America empfand ich auch als eine positive Überraschung. Ein durch und durch gelungener Actionfilm. Freu mich schon auf den Winter Soldier.
 

#1543 15.03.2014, 18:52
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Blackfish
Beklemmende Dokumentation über die fragwürdige Haltung von Schwertwalen in Vergnügungsparks. Jede Menge Archivaufnahmen zeigen deutlich die Leidensgeschichte der Tiere und deren davongetragenen psychischen wie physischen Schäden. Ehemalige Sea World Mitarbeiter geben überraschend selbstkritische Interviews und Walexperten zeigen auf welchen Graussamkeiten diese hochintelligenten und sozialen Tiere ausgesetzt werden. Bindeglied ist der Orcabulle Tilikum der in der Zeit seiner Gefangeschaft bereits am Tod dreier Menschen beteiligt war. Die darauffolgenden Vertuschungsversuche sowie Schuldzuweisungen bieten genug Stoff für einen Thriller. Absolut sehenswert.

YouTube https://www.youtube.com/watch?v=QWI3G4hStvw


 

#1544 15.03.2014, 19:11
Kalmanitas Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Habe davon gehört und auch Ausschnitte gesehen. Wollte ich ebenfalls unbedingt sehen! Danke für den reminder

Out of the Furnace
Habe mir gestern Abend auf BD den Film angeschaut und muss sagen, dass ich positiv überrascht war. Der neue Film des Regisseurs Scott Cooper, der bereits mit Crazy Heart sein Können unter Beweis stellen konnte, besticht durch die schauspielerischen Leistungen seiner Hauptakteure und der Dramaturgie, welche die Story mit sich bringt.

Zur Story (Achtung: beinhaltet Spoiler):
Die Brüder Russell (Christian Bale) und Rodney Baze (Casey Affleck) leben in Braddock, Pennsylvania, und damit in der Industrieregion Rust Belt, die ihre besten Tage schon lange hinter sich hat. Die Wirtschaftskrise macht den Bewohnern der Kleinstadt zu schaffen. Russell und Rodney träumen davon, eines Tages aus dem Alltagstrott auszubrechen und ein besseres Leben führen zu können. Russell arbeitet wie schon sein Vater, der inzwischen zum Pflegefall geworden ist, als Stahlarbeiter.
Doch dann kommt es zu einem schweren Autounfall mit Todesfolge. Russell wird veruteilt und landet hinter Gittern. Sein jüngerer Bruder Rodney, der mehrere Auslandseinsätze im Irak hinter sich hat, versucht sich derweil seinen Lebensunterhalt mit illegalen Straßenkämpfen zu verdienen. Das geregelte Spießerleben ist nichts für den unruhigen, traumatisierten Kriegsheimkehrer. Rodney legt sich schließlich mit einer gefährlichen Gang an und deren Anführer Harlan DeGroat (Woody Harrelson) kennt kein Erbarmen. In Russells Leben ist nach seiner Entlassung aus der Haft nichts mehr so, wie es vor dem folgenschweren Autounfall war. Nachdem Russell wieder auf freiem Fuß ist, muss er sich jedoch entscheiden: Will er sich wieder ein geregeltes Leben aufbauen oder will er Rache?

Quelle Text: moviepilot.de

Christian Slater und Casey Affleck liefern als familienverbundene Brüder im Film Topleistungen ab, wobei gerade Casey Affleck auf ganzer Linie überzeugt. Woody Harrelson spielt die Rolle des Baddie so überzeugend, dass man als Zuschauer schon einen gewissen Hass gegen ihn aufbaut. Aber selbst die Nebenrollen sind mit Zoe Saldana, Sam Shepard, William Dafoe und Forest Whitaker erstklassig besetzt.
Gespickt mit einem atmosphärisch dichten und zum Teil sehr düsteren Score von Dickon Hinchliffe (Winter's Bone, Texas Killing Fields, Rampart, Shadow Dancer) bietet Out of the Furnace alles, was einen sehr spannenden Thriller ausmacht!
Sehr empfehlenswert!
You only have one life! You can make it either chicken shit or chicken salad!
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 30.03.2014, 14:26 von Pascal.  

#1545 16.03.2014, 16:11
Tim Ueberrhein Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Plissken:
Blackfish
Beklemmende Dokumentation über die fragwürdige Haltung von Schwertwalen in Vergnügungsparks. Jede Menge Archivaufnahmen zeigen deutlich die Leidensgeschichte der Tiere und deren davongetragenen psychischen wie physischen Schäden. Ehemalige Sea World Mitarbeiter geben überraschend selbstkritische Interviews und Walexperten zeigen auf welchen Graussamkeiten diese hochintelligenten und sozialen Tiere ausgesetzt werden. Bindeglied ist der Orcabulle Tilikum der in der Zeit seiner Gefangeschaft bereits am Tod dreier Menschen beteiligt war. Die darauffolgenden Vertuschungsversuche sowie Schuldzuweisungen bieten genug Stoff für einen Thriller. Absolut sehenswert.

YouTube https://www.youtube.com/watch?v=QWI3G4hStvw


Der Film erinnert mich ein wenig an "die Bucht" ,
alleine vom Trailer bekomme ich einen Puls von 180, schon schlimm wenn man sieht wie so ein Wal gefangen wird und schreit.
Der Film kommt mal auf meine must see filme, obwohl es hart wird in mir anzusehen
 

#1546 16.03.2014, 17:18
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Tim Ueberrhein:

Der Film erinnert mich ein wenig an "die Bucht" ,
alleine vom Trailer bekomme ich einen Puls von 180, schon schlimm wenn man sieht wie so ein Wal gefangen wird und schreit.
Der Film kommt mal auf meine must see filme, obwohl es hart wird in mir anzusehen

Einige Kritiker haben bemängelt das die Sichtweise des Films sehr einseitig ist und die Gegenseite nicht zu Wort kommt. Laut Film hat Sea World jeddoch eine Stellungnahme abgelehnt. Die lautesten Kritiker z.B. bei YouTube (auch der Sea World eigene Channel) haben allerdings die Kommentarfunktion unter den Videos deaktiviert. Sagt in meinen Augen eigentlich alles Zwinkernder Smiley
 

#1547 17.03.2014, 13:52
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Song for Marion - Im Grunde folgt die kleine Tragikomödie aus britischen Landen längst ausgetreten Herzschmerz-Pfaden: Alter Griesgram wird nach dem Tod seiner krebskranken Frau eher widerwillig Mitglied eines Rentnerchors und findet über die Musik wieder etwas Lebensfreude. So weit, so bekannt. Aber was Regisseur Paul Andrew Williams und die Besetzung in Person von Terence Stamp, Vanessa Redgrave und Gemma Arterton dann daraus machen, ist echt ein starkes Stück Film. In kleinen Ausschnitten aus dem Leben aller Beteiligten erzählt der Film überaus gefühlvoll und authentisch sowie stets mit gesundem Abstand zum Kitsch von der Leidensgeschichte des alten Ehepaars, der Zeit der Trauer, der zaghaften emotionalen Kehrtwende des Witwers und der holprigen (Wieder-)Annäherung an seinen Sohn. Mal schlägt die große Melancholie in gute Laune, mal die große Freude in tiefe Betroffenheit um - und das absolut fließend und immer nachvollziehbar. Dabei stört es auch nicht, dass die eigentlichen Darbietungen des besagten Rentnerchores etwas zu kurz kommen und qualitativ auch eben die begrenzten Fähigkeiten einer solchen Truppe darstellen. Die britischen Schauspiel-Legenden Stamp und Redgrave laufen zu großer Form auf und auch Arterton zeigt einmal mehr, dass sie nicht nur in Hollywood-Blockbustern eine gute Figur machen kann. Absolute Empfehlung. Ach ja, und für die Dr. Who-Fans unter uns: Christopher Eccleston spielt den Sohn des grummelnden Greises.

Captain Phillips - "Basierend auf einer wahren Geschichte" - Solche Zusätze auf dem Kinoplakat bergen ja zuweilen das Risiko, dass sich der folgende Film zwar um Realismus bemüht, dafür aber auch gerne mal Längen aufweist. Doch Entwarnung: Dieses Risiko trifft im Fall von Captain Phillips nicht zu. Regisseur Paul Greengrass konzentriert sich ganz auf der Geschehen rund um seine Hauptfiguren, bleibt immer dicht bei ihnen und lässt das ganze politische Gerangel sowie die weltweite Berichterstattung über die Schiffsentführung von 2009 außen vor. Damit schafft er gleich von Beginn an eine immense Intensität und lässt den Zuschauer über die mehr als zwei Stunden Spielzeit kaum Zeit zum Luftholen. Ob nun der erste Piratenangriff, das eigentliche Entern des Containerfrachters, das Katz- und Mausspiel mit den Piraten oder die sich zuspitzende Lage zwischen Entführer und Entführtem an Bord des Rettungsbootes - der Film hält nicht nur konstant die Spannung, sondern treibt sie bis zum Ende kontinuierlich in die Höhe. Dabei gelingt es ihm dann auch durch die Darstellung der Motivation beider Seiten, noch ein wenig - Achtung, Wortwitz! - Tiefgang in die Story einzuarbeiten. Tom Hanks und sein Gegen(schau)spieler Barkhad Abdi liefern sich da schon ein tolles Duell. Und Hanks bietet in den letzten Szenen eine so gelungene Improvisation, dass er eigentlich Golden Globe und Oscar verdient hätte. Da vergisst man dann auch gerne, dass der echte Captain Phillips im Nachgang der Entführung nicht ganz unumstritten war. Überaus gelungener Trip für die Nerven.
 

#1548 23.03.2014, 20:17
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Wie angekündigt: Vorhin im Kino "Need for Speed" gesehen. Hätte aber auch "Tobey Tobsen und die wilde Fahrt durch Amerika" heißen können, aber gut, viel Story zum Verfilmen bietet die Vorlage halt auch nicht. Zwinkernder Smiley War aber insgesamt eigentlich ganz ok, störend war nur, das alle am Anfang nach Pete's Tod getrauert haben, aber am Ende hat's auch keinen gestört, als bei ähnlichen oder sogar schlimmeren Unfällen mehrere Fahrer und sogar Polizisten getötet wurden... Unentschlossener Smiley
Das lausigste Mitglied des deutschen Indy Forums
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 23.03.2014, 20:18 von Serano.  

#1549 30.03.2014, 12:59
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Escape Plan - Zweifellos spannender Film - wenn auch mit schalem Nachgeschmack. Die erste richtige Kino-Kooperation der 80er-Helden Stallone und Schwarzenegger ist schon sehr stimmungsvoll gemacht. Die Story rund um den Ausbruch aus dem Über-Knast hat Tempo, Atmosphäre, ein paar coole Sprüche und die nötige Härte. Alle Beteiligten vor und hinter der Kamera liefern einen sehr soliden Job: Sly und Arnie machte die Zusammenarbeit offensichtlich Spaß, Jim Caviezel kommt wirklich fies-schmierig rüber, Regisseur Mikael Håfström filmt das alles unaufgeregt und übersichtlich und Alex Heffes liefert einen gelungenen, beinahe schon altmodischen Actionscore dazu. Insofern erwartet den geneigten Actionfan sehr kurzweilige Kost, die Spaß macht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Wenn man dann aber etwas genauer hinschaut, offenbaren sich doch einige Schwachpunkte, die den Filmgenuss etwas trüben. Da wäre zunächst mal die Story rund um den Knastausbruch, die als Vehikel für die beiden definitiven Actionhelden viel zu unspektakulär ausfällt und sich beinahe schon auf B-Film-Niveau bewegt. Da kommen irgendwie Erinnerungen an den Christopher Lambert-Knaller The Fortress aus den 90ern auf. Die gewünschte inhaltliche Tiefe, die dieses Aufeinandertreffen zweier Ikonen verdient hätte, lässt der Film komplett vermissen. Gleichzeitig verwundert es, dass Sly ganz klar der Star des Films ist und Arnie zum besseren Nebendarsteller degradiert. Dabei darf man über Stallones Rolle sowieso nicht länger nachdenken: Ein ehemaliger Staatsanwalt, der sich zum Ausbruchs-MacGyver gemausert hat und so ziemlich jede Situation im Vorbeigehen meistert - ob das nun der Bau eines Sextanten oder der Nahkampf mit Vinnie Jones ist? Come on! Dann müsste auch noch die Frage erlaubt sein, warum man ausgerechnet einen so begnadeten Schauspieler wie Sam Neill für die völlig eindimensionale Rolle des Arztes gecastet hat - gerade aus dieser im Grunde sehr ambivalenten Figur hätte man einiges herausholen können. Hinzu kommen dann noch so Unlogeleien, warum in dem Knast eine permanente Paranoia-Überwachung praktiziert wird, aber ausgerechnet das Behandlungszimmer davon ausgenommen ist.

Den Synchron-Kritikern muss ich ein Stück entgegenkommen. Ralph Schicha passt auf Schwarzenegger überhaupt nicht. Seine Stimme ist viel zu hoch. Und dass der gebürtige Rheinländer mit österreichischem Akzent spricht, wirkt tatsächlich irritierend - zumal Schwarzenegger im englischen Original eher mit deutschem Akzent spricht. Das reißt den Fan, der Thomas Danneberg gewohnt ist, natürlich aus dem Film. Über die gesamte Laufzeit gewöhnt man sich aber daran.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 30.03.2014, 13:06 von Aldridge.  

#1550 30.03.2014, 13:35
Kalmanitas Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Solltet Ihr Mal die Chance haben den Escape Plan im Original zu sehen, dann solltet ihr das unbedingt nachholen, denn hier hört der Zuschauer - soweit ich weiss - zum ersten Mal überhaupt in einem Film, wie Herrn Schwarzenegger im Original DEUTSCH spricht... zwar nur fluchend, aber dafür gleich die besten Flüche überhaupt! Für alle deutschsprachigen absolut amüsant und lohnenswert!
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 30.03.2014, 13:36 von Kalmanitas.  

#1551 02.04.2014, 00:25
Kalmanitas Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Habe gerade American Hustle auf Blu Ray gesehen.
My verdict: f...ing awesome!
Ein sensationeller Film mit erstklassigen schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten. Selbst die Nebenrollen sind exzellent besetzt! Wusste z.B. gar nicht, dass Robert De Niro da auch mitspielt. Die Story ist originell und bietet noch nen ordentlich Twist am Ende.

Worum geht es? Hier in aller Kürze:
A fictional film set in the alluring world of one of the most stunning scandals to rock our nation, American Hustle tells the story of brilliant con man Irving Rosenfeld (Christian Bale), who along with his equally cunning and seductive British partner Sydney Prosser (Amy Adams) is forced to work for a wild FBI agent Richie DiMaso (Bradley Cooper). DiMaso pushes them into a world of Jersey powerbrokers and mafia that's as dangerous as it is enchanting. Jeremy Renner is Carmine Polito, the passionate, volatile, New Jersey political operator caught between the con-artists and Feds. Irving's unpredictable wife Rosalyn (Jennifer Lawrence) could be the one to pull the thread that brings the entire world crashing down.
Quelle: imdb.com

Regisseur David O. Russell (Three Kings, The Fighter, Silver Linings) liefert hier seine - m.E. nach - beste Regiearbeit ab. Nach seiner Zusammenarbeit mit Regisseur David O. Russell in The Fighter brilliert Christian Bale ein weiteres Mal auf ganzer Linie. Aber auch Bradley Cooper und insbesondere Amy Adams und Jennifer Lawrence spielen so überzeugend, dass klar wird, dass jeder dieser Akteure seine Oscarnominierung zurecht erhielt! Auch ausstattungsmässig lässt dieser Filme keine Wünsche offen. Man fühlt sich wirklich in die 70er Jahre zurückversetzt... und die im Film verwendeten Songs passen wie "Faust aufs Auge"! Der Score von Danny Elfman hingegen dümpelt im Hintergrund ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Den müsste man sich nochmals "solo" zu Gemüte führen.

Alles in allem: Two BIG thumbs up... for sure!
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#1552 08.04.2014, 08:57
Who Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Mein letzter Film war "The Return of the First Avenger" oder wie er im Original heißt "Captain America - The Winter Soldier".

Also ich war begeistert. CA2 ist von den bisherigen MCU Filmes mitunter einer der besten Filme. Er kommt zwar nicht an "The Avengers" ran, aber er er braucht sich bestimmt nicht vor Iron Man oder Thor 2 verstecken. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich diese Marvel Film so mögen würde, da ich eigentlich nie so der Superhelden Fan war.

switch Spoiler:


Ich kann den Film nur wärmstens empfehlen. Sogar meiner Freundin hat er zugesagt.
 

#1553 13.04.2014, 17:48
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
John Carter of Mars

Was für ein fantastischer Film!

Die Geschichte ist humorvoll, spannend und auch mit gut dosierter Action erzählt und wirkt zu keiner Sekunde langweilig. Mit unter anderem Taylor Kitsch und Lynn Collins hat der Film auch sehr sympathische und überzeugende Darsteller und mit Mark Strong als Bösewicht einen gelungenen wunderbaren Gegenpart. Dazu wohl der beste Score von Michael Giacchino, den ich von ihm je gehört habe.
In Sachen Verwendung der Effekte in diesem Film kam er mir tatsächlich recht "old school" daher.. die Effekte waren nur da, um die Geschichte zu erzählen und traten nie in den Vordergrund. Ich dachte nie bei dem Film.. boah was für Effekte, sondern meine Aufmerksamkeit galt allein der Geschichte und ihren Charakteren und sowas heutzutage nochmal mitzuerleben, find ich wirklich toll. Passiert leider immer seltener..
Also ein rundum gelungener Film und sehr schade, dass er an den Kinokassen keinen Erfolg hatte.. hätte sehr gerne noch mehr davon gesehen.

Völlig zu Recht bekommt der Film von mir 10/10
"Music is the most direct path to the human heart."

Steven Spielberg
 

#1554 13.04.2014, 18:38
Pascal Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Sehe ich absolut genauso. Eine Schande ist allerdings, dass die Romane seit den 70ern nichtmehr auf deutsch veroeffentlicht wurden.
Laird Dr. Pascal Ivanović Kurosawa is one of the most over-rated moderators in this forum.
aktuell page of diary in work: sign.10,page12 (No. 156 of 288)
 

#1555 13.04.2014, 18:46
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Pascal:
Sehe ich absolut genauso. Eine Schande ist allerdings, dass die Romane seit den 70ern nichtmehr auf deutsch veroeffentlicht wurden.

Muss ehrlich sagen, dass mir die Vorlage komplett unbekannt ist.. weiß nur, dass sie unter anderem Inspirationsquelle für Star Wars und Avatar gewesen sein soll. Gibt es dafür einen offiziellen Grund, warum die Bücher nicht mehr auf Deutsch veröffentlicht wurden?
"Music is the most direct path to the human heart."

Steven Spielberg
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 13.04.2014, 18:46 von horner1980.  

#1556 13.04.2014, 18:50
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Absolute Zustimmung, Olli. Ich hoffe, dass Andrew Stanton nach der handwerklichen Umsetzung und nicht nach dem Box-Office-Flop bewertet wird und uns künftig noch mit vielen tollen Filmen beglücken darf. Aktuell dreht er ja (leider) wieder einen Pixar-(Fortsetzungs-)Film: Finding Dory.

Ich komme gerade aus dem Kino, es lief...

Captain America - The Winter Soldier - Die zweite Welle des Marvel Cinematic Universe schlägt sich bislang gar nicht schlecht. Superhelden-Filme fangen gerne an zu schwächeln, wenn die Origin bereits erzählt ist und die Protagonisten ihre Rolle in der Welt finden müssen. Dem guten Cap dichtet Marvel hier nun einen beinahe schon ausgewachsenen Actionthriller an - weg vom kunterbunten Heldentreiben und rein in einen leicht zynischen Machtkampf. Dabei liefert der Film einige nette Bezüge zur NSA-Affäre und einen besonderen Clou: Robert Redford, Inbegriff des linken Kinos in den USA, ist hier mal komplett gegen den Strich besetzt - auch wenn er schauspielerisch nicht sonderlich gefordert wird. Es gibt ein bisschen Verschwörung hier, ein bisschen nationale Bedrohung dort, und bis auf ein paar Helicarrier wird der Film sehr gelungen in der Realität verankert. Leider ist die Story dann für einen vernünftigen Politthriller doch viel zu dünn und leider kommt der aufrechte Captain zu keiner Zeit in moralische Nöte, wenn es darum geht, Kosten und Nutzen eines absoluten Überwachungsstaats gegeneinander abzuwägen. Schade, denn mit etwas mehr Tiefgang hätte dieser Streifen beinahe schon den Nolan-Batmans nachfolgen können. Dagegen gibt es hier wirklich gelungene, toll gefilmte Actionsequenzen und perfekte Effekte. Und letztlich wirbelt der Film das MCU ganz gut durcheinander. Einen kleinen Pluspunkt gibt es dann noch durch den kurzen Verweis auf WarGames...

Von den Filmen der zweiten Marvel-Kinowelle landet der hier - für mich - somit ganz klar auf Platz 2 hinter dem dritten Eisenmann, abgeschlagen auf den Plätzen folgt Thor 2. Jetzt bin ich mal auf die Guardians gespannt...

Randbemerkung: Nach langer Zeit war dies ein Film, der hier in sämtlichen Kinos ausschließlich in 3D zu sehen war. Im Grunde waren die dreidimensionalen Effekte schon recht gut, aber es bleibt dabei: Die Schärfe könnte noch besser sein, die Farben heller - und die Brille leichter. Ab der Hälfte des Films schmerzte meine Nasenwurzel doch deutlich. Und dafür zahlt man Aufpreis...
 

#1557 13.04.2014, 19:00
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Keine Sorge, Aldritsch, die 3D-Kontaktlinse kommt bald... Zwinkernder Smiley
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
 

#1558 13.04.2014, 19:05
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Die sollen Filme so zeigen, wie sie das immer gemacht haben: 2D und knackscharf. Das hat den Streifen nicht geschadet... Zwinkernder Smiley
 

#1559 13.04.2014, 19:08
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Das war es auch, was Christopher Nolan sagte...
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
 

#1560 13.04.2014, 20:02
Pascal Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Diese Unschaerfe bei den 3D-Filemen geht mir auch am Meissten auf den Senkel. Das war uebrigend bei John Carter schlimmer als beim Wintersoldaten. Warum die Romane dem Markt vorenthalten weden waeis ich auch nicht. Tazan bekommt man ja schliesslich auch (gleicher Autor).
Laird Dr. Pascal Ivanović Kurosawa is one of the most over-rated moderators in this forum.
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