Dt. Indiana Jones Fan Forum Zum Summit 2026 in 'Schloss Brunwald'


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#1301 03.02.2013, 17:47
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Internaut:
Hi MurdocXXL, vielen Dank für die Infos...ich hoffe nächste Woche den Film sehen zu können

Die Originalfassung läuft noch im Cinestar Metropolis und in den Harmonie-Kinos. Zwinkernder Smiley
The trick, William Potter, is not minding that it hurts!
 

#1302 04.02.2013, 12:58
MurdocXXL Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Toth:
Hast du den Film auch im Original gesehen?

Nein, ... mein engl. ist nicht so prickelnd, dass ich mir das antun muss Zwinkernder Smiley Nachdem ich aber nun die Syncro-Version gesehen
habe kann das schon noch passieren, wenn sich eine Möglichkeit bittet.
LG
Ralf

<< Error in Reality-System. Rebooting Univers. >>
 

#1303 04.02.2013, 13:10
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von MurdocXXL:
Zitat von Toth:
Hast du den Film auch im Original gesehen?

Nein, ... mein engl. ist nicht so prickelnd, dass ich mir das antun muss ;).

Meistens laufen die Originalversionen ja untertitelt. Aber von diesem Film hole ich mir auf jeden Fall die Blu-ray.
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#1304 04.02.2013, 14:46
Internaut Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Toth:
Zitat von Internaut:
Hi MurdocXXL, vielen Dank für die Infos...ich hoffe nächste Woche den Film sehen zu können

Die Originalfassung läuft noch im Cinestar Metropolis und in den Harmonie-Kinos. Zwinkernder Smiley

Hi Toth, vielen Dank für die Info, jetzt muss ich nur noch etwas Zeit finden...
Jose Ortega Godoy
Kunst Rund um die Indiana Jones Saga
http://internautjones.de/
 

#1305 04.02.2013, 19:30
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Internaut:

Hi Toth, vielen Dank für die Info, jetzt muss ich nur noch etwas Zeit finden...

Die Zuschauerzahlen sind diese Woche ein wenig herauf gegangen. Gute Mundpropaganda scheint den Film dann doch noch für eine Weile in den Kinos zu halten.
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#1306 05.02.2013, 10:38
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Betreff: Re: Der letzte Film
Gefährliche Liebschaften
Stephen Frears Klassiker über erotische Ränkespiele Ende des 18. Jahrhunderts denunziert die Dekadenz des Adels im Ancien Régime auf höchst vergnügliche Weise.
 

#1307 05.02.2013, 13:53
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Merida
Animationstechnisch ein Traum, inhaltlich aber nur mittelmäßig. Geschichte ist zwar nett kann aber nicht mit den anderen Pixar Filmen mithalten (ausgenommen die beiden Cars Teile). Mal sehen wie der nächste wird.
 

#1308 05.02.2013, 14:52
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Dass bei Merida immer alle das wiederholen, was manche Medien irgendwann in die Welt gesetzt haben... Eine ganze Menge Pixar-Filme hatten im Grunde Standard-Storys - Toy Story, Findet Nemo, Die Unglaublichen, ja selbst Oben nach den ersten zehn Minuten... Sie alle folgten recht ausgetretenen Erzählpfaden. Lediglich solche Sachen wie Monster AG oder WALL-E hatten Geschichten, die wirklich mal "anders" waren.

Insofern erschließt sich mir nicht, wieso Merida immer für die Story kritisiert wird. Der Film ist wunderbar erzählt und spielt am Ende gekonnt mit den Gefühlen der Zuschauer. Zumindest für mich einfach ein toller Film.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 05.02.2013, 15:16 von Aldridge.  

#1309 05.02.2013, 15:03
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ich möchte nicht abstreiten das die anderen Pixar Filme die Originalität gepachtet haben, aber die anderen Titel hatten für mich irgendwie mehr Charme.
Wie gesagt, die Geschichte ist nett und funktioniert. Gemessen an den anderen Filmen von Pixar gefällt mir dieser aber nicht so. Mir fehlt da das gewisse Extra, schwer zu beschreiben.
Wenn sich das mit der Meinung einiger Medien deckt, schön. Trotzdem bilde ich mir ein eigenes Bild Zwinkernder Smiley
 

#1310 05.02.2013, 15:20
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ist nur eine Beobachtung. Die Welt hatte (meiner Wahrnehmung nach) anlässlich des Kinostarts von Merida damit angefangen, indem sie die vorherigen Pixarfilme zum Inbegriff innovativer Erzählweisen erklärte und sagte, dass mit Cars 2 wohl eine erzähltechnische Schwächephase eingeläutet worden war. Nach dem Motto "gut ist bei Pixar eben nicht gut genug".

Seitdem lese ich irgendwie keine Kritik zu dem Film - ob nun privat oder professionell -, in der nicht eben jener Tenor mitschwingt, und frage mich, was vorher so viel besser gewesen sein soll? Wie gesagt: Monster AG und WALL-E ausgenommen.

Edit: Jau, hier, Hanns-Georg Rodek in Reinkultur:

Zitat:
Man könnte stundenlang von Meridas Haar schwärmen, das – laut Pixar-Auskunft – glatt gekämmt vier Fuß (1,22 Meter) misst. Und sein Volumen, wie es bei Prinzessin Meridas wildem Ritt durch die schottischen Wälder im Winde wallt! Das ist es, was Jungs antörnt.

Damit hat es sich allerdings auch. Pixar-Filme funktionierten bisher so, dass die Kinder die Erwachsenen ins Kino zerrten und sich beide belohnt sahen, die einen mit einer coolen Geschichte und die anderen mit einem intelligent umgeformten Mythos. "Merida" bietet weder das eine noch das andere und tischt uns stattdessen auf: die alte Disney-Soße.

Bitte die Lieder nicht vergessen!

Zu deren Ingredienzien gehörten stets: eine wackere Jung-Heldin, der treue tierische Begleiter sowie der mysteriöse Magier. Das Mädel geht auf eine Reise, die seinen Charakter formt – bis es seine "Bestimmung" akzeptiert. Und bitte die Lieder nicht vergessen!

Animationsfilme
Ein Blick hinter die Kulissen von Pixar In "Merida" zählt die Heldin vierzehn Lenze, ist ständig damit beschäftigt, die roten Strähnen aus ihrem blassen Pumuckl-Gesicht zu streichen und sträubt sich gegen die Absicht ihrer Königin-Mutter, sie mit dem Sohn eines Clan-Fürsten zu vermählen. Sie möchte weiter auf ihrem Rappen Angus durch die Highlands preschen und mitten im Galopp Pfeile verschießen; Katniss Everdeen würde vor Neid erblassen.

Mama jedoch wirft ihr Lieblingsspielzeug ins Feuer, und damit ist der Bogen überspannt, sozusagen. Merida läuft davon, verirrt sich im Walde und gerät in ein Hexenhäuschen, wo auf einem Feuerchen ein Kesselchen munter brodelt. Die lokale Hexe bietet Merida an, Frau Mama von den Hochzeitsplänen abzubringen. Dies ist der entscheidende Moment des Films.

Start der Holterdiepolter-Verfolgungsjagd

Früher bei Pixar hätte die Handlung nun eine unerwartete, originelle, postmoderne Wendung genommen. Jetzt passiert just das Märchenhandelsübliche: Die Mutter wird verwandelt – in eine Bärin. Und weil Meridas Vater, dem König, einst von einem Bären ein Bein wegverspeist wurde, beginnt die Holterdiepolter-Verfolgungsjagd. Ach ja, und gesungen wird auch ein bisschen. Wurde bei Pixar jemals gesungen?

"Merida" ist der erste Pixar-Film mit einer Heldin und der erste von einer Frau inszenierte Pixar. Das heißt, er wäre es geworden, hätte man Brenda Chapman nicht mitten im Galopp wegen "kreativer Differenzen" durch zwei Männer ersetzt. Von wem die banale "Macht-die-Mädchen-stark!"-Botschaft stammt, ist schwer festzustellen, doch der Höhepunkt von "Merida" ähnelt sehr dem von "Die Schöne und das Biest", woran Chapman mitgeschrieben hatte.

Nein, nicht alles ist schlecht. Wäre "Merida" ein Fox- oder DreamWorks- oder Warner-Trickfilm, wir würden die wunderbar impressionistische Highland-Landschaft und die ausgefeilte Mimik und die lustige Verkehrung der Rollen loben, wenn Mutti im Bärenpelz endlich zu würdigen weiß, wie gut sich ihre Tochter in der Wildnis zurecht findet. Aber dies ist kein "Madagascar" und kein "Lorax". Es ist ein Pixar-Film.

Ein unerfreulicher Meilenstein

Man soll Meilensteine würdigen, wenn sie einem begegnen, und "Merida" ist einer, wenngleich ein unerfreulicher. Fünfzehn Jahre war Pixar der Konkurrenz voraus, nicht nur um Haareslänge, sondern meilenweit, in seinen Geschichten, seiner Animation und seiner Weigerung, dem industriellen Prinzip gemäß Fortsetzungen aufs Fließband zu setzen. Fünfzehn Jahre an der Spitze, das ist Ehrfurcht gebietend. Nun ist es fast wie beim Autodesign: Die Animationsfilme aller großen Studios sehen ähnlich poliert und windschnittig aus, es gibt von Pixar drei "Toy Storys" (zugegeben, keine vom Sequel-Virus geschwächt) sowie zwei "Cars" – und mit "Merida" eine Geschichte wie bei Disney vor zehn Jahren, als der Mäusekonzern derart in seiner altmodischen Formel verfangen war, dass er Pixar als Blutauffrischung einkaufte.

Quelle: http://www.welt.de/...sicht.html
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 05.02.2013, 17:07 von Aldridge.  

#1311 05.02.2013, 15:41
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Vorher war es nicht besser, aber anders.
Pixar hat jahrelang den CGI Animationsbereich dominiert. Nach und nach kamen aber die anderen Studios auch auf den Trichter und die Auswahl wurde größer. Da war ja dann von inhaltlicher und technischer Qualität fast alles vertreten. Heute muss irgendwie alles verrückt und überdreht sein um aus der Masse herauszustechen (da kommt es dann aber dazu das genau das Gegenteil erreicht wird, weil fast alle es so machen). Eigentlich müsste dann eine simple Geschichte wie Merida eine frische Abwechslung bieten, da kommt in meinen Augen aber der langsam eintretende Sättigungseffekt zum tragen. Die Zuschauer haben das irgendwie schon mal gesehen. Ich denke auch das ein Toy Story heutzutage nicht mehr der große Erfolg wäre wie damals.
Die Industrie hat sich da ziemlich verrannt. Die schiere Masse an CGI Animation erschwert es soliden Filmen einen vernünftigen Erfolg zu erzielen, oder als das angesehen zu werden was sie sind. Gute Filme, nicht mehr und nicht weniger.
 

#1312 05.02.2013, 15:48
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ja, das stimmt. Es gibt inzwischen wirklich eine Reihe an Filmen, die jenseits der "Pioniere" in dem Bereich (Toy Story, aber auch Antz oder Ice Age) nicht viel mehr bieten als Unterhaltung für minderjährige ADHS-Patienten. Technisch ist das alles ganz wunderbar umgesetzt, aber inhaltlich leider alles irgendwie deutlich kindischer geworden (Madagaskar, Rio, Ich - einfach unverbesserlich etc.).

Insofern hielt ich Merida wirklich für eine gelungene Ausnahme - sauber erzählt, gut umgesetzt, geniale Musik usw. Schlug für mich zwar nicht ganz in die Kerbe von Drachenzähmen leicht gemacht, ging aber in die richtige Richtung. Besonders ärgerlich ist ja bei dieser ganzen Entwicklung, dass ein Film für ein erwachseneres Publikum ohne Kuschelfaktor, Hysterie-Kleinviecher und 3D - nennen wir ihn mal zufällig Rango - leider deutlich hinter den Erwartungen geblieben war.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 05.02.2013, 15:56 von Aldridge.  

#1313 08.02.2013, 12:19
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Spiel mir das Lied vom Tod
Visuell überzeugte mich dieser Streifen sogar noch einen Tick besser als sein "Vorgänger" mit Clint Eastwood, aber auch nicht zuletzt wegen der HD-Konvertierung, welche meiner Meinung nach vollkommen gelungen ist. Leider muss ich aber sagen, der Film erscheint mir immer wieder etwas langatmig; und das Trotz der Story, denn diese ist für mich die beste aus der gesamten Amerika- und Dollar-Trilogie. Speziell der Anfang ist extrem lange, es vergehen rund 40 Minuten bis alle Charaktere einigermaßen "vorgestellt" wurden. Aber auch hier kann man locker drüber hinweg sehen, denn man sieht ja die wunsderschöne Claudia Cardinale auf dem Schirm. Sehr interessant finde ich immer wieder den Image-Wandel von Henry Fonda, der sonst ja eher die Heldenfigur spielte; soweit es mir bekannt ist erschien er zur ersten Probe unrasiert, mit braunen Kontaktlinsen aber das wollte Sergio Leone irgendwie garnicht, was mir ehrlich gesagt ein Rätsel ist. Charles Bronson wurde vom Filmstudio wohl auch nur ungern angagiert, ist meiner Meinung nach aber die absolute Idealbesetzung für den Clint Eastwood-Ersatz. Von mir gibt es 9/10 Punkten!
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
 

#1314 08.02.2013, 18:10
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Du findest den Film langatmig? Alter, "Spiel mir das Lied vom Tod", ist mit Abstand der langweiligste Film, den ich jemals gesehen habe. Langsame Erzählweise schön und gut, wenn aber rein gar nichts passiert und dann noch diese schreckliche Musik aus den Boxen ertönt, ist bei mir Schicht im Schacht.
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#1315 08.02.2013, 18:26
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Alter, Du kommst aber schnell auf den Punkt! Erstaunter Smiley Abregen, tief einatmen... Zwinkernder Smiley Grinsender Smiley
Also langweilig find ich den Film auf keinen Fall, nur eben wie schon gesagt, teils "langatmig" Positiv / Ja
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
 

#1316 09.02.2013, 11:42
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ruhig, Brauner... Grinsender Smiley Sorry, bin nur deswegen so abgegangen, weil der Film in meinen Augen einfach overhyped ist.
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#1317 09.02.2013, 12:30
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ja, das stimmt schon, gerade der Anfang ist ja extrem nichts sagend... Bin gestern nur irgendwie erschrocken! Zwinkernder Smiley Grinsender Smiley
Aber es ist ja oft so das die wirklich guten Filme öfters ziemlich lahm sind; z.B. (Sorry Toth) "Der Pate" oder auch "Schindlers Liste"

Wo wir aber schon über Western sprechen, möchte ich noch ne verspätete "Django Unchained"-Kritik nachwerfen:
Wie schon gesagt, ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum so ein Wirbel um den Film gemacht wird. Visuell alles top, musikalische Untermalung super, Schauspieler sind in Ordnung, aber der Film hat Logikfehler ohne Ende, Dr. Schultz wusste in der Anangssequenz z.B. nicht dass Farbige nicht auf Pferden reiten dürfen, woher also wusste er das der Wirt in der Bar den Chief holen wird, wenn ja alles geplant war? Oder; am Ende hatte Django nen ganz normalen 6, vielleicht auch 8- schüssigen Colt, warum kann er damit denn 11 Mal schießen, ohne nachzuladen? Auch diese ewige Zitirerei nervt gegen Ende einfach, man kann es kaum noch ertragen. Dann wieder dieser lächerliche Gastauftritt von Tarantino; er soll's doch einfach lassen. Und das schlimmste von Allem: Die Musikstücke. Sie waren zwar passend gewählt, aber 1858 gab's nun mal keinen Gangsterrap. Was mich auch gestört hat: Warum fliegt Jemand der ne Kugel in die Brust kriegt gleich 5 Meter weit weg? Und warum musste der Film so mit endloser Gewalt und brutalität vollgestopft sein? Ist für mich einfach nur unnötig. Ansonsten muss ich aber sagen war der Film gut. Von mir aus geb' ich 7 Punkte. Zwinkernder Smiley
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
 

#1318 09.02.2013, 17:02
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Indy2Go:
Ja, das stimmt schon, gerade der Anfang ist ja extrem nichts sagend... Bin gestern nur irgendwie erschrocken! Zwinkernder Smiley Grinsender Smiley
Aber es ist ja oft so das die wirklich guten Filme öfters ziemlich lahm sind; z.B. (Sorry Toth) "Der Pate" oder auch "Schindlers Liste"

Wo wir aber schon über Western sprechen, möchte ich noch ne verspätete "Django Unchained"-Kritik nachwerfen:
Wie schon gesagt, ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum so ein Wirbel um den Film gemacht wird. Visuell alles top, musikalische Untermalung super, Schauspieler sind in Ordnung, aber der Film hat Logikfehler ohne Ende, Dr. Schultz wusste in der Anangssequenz z.B. nicht dass Farbige nicht auf Pferden reiten dürfen, woher also wusste er das der Wirt in der Bar den Chief holen wird, wenn ja alles geplant war? Oder; am Ende hatte Django nen ganz normalen 6, vielleicht auch 8- schüssigen Colt, warum kann er damit denn 11 Mal schießen, ohne nachzuladen? Auch diese ewige Zitirerei nervt gegen Ende einfach, man kann es kaum noch ertragen. Dann wieder dieser lächerliche Gastauftritt von Tarantino; er soll's doch einfach lassen. Und das schlimmste von Allem: Die Musikstücke. Sie waren zwar passend gewählt, aber 1858 gab's nun mal keinen Gangsterrap. Was mich auch gestört hat: Warum fliegt Jemand der ne Kugel in die Brust kriegt gleich 5 Meter weit weg? Und warum musste der Film so mit endloser Gewalt und brutalität vollgestopft sein? Ist für mich einfach nur unnötig. Ansonsten muss ich aber sagen war der Film gut. Von mir aus geb' ich 7 Punkte. Zwinkernder Smiley

Nur weil ein Film kein schnelles Tempo bietet muss er ja nicht gleichzeitig lahm sein. Ist halt eine andere Erzählweise. Spannend und interessant kann es trotzdem sein.

Zu Django:
- Das mit der Bar bereden die beiden doch kurz vorher. Ausserdem kann Schultz genauso gut 1 und 1 zusammenzählen und sich denken das die Reaktion des Barkeepers so ausfällt nachdem er gemerkt hat das Farbige irgendwie nicht die gleichen Rechte haben wie Weiße.
- Am Ende hat Django zwei Colts, ergibt 12 Schuß. Auch das wird im Dialog angesprochen.
- Die Musik ist passend zu der Szene gewählt, völlig egal ob es zur Zeit passt oder nicht. Ist bei Inglourious Basterds genauso. Muss man nicht mögen ist aber so. Mit sowas muss man bei Tarantino einfach rechnen. Die Rap Stücke fand ich überraschend passend. Haben mich persönlich nicht gestört.
- Das durch die Luft fliegen ist Stilmittel zur Überzeichnung der Gewalt. Geschmackssache. Wie schon angesprochen betrifft es aber auch nur die Weißen. Bei den Sklaven ist die Gewalt durchaus realistischer.

Trotzdem überraschend das du dem Film so eine gute Wertung gibst. Die Kritikpunkte sind ja doch recht zahlreich und hart.
 

#1319 09.02.2013, 21:55
Indy2Go Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Okay, zu Punkt 1. muss ich sagen, Pardon - ich war mir nicht mehr sicher, aber mir erschein es zu selbstverständlich. Bei Punkt 2. muss ich Dir aber wiedersprechen, ich spielte nicht auf die Szene an in der Django die zwei Colts hatte, sondern auf eine vorherige. Dort hatte Django nur einen Colt, und schoss auf die Typen die den Eingang belagerte, und das 11 Mal, erst danach ladete er den Colt, und nahm den zweiten aus dem Holster des Toten. Und wie Du schon sagtest Punkt 3. ist wohl wirklich geschmackssache, meiner Meinung nach aber vollkmommen misslungen - und Punkt 4. dient selbstverständlich als Stilmittel, ist aber schon irgenwie fehl am Platz in einem sonst eher "realistischen" Film. Natürlich sollte man meine Kritikpunkte aber nicht zu Ernst nehmen, immerhin wollte ich den Film damit nicht kritisieren, sondern lediglich Punkte aufzählen, die etwas verdeutlichen dass der Film schon irgendwo überbewertet wurde...
Marc S.
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#1320 09.02.2013, 22:01
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Kritik ist doch völlig in Ordnung.
Jeder sieht einen Film anders, hört Musik anders, liest ein Buch anders. Wäre ja auch langweilig wenn wir alle das gleiche mögen würden.
Wenn du den Film nicht so gut findest ist es doch okay.

Das Nachladen ist natürlich so eine Sache. Wird in den wenigsten Filmen beachtet. Realistisch find ich den Film eigentlich nicht. Er spielt schon ziemlich schnell in dieser Pulp Liga und Fictional History. Alles nicht ganz so ernst nehmen Zwinkernder Smiley
Die Gewalt gehört auch dazu. Einmal zu Tarantino und auch zum Genre. Ohne wäre es nicht das gleiche. Ist aber auch Geschmackssache.
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