Dt. Indiana Jones Fan Forum Zum Summit 2026 in 'Schloss Brunwald'


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#5021 01.05.2026, 13:49
EnnoA Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Die Versunkene Stadt Z
Wer bei diesem Film ein actiongeladenes Spektakel à la Indiana Jones erwartet, wird überrascht sein – aber auf eine sehr positive Weise. Der Film erzählt die wahre Geschichte des britischen Entdeckers Percy Fawcett, der Anfang des 20. Jahrhunderts im Amazonas-Regenwald nach einer verschollenen Zivilisation suchte
Fawcett ist besessen von der Idee, dass im Dschungel eine hochentwickelte Stadt existiert. Trotz Spott der Wissenschaft und den Strapazen des Ersten Weltkriegs zieht es ihn immer wieder zurück in die grüne Hölle Brasiliens – unterstützt von seinem treuen Begleiter Henry Costin (Robert Pattinson) und gegen die Widerstände, die seine Frau Nina (Sienna Miller) zu Hause erfährt.
Der Film wurde auf echtem 35mm-Film gedreht. Die Bilder des Dschungels sind gleichermaßen wunderschön wie bedrohlich. Ich spürte förmlich die Hitze und die Feuchtigkeit.
Dies ist kein klassischer Actionfilm: Es ist eher ein biografisches Drama. Der Fokus liegt auf Fawcetts Besessenheit und der Frage, was einen Menschen dazu treibt, alles für einen Traum zu riskieren.
Charlie Hunnam liefert mMn. vielleicht seine beste Karriereleistung ab. Robert Pattinson ist unter seinem Vollbart kaum wiederzuerkennen und spielt herrlich zurückhaltend. Der Film nimmt sich Zeit. Er ist langsam erzählt, entwickelt aber einen Sog, der mich tief in die Expedition eintauchen ließ.
Die versunkene Stadt Z ist ein melancholischer, bildgewaltiger Film über Ehrgeiz, Entdeckung und das Verschwimmen von Realität.
Der Film hatte zwar seine Längen und ist nichts für Zuschauer, die schnelles Pacing und klassische Schatzsuche-Action suchen, aber alles in allem ein sehr tolles Filmerlebnis.
Wertung: 8 von 10 Abenteurer Punkten.
Andreas
Ich glaube nicht an HokusPokus
 

#5022 01.05.2026, 14:42
Kukulcan Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ich erinnere mich an den Film. Sie schippern einen Fluss hinab, um dann an der Quelle anzukommen.
 

#5023 03.05.2026, 23:14
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Trouble ohne Paddel (2004)

Diese Abenteuerkomödie erzählt die Geschichte der drei Freunde Dan (Seth Green), Jerry (Matthew Lillard) und Tom (Dax Shepard), die nach dem Tod ihres Kindheitsfreundes beschließen, dessen Traum zu erfüllen und sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Schatz von D. B. Cooper zu begeben. Voller Enthusiasmus, aber ohne nennenswerte Vorbereitung starten sie eine Kanutour in die Wildnis, die sich schnell als chaotisches Abenteuer entpuppt. Statt romantischer Naturerlebnisse erwarten sie reißende Stromschnellen, ständige Missgeschicke und die eigene Unfähigkeit, mit der Situation umzugehen. Unterwegs treffen sie auf zwei alternative, naturverbundene Hippie-Mädels, die nicht nur für romantische Momente sorgen, sondern den drei Großstadtfreunden auch deutlich überlegen im Umgang mit der Wildnis sind, sowie auf zwei bedrohlich wirkende Hinterwäldler, die ebenfalls hinter dem Schatz her sind und für zusätzliche Konflikte sorgen.

Besonders prägend für den Humor des Films sind wiederkehrende Running Gags, etwa die Begegnungen mit einem Bären, bei denen die drei Freunde regelmäßig in panische Überreaktionen verfallen, sowie Dans Handy mit der heroischen aber typischen Klingeltonmelodie aus Indiana Jones, die ausgerechnet in den unpassendsten Momenten ertönt und die Diskrepanz zwischen Abenteuerfantasie und tatsächlichem Ablauf komisch unterstreicht. Die Kanufahrt selbst bildet das Herzstück des Films und liefert eine Abfolge von slapstickartigen Szenen, in denen die Freunde kentern, sich verirren und immer tiefer ins Chaos geraten.

Insgesamt punktet der Film durch die spürbare Chemie zwischen den Hauptdarstellern, seinen leichten, zugänglichen Humor und die charmante Grundidee von Freundschaft und wiederentdeckten Kindheitsträumen. Gleichzeitig leidet er unter einer vorhersehbaren Handlung, klischeehaften Nebenfiguren und teilweise recht einfachem, gelegentlich überzogenem Humor. So bleibt Trouble ohne Paddel eine unterhaltsame, aber nicht besonders tiefgründige Komödie – vergleichbar mit einem missglückten Campingausflug: unerquicklich, chaotisch, aber im Rückblick doch ziemlich amüsant.

7/10 Indy Klingeltöne im teuren Jamba-Sparabo 🤠🎶

Musikvideoclip zum Song aus dem Abspann des Films: https://youtu.be/nU1VfYYKMDk

Kurzweilig, unterhaltsam und vom Niveau eher wie American Pie! Der nostalgische Indiana Jones Kompass hat von Anfang bis zum Ende Bestand, was irgendwie cool ist. Jetzt kein filmischer Meilenstein, aber durchaus ein lockeres Zeitzeugnis der frühen 2000er.

Streambar auf Netflix.

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#5024 09.05.2026, 22:45
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Betreff: Re: Der letzte Film
Das Glück hat acht Arme ist ein ruhiges, emotionales Netflix-Drama aus dem Jahr 2026, das auf sensible Weise von Verlust, Einsamkeit und der vorsichtigen Rückkehr ins Leben erzählt. Im Mittelpunkt steht die verwitwete Tova Sullivan, die nachts in einem Aquarium arbeitet und seit Jahrzehnten mit dem ungeklärten Verschwinden ihres Sohnes lebt. Dort entwickelt sie eine ungewöhnliche Verbindung zu dem hochintelligenten Oktopus Marcellus, der als stiller Beobachter der Menschen fast mehr über ihre Gefühle versteht als sie selbst. Parallel begegnet Tova dem orientierungslosen jungen Cameron, dessen Geschichte enger mit ihrer Vergangenheit verbunden ist, als zunächst sichtbar wird. Der Film lebt weniger von großen Wendungen als von seiner melancholischen Atmosphäre, den poetischen Bildern des Aquariums und der beeindruckend zurückhaltenden Darstellung von Sally Field. Besonders gelungen ist die psychologische Darstellung von Trauer: Tova wirkt wie ein Mensch, der gelernt hat weiterzuleben, ohne jemals wirklich geheilt zu sein. Gleichzeitig gerät der Film stellenweise etwas vorhersehbar und gelegentlich zu sentimental, wodurch einige Szenen kitschig wirken. Dennoch überzeugt Das Glück hat acht Arme durch seine warme, stille Menschlichkeit und seine Botschaft, dass Heilung oft nicht laut beginnt, sondern in kleinen Momenten von Nähe, Zuhören und Verständnis entsteht. Der Film ist ein melancholisches, poetisches Drama über Menschen, die sich hinter ihren eigenen Glaswänden verstecken – und darüber, wie selbst tiefster Schmerz durch Verbindung langsam wieder Licht bekommen kann.

Von mir 16 von 16 Oktopus Arme! Sehr starker, unaufgeregter und intelligenter Film in ruhiger, beschaulicher Umgebung. Klare Empfehlung!
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#5025 10.05.2026, 16:15
Kukulcan Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Michael

Ein Coming of Age Drama, in dem der Held sich vom Vater abnabelt, der im Film der Bösewicht ist (und es wohl im Leben auch war).

Der Film zeigt Michael Jackson als den Ausnahmekünstler, der er sicher war und gleichzeitig die Ursprünge eines verkorksten Lebens. Da es nur Teil 1 ist („Die Geschichte von Michael geht weiter“) kann man ihm auch nicht vorwerfen, dass er etwas verschweigt (kann man dann ja ggfls. bei Teil 2 oder 3 tun).

Ist der Film jetzt glorifizierender Konzertfilm oder ein ernstes Biopic? Ersteres finde ich etwas unfair, zweites trifft es durchaus. Dabei ist kein filmisches Meisterwerk gelungen, grade in den wenigen ruhigeren Szenen berührte er mich wenig oder wirkte ein wenig oberflächlich. Schlecht ist er aber auch nicht, man darf eben keine Wunder erwarten.

Der Hit war eher der Darsteller von Michael als Kind, aber auch sein Neffe als älterer Michael hat sein bestes gegeben. Da kam es dann eher zu einem „Uncanny Valley“ Problem, ganz nah dran aber eben nicht perfekt. Da funktioniert etwas weiter weg wie Rami Malik als Freddy ein bisschen besser für mich.

Als Wertung möchte ich wohlwollendes solide hinterlassen, für Fans dürfte der Film prima funktionieren. Für mich als objektiver Betrachter eines wie gesagt Ausnahmekünstlers und durchaus Fan des Thriller Albums hat er gut genug funktioniert, um mich 2 Stunden zu unterhalten.
Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, das letzte Mal am 10.05.2026, 16:29 von Kukulcan.  

#5026 14.05.2026, 21:48
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ich fand Send Help von 2026 auf Disney+ überraschend unterhaltsam, weil der Film Horror, schwarzen Humor und Survival-Elemente auf eine ziemlich verrückte Art miteinander kombiniert. Die Geschichte dreht sich um die Angestellte Linda Liddle und ihren arroganten Chef Bradley Preston, die nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel stranden. Besonders interessant fand ich, wie sich die Rollen der beiden im Laufe des Films verändern: Während Bradley immer hilfloser wird, übernimmt Linda zunehmend die Kontrolle und entwickelt sich zu einer unberechenbaren Figur.
Vor allem Rachel McAdams hat mich überzeugt, weil sie Linda gleichzeitig sympathisch, seltsam und bedrohlich spielt. Auch Dylan O’Brien passt gut in die Rolle des überforderten Firmenchefs. Typisch für Regisseur Sam Raimi gibt es viele schräge Kamerafahrten, übertriebene Gore-Effekte und absurde Szenen, die den Film gleichzeitig spannend und lustig machen. Manche Szenen waren zwar etwas zu chaotisch oder überdreht, aber genau dieser Wahnsinn macht den Reiz des Films aus.
Insgesamt hat mir Send Help gut gefallen, weil der Film sich nicht zu ernst nimmt und trotzdem spannend bleibt. Wer schwarzen Humor, skurrile Figuren und ungewöhnliche Horrorfilme mag, dürfte hier definitiv Spaß haben.

Meine Bewertung: 9 von 10 🐗
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#5027 15.05.2026, 07:47
Lacombe Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Sam Raimi ist ein verrückter Regisseur, der sich nicht scheut, selbst in großen Studiofilmen mit trashigen Elementen für Genrefans zu flirten. Das macht ihm sichtlich Spaß. Ich mag es, wenn ein Filmemacher eine eigene Handschrift hat.
 

#5028 18.05.2026, 08:32
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Betreff: Re: Der letzte Film
Lee Cronin's The Mummy

Statt als Abenteuerfilm mit Horrorelementen erzählt Lee Cronin "Die Mumie" als reinen Besessenheitshorror à la "Evil Dead" - womit er ja schon seine Erfahrungen sammeln durfte. Das funktioniert größtenteils auch erstaunlich gut und macht den Film zu einer erfrischenden Neuinterpretation. Ein paar Griffe in die Klischeekiste ändern daran wenig. Allerdings ist der Film für so einen Stoff deutlich zu lang geraten, und der Hauptdarsteller scheint über die komplette Laufzeit hinweg zwischen exakt zwei Gesichtsausdrücken zu variieren.
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
 

#5029 18.05.2026, 11:46
Kukulcan Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Indy2Go:
... hinweg zwischen exakt zwei Gesichtsausdrücken zu variieren.

...und das kann Harrison ja bekanntlich gleichzeitig Zwinkernder Smiley
 

#5030 18.05.2026, 11:47
Kukulcan Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Glenkill

Ein betulicher Film ohne Biss, aber ganz OK.

6-7 von 10 Schafen
 

#5031 18.05.2026, 21:35
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Lawrence of Arabia (1962) ist sicher einer der größten Abenteuerfilme aller Zeiten und der Film hat 7 Oscars, darunter für den besten Film, erhalten. Regisseur David Lean erzählt die Geschichte des britischen Offiziers T. E. Lawrence, der während des Ersten Weltkriegs arabische Stämme im Kampf gegen das Osmanische Reich unterstützt. Besonders begeistert hat mich die Darstellung von Peter O'Toole, der Lawrence gleichzeitig charismatisch, mutig und innerlich zerrissen spielt. Auch Omar Sharif bleibt mit seiner starken Leinwandpräsenz in Erinnerung. Die riesigen Wüstenlandschaften und die epische Musik erzeugen eine einzigartige Atmosphäre, die mich sofort in den Film hineinzieht. Gleichzeitig fand ich die lange Laufzeit teilweise anstrengend, und manche kulturellen Darstellungen wirken heute etwas veraltet. Trotzdem erkenne ich deutlich, warum der Film später Abenteuerklassiker wie Raiders of the Lost Ark und die Figur Indiana Jones beeinflusst hat: die exotischen Schauplätze, die monumentalen Bilder und das Gefühl eines großen Abenteuers erinnern stark daran. Insgesamt halte ich Lawrence von Arabien für ein filmisches Meisterwerk, das mich trotz kleiner Schwächen nachhaltig beeindruckt hat, weshalb ich den Film mit 9 von 10 hochklassigen und zeitlosen Wüstenpanoramen bewerten würde.

Habe mir die Blu-ray Disk gegönnt. 😉
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#5032 19.05.2026, 07:07
Lacombe Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Für mich einer der besten Filme aller Zeiten. Man vergisst auch schnell, wie viel schwieriger es vor über 60 Jahren war, solche Bilder auf die Leinwand zu wuchten, denn es musste ja alles "on set" gemacht werden. Dafür ist die Authentizität ungleich höher.
 

#5033 19.05.2026, 21:21
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
The Tourist von 2010 ist ein stilvoller Katz-und-Maus-Thriller mit eleganter Glamour-Atmosphäre. Die traumhaften Bilder aus Venedig, die luxuriöse Inszenierung und der stilvolle Soundtrack schaffen eine besondere Stimmung, die den gesamten Film trägt. Im Mittelpunkt stehen der scheinbar gewöhnliche Tourist Frank Tupelo, gespielt von Johnny Depp, und die geheimnisvolle Elise, dargestellt von Angelina Jolie. Anfangs wirkt ihre Begegnung zufällig, doch schnell gerät Frank in ein gefährliches Netz aus Verwechslungen, Geheimdiensten und Kriminellen. Gerade diese Verstrickungen fand ich spannend, weil der Film immer wieder mit falschen Identitäten und überraschenden Wendungen spielt. Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass manche Entwicklungen unnötig kompliziert und teilweise vorhersehbar wirken. Besonders gefallen hat mir die Ausstrahlung der beiden Hauptdarsteller: Jolie verkörpert ihre Rolle sehr elegant und geheimnisvoll, während Depp mit seinem charmant-verunsicherten Auftreten überzeugt. Dennoch blieb die emotionale Tiefe der Figuren für mich etwas oberflächlich. Interessant fand ich außerdem, dass der Film von Florian Henckel von Donnersmarck inszeniert wurde, der zuvor mit „Das Leben der Anderen“ große Erfolge gefeiert hatte. Im Vergleich dazu wirkt The Tourist deutlich leichter und mehr auf Unterhaltung ausgelegt. Der Film überzeugt durch seine stilvolle Regie und die edle Bildsprache. Insgesamt empfand ich den Film als unterhaltsamen Mix aus Thriller, Romanze und Agentenfilm, der zwar nicht in allen Punkten überzeugt, da einige vorhersehbare Wendungen, fehlende emotionale Tiefe, und ein Spannungsbogen, der zwischendurch etwas abfällt, vorliegen. Aber durch seine Atmosphäre, die bekannten Schauspieler und die schöne Inszenierung ist der Film definitiv sehenswert. The Tourist erhält von mir 7 von 10 venezianischen Masken.

Ausgeliehen auf YouTube.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 20.05.2026, 05:42 von FloW.  

#5034 21.05.2026, 13:21
Kukulcan Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
The Mandalorian & Grogu

Wer dreckig und "echtes" Stop Motion und Puppenspiel mag, der wird den Film dafür wohl lieben.

Ich brauche diese Nostalgie nicht, etwas unperfekt zu machen, was man auch perfekt (und dreckig) hätte machen können, wäre auch OK gewesen für mich. So wirkt der Film leider oft verwaschen und dann wieder nicht (IMAX Kameras?!), auch da von diesen Formatwechseln bin ich kein großer Fan. 3D war OK, manchmal gut.

So viel zum technischen, das fließt aber nur wenig in meine Bewertung ein. Mando war mir einfach zu unglaubwürdig gut in dem Film (und dann wieder nicht), das Pacing war merkwürdig (wie eine TV Doppelfolge) und es gab überhaupt nix Neues oder überraschendes.

Die Actionsequenzen waren aber trotzdem nett. Grogu war halt süß und hat es wohl für ein gewisses Zielpublikum in den Titel geschafft, nicht weil wir irgendetwas über ihn erfahren hätten.

7 von 10 Motion Stops
 

#5035 21.05.2026, 15:11
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Off-Topic:
Ich will keinem den Spaß an dem Film nehmen, und habe von der Serie nicht eine Episode gesehen (reizt mich überhaupt nicht), aber ich komme mit dem Puppending nicht klar. Das war in den 80ern vielleicht noch nötig und voll okay, doch jetzt ist es nur noch Fanservice für Ewiggestrige und meines Erachtens nach eher peinlich. Star Wars stand mal für State of the Art-Effekte und wenn es nicht umsetzbar war, hat man extra eine neue Firma gegründet, damit es ging. Lachender Smiley Kein Vergleich zur Prequel oder immerhin Clone Wars-Ära. Die Sequels hatten auch keinen einzigen Effektshot oder Kameraeinstellung, die neu oder zumindest mal mutig war. Aber lasst euch von mir nicht die Stimmung vermiesen. Zwinkernder Smiley

Das lausigste Mitglied des deutschen Indy Forums
 

#5036 21.05.2026, 16:07
Kukulcan Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Off-Topic:
Zitat von Leusel:
Off-Topic:
Ich will keinem den Spaß an dem Film nehmen, und habe von der Serie nicht eine Episode gesehen (reizt mich überhaupt nicht), aber ich komme mit dem Puppending nicht klar. Das war in den 80ern vielleicht noch nötig und voll okay, doch jetzt ist es nur noch Fanservice für Ewiggestrige und meines Erachtens nach eher peinlich. Star Wars stand mal für State of the Art-Effekte und wenn es nicht umsetzbar war, hat man extra eine neue Firma gegründet, damit es ging. Lachender Smiley Kein Vergleich zur Prequel oder immerhin Clone Wars-Ära. Die Sequels hatten auch keinen einzigen Effektshot oder Kameraeinstellung, die neu oder zumindest mal mutig war. Aber lasst euch von mir nicht die Stimmung vermiesen. Zwinkernder Smiley

Geht leider nur noch um Fanservice. Ende der zweiten Staffel war ja der Fanservice aller Fanservices und trieb die Beliebtheit der Serie in neue Höhen. Vor allem halt, weil damit retroaktiv die Wunden geheilt wurden, die sie Sequels aufgerissen haben. Luke wurde damit präposthum rehabilitiert.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 21.05.2026, 16:25 von Kukulcan.  

#5037 22.05.2026, 22:23
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von FloW:
Lawrence of Arabia (1962) ist sicher einer der größten Abenteuerfilme aller Zeiten und der Film hat 7 Oscars, darunter für den besten Film, erhalten. Regisseur David Lean erzählt die Geschichte des britischen Offiziers T. E. Lawrence, der während des Ersten Weltkriegs arabische Stämme im Kampf gegen das Osmanische Reich unterstützt. Besonders begeistert hat mich die Darstellung von Peter O'Toole, der Lawrence gleichzeitig charismatisch, mutig und innerlich zerrissen spielt. Auch Omar Sharif bleibt mit seiner starken Leinwandpräsenz in Erinnerung. Die riesigen Wüstenlandschaften und die epische Musik erzeugen eine einzigartige Atmosphäre, die mich sofort in den Film hineinzieht. Gleichzeitig fand ich die lange Laufzeit teilweise anstrengend, und manche kulturellen Darstellungen wirken heute etwas veraltet. Trotzdem erkenne ich deutlich, warum der Film später Abenteuerklassiker wie Raiders of the Lost Ark und die Figur Indiana Jones beeinflusst hat: die exotischen Schauplätze, die monumentalen Bilder und das Gefühl eines großen Abenteuers erinnern stark daran. Insgesamt halte ich Lawrence von Arabien für ein filmisches Meisterwerk, das mich trotz kleiner Schwächen nachhaltig beeindruckt hat, weshalb ich den Film mit 9 von 10 hochklassigen und zeitlosen Wüstenpanoramen bewerten würde.

Habe mir die Blu-ray Disk gegönnt. 😉

TheRaider.net – Einflüsse und Inspirationen von Indiana Jones - Lawrence von Arabien:
https://share.google/GQlqv2WWOWgQSoHhx

Zitat:
...
Es ist bekannt, dass Lawrence von Arabien Steven Spielbergs Lieblingsfilm ist, insbesondere da er Ende der 1980er-Jahre maßgeblich an dessen Restaurierung beteiligt war. Die Erhabenheit und der Ton des Films flossen größtenteils in die Indiana-Jones-Filme ein. Der offensichtlichste Einfluss von Lawrence auf die Reihe zeigte sich in den grandiosen Landschaftsansichten. In Jäger des verlorenen Schatzes gibt es viele wunderschöne Panoramen, die an Lawrence von Arabien erinnern, allen voran die Weitwinkelaufnahme von Indy und den Goldgräbern im Sonnenuntergang über Der Quelle der Seelen. In Lawrence von Arabien finden sich ähnliche Einstellungen, sowohl tonal als auch kompositorisch.

Wichtig ist auch festzustellen, dass Indy, als er während der Szenen im Kartenraum als ägyptischer Arbeiter verkleidet ist, Lawrence sehr ähnlich sieht, nachdem ihm die Araber aus Dankbarkeit Beduinenkleidung geschenkt haben.
...

Wollte ich noch ergänzen um die Bedeutung für Indiana Jones nochmal hervorzuheben. 🤠👌🏻
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 24.05.2026, 15:29 von FloW.  

#5038 24.05.2026, 12:00
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Casanova von 2005 hat mich vor allem durch seine Mischung aus romantischer Abenteuerkomödie, historischem Flair und charmanten Darstellern überzeugt. Im Mittelpunkt steht der berühmte Frauenheld Giacomo Casanova, charismatisch gespielt von Heath Ledger, der im Venedig des Jahres 1753 von der Inquisition unter Druck gesetzt wird, endlich eine respektable Frau zu heiraten. Als er die kluge und unabhängige Francesca Bruni kennenlernt, dargestellt von Sienna Miller, gerät sein gewohntes Leben aus den Fugen. Aus anfänglichen Täuschungen und Verwechslungen entwickelt sich eine Liebesgeschichte, in der Casanova zum ersten Mal echte Gefühle entdeckt.
Besonders interessant finde ich die Regie von Lasse Hallström. Der schwedische Regisseur wurde bereits mit Filmen wie My Life as a Dog und Chocolat bekannt. Seine Stärke liegt darin, emotionale Geschichten mit viel Wärme und Menschlichkeit zu erzählen.
Ein großer Pluspunkt des Films sind die authentischen Drehorte. Gedreht wurde direkt in Venedig, unter anderem am historischen Palazzo Soranzo Van Axel im Stadtteil Cannaregio. Weitere Szenen entstanden auf dem Markusplatz, am Dogenpalast, rund um die Lagune von Venedig sowie in der Kirche Santa Maria della Salute. Für einige Innenaufnahmen nutzte die Produktion außerdem die nahegelegene Stadt Vicenza mit ihrem berühmten Teatro Olimpico. Die Originalschauplätze verleihen dem Film eine beeindruckende Atmosphäre und machen das Venedig des 18. Jahrhunderts besonders lebendig.
Weniger gelungen finde ich, dass die Geschichte nur sehr lose auf der historischen Figur Casanova basiert. Keine ernsthafte Biografie erwarten!
Insgesamt habe ich Casanova als charmante, romantische und kurzweilige Kostümkomödie erlebt, die vor allem durch ihre Darsteller und die traumhaften Aufnahmen Venedigs punktet. Zwar fehlt es der Handlung gelegentlich an Tiefe und historischer Genauigkeit, doch als unterhaltsamer Liebesfilm funktioniert das Werk sehr gut. Deshalb vergebe ich 8 von 10 venezianische Masken 🎭. Wer romantische Historienfilme mit Humor und einer wunderschönen venezianischen Kulisse mag, dem kann ich Casanova empfehlen.

Geliehen und gestreamt auf YouTube.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 24.05.2026, 14:33 von FloW.  

#5039 24.05.2026, 17:15
Fabilousfab Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Crime 101

Ich mag den bösen Bubi nicht. Dafür kann der Film zwar nichts, aber es beeinflusst natürlich schon insgesamt. Denn ansonsten ist er zwar irgendwie generisch aber schon solide. Könnte aber auch von Ryan Gosling à la Drive oder Stathams Transporter verkörpert werden. Ruhiger Söldner mit Prinzipien verliebt sich und will dann raus. Das Ende ist aber irgendwie komisch und zu einfach finde ich.

6,5 von 10 Diamanten
Fabian
Nichts schockiert mich, ich bin Wissenschaftler
 

#5040 07.06.2026, 19:17
Kukulcan Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Masters of the Universe

Das war zwar meine Zeit, aber außer ein paar Folgen in der Flimmerkiste verbindet mich nicht viel mit He-Man und Konsorten.

Ohne Nostalgiebonus war der Film für mich (uns) trotzdem super unterhaltsam, auch wenn der Humor durchaus einfach gestrickt war. Auffällig war der wirklich typische 80er Soundtrack, der den Charme des Films unterstreicht. Optik und Action kompetent, wenn auch nichts Außergewöhnliches.

8 von 10 Teambuildern
 

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