Dt. Indiana Jones Fan Forum Zum Summit 2026 in 'Schloss Brunwald'


Seiten (253): 1, 2 ... 247, 248, 249, 250, 251, 252, 253

#4961 25.11.2025, 22:15
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Fury aus dem Jahr 2014 hat mich tief bewegt und direkt in die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs hineingezogen. Man fährt gemeinsam mit der Besatzung des amerikanischen Panzers „Fury“ durch zerstörte Landschaften. Im Mittelpunkt steht Sergeant Don „Wardaddy“ Collier, gespielt von Brad Pitt, ein erfahrener Soldat, der sichtbar vom Krieg gezeichnet ist und dennoch versucht, seine Männer mit eiserner Disziplin zusammenzuhalten. Shia LaBeouf als Boyd „Bible“ Swan beeindruckte mich durch seine religiöse Hingabe – fast so, als ob der Glaube sein letzter Halt vor dem inneren Zusammenbruch wäre. Als der unerfahrene Rekrut Norman zur Einheit stößt, wird der Film für mich noch intensiver, denn seine anfängliche Unsicherheit und moralische Überforderung zeigen eindrucksvoll, wie schnell der Krieg Menschen verändert.

Besonders im Gedächtnis blieb mir die Szene mit Emma in dem besetzten deutschen Ort. Norman setzt sich ans Klavier und spielt, während Emma leise dazu singt – ein seltener Augenblick mit Herz. Für kurze Zeit hatte ich den Eindruck, dass der Krieg für beide weit weg ist. Als sie schließlich im Bett miteinander landen, wirkte es nicht wie romantische Leidenschaft, sondern wie der stille Wunsch nach Nähe, Wärme und einem Gefühl von Normalität. Danach sitzt die ganze Einheit zusammen und isst – ein überraschend banaler Moment, der jedoch genau deshalb so stark ist. Diese Szene zeigt für mich mehr über die seelischen Wunden des Krieges als manche Kampfszene: die Suche nach einem Rest Menschlichkeit, bevor das Kriegsgetöse weitergeht.

Visuell hat mich Fury sehr beeindruckt. Die düstere Farbgebung, die Geräuschkulisse und die bedrückende Atmosphäre ließen mich nie vergessen, in welchem historischen Kontext ich mich befinde. Der Film behandelt die Endphase des Zweiten Weltkriegs mit bemerkenswerter Authentizität: Ausrüstung, Panzertechnik (Tiger-Battle) und die Darstellung deutscher Zivilisten sowie fanatischer SS-Soldaten wirken glaubwürdig und intensiv.

Allerdings gab es Momente, die mir etwas zu dramatisch inszeniert wirkten – typisch Hollywood –, und manche Nebenfiguren blieben schemenhaft, obwohl sie mehr Tiefe verdient hätten. Trotzdem überwiegt für mich der Eindruck eines eindringlichen und respektvollen Kriegsdramas, das den Zuschauer emotional fordert und nachdenken lässt.

Die letzte Schlacht im stehenden Sherman-Panzer „Fury“ hat mich mitgerissen: Eine beinahe aussichtslose Situation, und doch klammern sich die Figuren an einen Rest von Pflichtgefühl.

Als der Panzer am Ende wie ein stählerner Sarg in der Dunkelheit liegt, hatte ich fast das Gefühl, Abschied von den Figuren zu nehmen, als wären sie reale Menschen, die ich auf ihrem letzten Weg begleitet habe.

Es gibt keinen strahlenden Sieg, nur ein Überleben.

Fury ist für mich ein kraftvolles, atmosphärisch dichtes Werk, das auch nach dem Abspann nachhallt. Ich würde ihm 8 von 10 Panzerschüssen geben – ein intensives, sehenswertes Kriegsdrama, das definitiv im Gedächtnis haften bleibt.

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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 26.11.2025, 00:05 von FloW.  

#4962 26.11.2025, 20:13
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Betreff: Re: Der letzte Film
Mit einem imaginären Marmeladenbrot in der Hand sitze ich vor dem Ambilight-TV – und Paddington in Peru von 2024 nimmt mich mit auf eine ziemlich turbulente Reise. Lieblingsbär Paddington (Originalstimme Ben Whishaw, deutsch Elyas M'Barek) reist mit der Brown-Familie nach Peru, um Tante Lucy zu besuchen – doch die ist verschwunden, und plötzlich steckt man mitten in einer Schatzsuche samt Dschungelchaos. Hugh Bonneville und Emily Mortimer als Browns sind gewohnt charmant, Olivia Colman als schrullige Oberin sorgt für Lacher, und Antonio Banderas als zwielichtiger Kapitän stiehlt fast jedem die Show. Die peruanischen Locations sind ein visuelles Highlight – viel Fernweh, viel Grün, viel Abenteuer. Der typisch britische Paddington-Witz aus den Vorgängern fehlt. Der Film fühlt sich eher wie „Indiana Jones für Kids“ an und ist manchmal vorhersehbar und etwas überladen. Trotzdem bleibt Paddingtons Herz aus Marmelade stark. Themen wie Familie, Herkunft und Zusammenhalt funktionieren bestens. 7 von 10 bärigen Honigtöpfen! Paddington 1-3 sind streambar auf Netflix.
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#4963 01.12.2025, 11:15
Kukulcan Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zoomania 2

Der Film war bunt, actionreich, schräg und rührend (was Kerstin dazu brachte, ihn besser als Teil 1 zu finden).

Ich fand die Action etwas überzogen und was in Teil 1 genial war, wurde in Teil 2 meist nur referenziert - fand ich lustig aber nicht so grandios wie in Teil 1.

Trotzdem 9 von 10 Walross Ausflugsfahrten

Zoomania

Für mich der perfekte Disney Film, witzig, rührend, actionreich und grandioses 3D, das besonders in einigen der düsteren Szenen zur Geltung kommt.

Unvergessen Flash sowie Mr. Big und seine Tochter

10 von 10 rasend schnellen Faultieren
 

#4964 03.12.2025, 21:51
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Troll (2022) ist ein norwegischer Action-Fantasyfilm, in dem ein uralter Troll durch Tunnelarbeiten in den Bergen Norwegens erwacht und auf seinem Weg Richtung Oslo Chaos verursacht. Die Paläobiologin Nora Tidemann, gespielt von Ine Marie Wilmann, wird zusammen mit ihrem Vater Tobias, einem verwegenen Naturburschen, sowie den Figuren Andreas und Kristoffer damit beauftragt, die Bedrohung zu verstehen und aufzuhalten. Der Film überzeugt vor allem durch seine visuellen Effekte, das atmosphärische Setting und die gelungene Mischung aus Mythologie und moderner Action. Trotz dieser Stärken bleibt die Handlung teilweise vorhersehbar, einige Nebenfiguren wirken zu oberflächlich und tonale Schwankungen mindern die Spannung gelegentlich. Insgesamt bietet Troll jedoch solide Unterhaltung, starke Bilder und eine frische Perspektive im Monsterfilm-Genre.

7 von 10 Trollfußspuren

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 03.12.2025, 21:52 von FloW.  

#4965 04.12.2025, 21:16
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Betreff: Re: Der letzte Film
Troll 2 aus dem Jahr 2025, unter der Regie von Roar Uthaug, ist eine ambitionierte Fortsetzung des nordischen Mythos. Im Zentrum stehen wieder die Troll-Expertin Nora Tidemann, der Berater Andreas Isaksen und der Militärmajor Kristoffer „Kris“ Holm. Gemeinsam müssen sie erneut dem Konflikt zwischen Menschen und Trollen nachgehen. Ein zentrales Element der Handlung ist ein zweiteiliges Pergament des legendären Königs Olaf, das offenbart, dass Trolle historisch ein Anrecht auf ihr Land hatten und Olaf ursprünglich versuchte, ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Die Handlung folgt dem Erwachen eines riesigen Trolls, der Norwegen bedroht, und dem Kampf des Teams, ihn zu stoppen. Dabei suchen die Protagonisten nicht nur alte Geheimnisse und das zweite Teil des Pergaments von Olaf, sondern erhalten auch Unterstützung eines „guten“ Trolls, der den Konflikt ausbalanciert. So entsteht eine Geschichte, in der es nicht um reine Vernichtung, sondern um Verständnis, Anerkennung und die Neubewertung historischer Entscheidungen geht.

Zum Finale treten beide Trolle in der ehemaligen Hauptstadt Norwegens in Trondheim gegeneinander an.

Insgesamt ist Troll 2 eine sehenswerte Fortsetzung. Für Fans nordischer Geschichte und von Monsterfilmen bietet er, Indy-Vibes, Militärspektakel wie z. B. bei King Kong, gute Computereffekte und Berührendes zugleich, wobei er in puncto Tiefe und Logik nur mittelmäßig abschneidet. Bewerte mit 8 von 10 gesummten Tönen für die Kraft der Trollmelodie.
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#4966 07.12.2025, 17:28
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Betreff: Re: Der letzte Film
„Die Jagd nach der Mumie von Paris“ von 2025 fühlt sich stellenweise so an, als hätte jemand versucht, Indiana Jones mit einem gemütlichen Sonntagnachmittagsspaziergang entlang der Seine zu kreuzen – nur dass Indy wahrscheinlich überrascht wäre, wie selten hier wirklich Gefahr droht. Der Film begleitet den exzentrischen Archäologen Christian Robinson, der so begeistert nach Artefakten sucht, dass ich irgendwann dachte, er würde sogar im Frühstückscroissant noch nach Hinweisen stöbern. Die Schatzsuche quer durch Paris hat durchaus Charme, die Drehorte sind wunderschön eingefangen, und die Idee, Napoleons Ägyptenfeldzug mit einer verschwundenen Mumie zu verknüpfen, fand ich originell. Aber während die Indiana Jones Filme vor Spannung strotzen und Indy kaum zum Durchschnaufen kommt, konnte ich hier ganz entspannt meinen Tee austrinken – es passiert einfach alles sehr brav, sehr harmlos und ohne die Art von Rätseln oder Fallen, die meinen inneren Abenteurer jubeln lassen. Dafür sorgen die Figuren immer wieder für Lacher, gewollt oder ungewollt, und Robinsons nerdiger Enthusiasmus ist wirklich ansteckend. Insgesamt hatte ich Spaß, aber eher auf die gemütliche Art: ein Abenteuerfilm, der mich nicht an den Rand des Sitzes drückt, sondern mir eine freundliche Umarmung schenkt. Wenn Indiana Jones die Abenteuerachterbahn verkörpert, dann ist „Die Jagd nach der Mumie von Paris“ die gemächliche Parkbahn, die gemütlich daran vorbeifährt.

Bewerte den Film mit 6 von 10 gechillten Hieroglyphenjägern!

Streambar auf Amazon Prime zum Ausleihen für 99 Cent.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 07.12.2025, 17:56 von FloW.  

#4967 07.12.2025, 21:17
Lacombe Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ich habe den Film im März im Kino gesehen und damals hier auch schon meinen Senf dazu gegeben. Ein harmloser Indy-Verschnitt. Sympathisch, aber ohne Gefahrenelemente. Fabrice Lucchini ist aber klasse wie immer.
 

#4968 13.12.2025, 00:39
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Betreff: Re: Der letzte Film
Der Hochspannungsthriller „Arctic Convoy - Todesfalle Eismeer“ aus dem Jahr 2023 spielt im Jahr 1941 und packte mich sofort mit der beklemmenden Atmosphäre des Films. Das norwegische Kriegsdrama holte mich direkt in die eisigen Gewässer des Nordatlantiks, wo die alliierten Geleitzüge während des Zweiten Weltkriegs ums Überleben kämpften. Besonders beeindruckt war ich davon, wie sorgfältig der Film historische Details einfing und gleichzeitig starke emotionale Geschichten erzählte.

Im Mittelpunkt standen für mich zwei Figuren: Kapitän Erik Halvorsen, dessen stoische Ruhe und innere Zerrissenheit mich sofort faszinierten, und Ingrid Ronning, eine junge, entschlossene Funkerin, deren Mut mich immer wieder überraschte. Ich verfolgte gespannt, wie beide Verantwortung übernahmen – für ihre Schiffe, ihre Besatzungen und letztlich für das Gelingen des gesamten Konvois.

Die Handlung zog mich Schritt für Schritt tiefer hinein. Ich erlebte, wie der Konvoi Schottland verließ, in mörderische Stürme geriet und bald von deutschen U-Booten verfolgt wurde. Besonders intensiv empfand ich die nächtlichen Gefechte, in denen das Polarlicht die dunklen Silhouetten der Schiffe beleuchtete. Der Film ließ mich die Kälte, die Erschöpfung und die ständige Angst fast körperlich spüren. Gleichzeitig wuchs vor meinen Augen die Kameradschaft unter den internationalen Besatzungen – eine Entwicklung, die ich als ebenso glaubwürdig wie berührend empfand.

Als jemand, der sich für norwegische Geschichte interessiert, sah ich den Film auch aus der Perspektive der Norweger. Ich bin angetan, wie respektvoll das Kapitel der norwegischen Handelsflotte dargestellt wurde. Viele Details – von den Uniformen bis zu den Funksystemen – wirkten auf mich bemerkenswert authentisch. Kein Wunder, dass der Film in Norwegen besonders gut ankam und auch international Anerkennung fand. Ich freute mich zu sehen, dass Arctic Convoy Preise für beste Kamera, besten Ton, visuelle Effekte und eine herausragende Hauptdarstellerin einheimste.

Natürlich fiel mir auch auf, was weniger gut funktionierte. Einige Dialoge erschienen mir zu langatmig und nahmen dem spannenden Rhythmus etwas von seiner Dynamik. Auch die deutsche Seite blieb für meinen Geschmack zu blass und rein funktional – ich hätte mir eine kontrastreichere Darstellung gewünscht.

Trotz dieser Schwächen hinterließ der Film bei mir einen starken Eindruck. Arctic Convoy wirkte auf mich intensiv, atmosphärisch dicht und emotional glaubwürdig. Ich hatte das Gefühl, ein Stück Geschichte miterlebt zu haben – roh, gefährlich und voller Menschlichkeit.

Mein Fazit: Starkes Kriegsdrama im Eismeer und eine klare Empfehlung.
Meine Bewertung: 8 von 10 intensiven Konvoi-Explosionen.

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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 13.12.2025, 00:49 von FloW.  

#4969 14.12.2025, 18:26
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Betreff: Re: Der letzte Film
Wake up dean man - A Knives Out Mystery (Netflix)

Er war definitiv besser als der Zweite, aber kommt nach wie vor nicht an den Ersten ran. Er sieht aber wirklich gut aus und die Besetzung ist auch top. Hat mir gefallen, auch wenn es manchmal etwas konstruiert und zäh zugeht.

7,5 von 10 Fäusten
Fabian
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 14.12.2025, 19:06 von Fabilousfab.  

#4970 14.12.2025, 19:25
Stephan Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Tomb Raider: The Legend of Lara Croft (2025) Season 2 - auf Netflix
Die Staffel 2 ist eine Verbesserung zur Ersten. Lara nähert sich in ihren Eigenschaften mehr an ihre Version aus den 90ern an und damit auch an die kommenden zwei Spiele in der Unified- Timeline.

Die afrikanische Mythologie um die Masken hat mich gefesselt. Es war für mich erfrischend einmal Artefakte aus einer anderen Kultur im Vordergrund zu haben, die gut in Szene gesetzt wurden. Genauso sind auch die afrikanischen Charaktere kreativ, sympathisch und nachvollziehbar geschrieben. Das Finale war emotional und wurde in dieser Fantasiewelt glaubwürdig und aufregend gestaltet, mit einer deutlichen Anspielung and die Indiana Jones Filme. Lara hat keine Familienprobleme mehr zu bekämpfen und ist hier nicht so nahe am Wasser gebaut. Allein die Mission steht im Vordergrund.

Es gibt aber auch in dieser Staffel wieder unnötige Längen und Abschnitte, die mich gelangweilt haben. Die futuristischen Elemente sind für mich eher fehl am Platz und sicher für die jüngeren Zuschauer gedacht. Die meisten Fantasie-Anime-Kämpfe langweilen mich, mit Ausnahme vom Endkampf. Der wirkte cool. Diese Serie ist sicher nicht für die breite Masse gedacht und wurde direkt wegen geringer Zuschauerzahlen nach der ersten Staffel abgesetzt, mit der Ankündigung einer bereits fertiggestellten zweiten Staffel. Darum ist das offene Ende mit einer angedeuteten neuen Bedrohung um so ärgerlicher. Es wäre besser gewesen, wenn sie dieses zweite Ende einfach weggelassen hätten, um keine Hoffnung zu schüren.
Für den kurzweiligen Hunger nach einem Abenteuer mit Fantasie-Elementen zu empfehlen.
.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 14.12.2025, 19:50 von Stephan.  

#4971 17.12.2025, 17:08
Stephan Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Kill Bill - The Lost Chapter: Yuki’s Revenge Fortnite Animated Short Film

Tarantino hat vor Kurzem einen animierten Kurzfilm in dem Spiel Fortnite auf einer echten Onlinepremiere in einem animierten Kino veröffentlicht. Dieses neue Kino kann man in der Spielewelt weiterhin besuchen.
Der Kurzfilm Yukis Rache basiert auf einem Kapitel aus einer ersten Drehbuchfassung von Kill Bill, welches es nicht in den finalen Film geschafft hatte, aber dennoch sehr unterhaltsam geworden ist.
Yuki möchte darin an der Braut Rache nehmen, für das Töten ihrer Schwester Gogo Yubari (zu sehen in Kill Bill Volume 1).
Die kultigen Dialoge mit den Originalstimmen von Uma Thurman & Quentin Tarantino und das Feeling eines echten Tarantino-Films wurden wirklich gut in diesem Kurzfilm eingefangen, durch die Regie von Tarantino himself. Für Fans von Kill Bill bietet diese neue Episode eine schöne Erweiterung des Universums.

https://www.youtube.com/watch?v=JE1IvPoOBHA
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Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, das letzte Mal am 17.12.2025, 17:38 von Stephan.  

#4972 17.12.2025, 19:18
Fabilousfab Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Tomb Raider habe ich mir jetzt auch endlich mal die erste Staffel angeschaut, nachdem ich durch dein Review von der Zweiten wieder dran erinnert wurde Stephan. 😅 Geh ich schon mit, ist sehr gemischt aber im Großen und Ganzen hat es schon ein tolles Abenteuerfeeling. Sehr emotional ist der Einstieg, aber ich mag die Charaktere auch wenn keiner aus den Filmen dabei ist und die Hintergrundstory irgendwie wirr ist. Insgesamt hat mich die Serie auch ein bisschen an die Jackie Chan Adventures erinnert, nur eben nicht wirklich lustig. Ich werde auf jeden Fall weiterkucken, vor Allem wenn die zweite Staffel besser sein soll. Thumbs up

Danke dir Stephan, ich werde Kund tun.
Fabian
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#4973 18.12.2025, 14:57
Stephan Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat:
Danke dir Stephan, ich werde Kund tun.
Daumen hoch! Mal gucken, was du dazu sagen wirst.

Predator: Badlands
Für mich der soweit beste Actionfilm des Jahres. Kreative Kämpfe und tolle visuelle Effekte. Dieser Film ähnelt sehr den Filmen von James Gunn, wie z.B. Guardians of the Galaxy.
Da es auch hier eine kleine Truppe von Misfits gibt, bestehend aus dem Predator, einem neuen, zu Beginn recht niedlichen Alien und einer Androidin. Diese Drei kämpfen zusammen auf einem fremden, tödlichen Planeten gegen einen Überbösewicht, außerirdische Lebensformen und diverse Androiden.

Damit wurde der Film mit voller Absicht an Computerspiele angelehnt. Dies ist auch mein Kritikpunkt. Ab einem gewissen Zeitpunkt war es mir manchmal egal, welch bombastische neue Actionszene vor einem abgespielt wurde. Weil einem Bewusst ist, dass dem Predator und seinen unfreiwilligen Freunden nichts passieren kann, obwohl man die Bewegründe dieser Figuren nachvollziehen kann und möchte, dass sie ihr Ziel erreichen.

Dem Regisseur Dan Trachtenberg gelingt es in diesem Film trotzdem weitestgehend, dass der Zuschauer zu den Hauptcharakteren emotionale Bindungen aufbauen kann, ohne dass ein einziger Mensch in dieser Geschichte vorkommt. Sehr unterhaltsames, teils bombastisches Science-Fiction-Kino, bei dem die Zeit wie im Fluge vergeht.
8 von 10 Predators
.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 18.12.2025, 15:06 von Stephan.  

#4974 18.12.2025, 15:59
MichaelSop Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
The Running Man (2025)

Ich habe mir den Film aus zwei Gründen angesehen:
1. weil ich ein Fan von Glen Powell bin. Finde dieser Mann sieht nicht nur gut aus. Er ist auch sehr vielseitig.
2. weil ich sehen wollte, ob es irgendwelche offensichtlichen Parallelen zum Schwarzenegger Klassiker gibt.

Long Story Short: Bis auf den Fakt, dass beide Filme auf dem Buch von Richard Bachman (aka Stephen King) basieren, gibt es keine.
Der 2025er orientiert sich auch viel stärker am Buch.
Es gibt sehr viel Action, auch einiges an Splatter. Der Film ist ein wenig übertrieben, nimmt sich aber auch größtenteils selber nicht zu ernst. Trotzdem versteckt sich in dem Streifen ein Prise aktueller Gesellschaftlicher Kritik.
Die über 2 Stunden merkt man dem Film nicht an.
Nur der Schluss ist ein wenig missglückt.
Trotzdem kann man ihn sich gönnen.

7 von 10 New Dollars
Michael S.
Not that Jones, the other Jones!
 

#4975 20.12.2025, 12:32
Stephan Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery
Zum dritten Mal eine für mich wirklich gelungene "Knives Out" Murder Mystery. Abwechslungsreiche Charaktere in einem dunkleren Setting, nach einem toll geschriebenen Drehbuch von Rian Johnson.
Die Thematik des religiösen Kultanführers in einer sektenartigen Kirchengemeinde hat diesem Film eine neue politische Ebene beschert. Josh Brolin liefert als Priester gewaltvoll, bedrückende Monologe und führt damit seine ihm gefügige Herde in den Abgrund. Der großartige Schauspieler Josh O'Conner bietet in seiner Hauptrolle dazu das spannende Gegengewicht. Durch dessen Vergangenheit rutscht auch er immer wieder in die mögliche Täterrolle.

Alle Figuren in dieser Geschichte haben Dreck am Stecken. Keiner der Nebendarsteller ist wirklich sympathisch. Dadurch, dass alle Persönlichkeiten die meiste Zeit bösartig wirken, fehlt an gewissen Punkten die Spannung. Jedoch sorgen immer wieder neue, clevere Wendungen in der Handlung für genug Interesse und die Auflösung war sicherlich vorhersehbar, aber trotzdem so gut geschrieben, dass ich diesen Film nur weiterempfehlen kann.
8 von 10 stabile Messer
.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 20.12.2025, 12:58 von Stephan.  

#4976 20.12.2025, 14:20
Kalmanitas Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ich setze meinen Post von letzter Nacht noch mal hier rein, weil er eher hier reingehört.

Avatar: Fire and Ash

Sind gerade aus dem Film raus. Zunächst mal… das war das beste 3D was ich je gesehen habe. Allerdings sieht er wegen seiner 48FPS auch anfangs stark nach einem Videogame aus, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran.
James Cameron weiß noch immer zu unterhalten. Der Film muss im Kino gesehen werden. Er erfindet das Rad nicht neu und man meint etliche Szenen schon mal so oder ähnlich in Teil 1 oder 2 gesehen zu haben, aber Cameron versteht es dennoch dem Zuschauer Neues aus Pandora zu zeigen und die neue Kontrahentin hat es echt in sich 😉
Zwei, drei Szenen waren für mich etwas over the top aber ansonsten habe ich mich besten unterhalten gefühlt. Langeweile kam - zumindest bei mir - nicht auf. Ich muss ihn mir aber unbedingt nochmal im Original anschauen, denn die deutsche Synchro bot mal wieder viel zu coole Sprüche, die im Original sicherlich anders rüberkommen. Nach der zweiten Sichtung werde ich auch eher entscheiden können, an welcher Stelle er sich in der Avatar Serie einreiht.
Der Score kommt wieder super rüber und Horner Themen sind nach wie vor zu Hauf vorhanden. Die 3 Stunden 19 Minuten haben sich ehrlich gesagt auch nicht so lang angefühlt. Es gab keine Pause. Ein negatives muss ich noch loswerden… Ich hatte mich so sehr auf den Avengers und Odyssey Trailer gefreut, aber beide wurden nicht gezeigt 😕
Unterhaltungsmäßig sind es auf jeden Fall 8 von 10 Tulkuns
You only have one life! You can make it either chicken shit or chicken salad!
 

#4977 20.12.2025, 16:50
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Danke Kal für die Einschätzung! Wir schauen uns Morgen Avatar 3 in einem D-Box Saal in 3D an. 😊
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#4978 20.12.2025, 21:12
Kukulcan Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Avatar: Fire and Ash

Ich habe jede Minute der gut 3 Stunden gefühlt, war für mich einfach viel zu viel. Der „enthaltene“ Way of the Water 2 hätte schon locker eine volle Spielzeit gefüllt. Die neue Feuertante war schon nett, aber viel Fire & Ash war eigentlich nicht.

3D war geil, vor allen in den bombastischen Actionszenen, die dann auch für gute überraschungsarme Unterhaltung sorgten.

Kam das Gefühl auf, dass das Pandora Lore interessant erweitert wurde und auch in 2 oder 4 weiteren Teilen für interessante Überraschungen und Erkenntnisse sorgen wird? Null!

Cameron kann immer noch Filme machen und ich hoffe, er investiert dieses Talent in etwas Neues.

7 von 10 Avatars 4 bis 7
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 21.12.2025, 16:00 von Kukulcan.  

#4979 21.12.2025, 21:48
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Meine Frau und ich haben heute „Avatar: Fire and Ash“ (2025), den dritten Teil, gesehen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass der Film krampfhaft versucht, die frühere Faszination der Reihe wiederzubeleben, dabei aber an seinem eigenen Anspruch scheitert. Die Handlung führt erneut nach Pandora, diesmal zu einem neuen Na’vi-Clan, der mit Feuer, Asche und vulkanischen Landschaften verbunden ist und als besonders bedrohlich inszeniert wird. Was zunächst nach einer spannenden Erweiterung der Welt klingt, entpuppte sich schnell als erstaunlich vorhersehbar. Wieder stehen familiäre Konflikte, moralische Belehrungen und der bekannte Gegensatz zwischen Natur und Zerstörung im Mittelpunkt. Ich hatte ständig das Gefühl, diese Geschichte schon mehrfach gesehen zu haben, nur diesmal länger gezogen und mit noch mehr Effekten überladen.
Besonders anstrengend empfand ich die 3D-Effekte. Statt mich tiefer in die Welt hineinzuziehen, haben sie meine Augen regelrecht überfordert. Nach kurzer Zeit fühlten sich meine Augen müde und gereizt an, weil es kaum ruhige Momente ohne aggressive Tiefenwirkung gab. Ich konnte mich nicht entspannen oder wirklich in die Atmosphäre eintauchen, sondern war ständig damit beschäftigt, diese visuelle Reizüberflutung zu verarbeiten.
Die D-Box-Sitze haben dieses Erlebnis für mich eher verschlimmert als verbessert. Bei jeder Explosion, jedem Flug und selbst bei Szenen, die emotional eigentlich ruhig sein sollten, wurde ich durch hektisches Ruckeln und Vibrieren aus dem Geschehen gerissen. Die Bewegungen wirkten oft unpassend und aufdringlich. Statt Spannung oder Immersion zu erzeugen, saß ich genervt im Sitz und wünschte mir mehrfach, ich hätte diese Option einfach selbst abgeschaltet.
Hinzu kam das Publikum, das mein Kinoerlebnis weiter beeinträchtigte. Um mich herum saßen Zuschauer, die bei jeder spektakulären Szene hörbar nießten oder kommentierten, während andere ständig aufstanden, den Saal verließen und wiederkamen. Gerade bei der ohnehin überlangen Laufzeit ohne Pause empfand ich diese Unruhe als extrem störend. Emotionale oder dramatische Momente verpufften für mich komplett, weil irgendwo jemand raschelte, seufzte oder erneut an mir vorbeiging.
Ganz fair muss ich aber sagen, dass es auch ein paar positive Aspekte gab. In einigen ruhigeren Einstellungen fand ich die Bilder tatsächlich beeindruckend, besonders wenn Pandora einfach nur gezeigt wurde, ohne dass alles explodierte oder geflogen wurde. Auch die Musik hat mir stellenweise sehr gefallen und konnte vereinzelt Atmosphäre aufbauen. Außerdem gab es Ansätze von interessanten Konflikten, die mich kurz neugierig gemacht haben, aber leider nie wirklich ausgearbeitet wurden.
Am Ende habe ich wie meine Frau den Film als visuell erschöpfend und erzählerisch enttäuschend erlebt. Für mich ist „Avatar: Fire and Ash“ ein überladener Blockbuster, der mehr Wert auf technische Effekthascherei legt als auf eine frische, mitreißende Geschichte. Ich bin aus dem Kino gegangen mit dem Gefühl, viel gesehen, aber wenig gefühlt zu haben und wenig erzählerische Tiefe erlebt zu haben.

Meinerseits leider nur 4 von 10 Avataren.
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#4980 22.12.2025, 08:12
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Betreff: Re: Der letzte Film
Über 3 Stunden D-Box wäre für mich die Hölle…für kein Geld der Welt.

Das 3D war für uns trotz der Länge überhaupt nicht anstrengend, da muss man wohl der exzellenten Projektion in unserem Kino Respekt zollen. Wenn eine schlechte Projektion allerdings zu Geisterbildern führt, kann das schnell anstrengend werden.
 

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