Indy2Go
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Dabei seit: 16.01.2011
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Betreff: Re: Der letzte Film
Als Vorbereitung zu "The Final Reckoning", als Ranking:
Mission: Impossible
Ein recht düsterer, teils harter und vergleichsweise noch sehr geerdeter Agententhriller. Die POV-Shots und der Twist, der Jon Voight als unzuverlässigem Erzähler vorführt, sind klasse umgesetzt. Einzig das Finale mit dem Helikopter im Zug wirkt etwas unglaubwürdig, weil es halt etwas zu überdreht für den ansonsten eher subtilen Film ist. Insgesamt aber ein starker Start für die Reihe und noch heute mit unter mein Favorit.
Mission: Impossible – Rogue Nation
"Fallout" hat ihn für viele noch getoppt, aber "Rogue Nation" hat für mich, mit Solomon Lane als Hauptantagonist, einfach den spannenderen Schurken, der dem Film eine intensivere Bedrohlichkeit verleiht. Die Mischung aus cleverer Story, packender Action und starker Charakterdynamik macht ihn einfach super unterhaltsam.
Mission: Impossible - Fallout
Emotional sicherlich Höhepunkt der Reihe. Die Stunts sind beeindruckend, das Finale übertrifft den Vorgänger. John Lark als Gegenspieler fand ich halt weniger spannend, aber insgesamt ein extrem dichtes Erlebnis.
Mission: Impossible - Ghost Protocol
Der "Relaunch" der Reihe mit frischem Humor, viel Teamdynamik und spektakulären Actionsequenzen wie der Burj-Khalifa-Szene. Der Schurke bleibt etwas blass, aber insgesamt ein sehr unterhaltsamer Film, der die Basis für die McQuarrie-Ära gelegt hat.
Mission: Impossible – Dead Reckoning
Ein solider, technisch perfekter Film mit guten Ansätzen, der aber versuchen musste, "Fallout" zu toppen, was sich etwas bemüht anfühlt. Die Figur Gabriel wirkt konstruiert, die emotionale Fallhöhe ist hoch, aber die erzwungene Endzeitstimmung und übertriebene Dramatik wirken manchmal etwas aufgeblasen. Trotzdem ein gelungener erster Akt für das große Finale.
Mission: Impossible III
Persönlicher als Teil 2, dank Ethans Beziehung zu Julia. Philip Seymour Hoffman als Bösewicht ist ein echtes Highlight. Allerdings ist die Story etwas überladen mit verworrenen Plot-Twists und Mindfuck-Kram, bei dem ich halt eh meistens aussteige. Einfach nicht so meins.
Mission: Impossible II
Arg schwülstig und opernhaft inszeniert, mit Figuren die im Endeffekt schon sehr blass und eindimensional bleiben. John Woos Stil wirkt hier - für mein Befinden - einfach oft fehl am Platz und überlagert die eigentlich spannende Spionagegeschichte. Trotz einiger kultiger Momente und einem durchaus hohen Unterhaltungswert bleibt er der "Thema verfehlt"-Film der Reihe.
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.
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