Dt. Indiana Jones Fan Forum Summit 2019



#4181 11.11.2018, 17:17
Lacombe Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Bohemian Rhapsody

Seit etwa 30 Jahren bin ich Anhänger von "Queen", daher war dieser Film für mich natürlich sehr interessant. Ich wurde nicht enttäuscht. Das einiges zugespitzt wurde und mit der Wirklichkeit nicht ganz übereinstimmt liegt bei einem Spielfilm in der Natur der Sache. Ist also nicht wirklich kritikwürdig. Die (fantastische) Musik der vier Briten weiß Regisseur Brian Singer jedenfalls vortrefflich einzusetzten und die Besetzung der Bandmitglieder könnte besser kaum sein. Ich glaube nicht, dass man viel mehr verlangen kann oder sollte. Ich hatte jedenfalls viele Gänsehautmomente und meine Träume in der folgenden Nacht drehten sich alle (!) nur um "Queen". Das heisst wohl, dass der Film als gelungen zu bewerten sein muss.

P.S. Joe Mazzelo, der kleine Tim aus Spielbergs "Jurassic Park" ist als Bassist John Deacon mit Lockenkopf schwer zu erkennen. Ebenso wie Mike Myers, der eine witzige Anspielung auf seine über 25 Jahre zurückliegende Rolle in einem anderen Musikfilm zum Besten geben darf.
 

#4182 11.11.2018, 21:14
Pascal Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Lacombe:
Ebenso wie Mike Myers, der eine witzige Anspielung auf seine über 25 Jahre zurückliegende Rolle in einem anderen Musikfilm zum Besten geben darf.

Jetzt habe ich den halben Abend meine Queen-Alben nach einen Produzenten namens Ray Foster durchsucht , um folgendes im Internet zu finden:

Zitat von www.rollingstone.de:
Mike Myers spielt den EMI-Mann Ray Foster, der sich mit Queen wegen deren Songs „Bohemian Rhapsody“ streitet. Den Mann gibt es nicht. Aber er ist angelehnt an EMI-Chef Roy Featherstone, wenngleich der ein Fan der Band war.

Laird Dr. Pascal Ivanović Kurosawa is one of the most over-rated moderators in this forum.
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#4183 12.11.2018, 16:01
Kayley Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von horner1980:
PFAD DER GEWALT (Originaltitel: THE QUICK AND THE DEAD)

Du kennst sicherlich den anderen "The Quick and the Dead" mit Gene Hackman, Sharon Stone, Russel Crowe und Leo diCaprio. Ich habe kurz gestutzt, als ich deine Rezension las, bis mir bewusst wurde, dass das da ja der wunderbare Sam Elliott auf dem bild ist, und du von einem anderem Film sprichst.
"X" never, ever marks the spot.
 

#4184 12.11.2018, 16:29
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Kayley:
Zitat von horner1980:
PFAD DER GEWALT (Originaltitel: THE QUICK AND THE DEAD)

Du kennst sicherlich den anderen "The Quick and the Dead" mit Gene Hackman, Sharon Stone, Russel Crowe und Leo diCaprio. Ich habe kurz gestutzt, als ich deine Rezension las, bis mir bewusst wurde, dass das da ja der wunderbare Sam Elliott auf dem bild ist, und du von einem anderem Film sprichst.

Ja, klar kenn ich den unterhaltsam Sam Raimi-Film, besonders da ich ja auch Fan von Alan Silvestri bin, der die Musik von dem Film geschrieben hat.
Muss ehrlich sagen, hab schon geschmunzelt, als ich nachgeschaut habe, wie der Film mit Elliott im Original heißt. Um in den Foren nicht für die Verwechslung zu sorgen, habe ich hier auch ausnahmsweise den deutschen Titel dazu geschrieben, und den Originaltitel in Klammern gesetzt.
Aber ja, ist immer etwas amüsant, wenn man entdeckt, dass ein Film genau so wie ein anderer heißt, und noch ein wenig mehr, wenn beide Filme aus dem selben Genre sind.
"Music is the most direct path to the human heart."

Steven Spielberg
 

#4185 16.11.2018, 11:46
Kayley Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Wo wir gerade bei Sam Elliot waren: Ich habe gestern
A Star is Born
geschaut.

Ich fand ihn... schwierig. Bin ein wenig zwiegespalten aus dem Kino gekommen.
Also, zuerst mal: ich bin froh, dass ich ihn angesehen habe. Ich glaube auch, dass er als Directing-Debut von Bradley Cooper wirklich ein gelungenes Werk ist. Die Story... tja, ich mag sie. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten, mitgeweint, von daher muss sie ja gut sein, nicht wahr?
Der Soundtrack hat mich teilweise überzeugt, was einfach daran liegen könnte, dass ich das Pop-Gedusel von Lady Gaga nicht mag. Als Darstellerin dagegen fand ich sie sehr authentisch, ihn übrigens auch. Die Songs, die Bradley Cooper zum Besten gegeben hat, oder beide zusammen, sind stark. Er macht als Sänger eine gute Figur, obwohl man ab und an schon hört, dass er nicht unbedingt eine Rockstar-Stimme hat. Das stört aber nicht, denn es passt gut zu seiner Rolle.
Sam Elliott... toll, wie immer.
Nun zu meiner Kritik: der Film plätschert so ein bisschen dahin. Wenn man zufrieden meint, so, jetzt kann alles so bleiben und der Abspann kommen, geht es eigentlich erst los. Und er ist, wie ich glaube, sehr nah an der Realität dran. Da eröffnet sich eine wunderbare Chance, ein Weg, den man gehen könnte, aber sofort ist jemand da, der etwas Größeres / Besseres anbietet. Etwas, das man ursprünglich vielleicht gar nicht wollte, aber das nun zum Greifen nahe ist. Greift man zu und verliert sich unterwegs, oder lässt man es sein und bleibt, wer man ist? Große Fragen, die mit viel zu schnellen Entscheidungen beantwortet werden.

Ich merke beim Schreiben: Ich mochte den Film, aber er stimmt nachdenklich.
"X" never, ever marks the spot.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 16.11.2018, 11:47 von Kayley.  

#4186 18.11.2018, 11:01
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
ROCKY

Heute wundert es mich noch mehr als damals, dass Stallone nicht hier für den Oscar als bester Schauspieler bekommen hat.
Es ist wirklich toll, wie er diesen Charakter spielt, der beweist, dass es auch ausreicht, einfach nur das Herz am richtigen Fleck zu haben. Auch zeigt der Film, was für ein toller Autor Stallone ist, denn ehrlich... jeder Charakter ist sehr gut ausgearbeitet, und neben Rocky sieht man das vor allem an Adrian. Sie ist anfangs die Schüchterne, aber traut sich immer mehr, bis sie in einer Szene ihrem Bruder ins Gesicht schreit, dass sie eben keine Verliererin ist, wie er sie immer hinstellt. Wohl auch wegen Rocky, der ihr zeigt, dass sie eben keine schwache Person ist. Es braucht wohl öfters so Menschen, die einem zeigen, dass du ein wertvoller Mensch bist, wenn man es nicht selbst entdeckt.
Einer meiner Lieblingsszene ist übrigens die Szene, als Mickey bei Rocky auftaucht, und ihn überreden will, dass Rocky ihn als Manager einstellt. Wie er es so indirekt versucht, aber dann doch direkt fragt, und man dann sieht, wie hart es ihn getroffen hat, als Rocky nein zu ihm sagt. Als dann Mickey niedergeschlagen geht, und Rocky ihm all die Sachen hinterherschreit und dann am Ende ihm hinterherläuft, und ihn doch an seiner Seite holt. Das ist wirklich großartig von beiden Schauspielern gespielt.
Hmm.. aber nun genug geschrieben. Zu Recht ein Meisterwerk!

ROCKY II

Wunderbare Fortsetzung, welche nicht ganz unrealistisch zeigt, dass nach einem großen Kampf auch oft der große Fall kommt. Ansonsten passt alles wieder.. Inszenierung, welche dieses Mal mehr auf den Punkt ist, da man die Charaktere schon eingeführt hat und nur Apollo etwas mehr Tiefe gegeben hat. Den Endkampf empfand ich sogar besser in Szene gesetzt als im ersten Teil. Diese kurzen Zeitlupen-Momente waren toll getimt.
Dazu musste ich ziemlich grinsen, als Mickey und Rocky sich so kurz vor dem Einlauf in die Arena mal kurz über die Robe unterhalten haben, dass sie nun besser aussieht als die vom ersten Kampf. Auch als sie dann in der Ecke des Rings standen, und sich darüber recht locker unterhalten haben, dass wohl Apollo recht wütend sei. Klasse Chemie zwischen den beiden. Ja, natürlich waren auch alle Schauspieler wieder großartig und die Filmmusik empfand ich etwas besser als im ersten Teil, besonders dank der ruhigen Stücke.
Kleinen Kritikpunkt gab es zur Synchro. Jürgen Prochnow, der damals Stallone gesprochen hat, wirkte für mich dieses Mal teilweise seltsam gelangweilt. Besonders merkte man das an der Szene, als er Adrian am Krankenbett. Das wirkte so unglaubhaft gesprochen von ihm. Übrigens mir ist nie aufgefallen, dass er eine ähnliche Klangfarbe hat wie Thomas Danneberg, der nach Rocky II die Stammstimme von Stallone wurde. Musste da ein paar Mal darüber kurz rätseln, ob da nicht wirklich Danneberg gesprochen hat, aber ein Blick auf die deutsche Synchronkartei ergab, dass es immer Prochnow war, und dass Danneberg da nie nachsynchronisiert hatte. Aber durch dieses gelangweilte von Prochnow ist es vielleicht gut, dass das sein letzter Auftritt als Stimme von Rocky war.
Zum Abschluss muss ich sagen, dass ich persönlich den zweiten Teil auf eine Stufe mit dem ersten Film stellen würde. Einfach nur großartig.
"Music is the most direct path to the human heart."

Steven Spielberg
 

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