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#4041 19.05.2018, 17:33
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von horner1980:
Aber trotz aller Kritik bisher der beste Film der Kelvin-Timeline, der aber viel zu wenig an die Filme der Prime-Timeline herankommt.

Fand ihn beim zweiten Mal auch schwächer als noch vor zwei Jahren. Aber mal Hand auf's Herz: Welcher Star Trek-Film der Prime-Timeline war mehr und vor allem wertvoller als eine bessere Doppelfolge? Zwinkernder Smiley So richtig herausstechen tun für mich auch nur Zorn des Khan und Generations. Vom Pacing hat sich mit 2009 schon viel getan. Was die Qualität der Story anbelangt, bin ich allerdings vollends bei dir. Grinsender Smiley
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#4042 19.05.2018, 17:45
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Musste erst mal nachschlagen, was du da mit Pacing gemeint hast. Du meinst, die Führungsqualitäten von Kirk... das stimmt.
Ich persönlich hab kein Problem, wenn man mir als Zuschauer eine Story, die wie eine gut geschriebene Doppelfolge wirkt, als Kinofilm verkauft. Solange es mir gefällt und ich das Gefühl habe: Ich gucke Star Trek, ist alles gut.

Ach ja, und was ich hier auch noch positiv bei Beyond fand: Es fühlte sich nicht mehr so nach "Wir müssen den Fans was geben" an. Das war schon gefühlt weniger Fanservice als in "Into Darkness". Aber gut, damit habe ich den nun auch mal gesehen. Noch rechtzeitig, bevor er aus "prime" verschwindet.
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#4043 19.05.2018, 17:55
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Mit Pacing meinte ich eigentlich den Film selber. Zwinkernder Smiley Moderne Schnitte, hohes Budget, State of the Art-Effekte... Im Großen und Ganzen hat Abrams Star Trek aus dem Nischendasein geholt, oder dies zumindest versucht. Davor dümpelte es ja mit geringen Budget durch's Fernsehen und eben mit Kinofilmen, die nur längere TV-Folgen waren. Kirk's Führungsqualitäten fand ich übrigens auch eine der Stärken von Beyond. Man hätte allerdings gern mehr darauf eingehen dürfen, das er der jüngste Captain überhaupt ist und 3 Ränge übersprungen hat. Zwinkernder Smiley
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#4044 19.05.2018, 18:17
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Achso... das meinst du..
Wegen Kirk... man hätte überhaupt auf die Figuren mehr eingehen sollen. Das war alles nur ein leichtes Kratzen an der Oberfläche. Etwas weniger Action und etwas mehr Charakterszenen.. hätte dem Film wirklich gut getan. Aber nun muss man eh mal schauen, wie es weitergeht.
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#4045 19.05.2018, 22:24
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von horner1980:
STAR TREK: BEYOND

Unterhaltsam? Ja. - Spannend? Auch das. - Besser als 1 und 2? Auf jedem Fall, aber das war ja nicht so schwer. - Star Trek-Gefühl? Na ja.. vielleicht mal 30-40%.
Es ist halt ein einfaches Sci-Fi-Actionabenteuer ohne Anspruch und mit (zu) viel Action. Klar, in der heutigen Zeit braucht man wohl sehr viel Action, damit man beim Publikum landen muss. Jedoch ehrlich.. egal wie rasant das inszeniert wurde und egal wie unterhaltsam das geworden ist: Star Trek ist doch kein reines Actionabenteuer.
Ansonsten war die Story schon arg 08/15, aber doch besser als die aus den ersten beiden Filmen. Wie anfangs erwähnt: Sie ist sehr unterhaltsam und auch spannend und flott inszeniert. Mehr ruhige Szenen hätten dem Film aber doch besser gestanden. So wirkte es dann doch öfters wie "Große Actionszene - kurze ruhige oder lustige Szene - "Große Actionszene". Vielleicht hätte es sich anders angefühlt, wenn man nicht dauernd an Star Wars bei der Action gedacht hat. Allein eine Sequenz gegen Ende hatte doch eine sehr starke Ähnlichkeit zu dem Sternenkrieg. Ja, diese Ähnlichkeit sehe ich als negativ, da ich kein großer Fan von Star Wars bin.  
Von den Charakteren hat sich am meisten Chris Pine weiterentwickelt. In ihm erkennt man doch nun etwas mehr Williams Shatner's Kirk. Quinto und Urban, die einzigen konstant guten Star Trek-Momente dieser Fime der Kelvin-Timeline, setzten auch hier das gute Gefühl wieder fort.
Leider gab es wieder mal einen blassen Bösewicht, wohl einer der Schwachstellen in dem Film. Das Talent von Idris Elba wurde hier gerade zu verschwendet meiner Meinung nach. Da hat man so einen fantastischen Schauspieler und dann gibt man ihm so einen 08/15 Charakter. Die einzig gute Szene hatte Elba in einem Video, was sich Kirk und Co ansahen. Ansonsten spielte er die Rolle auch auf Autopilot.
Leider gibt es auch ein enormer negativen Punkt für die Musik. Ich dachte mir ab und zu.. kann der Giacchino nicht einmal den Chor stecken lassen. Es gab einige Szenen, bei denen die Musik arg unpassend wirkte, allein die peinliche "Das ist Yorktown"-Sequenz, welche mit dem Chor fast schon parodistische Züge bekam. Auch bei mancher Actionsequenz musste natürlich ein Chor dabei sein und natürlich musste der episch sein. Das passte für mich nicht zu dem Film. Erinnerte mich fast an den nervigen Kronos-Chor-Moment aus "Into Darkness". Dazu wer zur Hölle kam auf die Idee, dass Giacchino hier unbedingt wirklich gefühlt jede Sekunde des Films vertonen muss. Es war eine Wohltat, als die Musik mal verstummte, als die Franklin im Sinkflug war. Das war übrigens die einzige Szene, bei der ich irgendwie mitbekam, dass da keine Musik lief. Diese gefühlte Dauerbeschallung der Musik tat dem Film echt nicht gut.
Aber trotz aller Kritik bisher der beste Film der Kelvin-Timeline, der aber viel zu wenig an die Filme der Prime-Timeline herankommt.

Die Yorktown-Sequenz fand ich nicht peinlich, sondern extrem beeindruckend. Auch mit der Action hatte ich keine Probleme. Erstens engagiert man ja nicht Justin Lin als Regisseur, damit der dann philosophische Exkurse verfilmt. Und zweitens wurde Star Trek immer dann zum Action-Abenteuer, wenn man Zuschauer ziehen wollte. Das wollen die Trekkies nur leider nie wahrhaben. Die Kinofilme haben großartige - und auch ausgewalzte - Actionsequenzen, und die Serien waren letztlich auch immer mehr "Wars" als alles andere. Man denke an den Dominion-Krieg (nachdem die ersten beiden Staffeln DS9 doch seeeeehr ruhig waren) oder an die komplette zweite Nemesis-Hälfte, nachdem Insurrection gefloppt war.

Ich fand, dass Beyond ein schönes Weltraum-Abenteuer gewesen ist. Nicht innovativ oder tiefschürfend, aber unterhaltsam und mit einem funktionierenden Hauptrollen-Dreier. Was man dem Film aber tatsächlich anlasten kann, ist der Bösewicht (als Nicht-Luther-Gucker höre ich übrigens immer, dass Idris Elba ein toller Darsteller ist, aber ich habe noch KEINEN Kinofilm gesehen, in dem er mehr als eine solide Leistung abgeliefert hat) und sind die Guardians of the Galaxy-Anleihen gegen Ende, wo es in der finalen Schlacht noch mal die Beastie Boys setzen muss.
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#4046 20.05.2018, 14:41
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Aldridge:
(als Nicht-Luther-Gucker höre ich übrigens immer, dass Idris Elba ein toller Darsteller ist, aber ich habe noch KEINEN Kinofilm gesehen, in dem er mehr als eine solide Leistung abgeliefert hat)

Als Luther-Gucker kann ich bestätigen, das Elba sowohl in Star Trek Beyond, als auch in den Marvel-Filmen völlig verheizt wurde. Zwinkernder Smiley Fast schon TFA-Niveau. Grinsender Smiley
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#4047 20.05.2018, 14:47
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Aber ist es nicht immer so, dass wenn ein Schauspieler SEINE Rolle gefunden hat, er als guter Schauspieler gilt und dann plötzlich das Problem hat, in anderen Rollen nicht mehr so gut zu funktionieren? Das trifft ja viele Darsteller, aus Fernsehserien wenn ich da zum Beispiel an Charly Hunnam oder Michael C. Hall denke...
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#4048 20.05.2018, 14:51
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zumindest bei Star Trek hätten sie ihm aber wenigstens eine Rolle schreiben können, wo er nicht mit ganz so viel Make-Up durch die Gegend marschieren muss... Zwinkernder Smiley Ansonsten muss man natürlich auch differenzieren, ob es sich um eine Hauptrolle handelt, oder nicht.
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#4049 20.05.2018, 16:38
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Betreff: Re: Der letzte Film
Dafür, dass Elba weniger als null Bock auf Marvel hatte, fand ich seine Leistung in Thor 3 schon sehr gut.
Und seine Glanzleistung in The Wire hat ihm Luther auch nicht verdorben.
 

#4050 20.05.2018, 19:02
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ich fand ihn in Bastille Day ganz lustig. Da durfte er mit Richard Madden ran, der ja durch GoT rollenmäßig auch ein bisschen festgelegt ist. Aber wie gesagt: Das war eher solide Kost.

Ansonsten bleibt wohl festzuhalten: horner1980 mag Giacchino nicht. Zwinkernder Smiley
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#4051 20.05.2018, 21:39
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Aldridge:
Ansonsten bleibt wohl festzuhalten: horner1980 mag Giacchino nicht. Zwinkernder Smiley

Ganz im Gegenteil... ich mag Giacchino sehr. Seine Scores für die Planet der Affen-Filme sind meine absoluten Lieblinge von mir. Die mag ich sogar mehr als die von Goldsmith, Elfman & Co.
In diesem Film gefiel mir, wie schon geschrieben, nur die gefühlte Dauerbeschallung und der Choreinsatz in den Actiontracks und in manchen Szenen nicht. Letzteres hat mir schon bei seinem Score für "Jupiter Ascending" nicht gefallen. Übrigens der Track zu der "Yorktown"-Szene finde ich außerhalb des Films sehr schön. Kann sein, dass manch andere Tracks auch außerhalb des Films für mich persönlich dazu gewinnen werden.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 20.05.2018, 21:41 von horner1980.  

#4052 21.05.2018, 12:46
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Beyond Skyline - Skyline hatte das Problem, nahezu über die gesamte Laufzeit irgendwo im Wohnblock (vermutlich das Privat-Apartment der Strauss-Brüder) vor sich hin zu dümpeln und kaum mitten drin zu sein. Dafür gab dann aber das Finale ein kleines Versprechen auf eine interessante mögliche Fortsetzung. Und was macht Beyond Skyline damit? Ja, er löst das Versprechen ein, aber auf eine recht einfallslose Art, wobei man sich zu schnell der Figuren aus dem ersten Teil entledigt und mit einer kleinen Kind-als-Heilsbringer-Story weitermacht. Hinzu gesellt sich dann noch eine recht unwuchtige Dramaturgie, die Schauplätze und Charaktere willkürlich auftauchen und auch wieder verschwinden lässt. So reizvoll (weil ungewohnt) der Wechsel von Los Angeles nach Laos auch ist, das Szenario wird dann im Finale auch nur wieder für eine übermüdende Materialschlacht genutzt, die den Aliens zudem jegliche Bedrohlichkeit nimmt. Beyond Skyline ist insgesamt deutlich besser als der Vorgänger. Und vor dem Engagement aller Beteiligten, aus wenig ganz viel zu machen, muss man den Hut ziehen. Aber richtig gut ist der Streifen leider auch nicht (trotz Frank Grillo). - 5 / 10



Iron Man - Mal spontan wieder reingeschaut und prompt dran hängen geblieben. Es hat natürlich auch einen besonderen Reiz, nach 10 Jahren MCU mal zu schauen, wie denn alles begonnen hat. Und das war schon sehr ordentlich. Zunächst fällt mal auf, dass Iron Man noch regelrecht entschleunigt wirkt, verglichen mit seinen Nachfolgern. Das Skript nimmt sich die nötige Zeit, um zu zeigen, wie aus dem Waffenhändler-Saulus ein nachdenklicher Superhelden-Paulus wird. Dabei macht es Spaß, Robert Downey jr. beim Grübeln und Basteln zuzuschauen. Wo in Infinity War nur mal eben ein Spruch à la: "Nanotechnik, toll, oder?" eingestreut wird, versucht sich dieser erste Streich doch recht erfolgreich daran, den Iron Man und seine Rüstung plausibel herzuleiten. Was auch interessant zu sehen ist: Iron Man legt optisch wie inhaltlich noch einen kleinen Spagat hin zwischen den Superhelden-Filmen der Nuller Jahre mit Wissenschaftlern, Labors und Kämpfen bei Nacht, wie man sie schon aus Raimis Spider-Man und Lees Hulk zur Genüge kannte, und dem selbstironischen Ansatz sowie dem ganzen MCU-Drumherum, das noch folgen sollte. Insgesamt immer noch einer der besten Filme der Reihe. - 8 / 10


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#4053 21.05.2018, 15:01
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Der erste Iron Man ist in der Tat auch einer meiner Favoriten... Zusammen mit Cap's zweitem Abenteuer und Spider-Man Homecoming. Die Sequels waren auch ordentlich, aber wie du schon schreibst, das Bodenständige und Nachdenkliche nahm immer weiter ab. Und ja: So tolle Origin-Stories gibt es mittlerweile auch nicht mehr, wobei man da natürlich auch irgendwann mal einen Schlussstrich ziehen musste, von wegen Abwechslung. Zwinkernder Smiley
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#4054 21.05.2018, 15:33
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Weitere Filme zum ersten Mal gesehen..

MY FAIR LADY

Die ersten Minuten waren noch okay.. besonders mit dem Hinweis auf die Vergewaltigung der Sprache. Jedoch ehrlich gesagt.. danach tat ich mich schwer.
Higgins war ein echtes Ekelpaket. Wie er über und mit Eliza sprach, war einfach nur abartig. Aber auch Eliza, weil sie in der ersten Hälfte nicht ihr wahres "ich" zeigte, war kein Charakter, der mir durch den Film half. Einzig Pickering half da sehr. Den mochte ich von Beginn an. Aber dann kam die zweite Hälfte.. die begann, als sie sich von dem Straßenslang entfernte und damit endlich ihr wahres "ich" zeigte, was nicht durch das Leben auf der Straße abgehärtet wurde. Dadurch gewann auch ihr Charakter immer mehr an Sympathie. Als die Aufgabe gelöst war, und die Herren nur sich selbst lobten, war sie dann ein echter Sympathieträger. Auch wegen der Dialogszene mit Higgins kurz darauf. Da horchte ich besonders auf. Das war gut geschrieben, meiner Meinung nach. Ach ja, für einen Moment dachte man, dass auch Higgins sich etwas veränderte, aber dann wurde er doch wieder zum Arschloch. Erst am Ende, als er merkte, was er verlor, gewann er ein klein wenig an Sympathie, aber wahrhaftig nur ein klein wenig. Von den Songs her.. ich muss sagen.. bis auf den einen oder anderen Sprechgesang war das nicht gerade meine Musik. Ich bin aber auch kein Fan von Opernmusik.
Also allein wegen der zweiten Hälfte gefiel mir der Film, aber denke nicht, dass ich ihn nochmal anschauen werde. Vielleicht macht einer mal ein Remake ohne Songs Zwinkernder Smiley

SAMMYS ABENTEUER - DIE SUCHE NACH DER GEHEIMEN PASSAGE

Schöner Film, der auf seine eigene Art doch recht spannend und auch teilweise lustig war. Dazu hatte er auch die eine oder andere Umweltbotschaft. Gut, etwas mehr Gefühl hätte dem Film nicht geschadet und manchen Spruch versteht man wohl erst, wenn man etwas älter ist, besonders wenn es um das weibliche Geschlecht geht. Das fand ich ein klein wenig unpassend für einen Film, der ab 0 Jahren freigegeben war. Aber für mich als alter Hase war es dann doch okay. Zwinkernder Smiley
Die Musik von Ramin Djawadi fand ich auch schön. Kleiner Kriitkpunkt geht an die Synchro, die allenfalls solide war. Schweighofer war okay, dafür fand ich Axel Stein sehr fehlbesetzt. Seine Stimme hat so rein gar nichts Sympathisches an sich. Hmm da fand ich sogar noch Lena Meyer-Landruth besser, obwohl man ihr sehr anmerkte, dass Synchronisieren nicht gerade ihr Spezialgebiet war. Mein größter Kritikpunkt geht an den viel zu vielen und teils unpassend eingesetzten Songs. Die rissen einem ab und zu immer wieder aus dem Film und nahmen der Geschichte auch noch das Tempo. Wären es wenigstens Musicalnummern, dann okay.. aber es waren einfach ganz normale Songs., die anstatt des normalen Scores eingesetzt wurden. Da hätte ich mir an mancher Stelle lieber etwas von Djawadi gewünscht. Jedoch so oder so... war doch ein unterhaltsamer Animationsfilm. Mal schauen, wann mir der zweite Teil über den Weg läuft.
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#4055 21.05.2018, 19:17
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Leusel:
Der erste Iron Man ist in der Tat auch einer meiner Favoriten... Zusammen mit Cap's zweitem Abenteuer und Spider-Man Homecoming. Die Sequels waren auch ordentlich, aber wie du schon schreibst, das Bodenständige und Nachdenkliche nahm immer weiter ab. Und ja: So tolle Origin-Stories gibt es mittlerweile auch nicht mehr, wobei man da natürlich auch irgendwann mal einen Schlussstrich ziehen musste, von wegen Abwechslung. Zwinkernder Smiley

Ich finde vor allem Caps erstes Abenteuer sehr schick. Aber ja, die Filme im MCU sind vom Ton teilweise schon sehr unterschiedlich, da reicht die Bandbreite von Politthriller (Cap 2) bis total gaga (GotG 2).

Ich finde, die Origin bei Iron Man unterscheidet sind von anderen wie Ant-Man dann wirklich durch diese Ambivalenz, dass Tony Stark ja eigentlich Waffenhersteller und -händler ist. Habe Black Panther noch nicht gesehen, aber die anderen Origins waren da irgendwie stromlinienförmiger. Selbst Doctor Strange nahm sich nicht so viel Zeit für den Widerspruch Mediziner-Esoteriker.
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#4056 21.05.2018, 20:26
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Iron Man 1 ist auch immer noch einer meiner Favoriten. Auch gerade, weil die Figur damals eher ein absteigender B-Held war. Wer hätte gedacht, dass der so durchstartet.

Cap 1 hat mich letztens etwas ernüchtert zurück gelassen. Besonders der Anfang zog sich doch sehr. Kann aber auch sein, dass ich durch Teil 2 zu verwöhnt bin Zwinkernder Smiley Doctor Stranges Origin fand ich auch viel zu lang und vor allem unspektakulär (die visuellen Großtaten waren ja eher am Anfang und am Ende angesiedelt). Das wird ein hartes Stück Arbeit, wenn es mal an den Rerun geht...

Flucht von Alcatraz
Clint Eastwood bricht da aus, wo es eigentlich nicht geht.
Ruhiges, aber spannendes Knastfilmchen, dass sich nahtlos mit anderen Ausbrecherwerken wie Gesprengte Ketten und Papillon gleichstellt. Selbst für heutige Sehgewohnheiten noch überzeugend und einen Blick wert. Außerdem war der junge Eastwood schon ein knackiger Typ...

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 21.05.2018, 20:28 von Plissken.  

#4057 23.05.2018, 23:46
Mile Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
SOLO - A Star Wars Story

Das war er nun also, die „Origin“-Story des beliebtesten Schurken der Galaxis auf der Leinwand. Und was soll ich sagen, mir hat er richtig Spaß gemacht, entgegen aller Vorbehalte, mieser Vorabkritiken und den Differenzen der Produktion, die man mitverfolgen konnte.
Es braucht tatsächlich eine kurze Eingewöhnung um Alden Ehrenreich als Han zu akzeptieren, aber er schlägt sich wacker. Freilich würde er jeden Vergleich mit Harrison verlieren, aber das war nun wirklich vorher klar. Aber Harrison kann diese Rolle nun eben nicht mehr spielen, von daher: That‘s it. Die Story selbst ist erwartbar, teilweise. Vielleicht zum Ende hin der ein oder andere Twist zu viel, speziell ein Moment. Und Fanservice, was ist mit dem gefürchteten Fanservice? Kaum wahrnehmbar. Natürlich fällt der ein oder andere (EU)-Name, es werden Planeten aufgezählt, aber das war es auch schon.
Was gut funktioniert sind die Nebenrollen, allen voran Woody Harrelson und Donald Glover. Auch Paul Bettany und Emilia Clarke machen ihre Sache recht gut. Die Gags sitzen zumeist, aber nicht immer. Die Action dominiert den Film ganz klar. Zwischendurch gibt es dann ein paar Momente in denen Han seinen Namen erhält, seinen Blaster bekommt und seinen pelzigen Freund trifft. Diese Szene gefiel mir gut, wenngleich sie nicht ganz an die EU-Version herankommt. Der Film legt danach ein ziemliches Tempo vor, ein wenig mehr Zeit um die Charaktere noch besser kennenzulernen wäre schön gewesen.
Spätestens nachdem Chewie im Film war, konnte ich mich richtig in den Film fallenlassen. Mich hat es einfach gepackt, kann gar nicht so genau sagen warum, aber ich habe den Film wirklich genossen. Der Schluss allerdings lässt alle möglichen Türen und Fenster für eine Fortsetzung sperrangelweit offen. Mal sehen ob das auch passieren wird. Ich würde mich tatsächlich freuen.
Von mir gibt es nach der ersten Sichtung 9 von 10 Blastern.
André
 

#4058 Gestern, 08:05
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
The Expendables 3

Tja, was soll ich sagen. Erster Film lahm, zweiter Film Top (vor allem Dank Chuck Norris), dritter Film lahmster von allen. Dabei hätte es so schön werden können. Mel Gibson und Ford hatten sichtlich Spaß an der Teilnahme, doch die Over-the-Top-Action bleibt ohne größere Konsequenzen, wenn jedes Mitglied der Expendables im Alleingang zwei Dutzend Soldaten niedermäht. Und das Setzen auf ein geringeres Rating tat dem Film auch nicht wirklich gut. Zwinkernder Smiley
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#4059 Gestern, 09:20
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Leusel:
doch die Over-the-Top-Action bleibt ohne größere Konsequenzen, wenn jedes Mitglied der Expendables im Alleingang zwei Dutzend Soldaten niedermäht.

Meinst du jetzt den zweiten oder den dritten Teil? Grinsender Smiley
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#4060 Gestern, 09:28
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Vor allem den dritten Teil. Der zweite war der Einzigste, mit dem ich überhaupt was anfangen konnte. Zwinkernder Smiley
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