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#4021 09.04.2018, 20:45
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ich hätte jetzt aber schon gerne gewusst, ob "Hard Rain" ein Film für mich wäre. Aber bei solchen nichtssagenden Wertungen... Zwinkernder Smiley
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#4022 09.04.2018, 21:17
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Den Text hast du aber schon gelesen? Oder soll er dir ne Zeichnung machen? Zwinkernder Smiley
 

#4023 10.04.2018, 15:35
Plissken Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Nichtssagende Bewertungen? Das kommt ja im Leben öfter vor.

Aber es stimmt schon, eine grobe Richtung dürfte in der geschriebenen Kritik schon drin sein. Zahlen allein sind so nichtssagend Zwinkernder Smiley
 

#4024 10.04.2018, 17:46
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von Aldridge:
Den Text hast du aber schon gelesen? Oder soll er dir ne Zeichnung machen? Zwinkernder Smiley

Ja, bitte.

Nein ernsthaft, ich finde diese Skalen wie gesagt überflüssig, auch wenn da jetzt "8 von 10 Punkten" oder so steht. Ich persönlich kenne ja nur drei Bewertungen: Gut, Mittelmaß und Schlecht. Zwinkernder Smiley War halt in jenem speziellen Fall nur damit überfordert, was jetzt dieses nasse T-Shirt mir mitteilen will.
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#4025 10.04.2018, 19:08
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
READY PLAYER ONE

Ein Film, der wieder mal beweist, dass es nicht nur auf das Visuelle, auf die Effekte oder auf irgendwelche Referenzen an eine vergangene Zeit ankommt, sondern es müssen Charaktere da sein, die einem durch einen Film führen. Klar sieht die Oasis toll aus und klar, all die Easter Eggs sind cool, jedoch warum der Film mich doch sofort gepackt hat, waren die Charaktere. Sobald sie vorgestellt wurden, haben sie mich an den Film gebunden. Allen voran Wade, Samantha und klar Halliday, jedoch auch die restliche Gang fand ich klasse. Klar gingen die Charakterzeichnungen nicht in die Tiefe, aber durch sie bekam der Film eine Seele und durch sie wollte man erfahren, wie die Geschichte ausgeht. Irgendwie fühlte ich mich ihnen auch sehr nah, denn auch ich lernte meine besten Freunde nicht durch persönlichen Kontakt kennen, sondern durch die virtuelle Welt, das Internet. Daher empfand ich diese ganze Easter Eggs-Sache im Film eher als ein Bonus.
Ja, Spielberg hat hier wirklich für mich den besten Popcorn-Film der letzten Jahre geschaffen und übrigens mit Silvestri auch den richtigen Mann für die Musik gefunden, der einen fabelhaften Score geschrieben hat. Die Musik war immer auf den Punkt komponiert und hat ein wunderbares ruhiges Thema für Halliday, was mich etwas an eins der Themen aus dem dritten Back To the Future Teil erinnerte. Ja, Silvestris beste Musik seit Jahren, besonders wegen den ruhigen Parts, auch wenn die Actionparts auch nicht übel waren. Zwinkernder Smiley Ach ja, und ehrlich gesagt, hätte ich mir den Film gar nicht mit einer Musik von John Williams vorstellen können. Keine Ahnung warum, aber das hätte nicht wirklich gepasst.
Fazit: Spielberg hat mir wieder mal einen Beweis geliefert, warum er einer meiner Lieblingsregisseure ist. Großartiges Kino!
"Music is the most direct path to the human heart."

Steven Spielberg
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#4026 14.04.2018, 16:49
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
THE NICE GUYS

Was für ein klasse Film, dem man von Anfang an anmerkt, welcher Regisseur und Autor dahintersteckt: Shane Black.
Nicht umsonst wirkt das Ganze wie eine Weiterführung seines "Kiss Kiss Bang Bang"-Films, den ich aber ne Spur besser finde. Aber ja, auch hier wird einer eigentlichen 08/15 Handlung einige rasante, unterhaltsame und teilweise abgedreht komische Momente hinzugefügt, die zusammen perfekt harmonieren. Shane Black-Style halt Zwinkernder Smiley
Aber auch die Schauspieler gehen in ihren Rollen auf, bis auf Kim Basinger, die hier eine fast schon lustlos wirkende Leistung abruft. Jedoch sie ist die Einzige. Ach ja ich muss übrigens sagen, dass ich in einer Szene für einen Momente dachte, Matt Bomer spielt hier Thomas Newman Zwinkernder Smiley
Wenn wir scho mal bei Filmmusik sind: Die Musik von John Ottman und David Buckley ist ebenfalls richtig klasse geworden.
Fazit: Ein großartiger Film, der von Anfang bis Ende Spaß macht und am Ende ist man sogar ein wenig traurig, dass der Film schon aus ist.
"Music is the most direct path to the human heart."

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#4027 15.04.2018, 11:50
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Colossal - Wow, das war mal ne echte Überraschung. Ich konnte den Film bislang nie richtig einschätzen - er wurde seinerzeit als Komödie vermarktet, wobei aber nicht richtig klar wurde, was denn jetzt die Story sein soll. Tatsächlich handelt es sich bei Colossal um eine Sci-Fi-Dramödie mit klarer Betonung auf "Dramödie". Denn im Vordergrund steht die Geschichte der guten Anne Hathaway und ihres alten Schulkameraden Jason Sudeikis, die jeder auf ihre Weise ihr Leben nicht richtig auf die Reihe bekommen. Hathaway traut sich, auch mal richtig schön abgefuckt auszusehen. Und Sudeikis, der mir bislang nur durch Komödien bekannt war, spielt die Gute beinahe sogar noch an die Wand. Insbesondere ab der Hälfte kriegt der Film noch mal einen ganz anderen Spin und traut sich dann auch noch ein Ende zu, das man so nicht erwartet. Insofern funktioniert dieser doch recht krude Genremix ziemlich gut. Ein Meisterwerk ist es sicherlich nicht, dafür gibt es zu viele Unwuchten in der Dramaturgie. Aber es ist ein schöner, kleiner, schräger Film, dessen Story fesselt und überrascht. Deshalb sehr gute... 7 / 10



Independence Day: Wiederkehr - Zweitsichtung. Und mir erschließt sich immer noch nicht, warum alle Welt damals den ersten Teil abgefeiert und diesen nun geschmäht hat. Der erste Teil war lange Zeit in meinen Top 5 der schlechtesten Filme aller Zeiten, inzwischen unterhalte ich zu dem Streifen aufgrund seiner Blöd- bzw. Buntheit und seines 90er-Jahre-Feelings aber eine richtige kleine Hassliebe. Und der zweite Teil ist wirklich genauso gaga und genauso bunt wie sein Vorgänger. Die Story ist nicht wirklich innovativ und die Neuzugänge im Cast sind bessere Kleiderständer. Und in Sachen Zerstörung einfach nur einen draufzusetzen, war keine wirklich gute Entscheidung, denn das alles wirkt nicht mehr imposant, sondern beinahe schon abstrakt. Allerdings bin ich in Sci-Fi-Filmen immer mit gutem Worldbuilding zu kriegen, und da präsentiert Emmerich eine hübsche kleine Utopie (mit zugegeben verstörend militaristischen Untertönen). Auch einige Ideen für den alten Cast - die schwule Seite von Brent Spiner - finde ich ganz gelungen. Hassliebe halt, doch objektiv eher: 5 / 10


 

#4028 22.04.2018, 21:49
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Kontrastprogramm...

Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben - Kubricks Kommentar zum Kalten Krieg. Der Gute konstruiert da eine fiese, kleine Versuchsanordnung, in der das Banale unweigerlich zum Fatalen führt. Gerade in der Darstellung menschlicher Unzulänglichkeiten führt Kubrick sehr schön den ganzen Wahnsinn von Wettrüsten und atomarer Abschreckung vor. Wunderbar exemplarisch wird das in der Sequenz durchdekliniert, in der Peter Sellers als britischer Offizier von einem leicht debilen Keenan Wynn gefangen genommen wird und erst mit dem Kleingeld aus einem Cola-Automaten den (vermeintlich) rettenden Anruf an den US-Präsidenten bezahlen kann. Herrlich. Ich habe ja normalerweise meine Probleme mit Kubricks Erzählweise. Der Mann inszeniert mir einfach zu verkopft, distanziert, ja geradezu steril. Doch hier funktioniert das Ganze im Zusammenspiel mit Terry Southerns absurden Beiträgen zum Drehbuch ganz wunderbar und gewinnt nochmals an Wirkung. Die Kirsche auf der Sahne sind dann die schauspielerischen Leistungen von Peter Sellers (gleich im Triple), George C. Scott und Slim Pickens. - 9 / 10



Der Schuh des Manitu - Extra Large-Version - Man mag ja zu Bully Herbig stehen, wie man will. Erst recht mit 17 Jahren Distanz zum großen Manitu-Hype. Aber ich muss ihm einfach zwei Dinge zugute halten: Zum einen haben er und seine Weggefährten von Christian Tramitz bis Sky du Mont einfach sichtlich Bock aufs hemmungslose Herumblödeln. Zum anderen erinnert das bunte Treiben im Wilden Westen mit seinen abwegigen Szenen und seinen wortspielenden Dialogen in den besten Momenten an die glorreichen Zeiten von Otto Waalkes, als noch Leute vom Kaliber eines Robert Gernhardt seine Zeilen schrieben. Der Schuh des Manitu brachte seinerzeit mit seinen flachen Gags, seinen aberwitzigen Tanzeinlagen und seiner hochwertigen Optik schon ein bisschen frischen Wind in die deutsche Sexkomödien-Ödnis. Dass es dabei auch Schwulenwitze setzt oder dass der gesamte Running Gag rund um den Indianerstamm nicht zündet - geschenkt. Der Film funktioniert bei mir heute noch genauso gut und genauso schlecht wie damals und hat sich sogar noch einen kleinen Nostalgiebonus verdient. Insgesamt wohlwollende... - 7 / 10


 

#4029 28.04.2018, 19:26
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
A MONSTER CALLS (SIEBEN MINUTEN NACH MITTERNACHT)

Manchmal weiß man einfach nicht, wie man das gerade beschreiben soll, was man gerade gesehen hat. Daher einfach mal so: Ich habe eigentlich einen schönen Märchenfilm mit einer sehr poetischen Bildersprache erwartet.. jedoch genau das wurde er nicht. Die Fantasyelemente waren da und sie waren teilweise wunderschön, besonders die Geschichten, die das Monster dem Jungen erzählte.. die waren in einem wunderschönen Wasserfarben-Effekt dargestellt. Ja, die Bildersprache war Poesie pur. Jedoch diese machen vielleicht gerade mal gefühlt 10-15 Minuten aus. Der Rest ist die bewegende und einem wirklich sehr nah gehende Geschichte des jungen Conners. Ehrlich gesagt ging sie mir so nah, dass ich am Ende nur noch geheult habe. Was ich noch sagen kann.. ich habe mich auch in die Musik von Fernando Velazquez verliebt. Mit Sicherheit die schönste, die er je geschrieben hat. Mehr will ich nicht sagen: Ich finde, jeder sollte selbst diesen Film für sich entdecken.

Ach, eines muss ich noch sagen: Ich finde den deutschen Filmtitel "Sieben Minuten nach Mitternacht" viel passender, weil schöner als den originalen Filmtitel.
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#4030 03.05.2018, 10:46
Kukulcan Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Infinity War

Was mich an diesem Film am meisten nervte, ist, dass ich den 4. Teil jetzt auch noch sehen muss. War der Film so schlecht, dass das ein Problem ist? Nein, nicht unbedingt, aber er war zu großen Teilen nicht meins. Ich fand den Humor (der gut zu GOTG passt) im allgemeinen zu flach und forciert und mit seinem ernsten Thema den Film dann ein bisschen inhomogen.

Dass noch mehr Avengers nicht meins sind, hatte ich ja schon zum Ausdruck gebracht, aber das ist definitiv kein Avengers Film mehr. Das Zitat mit der Gemüsesuppe mit Erdbeeren kam mir oft in den Sinn. Muss aber kein Kritikpunkt sein, tatsächlich war er irgendwie lockerer inszeniert als Teil 1 und 2.

Mein Kritikpunkt bleibt, dass hier einfach zu viele Helden in einen Film gepackt wurden. Tatsächlich hatten die meisten eine ausreichende Menge Screentime, aber irgendwie kam es mir halt so vor, als könnten sie halt alle irgendwas schießen, ohne dass auf ihre besonderen Fähigkeiten eingegangen wurde. Bruce Banner fand ich eher out of character, während Ruffalo die Tragik des Charakters eigentlich gut ausdrücken kann - in einem matschigen Effectshot am Ende des Films war aber gefühlt nur noch ein "was mach ich hier eigentlich" Ausdruck auf seinem Gesicht. Starlord, Rocket und Drax waren halt irgendwie Starlord, Rocket und Drax, Groot fand ich als Erwachsenen cool, als Baby auch, als Teenie einfach nur langweilig. Halt die Truppe, die Gamora am Bein hat.

Und dann Iron Man. Coole Filme, die wegen Starks Interaktionen mit seinen Anzügen oder z.B. Pepper funktionieren. Hier ist er einfach nur ein Supersoldier mit einer Menge Firepower, die dann im Film eigentlich auch völlig egal ist, außer dass man halt (technisch wirklich gute) Kampfszenen damit machen kann. Seine Verhältnis mit Spidey und Strangey durfte natürlich für so manchen Schlagabtausch herhalten, die ich aber einfach zu "formulaic" fand.

Und Wakanda darf als netter Hintergrund für ebenfalls eine große Schlachtsequenz herhalten, weil Black Panther darf einfach nicht mehr fehlen.

Dass einige Helden ihre verschiedenenen Fähigkeiten kombinieren, das blitzte kurz auf, aber war dann doch irgendwie egal. Ich hatte leider das Gefühl, dass eine Menge der Drehbuchs auf Biegen und Brechen auf das Ende hingebogen wurde.

Hat mich der Film gelangweilt? Nicht wirklich, es war halt ordentlich was los, es wurde optisch ordentlich was geboten und es gab durchaus auch einige Höhepunkte.

Ich verzichte auf eine Wertung, da die extrem von meinen Vorlieben gefärbt ausfallen würden. Müsste ich die Marvel Filme in eine Reihenfolge bringen, so würde fast alle ersten und/oder zweiten Teile der Solo-Missionen oben stehen und die Avengers Filme sich recht weit hinten einordnen aber ohne sie als besonders grottig darstellen zu wollen.
 

#4031 03.05.2018, 10:54
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Mir war der Film tatsächlich nur dann zu albern, wenn die Guardians im Bild waren. Erstaunter Smiley Ansonsten hielten sich Sprüche, Humor und Action eigentlich gut die Waage. Das wir beide eher auf die Einzelfilme der Helden statt die großen Ensembles stehen, haben wir wohl gemeinsam. Zwinkernder Smiley
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#4032 05.05.2018, 18:04
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
BIG GAME

Unterhaltsamer Film, den man sofort anmerkt, dass er sich selbst auch nicht ernst nimmt. Schauspieler wie Samuel L. Jackson, Jim Broadbent, etc spielen solide. Die beste Leistung hat hier Onni Tommila, der den finnischen 13jährigen spielt, der plötzlich auf seinem eigenen Abenteuer ein guter Jäger zu werden auf den US-Präsidenten trifft und ihn vor bösen Männern beschützen muss. Dabei fährt er ihn auch an einer Stelle mit seinem Quad von A nach B und Jackson, der den Präsidenten spielt, wirkt da so eingemurmelt in der Decke fast wie E.T. Zwinkernder Smiley
Die besten Szenen waren aber das Zusammenspiel von Jackson und Tommila zeigen. Etwas Gefühl, etwas Humor.. alles genau im richtigen Maß. Ach ja, ein paar (Fsk 12-) Actionszenen gab es natürlich auch. Manche sogar herrlich over the top mit guten Effekten.
Bei der Musik muss ich sagen, dass.die Komponisten Juri und Miska Seppä einen guten Job machten und eine Musik so zwischen orchestraler Abenteuermusik und etwas modernere Actionmusik geschrieben haben, jedoch immer melodisch mit einer guten Portion Pathos. War nicht schlecht.
Nach gut 80 Minuten in Finnland (auch wenn das in Wirklichkeit Bayern inkl den Bavaria Studios war) war der Film vorbei. Perfekte Lauflänge für den Film.
Fazit: Ein Film, der schon viel Spaß machte.
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#4033 08.05.2018, 22:25
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Cloud Atlas - Ich mag den. Sogar sehr. Cloud Atlas ist natürlich ein ziemlich wuchtiges Werk, das nicht kleckert, sondern klotzt, wo es nur geht. Und damit irgendwie hemmungslos über das Ziel hinausschießt. Da werden Mensch und Material aufgefahren, da werden Zeit und Raum aufgehoben und da wird reichlich die Filmgeschichte zitiert, um ein paar abstrakte Denkanstöße zu liefern und zu zeigen, dass alles irgendwie miteinander zusammenhängt. Ist aber auch eine ganz nette Botschaft so zum Individuum im Spannungsfeld zwischen Wiedergeburt und Verantwortung für die nachfolgende Welt. Das Ding ist halt: Cloud Atlas ist ziemlich einzigartig. Neben dem bunten Strauß philosophischer Ansätze gibt es eben auch einen dreistündigen Ritt durch Geschichten, Genres und Emotionen. Man könnte dem Teil natürlich den Vorwurf machen, dass jede der vorgestellten Episoden für sich weder sonderlich in die Tiefe führt noch besonders innovativ ist. Muss sie auch gar nicht. Der permanente Wechsel zwischen den Geschichtchen fügt sich irgendwann zum kompletten Mosaik und sorgt ganz nebenbei noch dafür, dass es nicht langweilig wird. Dabei ist der Bildersturm so gelungen montiert, dass es doch arg verwundert, warum Cloud Atlas nicht wenigstens den Schnitt-Oscar bekommen hat. Extralob für das Make-up und die Schauspieler, die ihre permanenten Rollenwechsel sehr launig meistern. Und Respekt für die Wachowskis, die praktisch seit dem zweiten Matrix konsequent an den Publikumserwartungen vorbeiproduzieren. Jupp, mag ich. - 8 / 10


 

#4034 09.05.2018, 09:53
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ich kenne Cloud Atlas nicht, aber hab schon viel gutes davon gehört, was Tom Tykwer da mit den Wachowskis inszeniert hat. Irgendwann gebe ich den mir auch mal, jedoch kann dauern. Ich habe derzeit nicht die Konzentration für fast 3stündige Filme.
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#4035 09.05.2018, 09:56
Leusel Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Ich fand ihn damals schrecklich. Ständig wird zwischen den Zeitlinien hin und her gesprungen, ohne, das zwischen jenen größere Verbindungen besteht. Warum Halle Berry im Mega-Make-Up auch noch einen Mann spielen musste, war mir auch nicht ganz klar. Zwinkernder Smiley Ne, die drei Stunden meiner Lebenszeit hätte ich gerne wieder.
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#4036 09.05.2018, 10:10
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Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von horner1980:
Ich habe derzeit nicht die Konzentration für fast 3stündige Filme.

ADHS? Grinsender Smiley

Zitat von Leusel:
Ich fand ihn damals schrecklich. Ständig wird zwischen den Zeitlinien hin und her gesprungen, ohne, das zwischen jenen größere Verbindungen besteht.

Gewagte These. Zwinkernder Smiley

Zitat von Leusel:
Ne, die drei Stunden meiner Lebenszeit hätte ich gerne wieder.

Kriegste nicht, kriegste nicht! Grinsender Smiley
 

#4037 09.05.2018, 20:42
Pascal Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme - voll mein Ding.
Laird Dr. Pascal Ivanović Kurosawa is one of the most over-rated moderators in this forum.
aktuell page of diary in work: sign.09,page04 (No. 132 of 288)
 

#4038 11.05.2018, 23:01
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Jurassic World - Neusichtung, quasi schon mal als Vorbereitung und zur Einstimmung auf den nächsten Teil. Doch den hier hatte ich irgendwie besser in Erinnerung - zumindest die Teile, die ich noch in Erinnerung hatte. Zwei Sachen sind mir dieses Mal noch etwas säuerlicher aufgestoßen. Das wäre zum einen die Charakterisierung der weiblichen Hauptfigur: Ein - und da dreht sich der Witz im Kreis - Running Gag mit Stöckelschuhen ist ja eine Sache. Aber dass die Trägerin dieser Stöckelschuhe so ein kaum lebensfähiges Klischee-Weibchen mit Stock im Rücken sein muss, wiegt doch schon etwas schwerer. Zum anderen hätten wir mal wieder die unvermeidlichen Kinder mit ihren unvermeidlichen Kinderproblemen und einigen sülzigen Kinderdialogen. Zugegeben, die gab es auch in den anderen Filmen der Reihe, schließlich braucht man ja Identifikationsfiguren für die jüngere Zielgruppe. Aber da waren sie auch nicht besser. Tja, ansonsten alles wie bekannt: 2015 war das Jahr der Soft Reboots, und so bietet auch Jurassic World nur dezente Variationen des bekannten Panik-im-Park-Settings. Der Film beschwört die Erinnerung ans Original herauf, um die alten Fans einzufangen, und verpasst dem Ganzen einen neuen Anstrich, um auch neue Zuschauer zu ködern. Colin Trevorrow tritt ordentlich aufs Gas, erreicht aber weder in den Suspense-Momenten noch bei den ruhigen Zwischentönen die Klasse eines Spielberg. Dazu kredenzt er einige krasse Todesszenen, die nicht so recht im Verhältnis zu der ansonsten familiengerechten Unterhaltung stehen. Die Effekte von ILM sind toll, die Musik von Giacchino zumindest okay. Aber das reicht dieses Mal leider nur für... - 6 / 10


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 11.05.2018, 23:04 von Aldridge.  

#4039 12.05.2018, 18:51
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Betreff: Re: Der letzte Film
McLintock!

Die zwei Stunden dieser Komödie vergehen auch recht flott. Warum der Film aber wirklich gefällt, ist wieder mal John Wayne. Er spielt zwar gefühlt wieder mal die Rolle, die er in fast jedem seiner Filme darstellt. Aber das nützt sich irgendwie nie ab und irgendwie will ich ihn auch immer in so einer ähnlichen Rolle sehen. Jedoch auch die restlichen Darsteller machen einen guten Job, besonders Maureen O'Hara und Stefanie Powers. Die Musik von DeVol, muss ich leider sagen, finde ich eher solide und fällt auch nicht groß im Film auf und wirkt auch recht beliebig. Diese Version der widerspenstigen Zähmung ist schon unterhaltsam und macht Spaß, auch wenn sie nicht der ganz große Wurf ist. Da finde ich andere Filme mit John Wayne besser.
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#4040 19.05.2018, 17:26
horner1980 Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
STAR TREK: BEYOND

Unterhaltsam? Ja. - Spannend? Auch das. - Besser als 1 und 2? Auf jedem Fall, aber das war ja nicht so schwer. - Star Trek-Gefühl? Na ja.. vielleicht mal 30-40%.
Es ist halt ein einfaches Sci-Fi-Actionabenteuer ohne Anspruch und mit (zu) viel Action. Klar, in der heutigen Zeit braucht man wohl sehr viel Action, damit man beim Publikum landen muss. Jedoch ehrlich.. egal wie rasant das inszeniert wurde und egal wie unterhaltsam das geworden ist: Star Trek ist doch kein reines Actionabenteuer.
Ansonsten war die Story schon arg 08/15, aber doch besser als die aus den ersten beiden Filmen. Wie anfangs erwähnt: Sie ist sehr unterhaltsam und auch spannend und flott inszeniert. Mehr ruhige Szenen hätten dem Film aber doch besser gestanden. So wirkte es dann doch öfters wie "Große Actionszene - kurze ruhige oder lustige Szene - "Große Actionszene". Vielleicht hätte es sich anders angefühlt, wenn man nicht dauernd an Star Wars bei der Action gedacht hat. Allein eine Sequenz gegen Ende hatte doch eine sehr starke Ähnlichkeit zu dem Sternenkrieg. Ja, diese Ähnlichkeit sehe ich als negativ, da ich kein großer Fan von Star Wars bin.  
Von den Charakteren hat sich am meisten Chris Pine weiterentwickelt. In ihm erkennt man doch nun etwas mehr Williams Shatner's Kirk. Quinto und Urban, die einzigen konstant guten Star Trek-Momente dieser Fime der Kelvin-Timeline, setzten auch hier das gute Gefühl wieder fort.
Leider gab es wieder mal einen blassen Bösewicht, wohl einer der Schwachstellen in dem Film. Das Talent von Idris Elba wurde hier gerade zu verschwendet meiner Meinung nach. Da hat man so einen fantastischen Schauspieler und dann gibt man ihm so einen 08/15 Charakter. Die einzig gute Szene hatte Elba in einem Video, was sich Kirk und Co ansahen. Ansonsten spielte er die Rolle auch auf Autopilot.
Leider gibt es auch ein enormer negativen Punkt für die Musik. Ich dachte mir ab und zu.. kann der Giacchino nicht einmal den Chor stecken lassen. Es gab einige Szenen, bei denen die Musik arg unpassend wirkte, allein die peinliche "Das ist Yorktown"-Sequenz, welche mit dem Chor fast schon parodistische Züge bekam. Auch bei mancher Actionsequenz musste natürlich ein Chor dabei sein und natürlich musste der episch sein. Das passte für mich nicht zu dem Film. Erinnerte mich fast an den nervigen Kronos-Chor-Moment aus "Into Darkness". Dazu wer zur Hölle kam auf die Idee, dass Giacchino hier unbedingt wirklich gefühlt jede Sekunde des Films vertonen muss. Es war eine Wohltat, als die Musik mal verstummte, als die Franklin im Sinkflug war. Das war übrigens die einzige Szene, bei der ich irgendwie mitbekam, dass da keine Musik lief. Diese gefühlte Dauerbeschallung der Musik tat dem Film echt nicht gut.
Aber trotz aller Kritik bisher der beste Film der Kelvin-Timeline, der aber viel zu wenig an die Filme der Prime-Timeline herankommt.
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