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"Wenn man auf dem Dach liegt, ist die Straßenlage ziemlich beschissen. Wie siehst du das, Purzel?" Hach, Perlen der Kindheit...
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Aus aktuellem Anlass: Tron - Nachdem ich letztens sehr begeistert aus dem neuen Film gekommen bin, konnte ich nicht widerstehen und musste nun die DVD des ersten Teils in den Player legen. Das Ergebnis: Der Film ist faszinierend und ernüchternd zugleich. Ernüchternd, weil der Zahn der Zeit kräftig an Optik und Sound genagt hat. Die Inszenierung ist sperrig, das Drehbuch sprunghaft, die Musik von Wendy Carlos bestenfalls zeitgemäß. Faszinierend bleibt der Film dennoch, denn die technische Umsetzung ist selbst nach knapp 30 Jahren einzigartig und erzeugt eine hübsch fremdartige Atmosphäre in der Welt der Bits und Bytes. Außerdem bietet der Film eine interessante Besetzung mit Bruce Boxleitner, Peter Jurasik (Londo Molari aus "Babylon 5") und Dan Shor (Billy the Kid aus dem ersten "Bill und Ted"). Insgesamt ist "Tron" sicherlich eine technische Pionierleistung, aber als Film wird er - gerade im Zusammenhang mit dem zweiten Teil - etwas undifferenziert betrachtet.
(...) "Nacht Mutter" (http://www.kino.de/...15756.html) Lange her, daß ich den Film sah aber vergessen habe ich den nie. Selten etwas gesehen was mich mehr bewegt und aufgewühlt hat.
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300 - Heieieiei, der Film macht es seinen Kritikern wirklich leicht. Ich hatte den Streifen eine ganze Weile nicht mehr gesehen und anscheinend den pathetisch-martialischen Off-Text, der die Spartiaten regelrecht zu Herren..., äh, Übermenschen stilisiert, verdrängt. Da werden das Leben als Kampf geschildert, die genetische Auswahl der Spartaner idealisiert, Feinde als korrumpierte und missgebildete Gestalten charakterisiert und die Schar der aufrechten Krieger ausgerechnet von einem Krüppel verraten. Dem gegenüber steht eine schlicht traumhafte Optik. Regisseur Zack Snyder hatte zur Premiere oft genug beteuert, dass er die Spartaner als Figuren mit zweifelhafter Moral vorstellt und somit genügend Distanz schafft. Dafür aber werden die Spartiaten einfach zu menschlich und vor allem Leonidas zu sympathisch gezeichnet. Unterm Strich bleibt ein cooler Bilderrausch, den man inhaltlich möglichst nicht zu ernst nehmen sollte (auch wenn der Off-Text es einem schwer macht).
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