Dt. Indiana Jones Fan Forum Zum Summit 2026 in 'Schloss Brunwald'


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#21 05.01.2010, 11:56
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Wenn man sich die Verkaufspreise von Alden (allgemein, nicht speziell der 405) in Europa anschaut, dann sind 450 Euro noch eher gemäßigt. Zwinkernder Smiley Bei der Bestellung des 405 in den USA müsste man dank des günstigen Dollar trotz Versand und Zoll eigentlich noch verhältnismäßig günstig einkaufen können.

Grundsätzlich finde ich solch eine Investition aber sinnvoll. Die Boots sind doch rahmengenäht, haben eine ordentliche Brandsohle, die sich dem Fuß anpasst, und eine hohe Material- und Verarbeitungsqualität. Und die Neubesohlung ist auch kein Problem. Auf die Jahre gerechnet hat man da einen wirklich ordentlichen Schuh. Ist doch mal schön zu lesen, dass die Marke hält, was sie verspricht.

btw.: Nach oben sind die Preise immer offen. Für Pferdelederschuhe (z.B. von Ludwig Reiter) bezahlt man etwa 800 Euro, und bei Maßschuhen ist man längst im vierstelligen Eurobereich...

Grüße -
 

#22 05.01.2010, 12:29
Das Brötchen Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Zitat von Klemmi:


Wie kommt dieser Preis eigentlich zustande?

Liegt doch der aktuelle Preis von Alden (incl. Steuer und Versand) derzeit bei 285 Euro...womit sie sich auch in den Reigen ähnlicher Schuhanbieter, wie Redwing oder Thorogood einfüfgen würden?

Also ich komme da auf einen anderen Betrag:
nach aktuellem $-Kurs:

Schuhe: 238¤
Versand: 93¤
= 331¤

Zoll, ca. 8%: 26,48¤
= 357,48¤

EUst, 19%: 67,92¤

Zusammen: 425,4 ¤
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#23 05.01.2010, 12:43
Kahnert Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
@ Brötchen.
Da hast du recht.
Allerdings wird die Zollgebühr und die MwSt auf den Preis ohne Versand bezogen.
Also keine Zollgebühr, da Warenwert >430 Eur.
Also 238 + 19% + Versand= 283,22 + 93 = 376 Eur.
Allerdings ist das dan die Standard-Variante ohne Service durch Adventurebilt und nicht die AB-Version, sondern der aktuelle Standard Aldens.
Und du muss dich halt direkt mit Aldens in Verbindung setzten wg. Größe usw.
Ich kann es nur empfehlen, bei Massanfertigungen im Ausland immer auf einen Vermittler oder jemand, der damit Erfahrung hat zurück zu greifen.

Simon
Simon Kahnert
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#24 05.01.2010, 13:22
Das Brötchen Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Zitat von Kahnert:
@ Brötchen.
Da hast du recht.
Allerdings wird die Zollgebühr und die MwSt auf den Preis ohne Versand bezogen.
Also keine Zollgebühr, da Warenwert >430 Eur.
Also 238 + 19% + Versand= 283,22 + 93 = 376 Eur.


Also soweit ich das ergooglen konnte, nimmt der Zoll als Kaufpreis den Warenpreis + die Versandkosten. Die Mehrwertsteuer kommt auf Warenpreis + Versand + Zollgebühr. Das gilt für kommerziellen Warenverkehr. Die Versandkosten werden nur bei privaten Sendungen nicht eingerechnet. Laut dem hier gelten aber alle im Rahmen von Kaufgeschäften oder Versteigerungen erworbenen Waren als kommerzielle Einfuhren.

Der Freibetrag von 430¤ gilt für Flug und Seereisende (wenn die Waren vom Reisenden mit sich geführt werden).

Bei Warensendungen gilt die Höchstgrenze von 150¤ je Sendung.

Wahh... jetzt mag ich mich aber nicht mehr länger mit dem Thema beschäftigen... ich kaufe lieber gleich bei Marc. ;-)
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#25 05.01.2010, 13:29
Dark Hunter Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Als "Dauerimporteur" tickender Zeitgenossen aus den USundA kann ich obiges vom Brötchen nur bestätigen. Die 19% Einfuhrumsatzsteuer kommt auf Warenpreis + Versandkosten. Ergo lautet die Rechnung (238+93)*1,19=393,89
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#26 05.01.2010, 15:03
Klemmi Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Genau...und der deutsche Händler, egal welcher..kauft zum Onlineeinzelkundenpreis und bekommt keine Vergünstigungen bei Mehrabnahme und zum Ausgleich anfallender Steuern und Zoll...haha.

Aber egal...ich will nur mal wieder, wie schon bei den Jacken daraufhinweisen, dass in Deutschland für derartige Produkte abartige Aufschläge kassiert werden.

Kaufen und Verkaufen kann jeder zu dem Preis, den er für richtig hält.

Naja, im kommenden Jahr habe ich eine Radtour durch New England vor...vieleicht gönne ich mir dann ein paar Aldens...
Ich bin dafür verantwortlich, was ich schreibe, nicht dafür, was ihr versteht...
 

#27 05.01.2010, 15:11
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Zitat von Klemmi:

Aber egal...ich will nur mal wieder, wie schon bei den Jacken daraufhinweisen, dass in Deutschland für derartige Produkte abartige Aufschläge kassiert werden.


Gerade bei Schuhen. Ich kaufe regelmäßig bei Allen Edmonds, und zwar direkt ab Werk in den USA. Der Preisunterschied zu dem deutschen Ladenpreis ist trotz Versand und Zoll extrem. Es geht aber auch ohne Zoll: Schaut euch mal die Preise von "Crockett & Jones" oder "Church´s" in England an und dann den Verkaufspreis bei Görtz. Gleiches Spiel bei "van Bommel" in den Niederlanden: Wer die Dinger aus dem Nachbarland bestellt, spart ordentlich gegenüber dem Kunden, der die Treter z.B. bei Sör kauft. Dazwischen ist immer ordentlich Luft.

Grüße -
 

#28 05.01.2010, 15:17
shortround Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Ist immer eine Frage des Geldes... und des Geschmacks. Und eine Frage der Prioritäten.
Habe ähnliche Schuhe gefunden; das sind Clarks. Haben mich aufgrund eines Sonderangebots nur 80,- gekostet. Sind natürlich nicht 100% SA, kommen aber schon näher heran. Aber ich nehme mir heraus, mir den persönlichen Stil zu gönnen.

Ich würde da eher nochmal in einen Hut investieren, oder noch wichtiger, in eine tolle Whip.
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#29 05.01.2010, 16:29
Kahnert Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
hmmm, als ich meine Todd's beim Zoll in Garching geholt hab, haben die die MwSt nur auf den Warenwert aufgeschlagen.
Aber vielleicht hatte der Zollbeamte einen guten Tag. Zwinkernder Smiley

Aber du hast Recht, DarkHunter. Hier gibt's auch ein Bsp:

http://www.zoll.de/...index.html
Simon Kahnert
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#30 05.01.2010, 17:21
Al Jones Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Ich habe zwar nur ein halbes Jahr Erfahrung mit Alden, aber seit ich sie habe (von Marc), will ich gar keine anderen Schuhe mehr tragen, sie sind superbequem und halten was aus. Ich habe auch breitere Füße und deswegen passen mir die Schuhe von der Stange meist nicht so gut. Jetzt brauche ich nur noch 2 weitere Paare, weil man soll ja Tragepausen von zwei Tagen einhalten ;-)

Aber mal im Ernst, der hohe Komfort ist mit Geld gar nicht aufwiegbar. Meine Meinung.
Don't call me Junior!
 

#31 05.01.2010, 17:25
shortround Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Der Komfort ist mit Sicherhet toll.
Vorallem wenn ich über 400,- Tacken für Schuhe rausgehauen habe und gerade dann der Wagen kaputt geht und ich nicht weiß, wie ich's bezahlen soll. Aus Erfahrung: Ja, das passiert gerade dann.
Dann darf der Komfort sich beim täglichen "Zufußlatschen" auch gerne äußern. Lachender Smiley Lachender Smiley Lachender Smiley Lachender Smiley Lachender Smiley Lachender Smiley Lachender Smiley
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#32 05.01.2010, 17:40
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Naja... Wenn man die 400 Euro für Schuhe nicht übrig hat (oder einem das Auto wichtiger ist), dann sollte man das Geld dafür auch nicht ausgeben. Aber regelmäßig bei Deichmann einzukaufen und pro Jahr mehrere Paar Plastiktreter durchzulatschen, ist auch nicht sinnvoll. Zwinkernder Smiley Kleiner Tipp: Es gibt auch andere Marken, die Rahmengenähte anbieten und nicht ganz so zu Buche schlagen, aber genauso lange halten wie die Aldens...
 

#33 05.01.2010, 17:50
shortround Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Wichtiger ist so eine Sache... Ohne Auto ist mein Job nicht erreichbar... Ohne Job kein Geld...ohne wiederum dieses...sieht's noch bescheidener aus mit Aldens. Sorry, aber 400,- muss ich mir echt nicht geben, da krieg ich 'ne Spitzen-Whip für!
Im sozialen Beruf verdienste dir soviel, dass es zum Leben reicht. Und da sieht der Luxus anders aus. 200,- für echt gute Trekking-schuhe sind für mich schon Luxus. Den gebe ich allerdings gern aus. Und diese Marke trage ich schon 9 Jahre.
Ich will ja gar nicht sagen, dass die Schuhe das Geld nicht wert sind. Aber meine Meinung ist, dass die für den Preis noch kochen können sollten. "Hühneraugen-Sandwich", etc. .

@Aldridge: Was günstigere Angebote an Schuhen betrifft, die noch nicht in irgendwelchen Threads hier behandelt wurden... Da kann ich nur sagen her damit, meine Aufmerksamkeit haste.
 

#34 05.01.2010, 18:07
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Klar, das gilt für jedes Hobby: Es sollte nicht das Geld für den Lebensunterhalt auffressen. Genau genommen sollte es nur einen Bruchteil des Verdienstes ausmachen, denn im Leben warten ja noch andere Investitionen als Essen und die notwendige Kleidung...

Die Aldens dürften ihren Preis schon wert sein, zumal sie preislich mit einigen Engländern gleichauf liegen, die qualitativ vergleichbar sind. Ich weiß nicht, welche Tipps hier bzgl. Boots schon gegeben wurden, aber wahrscheinlich bezogen sie sich auf Indy-like Modelle. Mein Tipp war allgemeiner, denn ich zähle Schuhe zur Kleidung, damit haben sie grundsätzlich Priorität und dürfen auch ein bisschen mehr kosten. Es ist besser, drei oder vier paar Rahmengenähte daheim stehen zu haben, die den Füßen guttun und die man auch in zehn Jahren noch trägt, als jährlich mehrere Paar Plastiktreter durchzulaufen. Ähnliches klang ja auch im Eröffnungspost an.

Du liegst mit deinen Clarks für 80 Euro sicherlich ganz gut, ich glaube sogar, dass die flexgenäht sind oder so. Wenn es grundsätzlich um Rahmengenähte geht, gibt es halt mehrere Firmen, die sich anbieten und preislich unterhalb bzw. gleichauf mit den Aldens liegen. Beispiele wären halt:

- Prime Shoes (Deutschland)
- van Bommel (Niederlande)
- Ludwig Reiter (Österreich)
- Loake (GB)
- Crockett & Jones (GB)
- Tricker´s (GB)
- Alfred Sargent (GB)
- Cheaney (GB)
- Church´s (GB)
- J. Lobb (GB, Achtung: teurer als Alden, dafür von James Bond getragen... Zwinkernder Smiley )
- Grenson (GB)
- Barker (GB)
- Paraboot (Frankreich meines Wissens)
- Redwing (USA)
- Allen Edmonds (USA)
- Sebago (USA meines Wissens)

Wenn man sucht, findet man eine ganze Menge Alternativen zu den Klebetretern, die überall zu haben sind - auch zu akzeptablen Preisen.

Grüße -
 

#35 05.01.2010, 18:13
shortround Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Merci beaucoup, monsieur.
Da werd ich doch mal weiter gucken, ob sich da noch was "leckeres" findet. Grundsätzlich - um zu diesem Thread zurück zu kommen: Aldens sind toll aussehende Schuhe in top Qualität, die mit Sicherheit wegen ihres SA Wertes noch von einer Menge Leute angezogen werden.
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#36 05.01.2010, 19:18
Dark Hunter Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Zitat von Klemmi:
Genau...und der deutsche Händler, egal welcher..kauft zum Onlineeinzelkundenpreis und bekommt keine Vergünstigungen bei Mehrabnahme und zum Ausgleich anfallender Steuern und Zoll...haha.

Aber egal...ich will nur mal wieder, wie schon bei den Jacken daraufhinweisen, dass in Deutschland für derartige Produkte abartige Aufschläge kassiert werden.
..

Tun sie doch letztlich bei praktisch allen Konsumgütern, insbesondere Klamotten. Eine Freundin von mir arbeitet in einer Boutique und wenn die Kunden wüsste, was die Stücke eigentlich den Händler kosten. Erstaunter Smiley Andererseits muss man aber auch bedenken, dass so ein Schuh- Kleidungsladen in einer vernünftigen dt. Innenstadt gewisse Kosten erzeugt. Wenn Herr Klemmi die Schuhe gern zu Importpreisen haben will, sollte er sich mal die Mieten in so mancher Gegend für Geschäfte ansehen, ganz zu Schweigen von einigen anderen Unkosten eines richtigen Ladens mit gewissem Kundenservice. Zwinkernder Smiley Außerdem bezweifel ich, dass der normale Schuhladen um die Ecke gerade Aldens, speziell die 405er in rauen Mengen bestellt, und vorrätig für den einen Indyfan im Jahrzehnt hat.

Zitat von shortround:
Ist immer eine Frage des Geldes... und des Geschmacks. Und eine Frage der Prioritäten.
Habe ähnliche Schuhe gefunden; das sind Clarks. Haben mich aufgrund eines Sonderangebots nur 80,- gekostet. Sind natürlich nicht 100% SA, kommen aber schon näher heran. Aber ich nehme mir heraus, mir den persönlichen Stil zu gönnen.

Ich würde da eher nochmal in einen Hut investieren, oder noch wichtiger, in eine tolle Whip.

Geht mir ähnlich. So gern ich mal passende Aldens hätte, da ich die ohnehin nur selten anziehen würde, also nur für das nächste Treffen kaufen müsste (tja, so wenig seit's ihr mir wert Zungestreckender Smiley ) bleibe ich auch bei meinen normalen Rugged Boots für 90 Piepen inkl. Versand und Import aus USundA.

Zitat von Kahnert:
hmmm, als ich meine Todd's beim Zoll in Garching geholt hab, haben die die MwSt nur auf den Warenwert aufgeschlagen.
Aber vielleicht hatte der Zollbeamte einen guten Tag. Zwinkernder Smiley

Aber du hast Recht, DarkHunter. Hier gibt's auch ein Bsp:

http://www.zoll.de/...index.html

Fällt dann in die Kategorie, Klappe halten, danke sagen und hoffen keiner merkts. Grinsender Smiley Bei mir sind die leider sehr korrekt, liegt wohl aber auch daran, dass mein Zollamt hier durch die Industrie recht "professionell" ist und die Beamten schon wissen was Sache ist. Sind zwar alle durch die Bank nett und seit ich da in letzter Zeit meine Uhren selber abhole kenne ich einige recht gut und kann mit denen Fachsimpeln, aber dafür kostet mich dieser Service wohl auch mehr. Lachender Smiley
Allerdings habe ich in einem Provinzkaffzollamt nahe Zwickau auch schon die Erfahrung gemacht, dass ich den Beamten quasi erklären musste, wie das jetzt abläuft. Unschuldiger Smiley Liegt also wirklich wohl daran, wie viel Ahnung und Bock die da grad haben.
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#37 05.01.2010, 23:49
Kahnert Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Ich hab mir ein Auslaufmodel von Jack Wolfskin bei Süd-West bestellt.
JW Oregon. Sind auch rahmengenäht und von 170 auf 90 runter gesetzt. Manchmal kann man ein super Schnäppchen machen.
Aber in der Liga von Aldens, Eddy Bauer, usw. spielen die trotzdem net mit.

http://www.sued-west.com/...pore/14016

Und wenn schon SA, dann richtig. Nachdem ich in meien Todd's so viel Kohle gebuttert hab und sie trotzdem nicht wirklich als Alltagsschuh zu gebrauchen waren.
Ich möchte sie ja auch tragen.
Ich hab noch ein paar Camel Boots (als die noch so hießen), ein klassischer Derby, rahmengenäht. Die hab ich vor 12 Jahren gekauft. Haben mich damals auch ein Vermögen gekostet.
So um die 250 DM. ( Ja, das Geld hieß damals so. Zwinkernder Smiley )
In der Zwischenzeit hab ich schon einige Deichmanns, Renos, usw. aufgearbeitet.
Meiner Meinung nach lohnt sich die Anschaffung auf jeden Fall.
Simon Kahnert
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#38 06.01.2010, 11:38
"Indy" Hans Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Zitat von Al Jones:
Ich habe zwar nur ein halbes Jahr Erfahrung mit Alden, aber seit ich sie habe (von Marc), will ich gar keine anderen Schuhe mehr tragen, sie sind superbequem und halten was aus. Ich habe auch breitere Füße und deswegen passen mir die Schuhe von der Stange meist nicht so gut. Jetzt brauche ich nur noch 2 weitere Paare, weil man soll ja Tragepausen von zwei Tagen einhalten ;-)

Aber mal im Ernst, der hohe Komfort ist mit Geld gar nicht aufwiegbar. Meine Meinung.


Dieses Statement kann ich nur bestätigen. Gerade wenn man (wie ich) "Problemfüße" hat sollte man darauf achten, daß die Schuhe ordentlich sind, denn (ich glaub ich schrieb es schon mal irgendwo) spart man dort, spart man sprichwörtlich "am falschen Ende". Die Folgeschäden (Knorpel und Gelenkschäden) sowie Haltungsschäden sind in der Kosten/Nutzen-Rechnung hier noch gar nicht aufgetaucht/angesprochen worden und von daher lohnt sich so eine Anschaffung also praktisch immer. Abgesehen natürlich davon das so eine Anschaffung nicht das persönliche Leben beschneiden sollte (weil man sich dann unter Umständen nichts anderes mehr leisten kann), daß ist richtig und klar.
Natürlich gibt es auch gute, günstigere Schuhe und ich persönlich habe auch mit Army-Boots jede Menge gute Erfahrungen gemacht, unter rund 150,- wirds aber dann schon echt schwierig (Schnäppchen/Glücksgriffe mal ausgenommen) gute Schuhe/Verarbeitung zu finden (meine Meinung) und viele haben ja auch nicht Lust mit Militärstiefeln durch die Gegend zu laufen (sieht zu Stoffhosen auch etwas merkwürdig aus). Natürlich kann man auch auf dem Standpunkt stehen das der Schuh den man gerne trägt und der einem passt der richtige ist, aber wer auch seinen Gelenken und Knochen etwas Gutes tun will, der sollte wirklich etwas mehr investieren. Auf längere Sicht "rechnet" sich das praktisch immer.
Hans
 

#39 06.01.2010, 20:30
PepiloJones Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Die von Aldridge genannte Loake Schuhe aus GB gibts auch hier: http://www.loake-schuhe.de/
Meiner Meinung nach zu fairen Preisen.
Peter
Bin ich in irgendwelchen Schwierigkeiten?
 

#40 06.01.2010, 21:39
Das Brötchen Abwesend
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Betreff: Re: Fünfeinhalb Jahre Alden – meine persönlichen Erfahrungen
Gerade bin ich auf einen interessanten Artikel zur Schuhpflege gestossen. Ich glaube, der läßt keine Fragen offen - selbst die Herstellung eines Antik wirkenden Finishes wird beschrieben.

http://www.burgol.de/03.00.htm
 

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