Dt. Indiana Jones Fan Forum Zum Summit 2026 in 'Schloss Brunwald'


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#21 19.11.2009, 21:58
5IC Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Zitat von Daniel:
Ich werde mir eure Threads auch noch durchlesen...;-) Ich bin mit dem Bagatellisieren (alles nur anders, halb so schlimm, Jugend natürlicherweise "gegen" "Ältere") der heutigen Missstände nicht einverstanden.

Ja dann mach doch mal nen Anfang! Du machst nen Thread auf, schmeißt mit einem knappen Kommentar einen Knochen in die Runde und erwartest dass sich alle gierig drauf stürzen und beschwerst dich dann, dass wir nicht sofort eine pseudo-tiefgründige Philosophie-Debatte beginnen, nur weil du dich aus irgend einem Grund gerade auf die Thematik eingeschossen hast. Das funktioniert so nicht. Du musst schonmal mit einer eigenen Aussage/These einleiten.
Chris
 

#22 19.11.2009, 23:40
Jens Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Zitat von Daniel:
Ich werde mir eure Threads auch noch durchlesen...;-) Ich bin mit dem Bagatellisieren (alles nur anders, halb so schlimm, Jugend natürlicherweise "gegen" "Ältere") der heutigen Missstände nicht einverstanden.

Aber genau das sollten die von mir vorgebrachten Zitate zeigen - es ist eben gerade KEIN modernes Phänomen, wenn wir hier von Werteverfall, Niedergang der Moral und Ethik etc. pp. sprechen ... egal was gewisse Medien uns weißmachen wollen. Generationenkonflikte liegen schlicht in der Natur des Menschen - schon vor 5.000 Jahren hat man "der Jugend" nicht zugetraut, die Zukunft zu tragen. Neuem steht der Mensch per se mißtrauisch gegenüber. Veränderungen fordern immer eine Umgewöhnung und werden skeptisch beäugt. Das ist heute nicht anders als vor 100, 500, 1.000 oder 2.000 Jahren. Diese ganze Diskussion ist an den Haaren herbeigezogen und ein selbstgemachtes Problem, dass mitnichten den gesellschaftlichen Stellenwert hat, der ihm hier zugebilligt wird. Dinge ändern sich, Menschen allerdings nur selten. Zwinkernder Smiley
 

#23 20.11.2009, 05:18
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Wie ich bereits geschrieben habe. Die Tatsache, dass die älteren Generationen praktisch seit Anbeginn der Zivilisation ihre Nachfolgergenerationen kritisiert haben, heißt ja nicht unbedingt, dass diese Kritik stets in sämtlichen Punkten unberechtigt sein muss. Trotzdem hat Daniel diese Diskussion in der Tat mit einem eher vagen Statement eingeleitet. Offenbar in dem Galuben, dass dieses sich ganz von selbst erklärt und wir alle genau wüßten, wovon er redet.
Also Daniel, liefere ein paar konkretere Diskussionsansätze und dann können wir weiterreden.
The trick, William Potter, is not minding that it hurts!
 

#24 20.11.2009, 09:44
Daniel
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel?
O.K. dann werfe ich einmal ein paar "Entwicklungen" ein. Wandel / Erneuerung schön und gut, aber es gibt Dinge wie: Die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich, zunehmende Kiderarmut in Deutschland, Stadtteile in Deutschland, wo sich Polizisten nicht mehr in Uniform unter 10 Mann auf die Straße trauen, zunehmende Gewaltexzesse in Familien, Fußballstadien, Schulen etc., Wettbetrug in größtem Stil, Terrorismus, damit verbundene Bundeswehreinsätze, Eingriffe, Angst etc., Finanzkrise (im Grunde durch pures Gewinnstreben mit zu hohem Risiko vorangetrieben), soll man auf die Schulen blicken?: Leistungsdruck, manche Kinder die gar keine richtige Kindheit mehr haben, weil sie von wem auch immer zum "Aufstieg" in Gymnasium bzw. gute Noten gepeitscht werden, Warum? Man muss eben immer besser sein, G8, neulich in einer Reportage: da werden Kinder in Hypnose versetzt, bekommen irgendwelche Steine geschenkt nur um noch das letzt bisschen Output aus ihnen rauszuprügeln etc. pp., An die Unis und FHs: Bachelor: Immer schneller, besser, effektiver muss man studieren, ist man fertig heisst es: Ja den Master sollte man schon machen, "den Abschluss haben ja so viele etc...", Arbeitsmarkt /welt: Hire and Fire, Trend zur Erfolgsabhängigen Bezahlung, Mobbing was weiss ich...diese Liste ließe sich beliebig erweitern...

Aber das ist alles ganz normal und schon immer dagewesen...wenn man das wirklich vertritt ist das meiner Meinung nach fatal.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 20.11.2009, 09:48 von Daniel.  

#25 20.11.2009, 09:58
Nordfisch Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Zitat von Daniel:
Aber das ist alles ganz normal und schon immer dagewesen.
Im Grunde hast du das ja schon ganz schön resümiert. Zungestreckender Smiley
Nein, klar war nicht alles so schonmal da. Aber ich glaube das Problem liegt bei dir auch einfach, dass du sofort Feuer und Flamme bist, wenn bei irgendeiner ARD-Reportage berichtet wird, dass es heute so viele (so viel mehr) Gewalttaten gibt. Wenn die das da nicht berichten würden, würdest du das doch gar nicht wahrnehmen, oder? Außerdem solltest du auch immer gucken, dass solche Informationen extrem beeinflussen können (sieht man an dir ja) und vor allem beeinflusst werden können! Und das halte ich viel gefährlicher.
Ich will nicht sagen, dass alles eine große Verschwörung ist und diese ganzen Sachen nicht stattfinden - versteht mich nicht falsch! Aber man sollte immer aufpassen, was man liest, bzw. hört und wie es verpackt ist. Bei Youtube gibt es da z.B. viele Beispiele für falsche Berichterstattung im Fernsehen.
Und wie schon einige hier gesagt haben: Klar ist heute nicht alles gut, das war es damals aber genauso wenig und wird wohl (leider) auch in Zukunft so nicht sein. Es wird z.B. immer viele Reiche und viele Arme geben (das war schon damals im alten Rom so! ;)). Kriege hat es auch schon vor vielen hundert Jahren gegeben. Nur in anderer Form (aber bestimmt nicht besserer...).
Und was den Leistungsdruck in der Schule angeht: Soll das ein Witz sein? Grade hier in Deutschland ist das Schulsystem doch ziemlich weich (auch, wenn es langsam andere Formen annimmt) und beiweitem nicht das für die Schüler anstrengendste! Schau mal z.B. nach Frankreich rüber.

Also: Es ist alles schonmal dagewesen - besser, aber auch wesentlich schlechter. Zwinkernder Smiley
Clemens
 

#26 20.11.2009, 10:03
Daniel
Gast
Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel?
ARD Repotragen z.B. würde ich fast (wenns um die wesentlichen Aussagen geht) blind vertrauen. Das ist für mich keine Beeinflussung, das ist (in den allermeisten Fällen) ein Stück weit Wachrüttelung, Information, Statusbericht. Ich finde das geht wieder am Thema vorbei, wenn man nun versucht an dem anzusetzten, der es "ausspricht". Die von mir genannten Dinge sind doch einfach (im Grunde, von der Tendenz her) FAKT. LEIDER! Das ist meine Meinung.

P.S. Muss man selbst all diese Dinge am eigenen Leib erfahren, um sie als existent wahrzunehmen? Zum Glück nicht. Zungestreckender Smiley
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#27 20.11.2009, 10:17
Nordfisch Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Mora
Zitat von Daniel:
ARD Repotragen z.B. würde ich fast (wenns um die wesentlichen Aussagen geht) blind vertrauen. Das ist für mich keine Beeinflussung, das ist (in den allermeisten Fällen) ein Stück weit Wachrüttelung, Information, Statusbericht.
Genau, das ist das Problem. Angenommen ARD würde jetzt eine Reportage senden zum Thema "Indy ist schlecht für die Gesundheit" und diese These mit irgendwelchen dämlichen Argumenten bestücken, würdest du wahrscheinlich gleich an den PC rennen und hier einen neuen Thread eröffnen, um uns alle zu warnen... Du glaubst gar nicht, wie sehr man Menschen durch die Medien beeinflussen kann!
Das hier ist z.B. ganz interessant:

YouTube https://www.youtube.com/...re=related



Ich spiele selbst übrigens gar keine Actionspiele, aber es ist doch ganz interessant, was in dem Bericht alles an Falschinformation drin steckt (ist jetzt nicht ARD, aber WDR, also so ziemlich das gleiche EDIT: Okay, ARD ist sogar auch dabei...).

Zitat von Daniel:
Ich finde das geht wieder am Thema vorbei, wenn man nun versucht an dem anzusetzten, der es "ausspricht". Die von mir genannten Dinge sind doch einfach (im Grunde, von der Tendenz her) FAKT. Daqs ist meine Meinung.
Das geht nicht am Thema vorbei. Woher kriegst du denn diese ganzen Informationen? Die kriegst du ja nicht aus erster Hand. Wenn du die Information bekommst, haben da wahrscheinlich schon 5-10 Leute dran gearbeitet und konnten (!) sie verändern.
Wie gesagt, man sollte sich nicht als Grundsatz nehmen "Alles, was wir zu sehen und zu hören bekommen ist falsch!", aber man sollte sich vor Augen halten, dass lange nicht alles, was wir zu sehen und zu hören bekommen richtig ist! Das Thema, das gerade interessant ist bzw. die große Masse interessiert, wird dann von den Medien gepuscht und gedreht bis zum Gehtnichtmehr...
Clemens
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#28 20.11.2009, 10:36
shortround Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
@ Daniel "Brot und Spiele" hieß es schon im alten Rom. Und Kinder zu hypnotisieren, bzw. die öffentliche Niederknüppelung von ganz armen Individuen in Talkshows ist mit Sicherheit Mist. Kriege gab's auch schon immer... Das macht es alles natürlich nicht besser. Bisher habe ich die vorherigen Argumente so verstanden, dass nur geschrieben wurde, dass es das alles schon gegeben hat. Das heißt ja nicht, dass es deswegen abgetan und verharmlost wird.
 

#29 20.11.2009, 10:48
Jens Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Zitat von Daniel:
ARD Repotragen z.B. würde ich fast (wenns um die wesentlichen Aussagen geht) blind vertrauen. Das ist für mich keine Beeinflussung, das ist (in den allermeisten Fällen) ein Stück weit Wachrüttelung, Information, Statusbericht. Ich finde das geht wieder am Thema vorbei, wenn man nun versucht an dem anzusetzten, der es "ausspricht". Die von mir genannten Dinge sind doch einfach (im Grunde, von der Tendenz her) FAKT. LEIDER! Das ist meine Meinung.

P.S. Muss man selbst all diese Dinge am eigenen Leib erfahren, um sie als existent wahrzunehmen? Zum Glück nicht. Zungestreckender Smiley

Blindes Vetrauen ist in den seltensten Fällen von Vorteil. Selbst einer ARD-Reportage gegenüber. Ich hatte Dir bereits an anderer Stelle ans Herz gelegt, die Dinge zu hinterfragen und hier und da selbst einmal auch andere Quellen heranzuziehen. Hast Du Dir für all die Themen die Du oben aufführst einmal eine Statistik angeschaut? Wie sehr haben sich denn Gewalt, Armut, Terrorismus etc. vervielfacht? Und wievieles davon haben erst die - in der Tat im Vergleich zu "früher" wachsenden und vielfältigeren Medien zu echten "Brennpunktthemen" gemacht?
Nein, die Welt steht nicht am Rande des Abgrunds - jedenfalls nicht mehr oder weniger als zuvor. Zumindest, wenn man es allein auf die gesellschaftlichen Aspekte bezöge, die Du oben bringst (in Bezug auf Umweltzerstörungen, die drohende Überbevölkerung oder Rohstoffverknappung und dergleichen mag es anders aussehen - allerdings hat hier ein (wenn auch sehr langsamer) Wandel eingesetzt, der allein weil das entsprechende Bewußtsein nun eher vorhanden ist, als zu Zeiten der Industriellen Revolution, die Entwicklungstendenz (die ja in diesem Falle negativ ist) umkehrt.

Aber zurück zu Deinen Beispielen: Finanzkrise? Alles andere als angenehm, für die ernsthaft Betroffenen sogar u.U. vernichtend unangenehm. Aber das waren die anderen vergleichbaren Krisen zuvor auch ... und es mag sich zynisch anhören, aber es ist keineswegs so schlimm wie 1929 - das war in der Tat eine Weltwirtschaftskrise.
Terrorismus und Krieg? Kein Phänomen der letzten Jahre. Auch vor 9/11 gab es internationalen und lokalen Terrorismus, Kriegsherde und Konfliktsituationen. Unzählige.
Kinderarmut? Du bist darauf aufmerksam geworden, weil es zunehmend auch in unseren Medien thematisiert wird, nehme ich an? Für die Schere zwischen "arm und reich" mag das selbe gelten. Wirf nur einen Blick auf das Berlin der 20er Jahre oder Chicago in der selben Zeit.

Ich verstehe Deine Empörung und schätze den Einsatz, mit dem Du Dich offenen Auges mit den gegenwärtigen Krisen auseinandersetzt - aber der "Blick zurück" kann helfen, die Verhältnisse zurecht zu rücken. Versteh' mich nicht falsch - ich will hier nichts schön reden oder alles durch die rosa Brille betrachten. Ja, wir haben gegenwärtig Probleme. Ja, es sind harte Zeiten. Ja, wir sollten an einer Lösung arbeiten. Aber: nein, es geht nun nicht alles den Bach runter. Das sind gesellschaftliche Zyklen (die selbstverständlich von vielen Faktoren
beeinflusst werden), die in der Vergangenheit nicht zum Ende allen Seins geführt haben und es auch jetzt nicht tun werden.

Dir sind meine Zitate oben bitter aufgestoßen, deshalb hoffe ich, Du vergibst mir, dass ich mit noch einem schließe (ich liebe Zitate einfach, aber das dürfte inzwischen schon aufgefallen sein Zwinkernder Smiley ):

"Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben. Der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist." (James Branch Cabell)

Das trifft diese Diskussion meines Erachtens ganz gut ... es kommt eben auf den Blickwinkel an und die Richtung, in die man schaut.
 

#30 20.11.2009, 10:58
5IC Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Zitat von Daniel:
ARD Repotragen z.B. würde ich fast (wenns um die wesentlichen Aussagen geht) blind vertrauen. Das ist für mich keine Beeinflussung, das ist (in den allermeisten Fällen) ein Stück weit Wachrüttelung, Information, Statusbericht. Ich finde das geht wieder am Thema vorbei, wenn man nun versucht an dem anzusetzten, der es "ausspricht". Die von mir genannten Dinge sind doch einfach (im Grunde, von der Tendenz her) FAKT. LEIDER! Das ist meine Meinung.

P.S. Muss man selbst all diese Dinge am eigenen Leib erfahren, um sie als existent wahrzunehmen? Zum Glück nicht. Zungestreckender Smiley

Zitat von Daniel:
ARD Repotragen z.B. würde ich fast (wenns um die wesentlichen Aussagen geht) blind vertrauen. Das ist für mich keine Beeinflussung, das ist (in den allermeisten Fällen) ein Stück weit Wachrüttelung, Information, Statusbericht. Ich finde das geht wieder am Thema vorbei, wenn man nun versucht an dem anzusetzten, der es "ausspricht". Die von mir genannten Dinge sind doch einfach (im Grunde, von der Tendenz her) FAKT. LEIDER! Das ist meine Meinung.

P.S. Muss man selbst all diese Dinge am eigenen Leib erfahren, um sie als existent wahrzunehmen? Zum Glück nicht. Zungestreckender Smiley

Ich fasse deine Worte mal in meiner Sprache zusammen: "Ich habe meine Meinung gesagt und ihr habt diese weder zu kritisieren noch ist eine andere Meinung bei diesem Thema legitim. Ich suche eigentlich nur Bestätigung über das worüber ich mich momentan aufrege, weil ich mich zu schnell von irgendwelchen Dokus hysterisch aufpeitschen lasse."

Sorry aber was du hier so schreibst ist stellenweise total kontextloser Grütz.

Dein vorletzter Post zum Beispiel, wo du aufzählst was heute alles so schlecht ist und mit der Feststellung schließt, dass man ja wohl kaum behaupten können dies wäre immer so gewesen, ist nichts weiter als unreflektierter Schwachfug.
Und das aus zwei Gründen:

1. Hat hier niemand behauptet, dass diese von dir aufgestellten Dinge "schon immer so waren" (wie du ja suggerierst) - sondern es wurde lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass die Diskrepanz zwischen alter und junger Generation so schon immer vorhanden war und auch die damit verbundene Frage "War es früher besser." Daraufhin hier einige anzugehen und ihm unterschwellig die Fähigkeit abzusprechen sich "richtig" mit dem Thema zu befassen, ist eine ziemliche Frechheit.

2. Klar ist das was du da aufzählst alles blöd und stellenweise ein "Phänomen" unserer heutigen Zeit. Aber dabei vergisst du in deiner naiven "ARD-rüttelt-wach-und-erzählt-immer-die-Wahrheit"-Laune ganz essentielles: z.B. dass du dir hier ja mal schön einen riesigen Berg an negativen Sachen rausgepickt hast und komplett außen vorlässt, wie sich in Relation zu den schlimmen sachen auch die guten Sachen exponentiell ausgeweitet und verbessert haben. Auch suggerierst du, früher (sei es nun vor 500 Jahren oder vor 50) hätte es ja keinerlei Probleme gegeben - und wenn, dann wären die ja nicht so schlimm gewesen. Aber das ist absoluter Unsinn.

Es gab Kriege, Genozide, Pest, andere Seuchen mit Millionen von Opfern, Massenarmut die in keiner Relation zu der heutigen steht, Arbeitslosigkeit die standardmäßig im zweistelligen Bereich war, Sklaverei bis weit ins 20. Jahrhundert hinein, Diskreminierung, Ausgrenzung, Unterdrückung, Staatliche und Kirchliche Übermacht und Ausnutzung, Polizeigewalt, Willkür, geringe Lebenserwartung wenn man zu gewissen Gesellschaftsschichten gehörte, Erziehungsterror ohne Liebe, wo nur Disziplin galt, Lehrer die Schüler mishandelten und das auch noch von allen Seiten als notwendig erachtet wurde. Wo war da die Moral, der Anstand, das Bessere? Und mit dieser Aufzählung (die man auch noch VIEL weiter führen könnte) spreche ich nur vom 20. Jahrhundert, noch weiter zurück will ich da nicht mal gehen.

Was du tust ist ein aktuelles, buntes Bild mit vielen verschiedenen Farben ganz schwarz zu malen und die Bilder der Vergangenheit einfach so zu schönigen, so dass sie im vergleich zu dem schwarzen ganz toll aussehen. Und was deinen Kommentar zu den ARD Dokus betrifft, ist es so wie du es gesagt hast einfach nur furchtbar naiv und unselbstständig. Auch ich schließe mich der Beobachtung an, dass du dich ab und zu schnell von einem Thema infantil aufheizen lässt, wenn es dir denn auf die richtige Weise präsentiert wird.
"Cool mal down." Zieh die Scheuklappen ab die dir andere aufsetzen. Denk selber und red ncith nur nach was andere, ja ach so integere Instanzen, erzählen. Deine Ansichten sind häufighäufig erschreckend einseitig geprägt.

Aber das darf ich ja nicht sagen, weil ich soll ja nicht den angehen der nur die Wahrheit ausspricht.
Chris
 

#31 20.11.2009, 11:11
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Zitat von Jens:
[
Dir sind meine Zitate oben bitter aufgestoßen, deshalb hoffe ich, Du vergibst mir, dass ich mit noch einem schließe (ich liebe Zitate einfach, aber das dürfte inzwischen schon aufgefallen sein Zwinkernder Smiley ):

"Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben. Der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist." (James Branch Cabell)

Bei Philip K. Dick heißt es: "Wenn sie diese Welt schlecht finden, sollten sie mal ein paar von den anderen sehen." Zwinkernder Smiley
The trick, William Potter, is not minding that it hurts!
 

#32 20.11.2009, 11:38
Damon Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Zitat von Daniel:
O.K. dann werfe ich einmal ein paar "Entwicklungen" ein. [viel blabla] diese Liste ließe sich beliebig erweitern...

In deiner Aufzählung fehlt eigentlich nur noch Indiana Jones 4. Ja, doch, den würde ich noch hinzufügen.

Und nein, du musst nicht alle schlechten Dinge am eigenen Leib erfahren haben, um sie als existent wahrzunehmen. Du könntest aber durchaus mal versuchen alle guten Dinge, die du am eigenen Leib erfährst, als existent wahrnehmen. Deine Heizung, dein Internet, dein Arzt, der vielleicht 10 Autominuten entfernt ist. Ich kann dir garantieren, dass deine Eltern oder Großeltern mit mehr Krankheiten und gesellschaftlichen Einschränkungen zu kämpfen hatten, als die heutige Generation. Dass Sterberate von Babys weitaus höher war, ebenso wie ungewollte Schwangerschaften. Wir haben Irak, aber unsere Eltern hatten Vietnam (das fünfzig mal mehr Leute getötet hat) oder den kalten Krieg. Und deren Eltern hatten den zweiten Weltkrieg der gleich 1000 mal mehr Leute über'n Jordan geschickt hat. Tragödien hat es immer gegeben, wird es immer geben. Jede Generation muss mit ihren eigenen leicht anderen Problem zurechtkommen und die jedes mal anders erfolgende schallende Ohrfeige von Mr. Reality verkraften können. And they will.
Damon
 

#33 20.11.2009, 11:51
5IC Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Zitat von Damon:
Jede Generation muss mit ihren eigenen leicht anderen Problem zurechtkommen und die jedes mal anders erfolgende schallende Ohrfeige von Mr. Reality verkraften können. And they will.

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Zwinkernder Smiley

Das alles heißt ja nicht das man generell vor Problemen die Augen verschließen sollte. Probleme sind da um gelöst zu werden und sicherlich gibt es heutzutage genug, wovon man sich verabschieden sollte. Aber diese gigantomanische Schlechtheit unserer Zeit im Gegensatz zu vergangenen sehe ich nicht. Alles ist relativ und kann nicht mit einem simplen "das war früher besser" beantwortet werden. Zu mal mir diese Mentalität ohnehin zu konservativ und "faul" ist. Wem das hier und jetzt nicht passt, der soll sich entweder einigeln, oder er soll sich aufrecht hinstellen und die Dinge nehmen wie sie sind; eventuell auch aktiv was tun in Vereinen, Aktionen, Verbänden, etc. Aber einfach nur zu sagen "buhuhu alles so Sch**ße heute, früher war alles doch viel schöner." ... naja das ist MIR zu einfach und fatal. Probleme gab es immer udn wird es immer geben. An einem Tag bricht nen Damm, am anderen sterben 100 Leute bei einem Anschlag, am anderen brennt ein naturreservat ab. So ist die Welt nun mal - und nicht erst seit gestern.
Chris
 

#34 20.11.2009, 12:06
Daniel
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel?
@5IC: Das Cool Down empfehle ich auch dir. Wir sind beide nicht perfekt. ;-) Du sagtest am Anfang ich dürfe nicht erwarten, dass sich alle gleich auf dieses oder jenes Thema stürtzen...du tust es jetzt aber mit vollem Eifer. Ja, ich habe einmal nur die negativen Dinge aufgezählt. Der Post von mir sollte ja nur, wie gefordert, einmal auflisten, was konkret zu beanstanden ist. Dass es selbstredend auch zig Verbesserungen, Schönes etc. gibt ist doch das klarste der Welt. Falls dich diese "unreflektierte, banale Grütze" gestört hat, ... bitte ich dich nicht um Entschuldigung. Zungestreckender Smiley

P.S.
Zitat:
Aber das darf ich ja nicht sagen, weil ich soll ja nicht den angehen der nur die Wahrheit ausspricht
Wer hat das gesagt? Meinst du damit Gott oder van Gaal Zwinkernder Smiley ? Ist es für dich naiv, wenn jemand (jetzt mal völlig unabhängig von der hiesigen Debatte!) sagt, dass er der Meinung XY ist und diese für die richtige hält? Ich gebe dir doch absolut Recht, dass das Bild, was durch meine Aufzählung entstehen mag (auch wenn das nicht gewollt ist) ein schwarzmalerisches ist. Lass mich es mal so sagen: Es gab sicherlich schon viel "schlimmere" Zeiten, teilweise auch bessere. Wenn ich dich richtig verstehe macht es deiner Meinung nach keinen Sinn "verschiedene" Zeiten miteinander zu vergleichen / gegeneinander aufzuwiegen? Vertretbarer Standpunkt! Genauso vertretbar wie der andere.

Zum Thema "sich aufheizen lassen": Wie gehst du also an so was ran? Lebst du nach dem Motto: Was nicht aus 1. Hand beglaubigt, nach allen Seiten abgewogen etc. pp. vorliegt kann nicht (wenigstens in der Grundtendenz) richtig sein? Wo lasse ich mich aufheizen? Die angesprochenen Dinge sind doch existent, oder nicht? (Ich muss es wieder betonen: über Details lässt sich IMMER streiten, schwarz weiss ist die Welt nicht, aber nicht so kunterbunt chaotisch, dass man gar nichts mehr feststellen kann.) So. Dass die identifizierten Dinge "schlecht" / unschön etc. pp. sind liegt dann auch nicht weit. Mehr habe ich nie gesagt. Wo ist mein großer Fehler? Was ist also unterm Strich deine Meinung dazu?
Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, das letzte Mal am 20.11.2009, 12:53 von Daniel.  

#35 20.11.2009, 12:19
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Zudem muss ich sagen, dass die heutige Zeit, wie ich sie jetzt vor mir habe, einen gigantischen Vorteil zu der Zeit von vor 50 oder auch nur 20 Jahren hat, und das ist die weltweite Kommunikation, die wir heute haben. Allein, dass jeder praktisch mit jedem Meinungen austauschen kann. Wir können hier über das Thema diskutieren und darüber haufenweise Informationen sammeln - innerhalb kürzester Zeit. Allein schon deswegen, würde ich es jederzeit vorziehen im hier und jetzt zu leben.
Ich kann mir viel einfacher und besser meine eigene Meinung über etwas bilden und bin eben nicht von ARD und ZDF abhängig. Stattdessen kann ich mir die Informationen und Meinungen aus einem ganzen Pool zusammen suchen und selbst entscheiden, was ich denke (grob ausgedrückt).
Der Mensch wird einfach wesentlich vielfältiger, auch was kreative Bereiche angeht. Man kann heutzutage übers Internet jeder Musikrichtung hören, die man will und sich mit denjenigen austauschen, die die gleiche Musik mögen. Vor 50 Jahren gab es Radio und Schallplatten. Was hörte man da? Volksmusik und Rock. Was anderes gab es nicht bzw. kannte man nicht. Das ist eben heute anders und meiner Meinung nach wesentlich besser.

Klar hat diese Kommunkation auch ihre Nachteile, aber das hat so ziemlich alles. Zwinkernder Smiley
Clemens
 

#36 20.11.2009, 12:33
Daniel
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
@Nordfisch: Genau so ist es. Auch hier könnte man mit zwei "Einstellungen" / "Denkmodellen" rangehen. Sage ich: Es ist gut, weil ja (im positiven Falle) so viel damit möglich ist; oder sage ich: (im negativen Falle) ist auch sehr viel Schindluder drin und darum lieber einen maximalen Nutzen von 7 statt 10 und einen (möglichen) "Schaden" von 5 statt 9. Aber um Gottes Willen...bitte lasst uns nicht über I-Net ja / nein bzw. gut / schlecht diskutieren. Das www ist eindeutig eine positive Errungenschaft, über die man sich jeden Tag freuen kann.
 

#37 20.11.2009, 15:42
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Zitat von Daniel:
Wie gehst du also an so was ran? Lebst du nach dem Motto: Was nicht aus 1. Hand beglaubigt, nach allen Seiten abgewogen etc. pp. vorliegt kann nicht (wenigstens in der Grundtendenz) richtig sein? Wo lasse ich mich aufheizen? Die angesprochenen Dinge sind doch existent, oder nicht? (Ich muss es wieder betonen: über Details lässt sich IMMER streiten, schwarz weiss ist die Welt nicht, aber nicht so kunterbunt chaotisch, dass man gar nichts mehr feststellen kann.) So. Dass die identifizierten Dinge "schlecht" / unschön etc. pp. sind liegt dann auch nicht weit. Mehr habe ich nie gesagt. Wo ist mein großer Fehler? Was ist also unterm Strich deine Meinung dazu?

Off-Topic:
In erster Linie gehe ich an Dinge sowieso erstmal so ran, dass ich klar mache was ich will. Ich habe dein exaktes Anliegen, was du uns mit diesem Thread vermitteln, willst oder um was es dir eigentlich nun geht oder worauf du hinaus willst immer noch nicht verstanden. Aus diesem Grund dringt das was du schreibst auch igrendwie nicht zu mir durch. Als ich gerade las "Was ist also unterm Strich deine Meinung dazu?" hatte ich nen großes Fragezeichen über dem Kopf. Du sprichst zwar meine Sprache, aber ich verstehe dich nicht. Lachender Smiley Aber vielleicht bin ich auch nicht k-l-u-k genug. Zungestreckender Smiley

Nachdem ich es mir (wie häufig bei Posts von dir) nun noch 2 mal durchgelesen habe kann ich zu "Lebst du nach dem Motto: Was nicht aus 1. Hand beglaubigt, nach allen Seiten abgewogen etc. pp. vorliegt kann nicht (wenigstens in der Grundtendenz) richtig sein?" sagen: Nein, wieso auch? Habe ich nie gesagt. Mal wieder reißt du etwas aus dem Kontext und hast einen textlichen Tunnelblick. Ich sage lediglich, dass es bei dir so rüberkommt, als würde etwas von der ARD gesagt werden und sofort würdest du ohne es zu hinterfragen nichts darauf kommen lassen. Auch stellst du ARD Dokus dar, als wären sie ohnehin über jeden zweifel erhaben, was ich auch nicht als richtig erachte. Ich habe jedoch nicht gesagt, dass deren Aussagen generell nicht richtig sein können. Damit implizierst du außerdem, dass ich Zweifel an den von dir aufgezählten Fakten hätte (die du ja anscheinend u.a. von der ARD hast) - aber auch das ist doch überhaupt nicht der Fall. Die Fakten diedu aufgelistet hattest über die heutige zeit treffen doch alle zu. Wo hab ich was gegenteiliges gesagt? Was ich meinte war: Stell deine Informationsquellen nicht immer sofort feurig auf so nen Sockel. Z.B. auch Däniken. Du erinnerst mich dabei häufig an einen Jungen der einen Luftballon hält und alle Leute die vorbeigehen fragt: "Schaut mal mein Luftballon! Ist der nicht toll? Der ist doch toll, oder? Findet ihr nicht auch? Der ist blau! Blau ist toll oder? Oder? ODER?"

Aber gottseidank hast du eine spezifische Frage gestellt die ich dir gut beantworten kann ohne dass mir schwindelig wird, weil ich hab schon längst den roten Faden hier verloren:

"Wo ist mein großer Fehler?"

Meine Antwort dazu: Es ist wirklich (und das ist nicht persönlich gemeint) streckenweise voll schwer mit dir zu reden, weil du teilweise so komplizierte Satzbauten zusammentippst, dass man einen Shell-Atlas dafür braucht. Zungestreckender Smiley
Du hast anscheinend häufig komplexe Gedanken und versuchst die niederzuschreiben, aber das Ergebnis ist für mich als "Außenstehender" meißt ein total verwirrendes Bla-bla.
Ich verliere bei deinen Posts in der Regel schnell den roten Faden und freu mich immer wenn sie kurz sind. Zungestreckender Smiley Deine Ausdrucksweise und Art Dinge zu präsentieren ist u.a. auch der Grund warum deine Aussagen manchmal so aufgeheizt wirken - so als wärst du grad total eingenommen von einem Thema und wolltest das das auch sofort jeder andere ist und dir deine Meinung bestätigt. (Siehe überspitztes Luftballon-Beispiel) Auch ist das der Grund warum man (bzw. ich) manche deiner Posts stets häufiger lesen muss.
Kann sein, dass es den anderen nicht so geht, aber bei mir ist das der Fall. Wenn wir beide eine sprache sprechen würden könnte ich vielleicht sinnvoller mit dir Diskussionen führen. Aber so ist mir das zu anstrengend und offensichtlich verstehe ich nicht was du eigentlich willst oder worauf du abzielst. Ich bin jemand dem muss man sagen: "Dies und jenes will ich von dir." klar und prägnant - dann kann ich auch drauf eingehen, aber bei dir sind es häufig mehr so Selbstgespräch-artige Gedanken die du niederschreibst. Wie gesgt vielleicht bin ich nicht kluk genug (um es mit Homer Simpson zu sagen)

Chris
 

#38 20.11.2009, 15:59
Daniel
Gast
Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel?
O.K. lassen wird das. FALLS du mit dem "nicht kluk genug" andeuten willst (denn das kann ich auch nicht rauslesen), dass ich mich besser, schlauer etc. als du fühle, oder dass ich dich gar als nicht so schlau hinstellen will, ist das ein MISSVERSTÄNDNIS. Ich werde mir nochmal überlegen, wie ich am besten auf diesen Post von dir antworte, damit es eindeutig und klar rüberkommt. Falls mir nichts "gutes" einfällt, lass ich es dann lieber ganz sein. 5IC: Du bist doch aber nicht irgendwie beleidigt oder so? Weil ich wollte zu keinem Zeitpunkt eine "persönliche" Ebene reinbringen. Du hast jetzt lang und breit erläutert, dass ich für dich nicht verständlich schreibe: zur Kenntnis genommen.
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#39 20.11.2009, 16:32
Nordfisch Abwesend
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Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel? etc.
Off-Topic:
Ich bezweifle, dass 5IC beleidigt ist. Zwinkernder Smiley (Um dir die Angst zu nehmen...)
Aber er hat schon Recht mit dem was er sagt. Oftmals habe ich den Eindruck, dass du etwas sagen willst und (vielleicht voller Begeisterung) einfach mal so drauflos schreibst, ohne mal kurz inne zu halten oder dir das am Ende nochmal durchzulesen. Man hat den Eindruck, du willst bloß keine Zeit verlieren.
5IC macht es (vermute ich) ganz anders: Er überlegt sich ganz genau, was er sagen will und schreibt dann ganz in Ruhe auf, was er sagen will. Überlegt vermutlich einen Augenblick, liest sich das zuvor Geschriebene nochmal durch, ob das auch verständlich ist. Er führt alles genau mit guten Beispielen aus und liest sich am Ende vielleicht sogar nochmal seinen ganzen Post durch, um zu sehen, ob alles schlüssig und gut zu lesen ist.
Das ganze hat nicht unbedingt etwas mit besonderen Fähigkeiten oder dergleichen zu tun, sondern einfach damit, wieviel Zeit man solch einem Text widmet. Klar fällt es einigen Menschen leichter als anderen, ihre Gedanken in einen guten Text zu verfassen. Aber wenn man nicht zu diesen Leuten gehört, muss man sich eben etwas mehr Zeit nehmen.
Mir passiert das auch manchmal, dass ich einen Post schreibe, wo ich eine ganz bestimmte Sache erklären oder beschreiben will und dann erstmal drauflos schreibe und am Ende alles nochmal umschreiben muss, weil hier und da der Zusammenhang fehlt oder so.

Nimm dir einfach mehr Zeit mit deinen Beiträgen. Manchmal würde ich nämlich gerne was zum Thema schreiben, verstehe aber dann nicht, worauf du genau mit deinem Post hinaus willst. Und dann sage ich mir meistens "okay, lässt du's halt...". Ist doch schade. Zwinkernder Smiley

Clemens
 

#40 20.11.2009, 19:32
Daniel
Gast
Betreff: Re: Gesellschaftsentwicklung, (Wirtschafts-)Ethik, ;Moralverfall oder -Wandel?
Also jedem seine Meinung und es ist gut möglich, dass ich mich bei solchen subjektiven Themen manchmal etwas "verworren" ausdrücke, aber: Sprachliche Unfähigkeit bzw. Schwierigkeiten lasse ich mir nicht nachreden. Dann fragt mich bitte, was genau unklar war, und ich werde es anders formulieren.
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