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Fazit: Ganz ehrlich: Nach dem Einstieg dachte ich, dass Tales of Monkey Island ein Flop wird. Schon nach dem Intro hatte ich die schlimmsten Befürchtungen, dass alles so nett, simpel und unbedeutend weiter gehen könnte. Gähn - da lag die beißende Kritik schon zum Greifen in der Luft! Aber beim Weiterspielen auf Flotsam Island wurde ich eines Besseren belehrt: Das Adventure wird immer besser, was nicht nur am schrägen Humor, sondern vor allem an den durchdachten Rätseln liegt. Beim Kopfnuss-Design hat sich Telltale dieses Mal selbst übertroffen, denn erstmals gibt es knifflige Situationen, die das Denkvermögen anstrengen. Die Entwickler haben damit etwas gewagt, denn diese teils happigen Rätsel werden Neulinge abschrecken und der eine oder andere wird da spicken müssen. Andererseits nicke ich als Veteran mit dem Kopf und freue mich: Na also, es geht doch auch anspruchvoller! Denn Monkey Island war schon früher nicht leicht zu lösen, weshalb diese erste Episode auch hier auf einer gefühlten Wellenlänge mit den alten Abenteuern von Guybrush liegt. Das gilt auch für den Humor: Der Held bringt einen immer wieder zum Lachen, wenn einen Spruch vom Stapel lässt oder sich in die Nesseln setzt. Es gibt zudem ein Wiedersehen mit einer Hand voll vertrauter Charaktere, allerdings fehlen leider deutsche Untertitel. Optisch haben wohl nur Pfennigfuchser was an der 3D-Grafik auszusetzen, die bunter ausfällt als zuletzt bei Wallace & Gromit. All das ist aber schnell vergessen, denn wenn man Tales Monkey Island durchgespielt hat, hat man das Gefühl wirklich etwas erlebt und sogar etwas gelöst zu haben. Sogar die Story ist nicht nur Beiwerk, denn man will wissen, was hinter den widrigen Winden steckt. Wenn die Seeräuber-Erzählungen so weitergehen, kann der zweite Teil von mir aus gleich morgen erscheinen! Pro: spannende Story Piratenklischees werden auf die Schippe genommen anspruchsvolle Rätsel schräge Charaktere Wiedersehen macht Freude Guybrushs Kommentare bunte Comic-Grafik länger als sonstige Telltale-Episoden originale Sprachausgabe Schnellreisefunktion keine Action niedriger Preis (7 Dollar pro Episode/Gesamtpreis 34,95 Dollar) Kontra: Anfang erfüllt nicht Erwartungen bisweilen noch zu einfach Steuerung könnte komfortabler sein Grafik nicht jedermanns Geschmack nur englische Sprache keine deutschen Untertitel
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Wo ist das denn bereits zu bekommen? Gibts da nen Link?
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Fazit: Launch of the Screaming Narwhal ist ein gutes Adventure. Und trotzdem eine Enttäuschung, zumindest für Kenner der Vorgänger. Man merkt Telltale die Mühe und den Willen an, aus den beschränkten Ressourcen das Beste herauszuholen. Aber Monkey Island hat Besseres verdient als das. Es tut mir weh, die einst größte und glorreichste Adventure-Serie zu nett gemeinten Episoden-Bröckelchen heruntergestaucht zu sehen. Guybrush ist immer noch ein feiner Kerl, die Ideen sind gut, der Humor clever, ich wurde vier Stunden lang angemessen unterhalten. Launch of the Screaming Narwhal erfüllt seinen Zweck. Nur steckte für mich in Monkey Island immer sehr viel mehr als nur Zweckmäßigkeit. Dieser Traum ist ausgeträumt. Danke für die kalte Dusche, LucasArts! Ihr kämpft wie eine Kuh.
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Es hieß vor nicht all zu langer Zeit, dass der 5.Teil ein Shooter werden sollte. Und das kann und konnte ich mir einfach nicht vorstellen. Guybrush in einem Shooter?
Wo das jetzt stand weiß ich nicht mehr, aber es war keine Ente. Ich glaube sogar das einige PC-Magazine das Thema hatten, kann mich aber irren.