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#1 20.01.2009, 11:29
FloW Abwesend
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Betreff: Barack Obama


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#2 20.01.2009, 11:58
Daniel
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Betreff: Re: Barack Obama
Nicht dass er sich mit dem Laserschwert die Haare verkokelt! Lachender Smiley Zwinkernder Smiley
 

#3 20.01.2009, 12:00
5IC Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
In Washington ist heute bestimmt nen Spektakel wie Fasching und WM zusammen. Lachender Smiley
Chris
 

#4 20.01.2009, 12:13
"Indy" Hans Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
wieso "wie" Zwinkernder Smiley Grinsender Smiley

Ich schau relativ viel CNN - die Amis sind absolut "auf Droge" wegen Obama.

Wollen wir ihm mal wünschen das er nicht an den ganzen Erwartungen, die auf ihn gerichtet sind, zerbricht.
Hans
 

#5 20.01.2009, 12:41
Dark Hunter Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Er nicht, aber mit Sicherheit all die Verrückten, die in ihm Erwartungen wie an einen neuen Heiland stecken. Wie naiv und dumm doch Menschen sind, zeigt mir dieser ganze Hype immer wieder.
 

#6 20.01.2009, 13:27
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Ihm zuzujubeln, und seiner Freude über seinen historischen Wahlsieg Ausdruck zu verleihen, heißt nicht unbedingt, dass jeder, der dies tut, Obama gleich für einen Heiland hält. In Berlin wurde er auch gefeiert. Wollen wir nicht zu viel in diesen Freudentaumel hineinlesen!
The trick, William Potter, is not minding that it hurts!
 

#7 20.01.2009, 13:39
5IC Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Zitat von Toth:
Ihm zuzujubeln, und seiner Freude über seinen historischen Wahlsieg Ausdruck zu verleihen, heißt nicht unbedingt, dass jeder, der dies tut, Obama gleich für einen Heiland hält. In Berlin wurde er auch gefeiert. Wollen wir nicht zu viel in diesen Freudentaumel hineinlesen!

Unterschrieben.
Chris
 

#8 20.01.2009, 14:00
Dark Hunter Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Zitat:
Ihm zuzujubeln, und seiner Freude über seinen historischen Wahlsieg Ausdruck zu verleihen, heißt nicht unbedingt, dass jeder, der dies tut, Obama gleich für einen Heiland hält. In Berlin wurde er auch gefeiert. Wollen wir nicht zu viel in diesen Freudentaumel hineinlesen!

Von den simplen Freudigen habe ich auch nicht gesprochen. Jedoch dürfte der geneigte aufmerksame Nachrichtenseher so manches Interview und so manche Stellungnahme einiger Leute auch gesehen haben Zwinkernder Smiley Wenn da Leute erzählen er ist der gottgesandte Heilsbringer, der sie alle retten wird, oder er wird ihnen allen und der ganzen Welt Glück, Frieden und Wohlstand bringen, etc. dürfte ein realistisch denkender Mensch, doch wohl seine Zweifel hegen.

Ebenso die Berliner, wir jubeln mal Naiven, von denen ich auch einige kenne, die in ihm den sehen wollen, der ratzfatz die Misere im Irak und Afghanistan aufräumt. Da dürfte man wohl auch seine Zweifeln hegen, zumal er nie sagte, dass er gleich seine Truppen abziehen wird (wie manche heraus gehört haben wollen), sondern tut was nötig ist und erst abziehen lässt, wenn die Sache in Ordnung ist (nix anderes haben uns die Vorgänger auch schon gesagt), oder sein Apell, dass auch wir uns doch bitte an der Friedensmission beteiligen sollen. Sein Umfeld hat das in letzter Zeit auch mehr untermauert und unserer Angie mit ihrem Steinmeier schmeckt das grad gar nicht (Wahljahr und so, das Volk will ja belogen werden und glauben, wir könnten uns dort aus der Affäre stehlen und müssten nix tun). Man erinnere sich, auch er ist genau wie Bush der Ansicht, dass die USA die Polizei spielen sollen und zur Not auch ohne UN Mandate handeln dürfen. Hat man wohl überhört, beim Jubel. Im Iran will er ebenso Sanktionen und dass Europa seine Haltung mal ein bissel ändert und härter vorgeht (klingt doch wie Bush, nicht?). Generell ist er wirtschaftlich ziemlich liberal und da eher näher an den Reps, als beim eigenen Lager (weniger Staat ist bei ihm besser, bei uns sind die meisten Leute jedoch andrer Meinung).
Seine Europapolitik sieht auch etwas anders aus, als manche meinen. Auch er will, wie schon vorher, dass Europa endlich mal seine Märkte für deren einheimische Genware öffnet, diverse andere Schranken abbaut und verdammt noch mal aufhört Airbus zu subventionieren und den Markt damit durch den Staat zu verzerren. Nichts, was nicht auch die Reps immer fordern. Und sollten wir nicht spuren, tja dann machen sie auch ihre Grenzen für unsere Waren dicht, Zölle rauf und so (Was ist D doch gleich? Exportnation, puh das wäre echt mies).

Realistisch gesehen, was ich so über seine Ideen und Programme gehört und gelesen habe, ist Obama in für mich wichtigen Fragen nicht wirklich anders, als ein Republikanerkandidat McCain. Von daher, glaube ich auch als Europäer nicht dran, dass mit ihm der Umgang zwischen USA und Europa das Zuckerschlecken wird, wie es manche jetzt gern haben wollen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 20.01.2009, 14:17 von Dark Hunter.  

#9 20.01.2009, 14:17
5IC Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Freaks gibts immer. Wenn du lange genug suchst wirst du auch jemanden finden, der sowas über Angela merkel sagt. Zwinkernder Smiley Darf man echt alles nciht überbewerten. Zwinkernder Smiley VOR ALLEM nicht in den USA. In den USA gibt es die wirrsten Gestalten. Sogar welche die Feuerhydranten anbeten.
Chris
 

#10 20.01.2009, 14:17
"Indy" Hans Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Naja ich denke auch "der ganzen Welt Glück, Frieden und Wohlstand bringen" dürfte wohl etwas viel verlangt sein. Was Mr. Obama allerdings, auch wenn er nichts anderes erreichen sollte, jetzt schon geschafft hat ist, in der Geschichte des Landes der erste farbige Präsident zu werden und einer ganzen Nation Hoffnung auf einen Neuanfang nach 8 Jahren Bush zu geben. Alleine das ist schon bemerkenswert und Historisch wenn man die Geschichte der USA bedenkt.
Ich drücke blos die Daumen das diese, jetzt überall auf der Welt spürbare, Hoffnung nicht genau so abrupt stirbt wie damals bei Kennedy. Das würde das Land gerade in der jetzigen Wirtschaftskriese vermutlich für Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte lähmen.
Hans
 

#11 20.01.2009, 14:25
Dark Hunter Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Zitat:
und einer ganzen Nation Hoffnung auf einen Neuanfang nach 8 Jahren Bush zu geben.

Auch wenn unsere Medien das so darstellen, wage ich es zu bezweifeln. Er wurde nun mal nicht von allen gewählt und ich denke, es gibt noch genug und durchaus größere Mengen, die sich weder einen Schwarzen, noche einen "Demokraten" wünschen, bzw. gewählt haben. Allein das wird in der Berichterstattung jeder Wahl immer unter den Tisch gekehrt (bei uns ja auch, wie man in Hessen sieht) und die Politiker tun ihres in den dummen Nachreden dazu. Jeder von denen sollte sich mal auf die Fahnen schreiben, dass eine Demokratie nur so viel taugt, wie es der Minderheit gut geht. Je nachdem wie viele einen da gewählt/nicht gewählt haben, ist die durchaus auch mal gar nicht so klein, diese Minderheit. In den Medien ist dann immer nur von der ganzen Nation, dem ganzen BL und so etwas die Rede.

Zitat:
Ich drücke blos die Daumen das diese, jetzt überall auf der Welt spürbare, Hoffnung nicht genau so abrupt stirbt wie damals bei Kennedy. Das würde das Land gerade in der jetzigen Wirtschaftskriese vermutlich für Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte lähmen.

Siehe Edit oben, ich bezweifle es an manchen Stellen ernsthaft. Eigentlich unterscheiden sich weder sein Programm, noch seine und die Aussagen aus seinem Umfeld, wirklich so sehr von der "Gegenseite", noch sind sie spezifisch dazu auszulegen, er wäre jetzt daran interessiert die USA nicht mehr als Weltmacht/-polizei und stärkste Wirtschaftsnation voranbringen zu wollen.
 

#12 20.01.2009, 14:27
Daniel
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Betreff: Re: Barack Obama
@5IC: "Sogar welche die Feuerhydranten anbeten." Hast du was gegen mein Hobby?! Lachender Smiley
 

#13 20.01.2009, 15:44
Norman Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Die Demokraten und Republikaner unterscheiden sich nur in ihren Farben, die Unterschiede sind verschwindend.
Aber nach 8 Jahren erneuter Bush-Regierung und Kriegstreiberei dürfen wir uns doch über den neuen Präsidenten freuen!
Ich bin kein Naivling der hofft, dass er alles richtet. Ganz viele werden schon in einem Jahr sehr sehr enttäuscht sein.

YEAH!
Oooooooo BAaaaaaaaaaaaa MAaaaaaaaaaaaaaa!
Norman Eschenfelder
Schemes heru nefer s:mech mech*
*altägyptisch für:
Folge den schönen Tagen und vergiss die Sorgen!
 

#14 20.01.2009, 17:41
Kanar Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Das einzig "gute" an Obama ist das er sehr viel sympathischer ist als sein Amtsvorgänge und dazu das er noch schwarz ist...schon alleine die Punkte stimmen einen besser.
Erik
 

#15 20.01.2009, 17:44
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Zitat von Kanar:
Das einzig "gute" an Obama ist das er sehr viel sympathischer ist als sein Amtsvorgänge und dazu das er noch schwarz ist...schon alleine die Punkte stimmen einen besser.

Beide Punkte halte ich für völlig unwichtig. Weder Sympathie, noch Hautfarbe machen einen guten Politiker aus.
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#16 20.01.2009, 17:47
Kanar Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Deshalb auch das gut in "" ;o)

Was die Politik angeht, wird sich zeigen wie er drauf ist...dass Republikaner und Demokraten im Grunde eine Partei sind zeigt sich doch darin, dass Obama den Verteidigungsminister der Bush-Administration beibehält und diese ist vom Parteibuch her Republikaner.
Erik
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 20.01.2009, 17:47 von Kanar.  

#17 20.01.2009, 17:50
"Indy" Hans Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Um mal einen GANZ anderen Aspekt reinzubringen Grinsender Smiley

Ich seh grad die Feier zur Amtseinführung - und sehe doch EINIGE Fedora´s im Puplikum Grinsender Smiley
Hans
 

#18 20.01.2009, 18:07
Shepard Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Also das Gebet von Rick Warren hätte man sich sparen können, war ja klar dass sowas in den USA sein muss. Trotzdem wundert es mich immer wieder, immerhin sind die USA ein sekuläres Land, und auf dem Papier herrscht eine Trennung von Kirche und Staat. Gerade bei einer Amtseinführung kann man da meiner Meinung nach nicht mehr von einer Trennung sprechen.
The artist formerly known as LVskywalker
 

#19 20.01.2009, 18:09
Toth Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Als Beamter war bei meiner Veridigung auch ein Schwur auf Gott dabei. Man kann ihn jedoch weglassen, was in Deutschland jedoch die wenigsten Politker tun.
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#20 20.01.2009, 18:26
Dark Hunter Abwesend
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Betreff: Re: Barack Obama
Gerade die USA haben wohl den fanatischsten und stärksten nichtsäkularen Flügel, auf den weder die Reps noch die Demos verzichten können. Der Bibelgürtel umfasst einen Großteil des mittleren Westens und das sind eine Menge Stimmen. Rein historisch haben die Staaten ohnehin immer viel auf "Gott", bzw. ihre Auslegung der christlichen Lehren gesetzt. Da konnte sich noch kein Präsident leisten wirklich mal Atheist zu sein oder als solcher aufzutreten. Säkular sind die USA ganz und gar nicht, viel weniger als es West-Europa ist und auch mit Religionsfreiheit war es dort in Bezug auf Nichtchristen selten sonderlich weit her.
 

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