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Eine Frau aus den USA gibt ein bis zu 1800 Jahre altes Artefakt der Maya-Hochkultur an Mexiko zurück. Das in einem Second-Hand-Laden gekaufte Gefäß habe sich nach einer Untersuchung durch mexikanische Archäologen als ein echtes Stück herausgestellt, teilten die mexikanischen Behörden mit. Die Frau hatte es vor fünf Jahren in der Nähe von Washington in einem Ausverkaufsregal entdeckt und für 3,99 US-Dollar (knapp vier Euro) als mutmaßliche Replik gekauft.
... Das mexikanisch-slowenische Forscherteam unter Leitung des Archäologen Ivan ¦prajc fand den rund 15 Hektar großen Ruinenkomplex im Biosphärenreservat Calakmul. Die Stätte stammt aus der Periode zwischen 600 und 900 unserer Zeitrechnung. Das Team nennt sie Minanbé – in der Sprache der Maya bedeutet das "Es gibt keinen Pfad". ... Dort entdeckten sie einen 13 Meter hohen Pyramidentempel, Altäre und palastartige Gebäude. Außerdem fanden sie Plätze, Wasserkanäle und einen Stein mit einer eingravierten Enthauptungsszene. Die Ruinen wurden mit laserbasierter Technologie erforscht und teilweise ausgegraben. Die Stätte war demnach unberührt und wies keine Anzeichen von Plünderungen auf. "Das war eine große Überraschung für uns", sagte ¦prajc. ...
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