| Kukulcan | 26.08.2024, 19:45 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen Hintergründe Was meinst du mit “wurde nicht”? Zumindest wurde das Schild ausgetauscht. Oder wechselt das? |
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| Pascal | 26.08.2024, 20:17 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen Hintergründe Ich meine, die Figur wurde nicht zwischen 2015 und 2018 zur Göttin hochgestuft. Denn beide Theorien sind schon längere Zeit im Rennen. Aber das Schild wurde zwischenzeitlich ausgetauscht. |
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| Kukulcan | 26.08.2024, 20:39 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen Hintergründe Klingt für mich nach einem Upgrade. Normal machen die so etwas dann, wenn sich ausreichend Beweise für eine Theorie finden. |
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| Fabilousfab | 27.03.2026, 14:19 | ||
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeDie Pyramiden von Muribeca (Paratoari, Peru) Spoiler:
Realität Die 'Pyramiden von Muribeca' (Paratoari, Peru) ![]() ...von Menschen geschaffen oder eine natürliche Sandsteinformation? Viele der rund um unseren Globus verstreuten, rätselhaften Strukturen, die möglicherweise monumentale Relikte längst vergessener oder nur durch Mythen und Legenden in Erinnerung gebliebener Uralt-Kulturen darstellen, sind naturgemäß umstritten. Zu ihnen gehören die so genannten Pyramiden von Muribeca (auch als Paratoari bekannt) in Peru. Über ihre Entdeckung Mitte der 1970er Jahre schreibt der Grenzwissenschafts-Autor Rick Richards: "Am 30. Dezember 1975 wurde ein Foto vom Landsat II-Satelliten aufgenommen, welches acht symmetrische Strukturen am Rande des Amazonas-Dschungels zeigt. Diese Pyramiden sind nur wenig kleiner als die Große Pyramide Ägyptens!" Wie ein aktuelleres und detaillierteres Satelliten-Bild deutlich macht, handelt es sich sogar um insgesamt neun pyramidenartige Erhebungen, denn ein weiteres, noch größeres Exemplar befindet sich augenscheinlich ganz in der Nähe, im Westen der 'Pyramiden-Allee'.
Schon bald nach der 1976 erfolgten Veröffentlichung des ersten Satelliten-Bilds der Struktur, die in einem schwer zugänglichen Gebiet des heutigen Nationalparks Manú liegt und in den 1970er und 1980er Jahren wiederholt von Aufklärungs-Flugzeugen gesichtet wurde, begannen vereinzelte Spekulationen über einen ägyptischen, atlantischen oder sogar außerirdischen Ursprung der Anlage. Größere Aufmerksamkeit erlangten die Pyramiden von Muribeca - zumindest in Lateinamerika - im Jahr darauf durch eine Reihe von Artikeln einer Autorin namens Ursula Thiermann, die in drei Ausgaben der Zeitschrift "South American Explorer" (eine Publikation des South American Explorers Club) erschien und eine geologische Erklärung des Phänomens nahelegte. Immerhin dauerte es lt. Wikipedia ca. 20 Jahre - genauer gesagt bis zum August 1996 - bis eine Expedition vor Ort Untersuchungen an den 'Pyramiden von Muribeca' vornahm. Damals "waren der in Boston ansässige Forscher Gregory Deyermenjian vom Explorers Club zusammen mit seinen peruanischen Partnern die ersten, die eine Erkundung vor Ort vornahmen. Ihre Untersuchung identifizierte Paratoari als natürliche Sandsteinformationen, nicht so symmetrisch in der Platzierung oder in der Größe, wie es ihr Bild auf der Satellitenfotografie vermuten lässt, und ohne Anzeichen für den Einfluss einer antiken Kultur." Ohne vorschnell einen natürlichen Ursprung der Paratoari völlig ausschließen zu wollen, möchte der Verfasser hierzu bemerken: Vom Boden aus lässt sich die Symmetrie derart vom Dschungel überwucherten Formationen, wie es die 'Pyramiden von Muribeca' sind, nicht ohne massive Rodungen und intensive geodatische Landvermessung keineswegs so gut erfassen, wie dies mittels moderner Satelliten-Technik möglich ist. Auch die Frage, ob Paratoari selber natürlichen oder künstlichen Ursprungs sind, lässt sich letztlich nur im Rahmen zeitaufwendiger Feldforschung lösen. In der englischsprachigen Wikipedia gehen die beteiligten Autoren jedenfalls ohne Wenn und Aber davon aus, dass der Komplex von Paratoari auf ganz und gar natürliche Weise entstanden ist, wozu es dort heißt: "Die Formationen, die sich am Rand eines höher gelegenen Gebiets befinden, das in den unteren Dschungel abfällt, wurden als eine natürliche Landform bezeichnet, die als abgestumpfte Firstsporne bekannt ist." Ursula Thiermanns Bildmaterial zufolge "stellen diese Formationen jedoch eine weitere natürliche Geländeform dar, die von Geomorphologen als "Flatiron" bezeichnet wird. Deyermenjian hat in den Jahren 1999 und 2006 verschiedene, sehr ähnliche Orte im Gebiet des Río Timpía gesehen und fotografiert, mit faszinierenden pyramidenförmigen, riesigen natürlichen Formationen." Gibt es tatsächlich 'Flatirons' oder abgestumpfte Firstsporne, die wie auf einem Schachbrett aufgereiht in der Landschaft stehen? Oder müssen wir zu dem Schluss kommen, den man auf der bekannten englischsprachigen Grenzwissenschafts-Webseite Ancient Code zieht: "Die Pyramiden von Paratoari sind symmetrisch arrangierte Strukturen, die keine natürlichen Formationen sein können, sondern das Produkt menschlicher Hände sind." Ganz vom Tisch scheint diese Hypothese jedenfalls noch nicht zu sein. Rick Richards, der ebenfalls für einen artifiziellen Charakter der Paratoari plädiert, verweist dazu auch auf eine Aufnahme des Terrains, die bei einem Helikopterflug entstand. Bei näherer Betrachtung dieses Fotos werden, wie es bei ihm heißt, "pyramidenförmige Strukturen mit >Auswaschungen< [orig.: "washouts"; d.Ü.] sichtbar, die darauf zurückzuführen sind, dass Bäume keinen festen Halt auf der Flanke der Struktur finden. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Strukturen künstlich aufgebaut sind." Aber vielleicht müssen wir, um einer Lösung des Rätsels der 'Pyramiden von Muribeca' näher zu kommen, die scheinbare Unvereinbarkeit der beiden Thesen von natürlichem und artifiziellem Ursprung dieser Struktur/en kritisch zu hinterfragen beginnen. Diesbezüglich von allergrößtem Interesse sind die Ergebnisse der Feldforschung des französischen Historikers, Archäologen und Geographen Thierry Jamin und seiner Team-Kollegen, die zwischen 1998 und 2002 (aber auch später) mehrere Forschungsreisen dorthin unternahmen. Jamin - der die Paratoari übrigens, ebenso wie die meisten anderen Fachwissenschaftler, im Grundsatz für Naturprodukte hält - räumt unumwunden ein, dass "einige von ihnen von Menschen bearbeitet worden zu sein scheinen." Sollte im vorliegenden Fall ein ähnliches Szenario anzunehmen sein, wie wir es auch hinsichtlich der Unterwasser-Strukturen vor der heutigen Küste der japanischen Insel Yonaguni vorauszusetzen haben? Fanden Angehörige alter Kulturen einst hier wie dort geologisch gewachsene Monumente der Natur vor, die sie dann mit einem ungeheuren Arbeitsaufwand in jene Form brachten, die sie noch heute haben? Die bei den im Gebiet der 'Pyramiden von Muribeca' ansässigen Indios vom Volk der Machiguenga, die den 'Pyramiden' den Namen Paratoari gaben, betrachten sie jedenfalls, wie Thierry erläutert, "als ein großes Heiligtum der "Alten" und geben an, in einigen davon gebe es Gänge oder Tunnel. ![]() Pyramide am Meeresboden - Japanische Insel Yonaguni Zudem stieß Thierry Jamin bei ihren Forschungen vor Ort auch auf "eine beeindruckende Anzahl von Inka-Objekten, welche die Anwesenheit der Söhne der Sonne in dieser Zone belegen". Dies hat den Forscher zur Ansicht kommen lassen, dass sich irgendwo in dieser Gegend die Überreste einer einer nicht unbedeutenden Siedlung der Inka befinden müssen. Jedenfalls waren diverse Gelehrte der Ansicht, dass das heute als Madre de Dios Region bezeichnete Gebiet den Inka nach dem Marsch der spanischen Eroberer auf Cusco im Jahr 1533 als Rückzugsraum und Versteck diente. "Wäre es nicht logisch, dass die Inka Monumente und Strukturen in dieser Region errichteten?", fragt man bei Ancient Code. Dies mag in der Tat so sein, aber dass die Inka irgendetwas mit der Errichtung oder Bearbeitung der Paratoari zu tun hatten, erscheint zumindest dem Verfasser dieses Beitrags eher zweifelhaft. Vermutlich existierten die 'Pyramiden von Muribeca' schon lange vor der Entstehung ihres Reiches. Quellen: Wikipedia/machupicchuamazonperu.com |
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| Fabilousfab | 27.03.2026, 13:18 | ||||||||
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründePräkolumbianische Figuren Spoiler:
Realität KERAMIK: KUNST, FARBE UND FORM IM PRÄHISPANISCHEN PERU Die Keramik jeder Kultur zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein bestimmtes Muster in Formen, Farben, Dekoration und Ikonographie aufweist, da sich diese Gesellschaften durch eine plastische Sprache manifestieren, in der sie alle diese Elemente auf ihre Weise komponieren, indem sie das verwenden und nachahmen, was sie um sich herum finden. ![]() Sie wurden in verschiedenen Stilen von Kulturen wie Chavín, Cupinisnique, Virú, Moche, Recuay, Nasca, Tiahuanaco, Huari, Ychma und Inca hergestellt. Die spezifischen Ursprünge der Stücke sind aber schwer festzustellen. Fast alle Keramiken sind präkolumbianisch, bevor spanische Konquistadoren Südamerika erreichten. Einige wurden innerhalb des Inka-Reiches hergestellt. Andere stammen aus obskuren Kulturen, die von 300 v. Chr. bis 1200 n. Chr. die lange Westküste des heute Peru erstreckten.
Die Form des Kopfes selbst könnte den sozialen Status oder die ethnische Identität einer Person signalisieren. Diese Figur, wahrscheinlich eine Frau, hat einen künstlich geformten Kopf. Viele Nasca-Leute formten ihre Köpfe, wie z.B. eine verlängerte und abgeflachte Stirn. Mütter banden Bretter hinter die Köpfe ihrer Babys und formten ihre noch geschmeidigen Schädel, um einen dauerhafte Statusmarker zu schaffen.
Diese Gefäße könnten zum Lagern und Trinken von Chicha, einer Art fermentiertem Maisbier, verwendet worden sein und wären vielleicht in ein mit Opfergaben gefülltes Grab gelegt worden. Quellen: usu.edu/bidsquare.com/mad.com.pe/ |
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| Fabilousfab | 24.03.2026, 10:03 | ||
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeNakayianIm Spiel: Spoiler:
Realität: Nakayian ist eine verehrte Beschützerin "nat" (Geist) des Mon-Volkes, traditionell als die königliche Mutter von Pegu bezeichnet. Sie wird häufig in burmesischen Teakholzschnitzereien mit einem unverwechselbaren büffelförmigen Kopfschmuck dargestellt und wurde in ganz Burma (heute Myanmar) weit verbreitet verehrt. ![]() Pyay ist eine Stadt in Myanmar und liegt 290 Kilometer nördlich der ehemaligen myanmarischen Hauptstadt Yangon an einer Flussbiegung des Irrawaddy. Im Stadtzentrum befindet sich die Shwesandaw-Pagode. In der Stupa sollen ein paar Haare von Buddha aufbewahrt sein. Acht Kilometer entfernt befinden sich die Ruinen der Stadt Sri Ksetra. Sie war die Hauptstadt des Pyu-Königreiches.
Quelle: paulsantiques.com/Wikipedia |
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| Fabilousfab | 23.03.2026, 12:09 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeMuttergöttinIm Spiel Spoiler:
Realität ![]() Stehende Mutter", Nationalmuseum von Indien, Delhi Die Statue der Muttergöttin wurde um 2500 v. Chr. hergestellt. Es ist eine der seltenen weiblichen Terrakottafiguren aus Mohenjodaro. Die Figur ist handgefertigt und hat eine rote Tonbeschichtung. Sie ist mit einem eigenartigen becherförmigen Kopfschmuck geschmückt, die auf beiden Seiten des Kopfes "hängen" und mit Holzkohle geschwärzt wurden. Frauen im alten Sindh: Bronzezeitliche Figuren der Indus-Tal-Zivilisation Obwohl wenig über die wahre Rolle bekannt ist, die Frauen in der Indus-Tal-Zivilisation spielten, besteht kaum ein Zweifel daran, dass viele von ihnen Fruchtbarkeitsbilder darstellen, wie die in den Statuetten dargestellten Merkmale vermuten lassen. Die Frisuren, Ornamente und die Kleidung weisen deutlich auf die wichtige Bedeutung hin, die Frauen zu dieser Zeit in einer scheinbar fast egalitären Gesellschaft zugeschrieben wurde. Von Interesse ist auch das Vorkommen spezifischer naturalistischer Göttinnen und ihrer Priesterinnen, was darauf hindeutet, dass die Indus eine Göttin verehrten, deren Domäne der Wald war. Darüber hinaus wurden auch einige Bronze-Statuetten gefunden. ![]() Bronzefigur "Tanzende Mädchen" Mohenjo-Daro Mohenjo-Daro ist eine historische stadtähnliche Siedlung am Unterlauf des Indus im heutigen Pakistan ca. 40 km südlich der Stadt Larkana. Sie war ungefähr von 2600 bis 1800 v. Chr. Teil der Indus-Kultur. Sie zeigt keine der üblichen Herrschaftsstrukturen; zentraler Bau ist ein Bad. Der Ort wurde verlassen und geriet danach in Vergessenheit, erst 1922 (andere Quellen: 1924) wurde er von britisch-indischen Archäologen wiederentdeckt. Geleitet wurden diese Ausgrabungen von Sir John Marshall, dem damaligen Direktor des Archaeological Survey of India. Verbunden mit den Ausgrabungen um 1950 ist der Name Sir Mortimer Wheeler. Mohenjo-Daro ist besser erhalten als das wenige Jahre vorher gefundene Harappa. ![]() Mohenjo Daro Mohenjo-Daro ist das vermutete Hauptzentrum der Harappa- oder Induskultur, einer der drei frühen Hochkulturen der Menschheit im 3. Jahrtausend v. Chr. Der Name bedeutet im modernen Sindhi „Hügel der Toten“. Mohenjo-Daro steht als die größte erhaltene Stadt der Bronzezeit auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Ruinenhügel ist in der Ebene schon von weitem zu erkennen. Die westlich der Unterstadt gelegene Zitadelle (ein späterer Bau) ragt am höchsten – bis zu 15 Meter – empor. Vor 4500 Jahren muss das Bild noch eindrucksvoller gewesen sein, da der Indus die Ebene seit dieser Zeit um mehr als 7 Meter aufgeschwemmt hat. Entstehung und Blütezeit Die Harappa-Kultur entwickelte sich aus den regionalen Vorgängerkulturen um Zentren wie Amri und Kot Diji. Das fruchtbare Industal ist in diesem Gebiet ungefähr 100 Kilometer breit. Die Stadt erlangte ihre Blüte um 2500 v. Chr. und hatte zu dieser Zeit ca. 30.000 bis 40.000 Einwohner. Ermöglicht wurde dies durch einen kurzen, aber intensiven Innovationsschub. Dieser bestand im Wesentlichen in der Nutzbarmachung des Indus, zum einen für die Landwirtschaft, zum anderen als ganzjähriger Transportweg. Da die untere Indusebene während der Überschwemmungsperiode von Juli bis Oktober auf dem Landweg nicht ausreichend erreichbar war, war dies von entscheidender Bedeutung. Erreicht wurde jene Transportfähigkeit durch enorme Plattformunterbauten aus gebrannten Ziegeln, wodurch auch nahe dem Ufer des Indus gebaut werden konnte. Weiterhin entwickelte sich in dieser Zeit eine Gesellschaftsstruktur, die den Sprung von den dezentral organisierten Dorfsiedlungen zu einem städtisch geprägten politisch-wirtschaftlichen System erst ermöglichte. Zudem entstand eine Schrift, die Indus-Schrift, die sich vorwiegend auf kleinen Steatitsiegeln befindet. Diese Schrift konnte bisher jedoch noch nicht entschlüsselt werden. ![]() Indusschrift Ungebrannte Lehmziegel des heutigen Handformats (ca. 6 × 13 × 27 cm) waren Standard in der Hochkultur. Aus diesen wurden nahezu alle Gebäudeteile gefertigt – so auch die Infrastruktur mit ihrer Wasserversorgung und über 600 Brunnen sowie die Abwasserkanäle zur Entsorgung. Klima Zur Blütezeit der Industalkultur war das Klima gemäßigt, und der Monsun brachte regelmäßig Niederschläge.Heute ist Mohenjo-Daro einer der heißesten Orte der Welt. Die höchste registrierte Temperatur liegt bei 53,5 °C. Temperaturen über 50 °C im Sommer sind keine Seltenheit; in kalten bewölkungsarmen Winternächten fällt das Thermometer manchmal sogar unter 0 °C. Mohenjo-Daro ist auch einer der niederschlagsärmsten Orte Pakistans; selbst in den Monsunmonaten Juli und August gibt es nur sehr wenig Regen. Quelle: museumsofindia.gov.in/ Harappa.com |
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| Fabilousfab | 22.03.2026, 18:24 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeChancay Kultur Spoiler:
Realität: Chancay Kultur![]() Die Chancay-Kultur entwickelte sich an der Küste Mittelperus, nördlich von Lima, zwischen 1300 und 1450. Verbreitung: Sie ist unter anderem bekannt durch ihre Keramikfiguren, Graburnen und die Cuchimilcos, die in großer Menge in verschiedenen Grabstätten größerer Nekropolen gefunden wurden, wie etwa in Ancón. Diese Grabstätten wurden alle ausgeplündert. Die Chancay-Kultur breitete sich über vier küstennahe Täler aus: Río Chillón, Río Huaura, Río Rímac und Río Chancay. Handwerk und Kunst: Cuchimilcos sind stilisierte anthropomorphe Figuren unterschiedlicher Größe. Sie sind meist relativ plump, unregelmäßig modelliert und mit verlaufender Farbe, was vermuten lässt, dass sie in großer Eile gefertigt wurden. Die Chancay-Kultur zeichnet sich auch durch eine wertvolle Textil-Kunst aus, die von der Paracas-Kultur übernommen wurde. Beispiele hierfür sind Leichentücher sowie verschiedene Begräbnisobjekte wie z. B. Chancay-Puppen. Diese Stoff-Puppen wurden dem Toten mit ins Grab gegeben. Manche scheinen Lebensabschnitte des Verstorbenen darzustellen oder Menschen, die ihm sehr nahestanden. ![]() Link zu Museo LarcoQuelle: Wikipedia |
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| Fabilousfab | 19.03.2026, 19:00 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeInka Statue Spoiler:
Realität: Inka Gold Statuen: Im Gegensatz zum Spiel waren die ähnlichen Figuren den Inkas meist aus Gold. ![]() Weibliche Figur (1400-1533 n. Chr.) Obwohl die Inkas Gold und Silber schätzten, war es allein für ihre Schönheit und Symbolik. Als die Spanier Peru eroberten, waren die ersten Angebote die besten Textilien und nicht Gold oder Silber, genauso wie die Inkas Textilien als Geschenke anboten, wenn sie neue Gebiete betraten. Sowohl Stoff als auch Metall waren Ausdruck von Macht. Insbesondere Gold war wichtig, da es die Brillanz und Unveränderlichkeit der Sonne repräsentierte: Im Gegensatz zu Silber und Kupfer wurden sein Aussehen und sein Glanz nicht durch Oxidation beeinträchtigt. Silber symbolisierte den Mond. Edelmetalle wurden verwendet, um Gebäude zu schmücken und königliche Körper und Kleidung zu schmücken, für Rituale und Grabwaren. Nur der Inka-Adel konnte Gold verwenden, und seine Verteilung wurde allein vom Kaiser kontrolliert. Fast jeder wichtige Metallgegenstand wurde von den Konquistadoren gestohlen und geschmolzen, so dass nur sehr wenig Inka-Gold überlebt hat. Am häufigsten sind winzige goldene und silberne Figuren von nackten Frauen und Männern, die Grabopfer waren. Sie scheinen die jungen Frauen und Männer zu repräsentieren, die die Toten begleiten würden. Figuren wie diese wurden im Wachsschmelzverfahren gegossen oder aus Blech, geformt. Sie stehen normalerweise mit gefalteten Händen über der Brust oder halten manchmal einen Gegenstand wie ein Maisähre oder einen Fächer. Einige bekleidete Gestalten wurden gefunden, die Textilien und Federn trugen. Gebräuchtlicher sind aber Paare aus kleinen Gold- und Silberfiguren, die evtl.Tag und Nacht bedeuteten - Metallwesen, die ewig über die Toten wachen. Quelle: digital.nga.gov.au/ |
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| Fabilousfab | 23.12.2024, 21:18 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeDer große KreisIm Spiel ![]() Im Spiel ist der Große Kreis eine imaginäre Line um die Welt, auf der wichtige historische Stätten der Geschichte liegen. Spoiler:
Realität MachineGames hat enthüllt, dass sich die Handlung von „Indiana Jones und der Große Kreis“ um eine reale Hypothese dreht, die besagt, dass antike Stätten auf der ganzen Welt absichtlich in einer Reihe errichtet wurden und einen sogenannten Großen Kreis bildeten. In einem Interview mit Lucasfilm erzählte Game Director Jerk Gustafsson, wie die unorthodoxe Theorie eines Großen Kreises, der antike Stätten verbindet, die Handlung des Titels inspirierte. „Es stellt sich heraus, dass es einen sehr realen und mysteriösen Großen Kreis gibt, der nicht der Äquator ist, sondern einer, der viele der größten historischen Stätten der Geschichte wie Gizeh, die Osterinsel, Sukhothai, Nazca und viele mehr verbindet.“ Ihre Verbindung ist ein Rätsel geblieben und dies bietet das perfekte Abenteuer für unser Spiel.“ Während ein solches Thema zum Indiana-Jones-Universum passt, hat MachineGames die Hilfe von Lucasfilm in Anspruch genommen, um sicherzustellen, dass die Handlung mit der größeren Erzählung der Filme übereinstimmt. „Dabei hatten wir enorme Hilfe vom Team von Lucasfilm Games und haben zusätzlich mit ihnen die Geschichte überprüft, um kreatives Feedback einzuholen, um sicherzustellen, dass wir dem Franchise treu bleiben.“ Um den Großen Kreis zu erklären Die Jim Alison Theorie Die von Jim Alison aufgestellte und 1995 online veröffentlichte Theorie des Großen Kreises legt nahe, dass viele der antiken Strukturen der Welt über einen großen, ununterbrochenen Kreis miteinander verbunden sind. Einige antike Stätten stimmen nicht perfekt mit der vorgeschlagenen Linie überein, aber ihre Einbeziehung ist gerechtfertigt, da sie nur um ein Grad oder weniger abweichen. Große Kreise sind gerade Linien, die rund um den Mittelpunkt der Erde verlaufen. Der Äquator ist ein Großer Kreis. Auch die Längengrade, die den Nord- und Südpol kreuzen, sind Große Kreise. Für jeden Ort auf einem Großen Kreis liegt auch der antipodische Ort auf dem Kreis. Abgesehen vom Äquator selbst kreuzt jeder Großkreis den Äquator an zwei antipodalen Stellen im Abstand von 180°. Abgesehen vom Äquator und den Längengradmeridianen, die genau nach Norden und Süden verlaufen, erreicht jeder Großkreis seine maximalen Breitengrade an zwei Orten, die 90° des Längengrads östlich und westlich der beiden Orte liegen, an denen der Große Kreis den Äquator kreuzt. Die Osterinsel, Nazca, Ollantaytambo, Paratoari, Tassili n'Ajjer und Gizeh liegen alle auf einem einzigen Großen Kreis. Weitere antike Stätten, die sich innerhalb eines Zehntels eines Grades dieses Großkreises befinden, sind Petra; Perseopolis; Khajuraho; Pyay, Sukothai und Anatom Island. In der Nähe von Ollantaytambo liegen Machupicchu und Cuzco innerhalb eines Viertelgrades. Das Orakel von Siwa in der westägyptischen Wüste liegt innerhalb eines Viertelgrades. Im Indus-Tal liegen Mohenjo Daro und Ganweriwala innerhalb eines Viertelgrades. Die antike sumerische Stadt Ur und die Angkor-Tempel in Kambodscha und Thailand liegen innerhalb eines Grades des Großkreises. Der Angkor-Tempel in Preah Vihear liegt nur ein Viertel Grad entfernt. Dieser Kreis kreuzt die Quelle und die Mündung des Amazonas, die Trennlinie zwischen Ober- und Unterägypten, die Mündung des Tigris-Euphrat, den Indus und den Golf von Bengalen nahe der Mündung des Ganges. Der Kreis durchquert auch eine Reihe weitgehend unerforschter Gebiete der Welt, darunter die Sahara, den brasilianischen Regenwald, das Hochland von Neuguinea sowie Unterwassergebiete des Nordatlantiks, des Südpazifiks und des Südchinesischen Meeres. Die Ausrichtung dieser Standorte ist auf einem Erdball mit Horizontalring leicht zu beobachten. Wenn Sie zwei dieser Standorte auf dem Horizontalring ausrichten, werden alle diese Standorte auf dem Ring ausgerichtet. Auch 3D-Weltatlas-Softwareprogramme zeichnen diesen großen Kreis um die Erde. Die vier Bilder nachfolgend konzentrieren sich auf die beiden Orte, an denen der Großkreis den Äquator kreuzt, und die beiden Orte, an denen der Große Kreis seine maximalen Breitengrade erreicht. Der Kreis kreuzt den Äquator bei 48° 36' westlicher Länge und 131° 24' östlicher Länge. Die maximale Breite des Kreises beträgt 30° 22' nördlicher Breite bei 41° 24' östlicher Länge und 30° 22' südlicher Breite bei 138° 36' westlicher Länge. ![]() Alle Großen Kreise haben zwei antipodale Achsenpunkte. Die beiden Achsenpunkte für den Äquator sind der Nord- und der Südpol. Jeder Punkt entlang des Äquators ist im 90°-Winkel oder einem Viertel des Erdumfangs gleich weit vom Nord- und Südpol entfernt. Bei jedem Großkreis beträgt der Abstand von den Achsenpunkten zu jedem Punkt entlang des Kreises ein Viertel des Erdumfangs. Für alle Großkreise außer dem Äquator liegen die Längengrade der Achsenpunkte bei 90° östlich und westlich der beiden Punkte, an denen der Große Kreis den Äquator schneidet. Die folgende Tabelle listet die Entfernung jedes Standorts vom Großkreis und den Abstand jedes Standorts vom Nordachsenpunkt auf. Es gibt geringfügige Unterschiede in der Entfernung vom Achsenpunkt zum Großkreis, je nachdem, ob die Route vom Achsenpunkt zu verschiedenen Orten entlang des Großkreises über den Äquator oder Polarregionen führt. Die mittlere Entfernung vom Achsenpunkt zum Großkreis beträgt 6.218 Meilen. Orte auf dem Großen Kreis
Die oben aufgeführten Standorte werden von Gizeh aus im Uhrzeigersinn auf der gleichen azimutalen Projektion unten angezeigt. Die Projektion ist auf den Achsenpunkt im Südosten Alaskas zentriert. Entfernungen zu jedem Ort vom Zentrum einer gleichen azimutalen Projektion werden gleich skaliert. Da alle Standorte auf der Großkreisausrichtung auf einem Viertel des Erdumfangs gleich weit vom Achsenpunkt entfernt sind, bildet die Ausrichtung auf halber Strecke zwischen dem Mittelpunkt und dem Außenrand der Projektion einen perfekten Kreis. ![]() Der goldene Schnitt Der griechische Buchstabe Phi (φ) bezeichnet den Goldenen Schnitt, auch bekannt als das göttliche Verhältnis von 1,618 zu eins. Die mathematische Formel für φ ist die Quadratwurzel aus fünf plus eins geteilt durch zwei. Wenn eine Linie im Verhältnis φ zwischen dem längeren Segment und dem kürzeren Segment geteilt wird, beträgt das Verhältnis zwischen der gesamten Linie und dem längeren Segment ebenfalls φ. Bei einer Länge von eins für das kürzere Segment beträgt die Länge des längeren Segments φ und die Länge des gesamten Segments beträgt φ plus eins. φ plus eins ist auch gleich φ²: 1.618 + 1 = 2.618 und 1.618 x 1.618 = 2.618 Bei einer Länge von eins für das längere Segment beträgt das kürzere Segment 1/φ (0,618) und die Länge des gesamten Segments beträgt φ. 1/φ ist auch gleich φ minus eins: 1 ÷ 1.618 = .618 und 1.618 minus 1 = .618 Es besteht auch eine äußerst enge mathematische Beziehung zwischen φ und π, ausgedrückt als φ² x 6 = π x 5 (2,618 mal 6, dividiert durch 5, ergibt 3,1416). Es gibt einen anhaltenden Streit darüber, ob es in der Antike ein Bewusstsein für φ und π gab oder nicht. In der Antike existierte φ auf natürliche Weise in den Proportionen und Wachstumsraten von Pflanzen- und Tierarten sowie in Spiralen, die von mikroskopisch kleinen Pflanzen über Blütenpflanzen und Muscheln bis hin zu den Spiralarmen der Galaxie reichten. Das π-Verhältnis zwischen Durchmesser und Umfang eines Kreises existierte natürlich auch in der Antike. Es wurde auch gezeigt, dass φ und π in vielen von Menschenhand geschaffenen antiken Gebäuden existierten, einschließlich der großen Pyramide von Gizeh. ![]() Für den Bau der großen Pyramide wurde die altägyptische königliche Elle verwendet, die 20,625 englischen Zoll entsprach. Die Höhe der Pyramide beträgt 280 Ellen und die Basislänge der Seiten auf Bodenhöhe beträgt 440 Ellen. Das Verhältnis zwischen der Höhe und zwei Basislängen der Pyramide ist ein genauer Ausdruck von π (880/280 = 3,1428). Die Schräghöhe der Pyramide beträgt 356 Ellen. Das Verhältnis zwischen der Grundlänge der Pyramide und den beiden schrägen Höhen, die das Pyramidendreieck bilden, ist ein genauer Ausdruck von φ (712/440 = 1,618). Angkor Wat ist 7.645 Meilen von der Großen Pyramide entfernt und die Große Pyramide ist 7.677 Meilen von Nazca entfernt. Dies ist ein präziser Ausdruck von φ: 4,745 x 1.618 = 7,67790 Meilen nordöstlich von Angkor Wat liegen die Angkor-Tempel von Prassat Preah Vihear. Preah Vihear liegt 4754 Meilen von der Großen Pyramide entfernt. Die Reihe antiker Stätten verläuft über die Große Pyramide und Angkor Vihear. Angkor Prassat Preah Vihear25 Meilen nordwestlich der Stadt Nazca befindet sich eine Figur, die als Kolibri bekannt ist. Der Kolibri ist 7.692 Meilen von der Großen Pyramide entfernt. Die Linie der antiken Stätten kreuzt auch den Hummingbird. Humming Bird (Nazca)Die Beziehung zwischen den Entfernungen von Angkor Vihear zur Großen Pyramide und von der Großen Pyramide zum Nazcan-Kolibri ist ebenfalls ein präziser Ausdruck von φ: 4,754 x 1.618 = 7,692 Da es sich bei Hummingbird und Angkor Vihear um antipodale Stätten handelt, deren Abstand die Hälfte des Erdumfangs entspricht, werden zwei Beziehungen zwischen diesen drei Stätten dargestellt: ![]() 4,754 x 1.618 = 7,692 4,754 + 7,692 = 12,446, und 7,692 x 1.618 = 12,446 Der Goldenen Schnitt kann auch auf einer geraden Linie dargestellt werden: ![]() Die Linie der antiken Stätten ist aus der Perspektive der ersten Abbildung im ersten Teil eine Linie und aus der Perspektive der azimutalen Projektion oben ein Kreis. Die Linie und der Kreis finden sich im griechischen Buchstaben φ und der Zahl 10. Null und Eins sind auch die ersten beiden Zahlen und die einzigen beiden Zahlen im Binärcode. Die φ-Beziehungen zwischen diesen Standorten spiegeln sich wiederholt in den ersten 500 Fibonacci-Zahlen wider. Die ersten drei Primzahlen 2, 3 und 5 nähern sich den Intervallen entlang des Umfangs von 20 %, 30 % und 50 % zwischen diesen drei Stellen an. Derselbe Prozentsatz der Umfangsbeziehung, auf drei Ziffern genau, findet sich in den Fibonacci-Zahlen 137-139: Die Fibonacci-Folge ist die unendliche Folge natürlicher Zahlen, die mit zweimal der Zahl 1 beginnt und bei der jede weitere Zahl die Summe der beiden ihr vorangehenden Zahlen ist. In moderner Schreibweise wird diese Folge zusätzlich mit einer führenden Zahl 0 versehen: Die darin enthaltenen Zahlen heißen Fibonacci-Zahlen. Benannt ist die Folge nach Leonardo Fibonacci, der damit im Jahr 1202 das Wachstum einer Kaninchenpopulation beschrieb. Die Folge war aber schon in der Antike sowohl den Griechen als auch den Indern bekannt.
Die nächste Prim-Fibonacci-Zahl nach #137 ist #359. Die Entfernungen zwischen diesen Standorten in Meilen werden durch die Fibocacci-Zahlen 359–361 auf fünf Stellen genau wiedergegeben:
Die Zusammenhänge sind schon interessant und beeindruckend. Jedoch gibt es kein Fazit. Vielleicht waren die alten Hochkulturen alle Mathenerds oder es gibt wirklich einen größeren Zusammenhang. ![]() Quelle: vg247.com/ hiwaay.net/ |
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| Pascal | 26.12.2024, 02:49 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen Hintergründe erinnert mich stark an das "paranormale Fahrrad" |
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| Fabilousfab | 26.12.2024, 14:05 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen Hintergründe Zitat von Pascal: erinnert mich stark an das "paranormale Fahrrad" Ja sehr richtig. War auch nicht sehr zufriedenstellend das hier zu recherchieren. |
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| Fabilousfab | 15.01.2025, 10:45 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeNephilim Spoiler:
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| Fabilousfab | 24.02.2025, 13:32 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeDie Steine des Kreises Spoiler:
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| Darth72 | 24.02.2025, 14:14 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen Hintergründe Danke Fabilousfab, again what learned (wie Loddar sagt). |
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| Fabilousfab | 13.03.2025, 19:21 | |||
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeDer Perle von SukhothaiIm Spiel
Im Spiel kann die Statue in Sukhothai gefunden werden und ist ein Gefäß für einen der Steine. Realität Die Statue wurde wohl mal wieder aus mehreren Teilen zusammengebaut sein. Die Statue 1.) Eine Figur die als Referenz diente, ist wohl die Statue des gehenden Buddhas. Ursprünglich aus Thailand, aus dem 15. Jh, steht sie momentan im Walters Art Museum in Baltimore. Freistehende Buddha-Statuen gab es in Asien noch nie, bevor sie im 14. Jahrhundert von thailändischen Bildhauern in Sukhothai geschaffen wurden. Was macht Buddha? Man könnte ihn vom Himmel herabsteigen sehen, wo er der Legende nach eine ganze Regenzeit lang zu seiner verstorbenen Mutter predigte. Oder er geht einfach nur. Dies gilt als eine der vier Stellungen; die anderen sind Sitzend (zu sehen in Temple of Doom), Stehen und Liegen. In der thailändischen Sprache wird der gehende Buddha einfach „anmutig“ („lila“) genannt. ![]() 2.) Die Muschel Eine bekannte Person bzw. Göttin mit Muschel ist Botichellis "Geburt der Venus". Entgegen dem Bildtitel ist aber nicht die Geburt der Venus, sondern ihre Anlandung am Strand von Zypern nach Hesiod dargestellt. Die Venus steht leichtfüßig auf einer Muschelschale, die vom Westwind Zephyr durch eine idealisierte Landschaft getrieben wird, die auch mögliche italienische Bezüge aufweist. Trotz ihrer Nacktheit ist die Göttin kein Symbol der körperlichen, sondern der geistigen Liebe. Die keusche Pose ist wohl einer Venus pudica (einer schamhaften Venus) nachempfunden. Die Darstellung der auf einer Muschel an Land gleitenden Venus wird vermutlich von den „stanze per la giostra“ des italienischen Humanisten und Renaissance-Dichters Angelo Poliziano übernommen. Aphrodite wurde in der griechischen Mythologie aus einer Muschel geboren, die ihrerseits nach antiker Meinung aus dem Meerschaum entstand. Die Muschel wird hier als Jakobsmuschel dargestellt. Geschichte: Nach Hesiod ist Aphrodite, das Pendant der griechischen Mythologie zur römischen Göttin Venus, eine Tochter des Uranos. Dessen Sohn Kronos schnitt ihm, auf Rat seiner Mutter Gaia, die Geschlechtsteile mit einem Sichelhieb ab und „warf diese hinter sich“ ins Meer. Das Blut und der Samen vermischten sich mit dem Meer, welches ringsum aufschäumte und daraus Aphrodite, „die Meerschaumgeborene“, gebar, die dann von Zephyr geleitet zunächst nach Kythera, dann an der Küste von Zypern an Land ging und ihre Blöße hinter einem Myrtenstrauch verbarg. ![]() Der Ring: Der Ring ist in der Bibel ein Symbol ewiger Treue, eines Bundes, eines Gelübdes, einer Gemeinschaft. Im Alten und im Neuen Testament wird an vielen Stellen von Bünden berichtet, die Gott mit den Menschen schließt. Dabei geht die Initiative immer von Gott aus, der mit einem Einzelnen oder dem ganzen Volk Israel in ein besonderes Verhältnis tritt. Dieses Verhältnis umfasst von Gott her die Zusage von Heil und Segen, vom Menschen her die Verpflichtung zur Treue gegenüber Gott und seinen Geboten. Beispiel: "Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein." (2. Mose 19,5-6, Lutherbibel 2017) Dies würde hier wunderbar zu dem Bund der Nephilim und generell dem christlichen Glaubensbezug (Noah Geschichte) im Spiel, der über die kulturellen Grenzen der Statuen hinausgeht, passen. Quelle:Bibel.de/Wikipedia/art.thewalters.org |
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| Fabilousfab | 30.04.2025, 11:46 | |||||||
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeYaksha IdolIm Spiel:
Realität: Yaksha ist die Bezeichnung einer weitläufigen Klasse von Naturgeistern oder Göttern niederen Ranges im Hinduismus und Buddhismus. Die weibliche Form dieser Wesen wird Yakshi oder Yakshini genannt. Sie gelten als Hüter von in der Erde verborgenen Schätzen und werden daher zum Anhang von Kubera, dem Gott des Reichtums, gezählt. Erscheinungsformen: Indische Mythologie Gemäß der hinduistischen und buddhistischen Mythologie gibt es verschiedene Formen der Yakshas. Einerseits wird als Yaksha ein Wesen bezeichnet, das speziell mit den Bäumen und Bergen verbunden ist. Andererseits werden als Yakshas auch dämonische Figuren bezeichnet, die in der Wildnis hausen (typischerweise in freistehenden Bäumen auf verlassenen Ebenen) und Reisenden Probleme bereiten können. Yakshas werden oft mit dicken Bäuchen dargestellt, Yahshinis als verführerische Frauen mit üppigen Brüsten. Dies ist ein Zeichen ihrer hohen Menge an Qi oder Prana, welches sie in sich tragen. Bekannter und oft gezeigter Vertreter ist der Reichtumsgott Ganesha. Diese gewaltige Speicherung von Qi oder Prana macht sie so kraftvoll und gibt ihnen die Kontrolle über alles, was mit Überfluss und Vermehrung in Verbindung gebracht wird (Fruchtbarkeit von Feldern oder Tieren, Vermehrung von Reichtum etc.). Ergo dürfte die Statue in Temple of Doom auch ein(e) Yakshi sein. ![]()
Thailändische Mythologie In der thailändischen Mythologie haben Yakshas (thailändisch häufig übersetzt als Riese) eine große Bedeutung. Sie werden bereits im 14. Jahrhundert im ersten großen Werk der thailändischen Literatur erwähnt, dem Traibhumikatha (Predigt über die drei Welten). Sie dienen dem Gott Indra in Indras Himmel, welcher sich auf der Spitze des Berges Meru in der Welt der Sinnlichkeit oberhalb der Region der Menschen in der Region der Devata befindet. Hier werden sie als die 28 Yaksha-Könige bezeichnet, die in Kriegsrüstung den Gott beraten. Eine weitere Armee von Yaks bewachen außerdem die Edelsteinpaläste der Devatas. Auch in der thailändischen Kunst sind Yakshas häufig vertreten. Am bekanntesten ist das Ramakian, das altindische Epos vom Kampf der Guten (Prinz Rama) gegen die Bösen (die Yakshas, die unter König Thotsakan, dem „Zehnköpfigen“ auf der Insel Lanka leben). Episoden aus dem Ramakian werden regelmäßig im Khon-Maskentanz auf den Bühnen des Landes und seltener im Schattenspiel Nang Yai aufgeführt; sie sind auf Wandmalereien (zum Beispiel im Wat Phra Kaeo in Bangkok) und Reliefs (152-teiliges Relief entlang der Umfassungsmauer des Ubosot im Wat Pho, Bangkok) verewigt. Lebensgroße Yakshas bewachen paarweise die Eingänge zu wichtigen Tempeln (Wat) des Landes. ![]() Indonesien Im indonesischen Schattenspiel Wayang kulit hat sich die hinduistische Tradition unter islamischem Einfluss erhalten. Die zentrale Spielfigur, der zur Eröffnung aufgestellte Gunungan, zeigt im unteren Bereich ein Portal, das seitlich von zwei Yakshas bewacht wird, die hier furchterregende Dämonen der Unterwelt verkörpern. China, Japan, Myanmar, Tibet In der buddhistischen Mythologie Japans wird als Yaksha auch ein Gefährte von Bishamon bezeichnet, dem Wächter des nördlichen Quadranten, eine gute Gottheit, die die Rechtschaffenen beschützt. Die Bezeichnung kann sich auch auf die zwölf Himmlischen Generäle beziehen, die den Medizin-Buddha beschützen. Quelle: wikipedia/yogawiki |
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| Fabilousfab | 05.05.2025, 07:36 | ||
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeBronze SpiegelIm Spiel ![]() Im Vatikan lässt er sich als eines der versteckten Artefakte finden Realität Der Spiegel von Desborough
Die reich verzierte Rückseite eines keltischen Bronzespiegels (Vorderseite ist die reflektierende Oberfläche mit grüner Patina) aus Desborough, Northamptonshire, England, zeigt die Entwicklung des Spiral- und Trompetenmotivs des frühkeltischen La-Tène-Stils in Großbritannien. Das komplexe, symmetrische Kleeblattmuster, umrissen in Form einer Leier mit flankierenden Windungen, wurde möglicherweise mit Zirkel oder Schnur angelegt. Teile des Dekors sind mit einem Stichel eingraviert, mit einem Korbgeflechtmuster und schraffierter Struktur, um das Muster hervorzuheben. Der Spiegel besteht aus drei Teilen: einem gegossenen Griff, der Hauptspiegelplatte und einem röhrenförmigen Randband mit Korbgeflechtmuster und schraffierter Struktur. Die Platte war einseitig hochglanzpoliert, um eine reflektierende Oberfläche zu erzeugen. Ein Spiegel war ein mächtiges Objekt in einer Welt, in der Spiegelungen nur im Wasser zu erkennen waren. Wer einen Spiegel benutzte, konnte sein Aussehen mithilfe des Spiegels und einer Pinzette oder Schere steuern. Verzierte Spiegel dieser Art sind einzigartig in Großbritannien; auf dem Kontinent wurden nur sehr wenige gefunden. Die meisten stammen aus Gräbern aus der Zeit zwischen 100 v. Chr. und 100 n. Chr. Paisley-Drucke ![]() Ursprünge von Paisley: Viele verschiedene Kulturen haben das Symbol des Kaschmirs verwendet und betrachten es als Repräsentation vieler Objekte, einschließlich einer Cashewfrucht (Cashewnuss auf Latein), einer Mango oder einer sprießenden Dattelpalme, einem indischen Symbol für Fruchtbarkeit. Die Form des Symbols variiert in verschiedenen Ländern dramatisch, von einem indischen Tannenzapfen bis zu einer russischen Gurke. Paisleys können auch auf keltische Tradition zurückgehen. Bevor der Einfluss des Römischen Reiches in Großbritannien vorherrschte, wurden keltische Muster auf vielen hochdekorierten Metallgegenständen verwendet. Der Desborough Mirror (Desborough Mirror), der 1908 bei einer archäologischen Ausgrabung in Northamptonshire entdeckt wurde, wurde in der Eisenzeit in Großbritannien zwischen 50 v. Chr. Und 50 n. Chr. Hergestellt. Die komplexen gravierten Symbole des Bronzespiegels, sind denen der Kaschmirformen sehr ähnlich. Das alte Babylon, in dem sich der Irak heute befindet, soll der Ursprungsort der Form von Kaschmir sein, möglicherweise aus dem Jahr 1700 v. Chr. Eine andere Meinung, die Sam Willis in der BBC-Fernsehserie "The Silk" 2016 geäußert hat ist, dass das Symbol aus der Stadt Yazd im Iran stammt. In Yazd entsteht das Weben des traditionellen Stoffes Termeh, eines Stoffes aus Seide und Wolle, der oft die Form von Kaschmir enthielt. Eine andere verbreitete Theorie besagt, dass sie in Persien zwischen 200 und 650 n. Chr. Während der Herrschaft der Sassaniden entstand, die ein Reich schufen, dessen Armeen die Römer jahrhundertelang in Schach hielten. Das Symbol kann am besten als eine Form beschrieben werden, die einer gekrümmten Träne oder Niere ähnelt. Das Symbol hieß Boteh (das persische Wort für Busch oder Blattgruppe) und ist visuell eine Kombination aus einem Sprühnebel aus floralen Elementen und einer Zypresse. Jahrhunderte später wurde die Form blinde Mandel (Buta Almond) genannt. Die Form von Buta ist bis heute das nationale Symbol Aserbaidschans und symbolisiert das Feuer. Es wird am häufigsten auf seinen hell gewebten, komplizierten Teppichen gesehen. Die Form von Buta in Aserbaidschan ist mit der zoroastrischen Religion verwandt, die bis ins 1. Jahrtausend vor Christus zurückreicht. Die Kaschmirform könnte auch eine Anpassung des Yin-Yang-Symbols sein, das in der alten chinesischen Medizin und Philosophie verwendet wird. Quelle: britishmuseum.org/tiendahippie.es |
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| Fabilousfab | 16.02.2026, 09:50 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeDas fliegende Pferd von GansuIm Spiel: ![]() Im Spiel kann eine "stehende" Version des Pferdes in der Schatzkammer des Vatikans gefunden werden. Realität: Das fliegende Pferd aus Gansu ![]() Voller Besitzerstolz ließen die Vornehmen ihre Pferde auf den Reliefs ihrer Gräber oder als Bronzegüsse darstellen. Als chinesische Archäologen 1969 bei Wuwei in der Provinz Gansu entlang der alten Seidenstraße das Grab eines Han-Generals öffneten und dieses Pferd entdeckten, stockte ihnen der Atem vor dem grandiosen Werk. Inzwischen zählt es zu den wertvollsten Kunstschätzen der Welt. Die Figur balanciert auf einer Schwalbe, die verwundert den Kopf wendet. Original: Palast-Museum, Peking. Han-Dynastie, 25-220 n. Chr. Tianma: Als Tianma (chinesisch: Himmelspferd) wurden im alten China langbeinige, schnelle Pferde bezeichnet. Die Bezeichnung tianma taucht erstmals im Shanhaijing auf, das älteste überlieferte Werk der chinesischen Mythologie. Sie erscheinen als Fabelwesen, denen übernatürliche und mystische Kräfte zugeschrieben werden. Im Laufe der Zeit wurden als tianma auch die Pferde aus den nordwestlichen Steppen bezeichnet, die im Gegensatz zu den stämmigen chinesischen Ponys schlank und hochbeinig waren. Diana in der Kultur: Seit den frühesten schriftlichen Erwähnungen des tianma ist dieses als positives und glückverheißendes Symbol bekannt. Die erste Quelle, welche den Begriff tianma erwähnt ist der Klassiker der Berge und Meere – Shanhaijing. Auch im Shiji von Sima Qian aus der frühen Han-Zeit wird es erwähnt. Dort taucht es mehrfach im 24. Kapitel/Rolle auf, aber auch an anderen Stellen. Teils beziehen sich diese Texte auf das tianma als glückverheißendes Symbol, teils aber auch auf die realen Tiere aus den zentralasiatischen Steppen. Shanhaijing, 3. Kapitel/Rolle (Klassiker über die nördlichen Berge): "Weitere zweihundert Li nordöstlich gibt es einen Berg, der heißt der Macheng-Berg. Auf ihm gibt es viele gemusterte Steine und an seiner Yin-Seite gibt es viel Gold und Jade. Es gibt wilde Pferde, deren Gestalt einem weißen Jagdhund mit schwarzem Kopf gleicht und wenn es einen Menschen erblickt, dann fliegt es davon und sein Name lautet Himmelspferd und sein Ruf ist selbstbezeichnend." Shiji, 24. Kapitel/Rolle (Buch über Musik): Das Gedicht lautet: "Ein Himmelspferd kommt, ach, aus dem fernsten Westen; es überwindet zehntausend Li, ach, und wo es hinkommt, da herrscht die Tugend. Es trägt eine geisterhafte Macht in sich, ach, und fährt auf die äußeren Länder herab; es gleitet über den Sand, ach, und die vier Barbaren[stämme] geben nach." Qian Hanji, 14. Kapitel/Rolle (Aufzeichnungen über Xiao Wudi, 5. Abschnitt) "Die göttlichen Pferde kommen aus dem Nordwesten. Später erhielt er ein gutes Pferd der Wusun. Sein Name lautete Himmelspferd." Entsprechend ihrer positiven Konnotation waren die sogenannten Himmelspferde äußerst beliebte Omina und ihre realen Gegenstücke, die Pferde aus den Steppen nordwestlich von China ein begehrter Tribut oder eine begehrte Handelsware oder Kriegsbeute. Sie wurden häufig bis spät in die Kaiserzeit hinein in der Malerei oder Skulptur dargestellt. Eine der bekanntesten Darstellungen ist wohl das bronzene fliegende Pferd, das auf einer Schwalbe tänzelt aus einem han-zeitlichen Grab in Gansu. Ebenso bekannt sind die zahlreichen Darstellungen solcher Pferde als Grabbeigaben in Form von Dreifarben-Keramik (sancai) aus der Tang-Dynastie. ![]() Quelle: arsmundi.de/Wikipedia |
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| Fabilousfab | 21.05.2025, 09:41 |
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen HintergründeElfenbeinmaskeIm Spiel ![]() Die Maske kann im Spiel als eines der verlorenen Artefakte in Gizeh gefunden werden. Realität Die Idia-Elfenbeinanhänger ![]() Die Idia-Elfenbeinanhänger (Uhunmwun-Idia in der Sprache Edo) sind fünf im 16. Jahrhundert aus Elfenbein geschnitzte Anhänger in Form von Miniaturmasken, die der Oba (König) des Königreichs Benin als mächtige Schutzobjekte bei Zeremonien wie dem jährlichen Igue-Fest trug. Sie stellen Idia dar, die als erste Frau in Benin den Titel Iyoba (Königinmutter) führte. Die Anhänger sind die berühmtesten und augenfälligsten Darstellungen von Frauen in der höfischen Kunst des Königreichs Benin. In Benin wurden bei Zeremonien oft Hüftanhänger (Uhunmwu-Ẹkuẹ in Edo) aus Gelbguss oder Elfenbein getragen. Die Hüftanhänger stellen menschliche oder tierische Köpfe dar, weshalb sie oft als Masken bezeichnet werden, obwohl sie nicht zur Bedeckung des Gesichts verwendet wurden. Reliefplatten oder geschnitzte Motive auf Elefantenstoßzähnen auf Altären zeigten oftmals Darstellungen davon, wie diese Objekte am Gürtel getragen oder an der Hüfte aufgehängt wurden, weshalb sie auch oft als „Hüftmasken“ bezeichnet werden. Es war und ist kulturell reguliert, wer Hüftanhänger aus welchem Material und mit welcher Ikonographie tragen durfte. Elfenbeinmasken waren hochrangigen Ezomo oder Iyase vorbehalten, die Idia-Anhänger dem Oba. Die fünf Anhängermasken wurden bei der Eroberung und Plünderung von Benin City 1897 im Rahmen einer „Strafexpedition“ der Briten in einer Truhe im Schlafgemach des damaligen Oba von Benin gefunden und als persönliche Beute beteiligter Offiziere nach England mitgenommen. Die einzelnen Anhänger, die zu den Benin-Bronzen gerechnet werden, wechselten im Laufe der Jahre mehrfach den Besitzer. Vier von ihnen befinden sich heute in europäischen und amerikanischen Museen: im British Museum in London, im Metropolitan Museum of Art in New York City, im Seattle Art Museum und in der Al Thani Collection in Paris. Im Dezember 2022 wurde der fünfte Elfenbeinanhänger aus dem Linden-Museum in Stuttgart von Deutschland an Nigeria restituiert. Den Idia-Anhängermasken wurde eine Unheil abwendende Wirkung zugeschrieben. Sie bilden Idia nicht nur einfach ab, sie sollten die Iyoba Idia beschwören. Quelle: Wikipedia |
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