| Indy2Go | 14.09.2015, 12:57 |
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Betreff: Re: The Knick Wie alt ist Kirk jetzt eigentlich? 98? |
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| Leusel | 14.09.2015, 13:00 |
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Betreff: Re: The Knick Zitat von Indy2Go: Wie alt ist Kirk jetzt eigentlich? 98? Fast, 99. |
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| Aldridge | 14.09.2015, 13:03 |
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Betreff: Re: The Knick Zitat von Indy2Go: Ich behaupte es liegt am Publikum. Wer deutsche Serien schaut - wie z. B. meine Oma, von welcher ich jetzt ausgehe - will vielleicht gar nichts "Neues" sehen, sondern einfache Krimis. Und einige funktionieren als solche tatsächlich auch ganz gut. Vom "Spreewaldkrimi" z. B. war ich positiv überrascht. Wie heißt denn noch diese Gut-Wetter-Bullen-Serie aus dem Vorabendprogramm des ZDF? Ja, das sind halt Serien, die nicht anstrengen und nicht wehtun. Da passieren zwar immer grausige Verbrechen, aber trotzdem sind doch irgendwie alle ganz lieb und ist die Welt auf der Alm noch in Ordnung. ![]() Zitat von Plissken: [quote=Aldridge] Ups. |
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| Indy2Go | 19.09.2015, 17:31 |
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Betreff: Re: The Knick Tja, leider muss ich noch (bis hoffentlich Montag) warten. Bisher ist die Blu-Ray nämlich nicht gekommen. ![]() Nachtrag: Ja was sagt man dazu... Ist sie doch! Klammheimlich lag das Ding im Briefkasten. Dachte die brauchen 'ne Unterschrift? Jedenfalls: Nachher geht's dann los! |
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| Indy2Go | 21.09.2015, 16:10 |
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Betreff: Re: The Knick Die zufällig gesehene Folge war definitiv keine Eintagsfliege. Nun habe ich die ersten drei Folgen gesehen und bin sehr begeistert. Der von Clive Owen hervorragend dargestellte Protagonist Dr. John W. Thackery scheint eine wesentlich komplexere Figur zu sein, als ursprünglich angenommen. Er erträgt die Fehltritte, die Tode der Patienten, die er nicht verhindern konnte, nur durch den regelmäßigen Gebrauch von Kokain. Im Rausch begegnet ihm dann häufiger sein ehemaliger Kollege Dr. Jules M. Christiansen, der dem Druck auf Dauer gar nicht stand hielt, und deshalb zu einer noch drastischeren Methode griff. Dr. Thackery neigt dazu berühmte Persönlichkeiten zu zitieren, und sorgt dadurch für dick aufgetragene philosophische Lehren. Auch die zahlreichen Nebencharaktere sind interessant und weitgehend gut geschrieben. Die Serie wendet sich nicht nur medizinischen, sondern allen möglichen Problemen der Zeit um das Jahr 1900 zu, so wird auch die Elektrifizierung des titelgebenden Knickerbocker Hospitals behandelt, aber auch Themen wie Korruption, dem damals leider herrschenden Rassenhass oder fehlende finanzielle Mittel und betrügerische Versuche letzteres zu ändern. Die Regie weiß auch zu gefallen. Es wird zwar oftmals zur Wackelkamera gegriffen, mit der ich auf Kriegsfuß stehe, aber man merkt schon, dass hier ein fähiger Mann dran arbeitet. Riskiert bei Gelegenheit ruhig mal einen Blick. |
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| Indy2Go | 26.10.2015, 21:02 |
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Betreff: Re: The Knick Hach, dann monologisiere ich hier einfach mal weiter. Die zweite Staffel ist gestartet und sie scheint nicht nachzulassen. Schade nur, dass ich mich immer viel schwerer damit tue, amerikanisches Englisch zu verstehen, als Britisches (oder Schottisches). |
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