| Kaindee | 20.11.2014, 11:22 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Zitat von Aldridge: War das nicht der Film, wo die Dame tatsächlich zwar eine Hure spielt, aber nie entsprechend Geschlechtsverkehr hat? @Aldi: Doch hatte sie, aber dafür wurde sie nicht bezahlt ! |
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| Aldridge | 20.11.2014, 11:30 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Nun, in dem Fall würde das Finanzamt wohl Zweifel an der Gewinnerzielungsabsicht anmelden. Die Hurerei würde dann als Hobby gelten und sie könnte keine Betriebskosten geltend machen... Dummes Ding. |
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| Kaindee | 20.11.2014, 12:13 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Gerade auf gmx.at gelesen ... zwecks "Tatort" wärs: >>> HELENE FISCHER spielt bei "Tatort" <<< |
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| Aldridge | 20.11.2014, 12:37 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Berti Vogts war ja auch schon mal dabei. Danach kann einen nichts mehr schocken. ![]() |
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| Kukulcan | 22.11.2014, 15:47 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Bin grade über Rosamunde Pilcher gestolpert und habe nicht weiter geschaltet. Jetzt weiß ich wieder, warum das keine gute Idee ist. Da bekomm ich echt Herpes, bei diesen deutschen Schauspielern "mittlere bis unterer Güte" ist jede Bewegung eine Geste, jeder Blick schicksalsschwanger und jeder Satz voller Ausdruck. |
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| Aldridge | 22.11.2014, 16:01 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Ich hätt's nicht besser sagen können. ![]() Man muss den Jungs und Mädels aber zugute halten, dass der Job als Schauspieler echt knochenhart ist. Es gibt eine Reihe an Köpfen, die immer wieder besetzt werden und dafür im Gegenzug dem Gros der Schauspieler die Jobs wegnehmen. Die nehmen dann - neben Theater- und Boulevardbühne - eben alles, was sie kriegen können. Das ist gutes Geld und man wird einem Millionenpublikum (und den Produzenten) bekannt. Bei der Traumschiff-Folge diese Woche habe ich auch gegrübelt, warum jemand so Süßes wie die Luise Bähr auf dem Geronten-Schiff angeheuert hat. Aber was ist die Alternative? Wie es laufen kann, wenn es nicht läuft, konnte man ja vor zwei Jahren am Beispiel Silvia Seidel sehen... |
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| horner1980 | 22.11.2014, 19:50 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Das seltsame dabei ist aber folgendes.. Musikalisch haben die Pilcher und andere typischen Sonntagsfilme auf ZDF aber was zu bieten. Diese wird sogar mit einem Orchester (das Babelsberger) eingespielt.. so haben diese Filmchen wenigstens auch was gutes für die, die mit den Filmen nichts anfangen können |
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| Aldridge | 22.11.2014, 20:01 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Dafür scheint in der Tat tatsächlich Geld vorhanden zu sein - wenn man das nicht mal von den Pragern oder einem noch billigeren Ost-Orchester einspielen lässt... Barsottis Musik zu Das Meer der Frauen und Dann kam Lucy war auch nicht zu verachten. ![]() Naja, die Dinger haben immerhin auch hohe Einschaltquoten... |
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| Pascal | 12.12.2014, 14:02 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Gott sei dank: es geht weiter... ZDF plant zweite Staffel "Wetten, dass..?" |
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| Aldridge | 06.01.2015, 12:03 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Hatten wir das Thema Tatort hier eigentlich schon mal? Ich bin kein Tatort-Anhänger, aber tatsächlich gibt es ja einen richtigen Kult um die Serie. In manchen Haushalten ist der Sonntagabend fest für die ARD-Ermittler reserviert. Ich hatte zwischenzeitlich, als der Trubel um einzelne Kommissar-Duos einsetzte (in den 90ern?), mal den Eindruck, dass die privaten Problemchen der Verbrechensbekämpfer immer wichtiger werden und die Kriminalfälle immer mehr in den Hintergrund treten - was nicht schlecht sein muss, immerhin macht das die Charaktere auch irgendwie "echt" und sympathisch. Ich selbst bin allerdings kein Anhänger, weil mir bei der Serie irgendwie was fehlt. Ich hatte eine Weile die Niedersachsen-Fälle verfolgt, weil man da noch einen Wiedererkennungseffekt hat. Aber ansonsten finde ich das eher weniger interessant. Große Ausnahme: die Schimanski-Beiträge aus den 80ern. Krimis wie Duisburg-Ruhrort sind ja schon fast ein Zeitdokument. |
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| Plissken | 06.01.2015, 12:23 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Witzig, ich habe letzte Woche meinen ersten Tatort nach über zehn Jahren gesehen. ![]() Es war der zweite Weimarer Fall. Geguckt habe ich nicht weil es der Tatort war sondern weil ich Christian Ulmen und Nora Tschirner sehr mag. Als Duo funktionieren sie fabelhaft und auch ihre Figuren sind haargenau auf die beiden Darsteller zugeschnitten. Könnte kein anderer spielen. Der Fall an sich war unglaubwürdig und nicht der Rede wert. Hier greift tatsächlich nur das Darsteller-Duo, das dann aber so gut dass ich mir vorstellen könnte weitere Fälle mit ihnen anzusehen. Alle anderen Tatorte interessieren mich dann aber wieder überhaupt nicht. Weder Fälle noch Darsteller üben einen Reiz auf mich aus. Die Faszination Tatort geht an mir (mit einer Ausnahme) also völlig vorbei. |
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| Aldridge | 06.01.2015, 12:29 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Ich hab´s auch aufgegeben, die Münster-Krimis zu schauen. Das dortige Tatort-Duo ist mir weniger sympathisch als die direkte Konkurrenz in Form von Wilsberg. Allerdings muss man dann auch sagen, dass sich die lokale Verankerung dann auch sehr schnell erschöpft. Wenn man Münster kennt und die Ermittler dann vielleicht ein, zwei Mal über den Prinzipalmarkt oder am Aasee vorbeilaufen sieht, dann reicht das auch schon und der Reiz ist schnell weg. Bei den Niedersachsen-Krimis dagegen hatte man irgendwann das Gefühl, das Bundesland bestehe nur aus Dörfern und Bauernhöfen (und Hannover). Dann müssen es schon wirklich die Charaktere sein, die einen begeistern... |
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| Kukulcan | 06.01.2015, 16:35 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Tatort ist ja keine typische Serie, da die alle von völlig verschiedenen "Studios" produziert werden. Die Qualität ist dementsprechend durchwachsen. - Kiel, Hannover und Bodensee sind meist bodenständige Krimikost (das Landei aus Hannover ist mir auch etwas betulich) - Die Münchner eigentlich auch, finde aber die beiden haben etwas mehr "Esprit" - Die Münsteraner waren fantastisch, bis man sie zum reinen Klamauk verkamen - Die Wiener heftig mit viel "privaten Problemchen" - Weimar nett, tatsächlich zu arg konstruiert (finde ein witziges Team alleine reißt es nicht raus) - Die Berliner wechseln ja grade, war eigentlich ein nettes Duo - Leipzig nicht mehr so der Bringer, seit das Original Team weg ist - Köln ist eigentlich nett, aber die Qualität schwankt stark Gibt sicher noch mehr, in Frankfurt waren mal welche und im Schwabenländle, verliere den Überblick. In letzter Zeit wurde viel experimentiert, was IMHO meist in die Hose ging. Auf der anderen Seite gibt es dann aber auch extrem unaufregende Fälle, wo man sich seine 90min zurückwünscht. |
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| Pascal | 06.01.2015, 19:35 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen nicht vergessen: Duisburg mit Schimanski: hier gilt fuer mich das Gleiche wie bei Muenster heute. |
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| Aldridge | 28.01.2015, 12:42 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Nicht nur Fernsehen, aber immerhin deutschsprachig: Durch eine Filmrezension zu Drei kesse Bienen auf den Philippinen (fragt nicht... ) bin ich mal wieder an die berühmt-berüchtigte deutsche Filmroduktionsfirma Lisa Film erinnert worden. Falls sich jemand das ¼uvre mal zu Gemüte führen will:http://de.wikipedia.org/wiki/Lisa_Film Der Laden fing mit Heimatfilmen an, schwenkte dann in den 60ern und 70ern aber ziemlich schnell auf die Softsexwelle der Zeit. Wirklich erstaunlich ist aber, welche "Klassiker" des deutschen Kinos und Fernsehens die durch die Jahrzehnte so "kreiert" haben - von Tante Trude aus Buxtehude mit Rudi Carrell über die Supernasen-Filme mit Mike Krüger und Thomas Gottschalk bis zum Schloss am Wörthersee mit Roy Black. Was ich auch gar nicht mehr präsent hatte: Geld oder Leber mit Mike Krüger und Ursela Monn war ja ein reines Falco- und EAV-Vehikel. ![]()
Tut weh, oder? ![]() Wenn man bedenkt, wie erfolgreich solche - aus heutiger Sicht - Machwerke wie eben die Supernasen-Filme in den 80ern waren, erklärt das auch irgendwo den internationalen Stellenwert des deutschen Kinos in der Zeit. Habe jetzt jedenfalls irgendwie Bock bekommen, mir mal wieder Die Einsteiger anzuschauen, der übrigens eine ganz brauchbare Indiana Jones-Persiflage bietet. |
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| Indy2Go | 26.03.2015, 21:52 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Mit dem scheinbar als Fernsehspielfilm angedachten Einstein präsentierte Sat.1 am Dienstag unwissentlich den Pilotfilm zu einer bald in Produktion gehenden Serie. Der ehemalige Alarm für Cobra 11-Darsteller Tom Beck spielt darin den Ururenkel von Albert Einstein, welcher an einer unheilbaren Krankheit leidet, weshalb er ein paar Drogen mopste, mit denen die Polizei ihn nun erpresst. Das klingt vermutlich nicht sehr einfallsreich wenn nicht sogar bescheuert, liefert aber eine passable Vorlage für eine unterhaltsame Krimikomödie. Die Handlung des Filmes ist im Grunde dieselbe wie die jedes zweiten für's deutsche Fernsehen produzierten Krimis: Es gibt eine Reihe Verdächtiger, welche alle die Handlung beeinflussen oder zu Nebenhandlungen führen, letztlich ist der Täter aber "einer, an den niemand dachte" - in dem Fall ein Polizist. Wie sooft. Aber das ist nicht so schlimm, denn durch das rasche Erzähltempo, einen Tom Beck dem die Rolle sichtlich Freude bereitet und einer hübschen - sehr von "Sherlock" abgekupferten - Inszenierung macht das Ganze irgendwie einfach Spaß. Da kann man auch mal darüber hinwegsehen, dass hier erneut altbekannte Motive ausgerollt werden, die Charaktere doch etwas albern sind und der Humor sehr Slapstick-lastig ist. So wird Einstein vermutlich - besser gesagt hoffentlich - eine der wenigen deutschen Serien werden, die man sich wirklich anschauen kann. |
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| Pascal | 27.03.2015, 09:25 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Zitat von Indy2Go: Charaktere doch etwas albern [...] man sich wirklich anschauen kann. Fuer mich schliesst sich das gegenseitig aus. |
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| Tamanosuke | 27.03.2015, 09:47 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Ich habe davon nur die Vorschau gesehen und dann die Szene in der Apotheke. Hat gereicht um dieses Machwerk für schlecht zu befinden. Das scheint in die gleiche Kerbe zu schlagen wie die ganzen Deutschen Rip-Offs von Hollywood Filmen (Hangover, Ted). Das letzteres rechtlich eigentlich durch geht, wundert mich immer wieder. |
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| Daniel | 27.03.2015, 10:09 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen zu "Geld oder Leber": "Ich habe Mittel und Wege deinen Willie zu brechen..." einfach leichter Klamauk. Liebenswert, wie ich finde. Solche Filme wären oder sind mir oftmals lieber als vieles (manches aus Psycho, Horror, Fantasy), was heutzutage durch die Kinos flimmert. |
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| Plissken | 27.03.2015, 10:37 |
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Betreff: Re: Deutschsprachige Fernsehproduktionen Zitat von Indy2Go: Wieso unwissentlich? Wenn die Produktion der Serie doch bevorsteht sollte Sat.1 das doch auch wissen oder? Außerdem ist das Konzept des Backdoor-Piloten schon seit Jahrzehnten ausgiebig genutzt worden. Da bildet dieses Machwerk sicherlich keine Ausnahme.Mit dem scheinbar als Fernsehspielfilm angedachten Einstein präsentierte Sat.1 am Dienstag unwissentlich den Pilotfilm zu einer bald in Produktion gehenden Serie. Versehentlich bin ich auf dem Trailer hängen geblieben und diese Momente hatten mir schon gereicht. Darstellerisch recht niedriges Niveau, die Gags platt, dreist bei ausländischen Produktionen abgekupfert und Tom Beck genauso arrogant und nervtötend wie man ihn kennt. Typische "Eigenproduktion" der deutschen Privaten. Nein, danke. |
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