| Aldridge | 10.01.2016, 12:02 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Ich glaube, in 17 Jahren könnte Harrison Ford wirklich für ein weiteres Indy-Reboot komplett am Computer entstehen, ohne dass es jemand merken würde. Wenn man sich mal anschaut, welcher Aufwand 2001 für Final Fantasy getrieben wurde, und wenn ich dann die jungen Schwarzeneggers und Douglas´ aus dem vergangenen Jahr dagegen halte... |
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| Leusel | 10.01.2016, 12:05 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Zitat von Aldridge: Ich glaube, in 17 Jahren könnte Harrison Ford wirklich für ein weiteres Indy-Reboot komplett am Computer entstehen, ohne dass es jemand merken würde. Wenn man sich mal anschaut, welcher Aufwand 2001 für Final Fantasy getrieben wurde, und wenn ich dann die jungen Schwarzeneggers und Douglas´ aus dem vergangenen Jahr dagegen halte... Der Final Fantasy damals hatte ja noch (für heutige Verhältnisse) einen sehr plastischen Look. Aber allein in den neueren Videospielen hat sich da einiges getan. Das Video hier ist ja auch schon wieder 7 Jahre alt: |
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| Plissken | 10.01.2016, 13:02 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Würde auch in den "Was-zum-schmunzeln Thread" passen War für mich jedenfalls der Lacher des Tages.Von Star Wars Union Zitat: Quelle Ganz objektiv betrachtet ist die Geschicht Avatars jedoch reichlich dünn. Ein reiner Optikblender nach meiner Meinung mit einen vorrauschaubaren Plot. |
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| Aldridge | 10.01.2016, 13:10 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Zitat von der gleichen Seite: Zitat: Ein Film mit hohen Zuschauerzahlen ist per Definition gut. Irgendetwas muss so ein erfolgreicher Film haben, dass die Leute wie verrückt ins Kino rennen. Hat schon Lortzmann-Qualitäten. |
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| Leusel | 10.01.2016, 13:23 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Zugegeben: Der Cliffhanger von TFA ist wirklich nicht übel und wahrscheinlich eine der wenigen Ideen Lucas', die es in den Film geschafft hat (was nicht heißen soll, das nicht auch andere Leute gute Ideen haben können). Aber wie man Avatar die innovationslose Story vorwerfen kann, aber TFA nicht... |
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| Aldridge | 10.01.2016, 13:38 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Off-Topic: Auf Cinefacts geht´s momentan ganz anders ab. Wenn mal jemand einen Blick riskieren will: Momentan ist es dort großer Sport, die Prequels und Indy 4 in nahezu jedem Post platt zu machen und TFA-Kritiker kategorisch nieder zu schreien. Was den neuen Star Wars angeht, krault man sich gegenseitig die - Pardon! - Eier. Beruhigt ja auch das Gemüt, wenn man sich sein eigenes Weltbild bastelt. |
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| Valeska | 10.01.2016, 14:11 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Zitat von Aldridge:
Das macht doch eigentlich jeder, schließlich ist jeder Mensch ein Individuum, nur gibt natürlich auch Mitläufer, die keine eigene Meinung haben und unreflektiert, bzw. ohne Hintergrundwissen Meinungen anderer übernehmen, bzw. nachplappern. Also sollte man nichts darauf geben, und sich mit seinem eigenen Geschmack zufrieden geben, egal wie andere darüber denken. Tut ja nicht weh und macht es einem selbst leichter! ;-) |
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| Aldridge | 10.01.2016, 14:14 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Ja, das stimmt schon. Ist eben nur interessant zu beobachten, dass sich in einzelnen Foren eben Gleichgesinnte zusammenrotten und sich da eine eigene geschlossene Gesellschaft schaffen. Wenn jemand anderer Meinung ist und diese auch vernünftig begründen kann (also nicht der Lortzmann- oder Bruhn-Weg), dann sollte dort eigentlich auch dafür Platz sein. Aber das Geschehen wird dieser Tage beinahe ausschließlich von Emotionen bestimmt. |
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| Indy2Go | 10.01.2016, 14:19 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Zitat von Leusel: Aber wie man Avatar die innovationslose Story vorwerfen kann, aber TFA nicht... Willst Du es unbedingt nochmal hören? "The Force Awakens" ist eine OT-Kopie, ja. Würde ich den Film mit Punkten bewerten, was ich eigentlich nicht mehr will, wäre das vielleicht eine 6 - Ein "überdurchschnittlich" oder ein "solide" - sowohl subjektiv als auch objektiv. Aber "Star Wars" hat eine Grundlage, auf die hier aufgebaut wurde. Es ist ein Film voller Fan-Service und Hommages, die das Gesamtbild zwar trüben aber halt trotzdem Spaß machen. "Avatar" dagegen ist der erste Film einer Reihe, der versprach mal etwas ganz neues zu sein. Wäre "A New Hope" nur ein... keine Ahnung... ein "Mashup" aus "2001" und "Kampf der Welten", würde ich das dem Film genauso ankreiden wie "Avatar". Aber "The Force Awakens" ist eben eine Fortführung, die bewusst ähnlich (gut, ja, fast genauso) vorgeht, wie ihre Vorgänger. Macht den Film nicht besser, aber ich finde durchaus, dass man das dem Film weniger ankreiden darf, als "Avatar". Das Ziel ist ja ein ganz anderes... |
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| Leusel | 10.01.2016, 14:25 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Brauchst dich nicht immer angesprochen fühlen. Also bei einem Sequel ist mir eine innovative Story ehrlich gesagt sogar noch wichtiger, als bei einer komplett neuen Marke. Wie Aldridge immer gerne wiederholt, basiert das meiste ja auf der Fahrt des Helden, von wegen Held, Mentor usw. Das ein neuer Film nicht immer das Rad neu erfinden kann und muss, ist da klar. Wenn aber nach 30 Jahren zu einem Film eine Fortsetzung kommt, aber nicht einen Handlungsstrang vom Vorgänger wieder aufnimmt und fast ausschließlich nur recycelt, ist da die Kritik durchaus angebracht, weil er ja innerhalb der Filmreihe nichts neues bietet. |
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| Valeska | 10.01.2016, 14:57 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Die Kunst bei TFA sehe ich darin, dass man Versatzstücke aus ANH genommen hat, diese in anderer Reihenfolge zusammengesetzt/arrangiert hat, mit einer Prise aus ESB und ROTJ gewürzt und der Zeit etwas angepasst hat und, oh Wunder, diese Mahlzeit schmeckt vielen Star Wars Fans der ersten Stunde und auch vielen neuen Zuschauern. Disney, bzw. die Macher haben genau das geliefert was sie wollten und sogar das Marktergebnis welches ihr Ziel war erreicht. Das es natürlich immer Personen gibt, denen das nicht passt ist auch normal. Die Argumente gehen oft dahin, "dies hätte ich anders gemacht", oder "jenes finde ich total daneben", aber ich könnte darauf wetten, dass keiner der Kritiker es eigenständig hinbekommen hätte die Geschichte unter den gegebenen Umständen 1. komplett zu schreiben (Sondern immer nur Bruchstücke) und wenn doch, dass die Geschichte nicht so gut gewesen wäre, dass sie dermaßen positiv von so vielen aufgenommen würde. Also finde ich objektiv betrachtet, hat Disney viele Zuschauer und Fans erreicht (Ziel 1) und zweitens werden sie damit ihre Investitionen wieder herausholen (Ziel 2). Und für mich ist dieses Zusammenspiel von Punkt 1 und Punkt 2 eine Kunst - oder glaub jemand wirklich Massengeschmack ist einfach? |
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| Aldridge | 10.01.2016, 15:15 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Naja, Massengeschmack ist dann besonders einfach, wenn man ein erfolgreiches Konzept 1:1 übernimmt. TFA setzt ja weniger zusammen, als dass es bis hin zur gleichen Kameraeinstellung Versatzstücke aus ANH übernimmt - z.B. Finn angesichts dieses Wüstencamps oder die Cantina 2.0. Disney hat einfach ein paar Milliarden gezückt und ein Team auf genau dieses Projekt angesetzt. Ja, ich bin der Meinung, mit dem Ansatz wären Warner, Fox, Universal oder Paramount genau so erfolgreich gewesen wie Disney, selbst wenn da nicht Abrams Regie geführt hätte, sondern ein anderer Fan-Liebling wie Matthew Vaughn oder Brad Bird. Kritiker hätten es vermutlich deshalb schon nicht so "gut" hinbekommen, weil sie meistens filmhistorisch geschult sind und deshalb nicht die Chuzpe besessen hätten, dem Publikum exakt denselben Kram vorzusetzen, der schon vor 40 Jahren über die Leinwand ging. Im Übrigen hatten wir den Punkt "macht es doch besser" kürzlich schon. Das klingt eher beleidigt denn wirklich sachlich. So habe ich ja seinerzeit nicht mal die Prequels verteidigt - die übrigens den Mut besaßen, nicht zwingend auf Massengeschmack zu gehen. Oder würdest du im Umkehrschluss ernsthaft behaupten, die Transformers-Filme sind gut, nein, sind "Kunst", gerade weil sie den Massengeschmack befriedigen? btw: Meine Wahrnehmung ist die, dass sich die kritischen Stimmen in der Breite in letzter Zeit mehren. Nach der ersten Euphorie scheint wirklich etwas Ernüchterung einzusetzen, wenn ich mir z.B. mal Kommentare bei SPON anschaue. Selbst beim Reifenwechseln gestern in der Werkstatt habe ich nur Kritisches gehört. Die aktuelle Diskussion hier über Avatar zeigt ganz gut, dass ein wirtschaftlicher Über-Erfolg entsteht, wenn es zum Hype kommt - unabhängig davon, ob das Produkt wirklich gut oder schlecht ist. |
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| Lacombe | 10.01.2016, 16:51 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Bin mal gespannt wie erklärt wird, wie die First Order so schnell wieder die Republik in die absolute Defensive bringen konnte. Es hat ja fast den Anschein, als wären die ganzen Kämpfe und Schlachten der Episoden IV-VI gänzlich für die Katz gewesen, da wir praktisch wieder an der selben Stelle sind. Für risikofreies Geschichtenrecycling mag das so seine Vorteile haben, wirklich logisch ist es (zumindest noch) nicht. Vielleicht fällt den Autoren ja noch was ein. Außerdem sollte auch Luke sich was schämen. Da brauchen die Rebellen (mal wieder) jeden Mann und er hat nichts besseres zu tun als in keltischer Umgebung zu meditieren. Hatte er nicht damals zu Solo gesagt: "Die brauchen Leute wie dich und da haust du einfach ab!" |
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| Leusel | 10.01.2016, 16:54 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Zitat von Lacombe: Bin mal gespannt wie erklärt wird, wie die First Order so schnell wieder die Republik in die absolute Defensive bringen konnte. Es hat ja fast den Anschein, als wären die ganzen Kämpfe und Schlachten der Episoden IV-VI gänzlich für die Katz gewesen, da wir praktisch wieder an der selben Stelle sind. Für risikofreies Geschichtenrecycling mag das so seine Vorteile haben, wirklich logisch ist es (zumindest noch) nicht. Vielleicht fällt den Autoren ja noch was ein. Der Gedanke kam mir auch schon, alle Entwicklungen der OT werden ignoriert. Wenn jetzt noch Snoke und Ren sich mit Imperator und Lord Vader angesprochen hätten, wäre es als reines Episode 3-Sequel durchgegangen... |
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| Aldridge | 10.01.2016, 16:58 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Zitat von Lacombe: Bin mal gespannt wie erklärt wird, wie die First Order so schnell wieder die Republik in die absolute Defensive bringen konnte. Es hat ja fast den Anschein, als wären die ganzen Kämpfe und Schlachten der Episoden IV-VI gänzlich für die Katz gewesen, da wir praktisch wieder an der selben Stelle sind. Für risikofreies Geschichtenrecycling mag das so seine Vorteile haben, wirklich logisch ist es (zumindest noch) nicht. Vielleicht fällt den Autoren ja noch was ein. Das ist auch ein Gedanke, der mir bereits nach dem ersten Sehen kam: Wenn sich Luke nicht schmollend auf die Insel verabschiedet hätte, hätte er diese Möchtegern-Sith mal eben aus den Socken hauen können, dann wäre auch sein Freund Han nicht draufgegangen. Man darf halt nicht länger drüber nachdenken. Apropos drüber nachdenken: Die TFA-Verfechter verweisen bei den Entwicklungen zwischen Episode VI und VII auf die Buchreihe "Journey to Episode VII" (oder so). Da wird das wohl irgendwie hergeleitet (wobei ich säuerlich bemerken möchte, dass ich Prequel-Kritiker jahrelang auf zusätzliche Publikation verwiesen habe und dann nur als Kommentar kam: Papperlapapp, die Filme müssen für sich stehen können und sind ergo scheiße! ). |
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| Leusel | 10.01.2016, 17:03 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Irgendwie hat Episode 7 nicht die PT, sondern die OT ignoriert. Wie schmeckt das? Im Ernst, ich hätte gern auch etwas Politik (!) in Episode 7 gehabt, von wegen wie funktioniert die neue Republik, wie will man die Fehler der Vergangenheit vermeiden, was ist der Hauptplanet... |
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| Aldridge | 10.01.2016, 17:13 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Zitat von Leusel: Irgendwie hat Episode 7 nicht die PT, sondern die OT ignoriert. Wie schmeckt das? Es ist schwierig, Episode VII in der Hinsicht Vorwürfe zu machen. Immerhin war es ja der Ansatz von Lucas bei Episode IV (und dort auch die große Stärke), dass der Zuschauer einfach ohne große Erklärungen in diese Galaxis reingeworfen wird. Das hat er sich vom japanischen Film, insbesondere bei Kurosawa abgeguckt. Man wusste damals auch nicht wirklich, wer die Rebellen, wer die Imperialen sind, was der "Kaiser" (Imperator) soll oder der Senat, wie die Macht funktioniert etc. Insofern mutet es etwas schizophren an, jetzt Episode VII dafür abzuwatschen. Der Punkt ist nur leider: Star Wars ist inzwischen Teil der Popkultur. Wir allen KENNEN die Vorgeschichte aus den Teilen 1 bis 6 (oder meinetwegen 4 bis 6 für die Prequel-Hater). TFA müsste da als Fortsetzung anknüpfen, setzt das bereits bekannte Szenario aber einfach wieder auf Null. Insofern funktioniert (für mich) da der alte Ansatz von Lucas nicht mehr. Für Disney wiederum ist es ja ideal, da sie nun nach dem geglückten Reboot völlig frei an die folgenden Teile herangehen können. |
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| Kayley | 10.01.2016, 17:13 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Mal von jemandem, der keine weiteren Comics, Bücher, etc, gelesen hat: Nach Episode VI war aber doch nicht plötzlich alles Friede, Freude, Eierkuchen, oder doch? Klar, man hatte die Sith vernichtet. Und ja, man hat dem Imperium einen Kopf abgeschlagen, aber das heißt doch nicht, dass sofort alles, was das Imperium ausmachte, auf einmal in der Versenkung verschwindet? Die hatten doch sicher noch x Generäle, Anführer, Hauptpersonen, etc., die liebend gern nun das Ruder übernommen haben. Und auch auf der anderen Seite wird es nicht so leicht gewesen sein, aus einer Rebellion eine Republik zu erschaffen. Schaut euch nur heutige Bürgerkriege und deren Ausgang an. Wenn es darum geht, zu rebellieren, sind alle gern dabei. Wenn es dann um die Schaffung einer neuen Struktur geht, klappt schon die Hälfte nicht mehr... Langer Rede kurzer Sinn: Ich denke einfach, dass unsere Rebellen sich das alles leichter vorgestellt haben, als es war, und dann ins Straucheln kamen, während das Imperium sich wie eine insolvente Ich-AG einfach einen neuen Namen zulegen musste, um weiter bestehen zu können. Denn, man muss es zugeben: Strukturen herrschten im Imerpium eher als in der Rebellion. |
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| Leusel | 10.01.2016, 17:16 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Zitat von Aldridge: Es ist schwierig, Episode VII in der Hinsicht Vorwürfe zu machen. Immerhin war es ja der Ansatz von Lucas bei Episode IV (und dort auch die große Stärke), dass der Zuschauer einfach ohne große Erklärungen in diese Galaxis reingeworfen wird. Das hat er sich vom japanischen Film, insbesondere bei Kurosawa abgeguckt. Das sollte jetzt kein Vorwurf sein, vom dem Ansatz her war Episode 7 schon ok. Das war nur etwas, was mir als PT-Möger zusätzlich im neuen Film auch gefallen hätte. |
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| Aldridge | 10.01.2016, 17:20 |
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Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens Zitat von Kayley: Mal von jemandem, der keine weiteren Comics, Bücher, etc, gelesen hat: Man weiß es nicht. Im EU war das so, ja. Da gab es noch Generäle, Admiräle, Großadmiräle, die der Neuen Repubik (!) an die Karre fahren wollten. Jetzt wiederum ist alles völlig offen, nachdem das EU nur noch "Legende" ist. Der Punkt ist aber: Das neue Imperium (aka First Order) ist ja praktisch stärker als die Neue Republik. Damit werden die Rollen des Imperators und Darth Vaders, die ja damals alles ins Rollen brachten und kontrollierten, ziemlich entwertet. Und die weitere Frage ist: Wo sind denn die ganzen Generäle etc. von ehedem geblieben? Die First Order besteht ja quasi nur aus jungen Hüpfern, bis auf Snoke ist kein alter Hase dabei... Zitat von Kayley: Und auch auf der andern Seite wird es nicht so leicht gewesen sein, aus einer Rebellion eine Republik zu erschaffen. Schaut euch nur jeutige Bürgerkriege und deren Ausgang an. Wenn es darum geht, zu rebellieren, sind alle gern dabei. Wenn es dann um die Schaffung einer neuen Struktur geht, klappt schon die Hälfte nicht mehr... Die Rebellion wurde von Mon Mothma und Leia Organa (noch immer Kanon!) angeführt. Das waren ehemalige Senatorinnen, die die Strukturen der Alten Republik sehr gut kannten. Eigentlich sollten die es auf die Reihe kriegen, die Rebellion, die sie selbst ins Leben gerufen hatten, auch in eine vernünftige Regierung umzuformen. Ich vertraue einfach mal darauf, dass man über die Hintergründe in Episode VIII noch ein bisschen mehr erfährt und dann auch zwei, drei Sätze auf die Republik und deren Rolle für die Resistance verschwendet werden. |
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