| Leusel | 11.03.2013, 17:34 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Zitat von Aldridge: Von Mitnehmindy? Ähm, nein, von dir. |
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| Pascal | 11.03.2013, 17:42 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Off-Topic: Zitat von Penumbra:
Ja, habe Gothic damals durchgespielt -> ganz putzig, vor allem der Auftritt von InExremo... ...aber gemuetliche P&P-RPG-Abende liegen mir doch um einiges mehr, nicht zuletzt wegen den echten Menschen. |
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| Indy2Go | 11.03.2013, 17:58 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Zitat von Aldridge: Von Mitnehmindy? Wow, der gehässigste von allen hält mich für den gehässigsten; das betrachte ich natürlich als großes Kompliment! ... ... ... Mohment mal, gehässig? Ich und gehässig? |
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| Penumbra | 11.03.2013, 18:01 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Naja, is ja auch egal. Aber es stimmt schon, dass die meisten Rollenspiele uninteressant sind. Gerade in diesem Genre gibt es mehr Sumpfbrei als alles andere. Nur darf man es deshalb nicht verallgemeinern, denn es gibt ein paar Ausnahmen, die wirklich toll sind. Leider haben Spiele allgemein immer unter der stumpfsinnigen Massenmarkt-Produktion zu leiden, daher auch der allgemein schlechte Ruf. RPGs sind ja nunmal auch sehr vielseitig und unterschiedlich zueinander. Ein Diablo 3 oder World of Warcraft hat imo wenig zutun mit einem Gothic oder The Witcher. Das eine sind mehr MMORPGs oder Hack n Slay RPGs und das andere sind normale RPGs. Im Grunde ist das Genre sehr interessant, denn es gibt Gemeinsamkeiten mit Adventures (erforschen von Tempeln, lösen von Rätseln etc.) es kommt halt nur darauf an, welches RPG man spielt, denn jedes einzelne ist was völlig anderes. |
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| Leusel | 11.03.2013, 18:01 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Zitat von Indy2Go: Mohment mal, gehässig? Ich und gehässig? Ich verstehs auch nicht... Der Profi der Gehässigkeit ist immer noch Aldritsch! |
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| Aldridge | 11.03.2013, 18:01 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Moooooment mal! Ich der Gehässigste von allen? Man muss schon extrem gehässig sein, um darauf zu kommen. |
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| Indy2Go | 11.03.2013, 18:17 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Na komm schon Aldridge, Du bist so gehässig; wenn Du ne Superhelden Truppe erfinden würdest hieße diese die "Gehässigkeits Liga! Scherz! |
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| Aldridge | 11.03.2013, 18:18 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Wenn jemals die Gehässigkeitsliga erfunden wird, heißt der Anführer Indy2Go. Auch nur ein Scherz... ...er hieße natürlich Serano! |
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| Indy2Go | 11.03.2013, 18:22 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Nein, er hieße C3PO, er ist der Meister der Gehässigkeit... |
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| Leusel | 11.03.2013, 18:24 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Zitat von Aldridge: ...er hieße natürlich Serano! Oh mann... |
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| Dark Hunter | 11.03.2013, 21:05 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? PC RPGs sind OK, da gibt es einige ganz gute, wobei ich finde, dass sie einfach nicht das Gleiche sind, wie P&P. Die meisten sind zu linear, zu sehr auf Effekte aus und darin eine Story schnellstmöglich voranzutreiben. Es ist kurzweilige Unterhaltung, wie Filme auch. Aber eben kein Vergleich zu einem an dem echte Menschen miteinander interagieren und auf die gestellten Aufgaben reagieren. Leider hab ich aber inzwischen auch nicht mehr die Zeit und keine geeignete Gruppe, um mal wieder eine tolle Kampagne mitzumachen. In meiner BW Zeit haben wir als Gegenpol zum Raucherraum eine P&P Gruppe gehabt und vor allem AD&D gespielt. Damals noch in der 2nd Edition. Das geniale war, dass wir uns auf eine riesige Kampagne in und um Amn spielten. Weitaus tiefer, als es das damals gerade noch frische Baldur's Gate 2 jemals vermochte. Die Intrigen der Verhüllten Magier aufzudecken und zu einem der grausamsten und mächtigsten Antagonisten jener Region vorzudringen, war schon genial. Die Ereignisse aus dem PC Spiel waren da gerade zu klein und unbedeutend. Drachen, Erzmagier und Halbleichname, das waren Zeiten. Eine andere Kampagne ging an die Eroberung der "Neuen Welt", so eine Art Cortesfeldzug, nur eben dass in D&D Magie und Schwert Seit an Seit fochten. Das tolle an dieser Art RPG ist einfach, dass man sich viel Zeit für Details lassen kann und nebenbei ist es auch eine soziale Kompenente, die hier Spaß macht. Ist eben nicht so passiv als Konsument. Die 3er Version hab ich dann im Studium kurz kennengelernt. An sich fand ich die gar nicht übel, aber die Mitspieler gingen uns dann aus, da die meisten eher fertig waren als ich. Schade eigentlich. Seitdem hab ich leider nur noch die Regelwerke in einer Kiste im Keller liegen. Wo wir gerade von Old School reden, was diesen RPG Sachen noch nahe kam, waren die richtig frühen Computerumsetzungen, meist sehr textbasiert. Das waren damals in den frühen 1990ern meine ersten Erfahrungen mit diesem Genre und wahrscheinlich auch prägend für meine Vorliebe an D&D Welten. Die Realms und vor allem Drachenlanze sind einfach klasse ausgestaltet. |
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| Pascal | 23.07.2014, 12:53 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? Anlaesslich der aktuellen Streichung der Dark Stryder Kamagne aus dem Starwars-Kanon seitens Disney hier eine Altthemenaufweckung: Zitat von Dark Hunter: PC RPGs sind OK, da gibt es einige ganz gute, wobei ich finde, dass sie einfach nicht das Gleiche sind, wie P&P. Die meisten sind zu linear, zu sehr auf Effekte aus und darin eine Story schnellstmöglich voranzutreiben. Es ist kurzweilige Unterhaltung Wobei es auch bei den P&P-RPGs riesige Unterschiede gibt. Vor allem bei vorgefertigten Kampagnen gibt es oft auch viel Linearitaet, da ja die Anknuepfungspunkte eingehalten werden muessen. Hat denn jemand schon Erfahrung mit dem Indiana-Jones-RPG nach D6-Regeln (von West End Games) gemacht? dabei nochmal fuer alle: P&P bedeutet Papier und Stift, also OHNE Computer |
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| Pascal | 10.09.2014, 10:53 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? (ohne Computer) Da The German so nett war, zum Summit die Regeln zu Indiana Jones (WEG) mitzubringen, bin ich nun schon wieder am gruebeln, ob sich die Investion lohnt... |
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| Penumbra | 10.09.2014, 11:52 |
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Betreff: Re: Old-school Rollenspieler? (ohne Computer) Zitat von Dark Hunter: PC RPGs sind OK, da gibt es einige ganz gute, wobei ich finde, dass sie einfach nicht das Gleiche sind, wie P&P. Die meisten sind zu linear, zu sehr auf Effekte aus und darin eine Story schnellstmöglich voranzutreiben. Es ist kurzweilige Unterhaltung, wie Filme auch [...] Wo wir gerade von Old School reden, was diesen RPG Sachen noch nahe kam, waren die richtig frühen Computerumsetzungen, meist sehr textbasiert. Das waren damals in den frühen 1990ern meine ersten Erfahrungen mit diesem Genre und wahrscheinlich auch prägend für meine Vorliebe an D&D Welten. Die Realms und vor allem Drachenlanze sind einfach klasse ausgestaltet. Das kann ich so nicht bestätigen. Es ist zwar richtig, dass die meisten "modernen" Spiele zu linear und zu sehr auf Effekte aus sind, wo die Story vernachlässigt in Cutscenen vorangetrieben wird. Aber das ist eher ein allgemeines Problem der heutigen Spiele-Industrie, die immer mehr auf ständige Gewinnmaximierung aus ist. Spiele sind nämlich zu einem reinen Wirtschaftsprodukt geworden, aus dem sich viel Geld herausquetschen lässt. Da liegt es auf der Hand, dass die großen Publisher sich am stumpfen Mainstream orientieren, um es möglichst Massentauglich zu machen und jegliches Niveau herunterschrauben. Man darf das aber nicht verallgemeinern und dem Genre zuschieben. Denn noch heute gibt es durchaus vernünftige Old-School-RPGs. Wer Gothic gespielt hat, der weiß, dass dies das geilste Spiel aller Zeiten ist. Als "modernen" Nachfolger ist außerdem Risen zu erwähnen, welches zwar nicht mehr den hohen Qualitäten von Gothic treu bleibt, aber wo dennoch wichtigste Dinge wie Story, Tiefgang, Atmosphäre, Dialoge, Stil, Gameplay und Design im Vordergrund stehen. Außerdem ist auch The Witcher zu erwähnen. Spiele wie Skyrim hingegen sehen zwar ebenfalls sehr toll aus, haben aber kaum Tiefgang, den man von einem Rollenspiel normalerweise erwartet. Lang wie ein Fluss, aber nur tief wie eine Pfütze! |
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