| Stephan | 18.12.2025, 14:57 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat: Daumen hoch! Mal gucken, was du dazu sagen wirst. Danke dir Stephan, ich werde Kund tun. Predator: Badlands Für mich der soweit beste Actionfilm des Jahres. Kreative Kämpfe und tolle visuelle Effekte. Dieser Film ähnelt sehr den Filmen von James Gunn, wie z.B. Guardians of the Galaxy. Da es auch hier eine kleine Truppe von Misfits gibt, bestehend aus dem Predator, einem neuen, zu Beginn recht niedlichen Alien und einer Androidin. Diese Drei kämpfen zusammen auf einem fremden, tödlichen Planeten gegen einen Überbösewicht, außerirdische Lebensformen und diverse Androiden. Damit wurde der Film mit voller Absicht an Computerspiele angelehnt. Dies ist auch mein Kritikpunkt. Ab einem gewissen Zeitpunkt war es mir manchmal egal, welch bombastische neue Actionszene vor einem abgespielt wurde. Weil einem Bewusst ist, dass dem Predator und seinen unfreiwilligen Freunden nichts passieren kann, obwohl man die Bewegründe dieser Figuren nachvollziehen kann und möchte, dass sie ihr Ziel erreichen. Dem Regisseur Dan Trachtenberg gelingt es in diesem Film trotzdem weitestgehend, dass der Zuschauer zu den Hauptcharakteren emotionale Bindungen aufbauen kann, ohne dass ein einziger Mensch in dieser Geschichte vorkommt. Sehr unterhaltsames, teils bombastisches Science-Fiction-Kino, bei dem die Zeit wie im Fluge vergeht. 8 von 10 Predators . |
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| Stephan | 20.12.2025, 12:32 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery Zum dritten Mal eine für mich wirklich gelungene "Knives Out" Murder Mystery. Abwechslungsreiche Charaktere in einem dunkleren Setting, nach einem toll geschriebenen Drehbuch von Rian Johnson. Die Thematik des religiösen Kultanführers in einer sektenartigen Kirchengemeinde hat diesem Film eine neue politische Ebene beschert. Josh Brolin liefert als Priester gewaltvoll, bedrückende Monologe und führt damit seine ihm gefügige Herde in den Abgrund. Der großartige Schauspieler Josh O'Conner bietet in seiner Hauptrolle dazu das spannende Gegengewicht. Durch dessen Vergangenheit rutscht auch er immer wieder in die mögliche Täterrolle. Alle Figuren in dieser Geschichte haben Dreck am Stecken. Keiner der Nebendarsteller ist wirklich sympathisch. Dadurch, dass alle Persönlichkeiten die meiste Zeit bösartig wirken, fehlt an gewissen Punkten die Spannung. Jedoch sorgen immer wieder neue, clevere Wendungen in der Handlung für genug Interesse und die Auflösung war sicherlich vorhersehbar, aber trotzdem so gut geschrieben, dass ich diesen Film nur weiterempfehlen kann. 8 von 10 stabile Messer . |
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| Kalmanitas | 20.12.2025, 14:20 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Ich setze meinen Post von letzter Nacht noch mal hier rein, weil er eher hier reingehört. Avatar: Fire and Ash Sind gerade aus dem Film raus. Zunächst mal… das war das beste 3D was ich je gesehen habe. Allerdings sieht er wegen seiner 48FPS auch anfangs stark nach einem Videogame aus, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. James Cameron weiß noch immer zu unterhalten. Der Film muss im Kino gesehen werden. Er erfindet das Rad nicht neu und man meint etliche Szenen schon mal so oder ähnlich in Teil 1 oder 2 gesehen zu haben, aber Cameron versteht es dennoch dem Zuschauer Neues aus Pandora zu zeigen und die neue Kontrahentin hat es echt in sich 😉 Zwei, drei Szenen waren für mich etwas over the top aber ansonsten habe ich mich besten unterhalten gefühlt. Langeweile kam - zumindest bei mir - nicht auf. Ich muss ihn mir aber unbedingt nochmal im Original anschauen, denn die deutsche Synchro bot mal wieder viel zu coole Sprüche, die im Original sicherlich anders rüberkommen. Nach der zweiten Sichtung werde ich auch eher entscheiden können, an welcher Stelle er sich in der Avatar Serie einreiht. Der Score kommt wieder super rüber und Horner Themen sind nach wie vor zu Hauf vorhanden. Die 3 Stunden 19 Minuten haben sich ehrlich gesagt auch nicht so lang angefühlt. Es gab keine Pause. Ein negatives muss ich noch loswerden… Ich hatte mich so sehr auf den Avengers und Odyssey Trailer gefreut, aber beide wurden nicht gezeigt 😕 Unterhaltungsmäßig sind es auf jeden Fall 8 von 10 Tulkuns |
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| FloW | 20.12.2025, 16:50 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Danke Kal für die Einschätzung! Wir schauen uns Morgen Avatar 3 in einem D-Box Saal in 3D an. 😊 |
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| Kukulcan | 20.12.2025, 21:12 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Avatar: Fire and Ash Ich habe jede Minute der gut 3 Stunden gefühlt, war für mich einfach viel zu viel. Der „enthaltene“ Way of the Water 2 hätte schon locker eine volle Spielzeit gefüllt. Die neue Feuertante war schon nett, aber viel Fire & Ash war eigentlich nicht. 3D war geil, vor allen in den bombastischen Actionszenen, die dann auch für gute überraschungsarme Unterhaltung sorgten. Kam das Gefühl auf, dass das Pandora Lore interessant erweitert wurde und auch in 2 oder 4 weiteren Teilen für interessante Überraschungen und Erkenntnisse sorgen wird? Null! Cameron kann immer noch Filme machen und ich hoffe, er investiert dieses Talent in etwas Neues. 7 von 10 Avatars 4 bis 7 |
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| FloW | 21.12.2025, 21:48 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Meine Frau und ich haben heute „Avatar: Fire and Ash“ (2025), den dritten Teil, gesehen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass der Film krampfhaft versucht, die frühere Faszination der Reihe wiederzubeleben, dabei aber an seinem eigenen Anspruch scheitert. Die Handlung führt erneut nach Pandora, diesmal zu einem neuen Na’vi-Clan, der mit Feuer, Asche und vulkanischen Landschaften verbunden ist und als besonders bedrohlich inszeniert wird. Was zunächst nach einer spannenden Erweiterung der Welt klingt, entpuppte sich schnell als erstaunlich vorhersehbar. Wieder stehen familiäre Konflikte, moralische Belehrungen und der bekannte Gegensatz zwischen Natur und Zerstörung im Mittelpunkt. Ich hatte ständig das Gefühl, diese Geschichte schon mehrfach gesehen zu haben, nur diesmal länger gezogen und mit noch mehr Effekten überladen. Besonders anstrengend empfand ich die 3D-Effekte. Statt mich tiefer in die Welt hineinzuziehen, haben sie meine Augen regelrecht überfordert. Nach kurzer Zeit fühlten sich meine Augen müde und gereizt an, weil es kaum ruhige Momente ohne aggressive Tiefenwirkung gab. Ich konnte mich nicht entspannen oder wirklich in die Atmosphäre eintauchen, sondern war ständig damit beschäftigt, diese visuelle Reizüberflutung zu verarbeiten. Die D-Box-Sitze haben dieses Erlebnis für mich eher verschlimmert als verbessert. Bei jeder Explosion, jedem Flug und selbst bei Szenen, die emotional eigentlich ruhig sein sollten, wurde ich durch hektisches Ruckeln und Vibrieren aus dem Geschehen gerissen. Die Bewegungen wirkten oft unpassend und aufdringlich. Statt Spannung oder Immersion zu erzeugen, saß ich genervt im Sitz und wünschte mir mehrfach, ich hätte diese Option einfach selbst abgeschaltet. Hinzu kam das Publikum, das mein Kinoerlebnis weiter beeinträchtigte. Um mich herum saßen Zuschauer, die bei jeder spektakulären Szene hörbar nießten oder kommentierten, während andere ständig aufstanden, den Saal verließen und wiederkamen. Gerade bei der ohnehin überlangen Laufzeit ohne Pause empfand ich diese Unruhe als extrem störend. Emotionale oder dramatische Momente verpufften für mich komplett, weil irgendwo jemand raschelte, seufzte oder erneut an mir vorbeiging. Ganz fair muss ich aber sagen, dass es auch ein paar positive Aspekte gab. In einigen ruhigeren Einstellungen fand ich die Bilder tatsächlich beeindruckend, besonders wenn Pandora einfach nur gezeigt wurde, ohne dass alles explodierte oder geflogen wurde. Auch die Musik hat mir stellenweise sehr gefallen und konnte vereinzelt Atmosphäre aufbauen. Außerdem gab es Ansätze von interessanten Konflikten, die mich kurz neugierig gemacht haben, aber leider nie wirklich ausgearbeitet wurden. Am Ende habe ich wie meine Frau den Film als visuell erschöpfend und erzählerisch enttäuschend erlebt. Für mich ist „Avatar: Fire and Ash“ ein überladener Blockbuster, der mehr Wert auf technische Effekthascherei legt als auf eine frische, mitreißende Geschichte. Ich bin aus dem Kino gegangen mit dem Gefühl, viel gesehen, aber wenig gefühlt zu haben und wenig erzählerische Tiefe erlebt zu haben. Meinerseits leider nur 4 von 10 Avataren. |
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| Kukulcan | 22.12.2025, 08:12 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Über 3 Stunden D-Box wäre für mich die Hölle…für kein Geld der Welt. Das 3D war für uns trotz der Länge überhaupt nicht anstrengend, da muss man wohl der exzellenten Projektion in unserem Kino Respekt zollen. Wenn eine schlechte Projektion allerdings zu Geisterbildern führt, kann das schnell anstrengend werden. |
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| Kalmanitas | 22.12.2025, 10:04 |
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Betreff: Re: Der letzte Film D-Box ist für mich auch absolutes No-Go. Das 3-D war absolut herausragend und auch absolut nicht „anstrengend“. Da kann ich Kukulcan nur zustimmen… wenn die Projektion natürlich nicht perfekt ist, ist das ne andere Sache. Aber im Aachener Cineplex ist das absolut neueste vom neuesten an Equipment und das 3-D hat aber mal so richtig gefunzt. |
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| FloW | 22.12.2025, 12:03 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Der Hauptunterschied ist, dass RealD 3D (z.B. Cinestar Mainz) das am weitesten verbreitete passive polarisierende Verfahren ist, bei dem das Licht kreisförmig polarisiert wird (ermöglicht Kopfnicken ohne Probleme) und leichte Polarisationsbrillen verwendet werden, während Sinity 3D (z.B. Cineplex Aachen) keine eigenständige Technologie ist, sondern ein Premium-Angebot eines Kinos, das auf dem RealD-System aufbaut, aber eine bessere Hardware (Silberleinwand, bessere Projektoren) und ein besseres Klangerlebnis bietet – es ist also eine Qualitätsstufe über RealD 3D, nicht eine andere Technik. Das ist der Unterschied. Das erklärt die unterschiedlichen Eindrücke im Bezug auf den 3D-Film. |
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| Stephan | 22.12.2025, 17:18 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Avatar: Fire and Ash 9 Punkte für mein IMAX 3D Kinoerlebnis. Die Darstellung der auf dem Planeten Pandora heimischen Navis, Tiere und Pflanzen, im Zusammenhang mit Gier und Rassismus, bildet wieder den starken und bewegenden Kern dieser Familiengeschichte. Die Navis Kiri, Loak und Neytiri sind für mich das Herz des Films. Doktor Ian Garvin als Meeresbiologe und Spider konnten in diesem Teil noch mehr glänzen. James Cameron beherrscht sein Handwerk. Er behandelt essenzielle Themen und bietet uns dabei jedes Mal einen effektvollen, technischen Fortschritt. Das Fehlen eines übergeordneten Finales für diese Trilogie und dessen Hauptdarsteller lässt diese Geschichte am Ende etwas im luftleeren Raum stehen und das Aschevolk kam unerwarteterweise zu kurz. Ohne Weiteres zu spoilern belasse ich es hier dabei. Der Überlebenskampf der Navis wurde fesselnd und beeindruckend inszeniert. Ich hoffe auf weitere "Avatar" Filme in neuen Umgebungen. . |
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| FloW | 25.12.2025, 21:33 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Der Medicus (2013) hat mich als epischer Historienfilm beeindruckt. Die Geschichte spielt im 11. Jahrhundert und folgt dem jungen Engländer Rob Cole (Tom Payne), der nach dem frühen Tod seiner Mutter beschließt, mehr über Heilung zu erfahren. Zunächst lernt er bei einem fahrenden Bader (Stellan Skarsgard) die einfachen, oft abergläubischen Heilmethoden Europas kennen, erkennt aber schnell deren Grenzen. Seine Sehnsucht nach echtem medizinischem Wissen führt ihn schließlich auf eine gefährliche Reise in den Orient, nach Isfahan, wo der legendäre Arzt und Gelehrte Ibn Sina (Ben Kingsley) eine fortschrittliche Medizinschule leitet. Dort erlebt Rob eine völlig neue Welt des Denkens, in der Beobachtung, Wissenschaft und Menschlichkeit im Mittelpunkt stehen, während er zugleich mit religiösen Verboten, politischen Spannungen und persönlichen Konflikten konfrontiert wird. Besonders positiv empfinde ich die eindrucksvolle Bildsprache, die authentischen Kulissen und die klare Gegenüberstellung zwischen der rückständigen Medizin Europas und der hochentwickelten Heilkunst im Orient. Der Film macht eindrucksvoll deutlich, wie fortschrittlich die medizinischen Kenntnisse im islamischen Kulturraum des Mittelalters waren und welchen Einfluss diese auf die spätere europäische Medizin hatten. In der Fortsetzung Der Medicus 2, die ab 25.12.2025 im Kino zu sehen ist, soll Rob Coles Weg nach seiner Rückkehr nach Europa weitergeführt werden, wobei neben körperlichen Krankheiten zunehmend auch seelische Leiden und gesellschaftliche Widerstände im Mittelpunkt stehen. Insgesamt bewerte ich Der Medicus sehr positiv. Auch wenn die medizinischen Themen spannend sind, werden manche historische Details zugunsten des dramatischen Erzählflusses gestrafft. Die Balance zwischen historischer Genauigkeit und filmischer Dramaturgie gerät manchmal etwas aus dem Gleichgewicht. Trotz kleiner Schwächen ist der Film für mich ein mitreißendes Historienepos. Der Medicus erhält von mir sehr gute 8 von 10 Sterne für erforschte und heilende Medizin. Der Medicus ist streambar auf Amazon Prime. Der Medicus 2 läuft ab heute im Kino. |
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| Stephan | 26.12.2025, 00:27 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Schöne Kritik, FloW! Ich war bei "Medicus 2" 1. Regieassistent von dessen 2nd Unit und Crowd AD (2nd 2nd AD) von der Main Unit. Ich mochte das Drehbuch zum zweiten Teil und hoffe auch für den Film auf einen Erfolg. . |
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| FloW | 26.12.2025, 00:36 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Wow, klasse Stephan! Schön dich hier zu wissen und das du uns das verrätst. 😎👍🏼 |
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| Kukulcan | 28.12.2025, 11:15 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Stephan: Schöne Kritik, FloW! Wir schauen ihn (trotz eher durchwachsener Kritiken) gleich. Nach wem müssen wir im Nachspann Ausschau halten? |
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| Stephan | 28.12.2025, 12:10 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kukulcan:
Toll, dass ihr beide den Film guckt! Viel Spaß euch! Du hast eine PN |
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| Kukulcan | 28.12.2025, 14:58 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Der Medicus II Ich muss sagen, dass der Film mit zumindest der einen Kritik nichts gemeinsam hatte und wir beide waren positiv überrascht. Als “Fantasyfilm” mit realen Anleihen hat er sehr gut funktioniert. Gut gespielt, opulent ausgestattet kam er mit einer recht stringenten Story, die gegen Ende vielleicht ein wenig einfach und etwas kitschig war. Rundum gut unterhalten macht das 8 von 10 Wüstenschiffen auf dem Nassen ..und unser Stephan R. war durchaus prominent in den Credits zu erspähen. |
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| Stephan | 29.12.2025, 13:08 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kukulcan: Der Medicus II Daumen hoch. Ich stimme deiner Kritik von "Medicus 2" zu. |
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| Stephan | 02.01.2026, 12:42 |
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Betreff: Re: Der letzte Film 28 Years Later (2025) Streaming Gestern habe ich den für mich momentan besten Film des letzten Jahres gesehen und er ist richtig Fucked-Up. Die ersten zwei "28 Days/Weeks" Teile waren mir zu depressiv, deswegen ignorierte ich diesen Teil im Kino. Wenn möglich, werde ich ihn dort nochmal gucken. Als Warnung: Der Film ist teilweise sehr brutal und schonungslos. Die Zombies laufen grafisch nackt herum und das Thema Tod ist hart und allgegenwärtig. Die Nutzung des Soundtracks war genial. Ich hatte mehrfach Gänsehaut. Die Musik wird so eingesetzt, wie ich es noch nie in einem Zombie-Horror-Film erlebt habe. Voller Hoffnung und Energie, obwohl es kaum eine Rettung für die Menschen im Quarantänebereich gibt. Die Kamera und das Licht ergeben zusammen einen eigenen Charakter. Die Umsetzung wirkt kreativ, innovativ, manchmal episch und dann wieder persönlich und nahe. Der Anfang des Films startet stilistisch wie seine Vorgänger. Doch ab einem gewissen Punkt, wenn die Reise des Jungen beginnt, hebt der Film auf andere Ebenen ab. Spoiler: Der dritte Akt des Films schlägt eine ganz neue Richtung ein, etwas vergleichbar mit "Apocalypse Now". Für mich war dieser Shift passend, metaphorisch und menschlich auf abgefuckte Weise ergreifend. Der Film ist ernst, brutal, hart und doch verspielt und leichtfüßig. Die Dialoge und das Schauspiel waren erste Klasse, gespielt vom jungen Talent Alfie Williams, Jodie Comer, Aaron Taylor-Johnson, und Ralph Fiennes. Der Regisseur Danny Boyle, ein Meister seines Faches, feuert hier einfach aus allen Kanonen und es war ihm gefühlt egal, was die Presse dazu sagen würde. Dieser Film spaltet die Meinungen seiner Zuschauer und ist nicht für jeden, das ist sicher. 10 von 10 Punkten . |
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| Mile | 02.01.2026, 15:31 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Der Blob Böser außerirdischer Wackelpudding sucht eine amerikanische Kleinstadt heim. Das 1988er Remake des Horrorfilms aus den Fünfzigerjahren ist hervorragend gelungen und (auch von den Effekten) sehr gut gealtert. Gibt noch einen Miniauftritt von Erika Eleniak (Baywatch) mit einer besonders fiesen Szene. Aber auch die Szene im Kino (die Massacre Show) ist schon fast ein Klassiker. Den Twist zum Ende hin hätte ich nicht gebraucht, aber stört auch nicht.8 von 10 Bloody Blobs |
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| Stephan | 04.01.2026, 15:58 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Jay Kelly (2025) Streaming Die fiktive Berühmtheit "Jay Kelly", ein großer Schauspieler gespielt von George Clooney, befindet sich, in diesem unbeschwert wirkenden Film, mit vielen seiner Kollegen am gefühlten Karriereende. Darunter sein Manager Ron, wunderbar verkörpert von Adam Sandler. Vor dem Drehbeginn seines X-ten Filmes stellt Jay fest, dass er seine zwei Töchter und sein Privatleben von Beginn an vernachlässigt hat. Nun kombiniert er die unabhängig von ihm geplante Reise seiner Tochter durch Italien mit einer Preisverleihung für sein Lebenswerk. Auf diesem Ausflug wünscht er sich einen Neustart mit seinem Vater und seinen Töchtern. Von Noah Baumbach mit viel Gefühl und Warmherzigkeit inszeniert, begleitet man diese Filmschaffenden, welche von Eifersucht, Reue, Trauer und Ego-Problemen geplagt werden. Eine aus dem Leben und der Filmbranche gegriffene Situationskomik, eingefangen über viele, unterhaltsame Dialoge, wirkt erfrischend auf die Handlung. Es war sehr unterhaltsam den sympathisch besetzten und gekonnt dirigierten Schauspielern in Bilderbuch-Locations bei der Bewältigung ihrer Probleme, aus dem vielleicht veralteten Hollywood, zuzuschauen. 8 von 10 Punkte . |
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