FloW 09.09.2025, 08:39
Betreff: Re: Der letzte Film

Schaue auch selten Horrorfilme, aber diesen fand ich auch handwerklich sehr gut umgesetzt. 😉

Stephan 09.09.2025, 12:58
Betreff: Re: Der letzte Film

Unterhaltsamer Film.

Kukulcan 19.09.2025, 08:33
Betreff: Re: Der letzte Film

Conjuring 4 - das letzte Kapitel

Wenn man auf klassischen Grusel mit vielen dunklen Ecken und Jumpscares (statt Blut und abgetrennten Gliedmaßen) steht und die Teile 1-3 mochte, macht man hier nicht viel falsch.

Hat sich manchmal etwas gezogen und war definitiv nix Neues, aber ein netter Abschluss.

7,5 von 10 dämonischen Dämonen des Teufels

FloW 01.10.2025, 03:24
Betreff: Re: Der letzte Film

Sechs Tage, sieben Nächte
1998 ‧ Komödie/Abenteuer ‧ 1 h 38 min

Wie ich finde einer von Harrison Fords charmantesten und humorvollsten Filmen. Finde die schauspielerische Leistung von Harrison und Anne großartig. Ford spielt erfahrenen Urlaubsinselpiloten, Schlauchboot ist hier auch am Start und natürlich läuft im Film einiges zu Gunsten der Action, was oft das Indiana Jones Feeling in gewohnter Art, aber auf abgewandelte Art Ende der 90er im damaligen hier und jetzt aufleben lässt. Der Film erheitert, was in heutigen Zeiten einfach gut tut. Abenteuerlich ist der Film, aber nicht voller extremer, sexueller Ausuferungen, sondern mit Niveau ohne zuviel zu zeigen. Durchweg unterhaltsam, wie es sich für eine Abenteuerkomödie gehört. Sah ihn mir mit meiner Frau mit großer Freude an und wir finden mit kleinen Änderungen hätte man daraus auch einen klassischen Abenteuerfilm mit Indy basteln können, was er ja ist, nur eben ohne Fedora, Lederjacke und Peitsche, aber halt mit Harrison Ford in seinen besten Jahren mit der gleichen Intensität wie in LC. Für mich, ganz ehrlich, ist die Performance von Harrison Ford einfach richtig stark und daher ist dieser Streifen ein absoluter Gute-Laune-Blockbuster, zum immer wieder schauen.
Verdiente 5 von 5 Popcorntüten. 🍿🍿🍿🍿🍿

Streambar auf Disney+.

Indy2Go 06.10.2025, 11:57
Betreff: Re: Der letzte Film

Zitat von Kukulcan:
Conjuring 4 - das letzte Kapitel

Wenn man auf klassischen Grusel mit vielen dunklen Ecken und Jumpscares (statt Blut und abgetrennten Gliedmaßen) steht und die Teile 1-3 mochte, macht man hier nicht viel falsch.

Hat sich manchmal etwas gezogen und war definitiv nix Neues, aber ein netter Abschluss.

7,5 von 10 dämonischen Dämonen des Teufels

Da würde ich mich anschließen. Etwas lang geraten und das Ende mit dem wohnzimmertauglichen Endgegner fand ich auch eher merkwürdig (aber, ja, die symbolische Bedeutung war mir schon klar). Dafür fand ich ihn als Abschluss ganz ordentlich und mochte auch, dass die Warrens noch stärker in den Mittelpunkt gerückt wurden.

Fabilousfab 29.01.2026, 10:58
Betreff: Re: Der letzte Film

Mal wieder eine Netflix (Anti-)Perle Lachender Smiley Oh shit der ist auf Prime 🙈

The Wrecking Crew

Der nächste Film auf Netflix, Wieder ein Film, der große Stars auffährt, aber den es doch eher nicht gebraucht hätte. Ich muss wirklich langsam ein eigenes Thema dafür machen. Lachender Smiley

Ein sehr unangenehmer Jason Mamoa und ein mittlerweile sehr alt wirkender Batista. Die Chemie passt schon, aber die Story ist mal wieder sowas von Schrott. Entfremdeter Vater stirbt, was Mamoa zurück nach Hawaii bringt, wo er zusammen mit seinem Bruder die Schuldigen zur Strecke bringt. Soweit, so normal. Dann gibt es natürlich noch ein Bruderkonflikt den es zu lösen gilt, bisschen Yakuza sind auch dabei und ein gut bewachter, französischer Bösewicht. Wirklich derb brutal ist er teilweise und wäre da nicht, dass auf einmal die ganze Familie mit einsteigt, die vorher komplett dagegen war und das sehr abrupte aber vorhersehbare Ende, könnte man den grad so durchgehen lassen, auch wenns schon durchgängig heftig auf die Mütze gibt.

So reiht er sich in "Just Streaming Content" und Cashgrab für Mamoa und Batista auf Netflix ein.

6 von 10 Elektroschocks

Indy2Go 09.10.2025, 09:38
Betreff: Re: Der letzte Film

The African Queen (1951)

Ein Abenteuerklassiker von John Huston, der nicht ohne Grund auch als einer der Wegbereiter für Indiana Jones gilt. In der neuen 4K-Restauration sieht der Film fantastisch aus. Bemerkenswert für die damalige Zeit ist, dass wirklich fast alles on location in Afrika gedreht wurde – inklusive echter Stromschnellen, Mücken, Krankheiten und einer Crew, die reihenweise umgekippt ist. Huston ging zwischendurch lieber Elefanten jagen, während Kameramann Jack Cardiff auf dem Boot improvisierte Dunkelkammern baute, um das Filmmaterial vor dem Zerfall durch das tropischen Klima zu retten. Bogart und Huston tranken nur Whiskey und waren wohl dementsprechend unausstehlich.

Es ist einer dieser Filme, dessen Entstehungsgeschichte selbst schon ein Abenteuer war – ein logistischer Alptraum, über den die Anekdoten bis heute nicht abreißen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – kam dabei pures Abenteuerkino-Gold heraus. Bogart und Hepburn sind fantastisch zusammen, der Film hat Witz, Spannung und eine ganz eigene, raue Romantik. Man merkt ihm stellenweise an, dass manche Buchmomente etwas gehetzt umgesetzt wurden, aber das stört kaum. "The African Queen" sieht heute noch großartig aus, fühlt sich echt an und macht einfach Spaß. Ein ganz großer Abenteuerklassiker – auch wenn "Der Schatz der Sierra Madre" für mich trotzdem Hustons Meisterstück (und einer meiner ewigen Lieblingsfilme) bleibt.

Lacombe 09.10.2025, 12:06
Betreff: Re: Der letzte Film

Wirklich toller Film. John Huston hat viele Klassiker gedreht, wie auch Asphalt Jungle.

Indy2Go 13.10.2025, 08:09
Betreff: Re: Der letzte Film

Absolut, der und "Die Spur des Falken" kommen auch bald mal wieder wieder dran.


Brawl in Cell Block 99
Regisseur und Autor S. Craig Zahler ist ein ziemlich kontroverser Typ, der ziemlich kontroverse Filme macht – und irgendwie finde ich das geil, weil sich das heute kaum noch jemand traut. Ruhig, abgeklärt, fast stoisch und ohne jedes Blendwerk inszeniert er seine Filme, stilistisch fast so unaufgeregt und schnörkellos wie die Werke von Clint Eastwood. Selbst die Actionsequenzen sind realistisch, roh und fast völlig frei von Choreografie. Man merkt Zahlers literarischen Hintergrund: klare Figuren, langsamer Aufbau, keine Spielereien.

Vince Vaughn liefert eine denkwürdige Performance als Bradley Thomas – ein aggressiver, aber kontrollierter Protagonist mit einer ganz eigenen, komplexen Moral, die ihn schlussendlich zerstört. Der Film beginnt mit fast dokumentarischem Realismus und verwandelt sich langsam in eine surreale Höllenfahrt irgendwo zwischen Grindhouse und griechischer Tragödie – ein ähnlich unerwarteter Genre-Twist wie schon in "Bone Tomahawk". So einen krassen Wechsel bekommt sonst kaum jemand hin – und trotz der Härte bleibt es am Ende immer noch ein Film über Menschen, nicht über Gewalt.

Stephan 13.10.2025, 12:08
Betreff: Re: Der letzte Film

One Battle After Another
Ein intensives, politisch aktuelles, cineastisches Werk. Starke, schauspielerische Leistungen von Teyana Taylor, Leonado DiCabrio, Sean Penn, Benicio del Toro und Chase Infiniti.
Ein bewegendes Statement über die aktuelle amerikanische Politik und über eine Opposition, die ebenso nicht immer mit hoher Intelligenz punkten kann.
Fragwürdige Momente auf beiden Seiten werden gekonnt in schwarzem Humor verpackt. Ein toller Soundtrack und eine kreative Kamera machen diesen Film zu einem Erlebnis.
9 von 10 Punkte

Tron: Ares
Science-Fiction Filme haben es oft genauso schwer wie Abenteuerfilme ihre Zuschauer ins Kino zu locken. Durch hohe Budgets brauchen sie ein größeres Publikum, obwohl es meist ein nischiges Thema ist und viele Kultfilme sich dadurch erst im Nachgang eines Flops entwickeln.

Tron: Ares bietet hochqualitative wuchtige Effekte, durchwegs fotorealistisches CGI, ein beeindruckendes und kreatives Zukunftsbild und richtig gutes 3D für die Interessierten.
Der Soundtrack ist erfrischend kreativ und treibend - Er wirkt auf mich etwas minimalistischer und kann nicht so glänzen, wie die Musik von Daft Punk aus dem Vorgänger. Aber ordentlich rocken tut er definitiv in den passenden Momenten.
Die Geschichte hat ihre Schwächen und die talentierten Schauspieler liefern auf Grund eines nicht zu 100% funktionierenden Drehbuchs nur einen mittleren Standard ab.
Der Spannungsbogen funktionierte für mich trotz dieser Punkte von Beginn an bis zum Ende des Films.
8 von 10 Punkte für das Kinoerlebnis
.

Kukulcan 13.10.2025, 12:27
Betreff: Re: Der letzte Film

Da freu ich mich doch auf Tron als äußerst 3D Interessierter.

Kukulcan 15.10.2025, 20:30
Betreff: Re: Der letzte Film

Tron: Ares

Was für ein 3D, sowohl in den komplett computergenerierten wie auch Echtweltsequenzen (besser als das schaumgebremste 3D im Avatar 3 Trailer). Und was für ein geiler treibender Soundtrack. Was für eine Story….naja, OK, ein nettes Flickwerk von Logiklöchern, aber es geht immer ohne Hänger voran, die Welt- und Charakterperspektivwechsel funktionierten prima und alles war flott inszeniert.

Die Riege der Schauspieler fand ich rundum gut - überragend hab ich nicht erwartet. Haben alle ihren Zweck erfüllt und brachten teils ein wenig unaufdringlichen Humor oder auch existenzielle Fragen auf. Tatsächlich fand nur ich Flynn/Jeff Bridges (in den recht kurzen Fan Service Szenen) eher etwas schwach.

Hab ich schon das 3D erwähnt, das die wirklich geile Action erst richtig zur Geltung brachte? Tolle Effekte und das ganze Look & Feel war definitiv richtig Tron, nur eben nicht so „betulich“ wie 1982.

Tut euch den Film nicht an, wenn euch Logiklöcher stören oder euch der Trailer zu glatt gebügelt aussah.
Aber von mir bekommt der Film 10012 von 10102 plappernden Bits

Kukulcan 18.10.2025, 10:53
Betreff: Re: Der letzte Film

Tron und Tron:Legacy

Im Gegensatz zum neuen Tron geht es in Teil 1 und 2 vornehmlich darum, im Grid von Punkt A nach Punkt B zu kommen, was Teil 3 mit seinem deutlich stärkeren Wechselspiel einfach interessanter macht.

Teil 1 ist ein technischer Meilenstein und 80er Kult, wirkt aber heute etwas altbacken und behäbig. Aber auch damals hatte er mich als Gesamtwerk abgesehen von der Technik nie vollends begeistert.

Legacy ist richtig cool, was Style, Lightcycle und Kämpfe angeht, technisch bereits voll auf der Höhe - Ares ist auch geil, das Grid vielleicht etwas zu perfekt steril. Die Musik von Daft Punk ist definitiv auch super, besser oder schlechter würde ich im Vergleich zu Ares nicht sagen - eben völlig anders.

Beim 3D schlägt Ares Legacy, es wirkt mehr aus einem Guss. In Ares sind die rein computergenerierten Szenen auch besser als die Echtwelt/Mischszenen, in Legacy fallen die aber deutlicher ab, es gibt weniger absolute Highlights.

Beide 0x8 von 0xA panischen Bits

Indy2Go 20.10.2025, 14:00
Betreff: Re: Der letzte Film

König Salomons Diamanten (1950)

MGM zog damals mit halbem Studio nach Afrika, um Haggards berühmten Roman um Abenteurer Allan Quatermain erstmals an Originalschauplätzen und in Farbe zu verfilmen. Und das sieht man dem Film auch an – echte Landschaften, echtes Licht, dazwischen (mal mehr, mal weniger) charmant eingestreute Tier-Archivaufnahmen. Der Aufwand war riesig, das Ergebnis ein prachtvolles, wenn auch deutlich koloniales Abenteuerkino. Stewart Granger passt als stoischer, charmant altmodischer Quatermain besser, als man vermuten würde und Deborah Kerr bekommt in der neu erfundenen Frauenrolle mehr Profil als erwartet, während andere Figuren der obligatorischen Hollywood-Romanze weichen mussten. Haggards Vorlage bleibt immerhin spürbar – späteren Versionen ging dieser Kern völlig verloren. Groß, farbig, altmodisch – und immer noch erstaunlich wirkungsvoll.

Kukulcan 23.10.2025, 08:37
Betreff: Re: Der letzte Film

Alles voller Monster

Eine kleine europäische Produktion, die es nicht ganz an die Großen heranschafft, aber doch lustig und abgedreht ist (mit vielen nicht sehr subtilen "2001" Referenzen). Die Monster sind sympathisch und es müssen auch nicht alle Rockstars sein wie bei der Konkurrenz.

Für Kinder unter 6 sicher zu gruselig, etwas ältere Kinder dürften einigen Spaß haben. Als (weitgehend) Erwachsener war ich gut unterhalten, vieles war schön schräg, anderes vielleicht ein bisschen "Meh". Technisch gut gemacht, aber natürlich auf niedrigerem Niveau als z.B. Pixar - schade dass es nicht 3D war.

Dafür gibt es positive gar nicht so schlecht 7 von 10 Monstern, nicht 7 von 10 das war eher nicht so der Hammer Punkten

Indy2Go 23.10.2025, 10:36
Betreff: Re: Der letzte Film

Terrifier 3

Irgendwo frage ich mich ja schon, wie kaputt eine Gesellschaft sein muss, dass etwas wie die Filme um Art den Clown überhaupt in den Mainstream – zumindest des Horrorgenres – vordringen kann. Der dritte Teil kratzte ja sogar an den 90 Millionen am internationalen Box Office.

Andererseits kann ich die Faszination schon auch nachvollziehen: Art the Clown ist schon jetzt eine moderne Horrorikone mit einer ganz eigenen Präsenz – fast wie eine nihilistische Karikatur von Pennywise oder Michael Myers. Die schmutzige 80er-Ästhetik und die praktischen Effekte, wo Damian Leone als gelernter Maskenbildner ja auch herkommt, haben durchaus ihren Reiz.

Positiv finde ich auch, dass Leone die Mythologie seines Universums immer weiter ausbaut und mehr und mehr übernatürliche Elemente einfließen lässt. Diese bleiben aber auch (bewusst) recht abstrakt, was die ganze Sache für mich letztlich zu wenig greifbar macht.

Im Endeffekt sind die Filme vor allem Provokation um der Provokation willen – schockierend, faszinierend, aber eben auch nicht viel mehr als das.

Indy2Go 28.10.2025, 10:33
Betreff: Re: Der letzte Film

The French Connection

…ist so ein Klassiker, den jeder vom Namen her kennt, den aber überraschend viele nie wirklich gesehen haben. Ich glaube, das Bewusstsein dafür, was für ein Meilenstein der Film seinerzeit war, ist heute gar nicht mehr so richtig da.

Friedkin hat den modernen Cop-Thriller maßgeblich geprägt, ohne "The French Connection" selbst groß als Revolution zu inszenieren. Stattdessen wirkt alles (un)angenehm rau, bodenständig und teilweise fast schon dokumentarisch gefilmt – ein Blick in ein dreckiges, nervöses New York der 70er, das man heute so glaubhaft kaum noch vor die Kamera bekommt.

Die berühmte Verfolgungsjagd unter der Hochbahn ist vollkommen zurecht legendär: waghalsig gefilmt, nervenaufreibend und bis heute ein Paradebeispiel dafür, wie Action funktionieren kann, wenn sie sich echt anfühlt. Und das Katz-und-Maus-Spiel in der U-Bahn zeigt, wie man mit sehr wenig Dialog maximalen Nervenkitzel erzeugt. Gene Hackman schafft mit Popeye Doyle perfekt den Spagat zwischen kompromisslosem Antihelden und einem von Besessenheit getriebenen Wahnsinnigen – man fiebert mit, ohne ihn unbedingt sympathisch finden zu müssen.

Stephan 28.10.2025, 17:51
Betreff: Re: Der letzte Film

Frankenstein
Guillermo del Toros Adaption dieser klassischen Geschichte in gotisch, poetischer Bildsprache. In all seinen Filmen entwickelt man Empathie mit dem unterdrückten Monster. Auch dieses Drama kann durch epische Handlungsstränge und einer emotional in einem Familienkonstrukt verwurzelten Geschichte um den missverstandenen Frankenstein fesseln. Die Verbindung von echten Sets, Prothetischem Monster-Make-up mit CGI wirkt beeindruckend und überzeugend.
8 von 10 Monster
.

Kalmanitas 28.10.2025, 20:38
Betreff: Re: Der letzte Film

Zitat von Indy2Go:
The French Connection
…ist so ein Klassiker, den jeder vom Namen her kennt, den aber überraschend viele nie wirklich gesehen haben….

Habe den schon vor ca. 40 Jahren auf Video, danach auf DVD und zuletzt auf Blu Ray gesehen. Zurecht ein Klassiker. Und mit dem Duo Hackman/Scheider einer der ersten Buddy Cop Filme. Selbst den zweiten Teil von John Frankenheimer oder das Buddy Russo (Roy Scheider Charakter) Follow Up "The Seven-Ups" kann ich sehr empfehlen. Ganz anders, aber auch absolut sehenswert.

Indy2Go 29.10.2025, 11:06
Betreff: Re: Der letzte Film

Den Ableger habe ich bislang nie gesehen, den zweiten Teil aber vor ein paar Jahren mal. Ich fand interessant, dass Frankenheimer ihn eher als Epilog inszeniert hat, nicht als klassisches Sequel. Teil 1 zeigt Popeye Doyles moralischen Zerfall – Teil 2 das, was nach dem Adrenalinrausch übrig bleibt.