Mile 13.06.2022, 09:19
Betreff: Re: Der letzte Film

Interceptor

Wer actionreiche Romane mag, kommt irgendwann an Matthew Reilly nicht mehr vorbei. Der Autor von Romanen wie "Ice Station", "Der Tempel" oder "Der große Zoo von China" weiß einfach, wie man gute, manchmal auch mächtig überzogene Action schreibt. Schon Ende der 90er hat er die Filmrechte für seine ersten Thriller verkauft, aber es kam nie zur Umsetzung. Jetzt hat sich sein Fan Chris "Thor" Hemsworth daran gemacht und dank Netflix-Deal und eigener Produktionsfirma seinen australischen Landsmann immerhin auf die kleine Leinwand der Streaming-Dienste gehoben.

Reilly darf dabei sogar selbst Regie führen (wie früher auch schon Stephen King oder Michael Crichton) musste dafür nur die Ehefrau von Thor …äh, Hemsworth in der Hauptrolle schlucken. Obwohl sie ihre Sache noch mit am Besten macht. Die Story basiert auf keinem seiner Bücher sondern ist direkt für den Film entstanden, also ein "written & directed by"-Credit.

Leider ist Interceptor zu keinem Augenblick so unterhaltsam oder originell wie die Bücher des Australiers. Story ganz knapp zusammengefasst: Im Pazifik gibt es eine Atomraketenabfangstation der USA. Dahin wird Captain J. J. Collins versetzt, die sich erfolgreich der sexuellen Übergriffe eines Generals erwehrt hat und jetzt … ach, ist egal. Auf jeden Fall kommt sie auf der Basis an, die kurz darauf von einer Terror-Putzkolonne überrannt wird und nur sie und zwei weitere Soldaten überleben und können den Kommandoraum halten. Dann gibt's kammerspielartige, sehr vorhersehbare Action, ab und zu schlechte CGI Atomraketen und ansonsten nicht viel mehr. Ende ist wohl jedem klar. Zwischendrin taucht Thor auf, also der fette Thor aus Avengers:Endgame, der jetzt in LA Fernseher verkauft. Das ist der Humoranteil des Films. Bester Darsteller ist übrigens Turbo, eine Schildkröte. 'Nuff Said.

5 von 10 Atom-Raketen

Fabilousfab 14.06.2022, 13:56
Betreff: Re: Der letzte Film

Ich habe gestern einen Film gesehen, den ich hier auch mal aufführen muss, da er doch einige Anspielungen auf Indy hat. Der Hühnerhase und der Hamster der Finsternis ist zwar eher ein Film für die kleineren Abenteuerfans oder eben die Kleingebliebenen. Zwinkernder Smiley Mit Hut und Lederjacke geht er auf die Suche nach dem Artefakt, dem Hamster der Finsterns, wobei er die markante Kleidung eigentlich nur anhat um seine Hühnerkörperteile zu verstecken. Hühnerhase eben Lachender Smiley Begleitet von seinen Gefährten, wovon seine Begleiterin sogar die Peitsche dabei hat, muss er das Königreich seines Vaters vor seinem bösen Onkel retten.

Zu sehen ist der Film auf Netflix
Dateianhänge:
2350183.jpg (Dateigröße: 125,02 KB)

Mile 28.06.2022, 15:36
Betreff: Re: Der letzte Film

Danke Fabian für den Hühnerhasen-Tipp. Der kommt am Wochenende mal an die Reihe.

Gestern habe ich mir wieder ein Guilty Pleasure gegönnt: The Man from Toronto

Mit Kevin Hart als Kevin Hart und Woody Harrelson als der Titelgebende Mann. Man weiß sofort: Es ist ein B-Movie. Aber ein erfrischender, weil er das auch zu keiner Sekunde zu übertünchen versucht, sondern klar dazu steht. (Anders als Uncharted und Co.) Dementsprechend ist die Story albern und unglaubwürdig, aber der Film wird einzig und allein von den Hauptdarstellern getragen. Sogar Kevin Hart fand ich nicht so meganervig wie in anderen Filmen. Zudem gibt's einen guten Soundtrack (Wolfmother!), ein paar gute Gags ud fertig. Das angepinnte "Happy End" hätte ich nicht gebraucht, aber sei's drum.

6,5 von 10 Daumen

Pascal 28.06.2022, 22:51
Betreff: Re: Der letzte Film

Matrix Resurrections

Nachdem die Kritiken doch sehr durchwachsen waren, habe ich mich schon darauf eingestellt, ebenfalls enttäuscht zu werden.

Aber Pustekuchen. Der Film hat für mich alles richtig gemacht.

- stimmig, aber ohne die alten Filme zu kopieren
- frisch durch mehr Mut bei den Dreharbeiten, nicht alles zu streng zu planen
- viele Verwirrungen und Spiel mit diversen Realitätsebenen
- Mr. Reeves hat nicht einfach nur die Frisur von John Wick
- gute Mischen von alten und neuen Schauspielern
- die Musik war so wie gehofft
- und und und...

10 von 10 Bullets

horner1980 29.06.2022, 13:39
Betreff: Re: Der letzte Film

Da ich gerade ein paar Minuten habe.. hier mal die Filme, die ich in den letzten 5 Tagen so gesehen habe.

Der Feind in meinem Bett

Der war so gut wie ich ihn in Erinnerung habe. Ja, die Story ist nicht gerade originell, aber sie ist sehr spannend erzählt und gipfelt in einem kurzen, aber guten Finale. Der Cast ist auch durch die Bank hervorragend und ich mag auch sehr die Kameraarbeit in dem Film.
Der Score von Jerry Goldsmith lebt klar von seinem melancholischen, aber sehr schönen Hauptthema, welches er oft genug einbaut. Doch auch die Elemente für den bösen Patrick Bergin fügen sich sehr gut ein. Ich mag den Score. Ja, den Film mag ich auch.

Die Hand an der Wiege

Obwohl ich ihn schon mehrfach gesehen habe, wobei das letzte Mal vor vielen Jahren, ist die Spannung immer noch sehr hoch. Ich fand es toll, dass von Anfang an keine Geheimnisse über den Charakter von Rebecca De Mornay gemacht wurde und sofort klar war, wer sie eigentlich ist und daher auch, was sie vorhat. Trotzdem blieb eben die erwähnte Spannung sehr hoch. In Sachen Cast muss ich natürlich die beiden Hauptdarstellerinnen hervorheben, aber auch Ernie Hudson als geistig behinderter Solomon gefiel mir außerordentlich gut in seiner Rolle.
Der Score von Graeme Revell wusste auch sofort zu gefallen. Das sehr schöne Hauptthema hatte was von Jerry Goldsmith und wurde sehr oft mit eingebaut. Erinnert daher auch sehr an den Ansatz, den Goldsmith bei "Sleeping with my Enemy" hatte. Im sehr guten Finale gab es auch leichte Herrmann-Ansätze bei Revell. Also für mich einer seiner besten Scores. Toller Film.. immer noch.

Fear

Auch ein Film, den ich das letzte Mal vor einigen Jahren gesehen habe und so im Vergleich mit dem Feind und der Wiege gefällt der hier mir doch am besten. Kann nicht mal genau sagen, woran das liegt. Vielleicht an den Charakteren, die doch sympathischer sind oder vielleicht am tollen Mark Wahlberg, der sehr gekonnt den Psychopathen spielte. James Foley setzte ihn aber auch sehr gut in Szene. Doch auch Reese Witherspoon spielte sehr gut ihre Rolle und als Vater durfte William Petersen und als Stiefmutter Amy Brenneman glänzen. Alyssa Milano fand ich auch gut in ihrer Rolle.
Ja, die Story ist klar nichts neues. Beginnt als "Erste Liebe und leichte Rebellion gegen den Vater"-Drama und endet dann als spannender Psychothriller. Dazu gibt es einen fantastischen Score von Carter Burwell, bei dem übrigens Shirley Walker Orchestratorin und Dirigentin war. Doch die Musik war sowas von eindeutig Burwell. Das Hauptthema war sehr typisch für ihn und auch die Instrumentierung ist bekannt für ihn. Toller Score und auch großartiger Film.

Legende

Früher hab ich ihn sehr gut gefunden, aber heute muss ich sagen, dass er mir zwar immer noch gefällt, aber doch er am Ende nur ein solider Fantasy-Film ist, der auch dazu nicht gut gealtert ist. Besonders die wohl damals als gefühlvoll gedachten Dialoge wirken besonders zu Beginn unfreiwillig komisch. Auch die Szene, wenn das Wetter umschlägt wirkt dank Mia Saras übertriebenen Schauspiel nicht gerade überzeugend und regt eher zum Schmunzeln an. Dafür ist aber Tim Curry über jeden Zweifel erhaben. Eigentlich sind es eher die Bösen, die den Film retten, denn auch seine Handlanger gefallen mir.
Beim Score von Jerry Goldsmith muss ich ehrlich sagen, dass er zwar schon gut ist, aber im Grunde für mich das einzig große Highlight nur das Hauptthema ist. Das ist aber doch sehr schön. Glaube kaum, dass ich den so bald wieder mal sehen werde.

Das schwarze Loch

Einfache vorausschaubare Story mit guten Effekten. Der beste Charakter war tatsächlich der Roboter Vincent. Der Cast war bestenfalls solide. Musikalisch dachte ich fast die ganze Zeit, dass ich einen James Bond-Film anschauen würde, aber das ist ja sehr oft bei John Barry der Fall. Irgendwie hab ich aber wieder mal gemerkt, dass ich so meine Probleme mit seiner langsamen und sehr monoton wirkenden Action-Musik habe. Aus meiner Sicht schadet das den Film eher als dass es ihm gut tun würde, denn diese langsame Musik setzt das Tempo des Films runter und damit auch die Spannung.
So als Fazit muss ich sagen, dass der Film bestenfalls okay war, den man aus meiner Sicht einmal anschauen und dann wieder vergessen kann.

Schimmi_Ruhrort 30.06.2022, 07:23
Betreff: Re: Der letzte Film

Nach längerer Abstinenz möchte ich mal hier etwas Posten.

Ich habe mir mal wieder die
Krieg der Sterne Trilogie
und zwar in der Harmy Despecialized Edition angesehen.

Zu den Filmen muss ich wohl nichts schreiben.

Was ist also die Star Wars Despecialized Edition?

Es handelt sich um ein Fanprojekt, bei dem die ersten drei Star Wars Filme von 1977, 1980 und 1983 in die ursprüngliche Kinofassung gebracht wurden, ohne CGI und die von George Lukas später neu hinzugefügten, bzw. geänderten Szenen.

Das Schöne an der Star Wars Despecialized Edition von Harmy ist, dass die Leute sich richtig Mühe damit gegeben haben.
Über 2 Jahre lang wurde aus dem alten DVD und dem Blu Ray Material eine geile 720p Ur-Version erstellt.

Alles wurde neu gerändert. Der Blaustich der Blu Rays und der Rotstich der DVDs wurden entfernt, sodass die Farben jetzt wieder originalgetreu sind.

Ich habe die Filme jeweils mit der deutschen Tonspur hinterlegt und den deutschen Original Kino-Vorspann eingefügt, den es bei den späteren Veröffentlichungen ja nicht mehr gibt.
Außerdem habe ich den MKVs noch die Kapitel zum switchen hinzugefügt.

Kleiner Schönheitsmakel:
Die englischen Untertitel der Aliens, Greedo, Jabba usw. sind hard coded und lassen sich nicht entfernen, aber ich habe die deutschen zusätzlich hinterlegt und deren Anzeige erzwungen.
Man müsste das Material an den Stellen ersetzen und entsprechend bildtechnisch anpassen. Das ist mir einfach zu aufwendig. Mit den paar Stellen kann man gut leben.

Diese "Krieg der Sterne" Trilogie sieht ansonsten super frisch und fast noch besser aus als damals im Kino.

Schade, dass dieses Fan Projekt, außer im Netz, nie veröffentlicht wurde und wird.
George Lukas möchte das nach wie vor nicht, und Disney hat auch kein Interesse daran..

Die Zeiten, als nur Han schoss, nicht vor, nach, oder gleichzeitig mit Greedo sind seit der letzten DVD Veröffentlichung der "Special Edition" von 2006 offiziell vorbei, leben aber in der Harmy Edition weiter.

Wer also die Ur-Fassung noch, oder auch einmal in einer hervorragenden Qualität sehen möchte, sollte nach "Harmy Star Wars Despecialized" suchen.
Als Non Profit Fan Version kann man sie völlig legal herunterladen, inklusive eigens angefertigter Druckvorlagen für CD Labels.und DVD Cover.

Möge die Macht mit euch sein. Immer!

Pascal 30.06.2022, 12:47
Betreff: Re: Der letzte Film

@Schimmi_Rurort: Wie sieht die Despecialized Edition denn im Vergleich mit der Laserdisc-Version aus? (eine ernst gemeinte Frage von mir, da die ja auf den DVDs mit drauf ist) Sieht man da einen Unterschied?

Fabilousfab 30.06.2022, 13:42
Betreff: Re: Der letzte Film

Zitat von Schimmi_Ruhrort:
Nach längerer Abstinenz möchte ich mal hier etwas Posten.



Möge die Macht mit euch sein. Immer!

Sehr interessant, danke dir. Thumbs up

Schimmi_Ruhrort 30.06.2022, 20:02
Betreff: Re: Der letzte Film

Zitat von Pascal:
@Schimmi_Rurort: Wie sieht die Despecialized Edition denn im Vergleich mit der Laserdisc-Version aus? (eine ernst gemeinte Frage von mir, da die ja auf den DVDs mit drauf ist) Sieht man da einen Unterschied?
Hallo Pascal,

Ich habe gerade mit einem Kollegen von mir gesprochen, der alle Veröffentlichungen von der ersten VHS bis zur 4k Version hat.

Er sagt, die Bildqualität der letzten LDs von 1996 liegt auf DVD Niveau, also 480p.
Außerdem haben die LDs den selben Farbstich wie die DVDs.

Da ist die Despecialized Edition deutlich besser. Eben HD in 720p mit restaurierten Farben.

Gruß Roland

Mile 19.07.2022, 14:52
Betreff: Re: Der letzte Film

Wegen Pierce Brosnan habe ich mir

The Misfits

angesehen. Böser Fehler. Übles Machwerk.

2 von 10

Cato Jones 19.07.2022, 15:33
Betreff: Re: Der letzte Film

Auf zwei Marvel Filme hatte ich mich gefreut. Nachdem diese nun auf Sky und Disney zu sehen sind hatte ich gleich losgelegt und wurde leider entäuscht.

Spiderman - No way home
Es war zwar schön, mal die alten Charaktere Doc Ok usw wieder zu sehen, aber die ganze Story fand ich schon sehr sehr dünn.
Kein Spannungsbogen und nur belanglose Kämpfe. Dann tauchen auch noch mal eben andere Spiderman auf, was aus meiner Sicht überhaupt nicht passt,
aber mit dem Multiversum erklärt wird. Ich fand es einfach nur dämlich und langweilig.
Einen Spiderman Film in dem er einzeln gegen einen Bösewicht kämpft hätte ich viel besser gefunden.
Aber Marvel verwurstet leider sein gesamtes Universum miteinander Unentschlossener Smiley
Von mir 4 von 10 Popcorntüten

Und da bin ich auch schon beim nächsten Film
Doctor Strange in the Multiverse of Madness
Was soll ich sagen. Es ist ja nicht so, dass ich Doktor Strange nicht mag. Den ersten Film fand ich richtig gut.
Aber was ich mit diesem Film anfangen soll weiß ich nicht. Nach dreiviertel der Laufzeit habe ich abgeschaltet.
Völlig überladene Szenen. Einmal nicht aufgepasst, bums weißt du nicht was gerade Sache ist.
Auch hier wäre ein für sich stehender Film sicher besser gewesen, als wieder diese gesamt Verwurstung des Marvel-Universums.
Schade! Vielleicht gebe ich dem Film noch mal eine zweite Chance, da ich jetzt weiß was auf mich zukommt schaffe ich es vielleicht bis zum Ende.
Aktuell nur eine Bewertung mit 2 von 10 Popcorntüten

Leusel 19.07.2022, 19:09
Betreff: Re: Der letzte Film

Ich fand No Way Home gelungen, auch wenn mir an sich der direkte Vorgänger besser gefiel. Aber ja, für mich ist Spidey auch am Stärksten, wenn er die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft sein darf, und sich nicht mit Paralleluniversen und Aliens (abgesehen von Venom natürlich) herumschlagen muss.
switch Spoiler:
Nebenbei: Was man so hört von den neueren Marvelfilmen werden die Stories auch immer dünner, insbesondere Thor soll ganz extrem sein, auch was die Charaktersierung des Bösewichts angeht. Letzteres fand ich bei Obi-Wan besonders übel, das wird doch wohl nicht zum Disney-Markenzeichen werden?

Kukulcan 19.07.2022, 21:08
Betreff: Re: Der letzte Film

Ich habe mich damit abgefunden, dass Spidey zum Stark Fanboy und Avenger mutiert ist. Aber die eigentlich ganz originelle Story Idee von No Way Home hätte genauso gut auch ohne DAS Marvel Multiverse funktioniert sprich mit jedem beliebigen Parallelweltkonstrukt. Da kann ich mich nicht über eine übertriebene Marvellisierung beschweren, ob man Idee und Umsetzung nun mag, ist eine andere Sache.

Mile 22.07.2022, 11:23
Betreff: Re: Der letzte Film

The Gray Man

Solide Actionkost von der Stange. Alles irgendwo schon mal da gewesen, meistens besser. So "Grau" wie der Titel vermuten lässt, ist der Film aber nicht. Gut und Böse sind klar definiert. Nur Star Wars ist da vielleicht noch konsequenter, aber ansonsten: business as usual. Böse Jungs tun noch bösere Dinge, die guten tun nur, wozu sie gezwungen werden. USB-Sticks sind immer noch der heiße Scheiß.
Franchise-Starter? Bitte nicht.

7 von 10 Kaugummis

Kukulcan 28.07.2022, 08:03
Betreff: Re: Der letzte Film

Thor - Love and Thunder

Es gibt Filme wie Emperor's new Groove, die sich in ihrer Entwicklung entscheiden, eine ersthafte Erzählungweise über Bord zu werfen und auf Humor zu setzen. Mit einem perfekten Ergebnis, bei dem Stil, Charaktere und Tempo stimmen und jeder Gag sitzt.

Ich weiß nicht, ob man bei Thor so etwas versucht, weil einfach nicht genug Substanz da war. Anfühlen tut es sich so, als hätte man zwischen einem interessanten Anfang und einem recht furiosen Finale die Macher von "Die Zwei" engagiert, die drei Viertel des Films neu synchronisiert haben. Lockere Sprüche, die nicht zünden und jede Menge "Die Ex" Gags, die sich schnell totreiten. Geht es mal um ernste Themen wie Liebe und Verlust, sieht man zu, dass man es ohne Verzögerung wieder ins Lächerliche verkehrt.

Thor hatte schon vor diesem Film seine komischen Momente, aber ein weiterer Film über Selbstsuche, die nur in einer platten Komödie enden, das wirkte für mich völlig out of Character. Die Guardians of the Galaxy durften den Ton angeben, hatten aber für den Film gar nichts zu sagen.

5 von 10 Götterhämmerungen, weil der Film zumindest nicht komplett langweilig war

Cato Jones 28.07.2022, 08:17
Betreff: Re: Der letzte Film

Thor - Love and Thunder

Deine Bewertung passt exakt zu meinem Gefühl, als ich den Trailer gesehen habe. Und der Bezug zu "Die Zwei" passt perfekt
Sieht toll aus, keine Frage, aber irgendwie ließ mich der Trailer kalt. Ich fand's schon fast lächerlich.
Die Bewertung 5 von 10 kann ich daher gut nachvollziehen und bestätigt meine Entscheidung für den Film keine Kohle im Kino zu lassen.
Wieder so ein Verwurstungsfilm verschiedener Einzelfilme von Marvel. Das ist nicht mehr meins.

Kukulcan 28.07.2022, 10:26
Betreff: Re: Der letzte Film

Ich hatte ja noch drauf gehofft, dass der Trailer eine Art "Worst off" ist, aber nein, so ist der Film und wer den Trailer nicht mag, wird den Film auch nicht mögen.

Leusel 28.07.2022, 10:55
Betreff: Re: Der letzte Film

Ich empfand den dritten Thor-Film eigentlich als den ersten guten... Und mit dem gleichen Regisseur hatte ich zumindest mit gleichbleibender Qualität gerechnet.

Kukulcan 28.07.2022, 11:20
Betreff: Re: Der letzte Film

Zitat von Leusel:
Ich empfand den dritten Thor-Film eigentlich als den ersten guten... Und mit dem gleichen Regisseur hatte ich zumindest mit gleichbleibender Qualität gerechnet.

Ragnarök ist ein bisschen in eine neue Richtung gegangen, wahrscheinlich dachte man, dass man diesen Weg mit Teil 4 fortsetzt. Fühlte sich für mich nicht so an. Kerstin hat Love & Thunder zu großen Teilen als schräg, abgedreht und bizarr empfunden - sowas kann man als Pluspunkt sehen, aber für mich war es eher bemüht, abgedroschen und vorhersehbar.

Mile 28.07.2022, 11:43
Betreff: Re: Der letzte Film

Zitat von Kukulcan:
Thor - Love and Thunder

[…]

5 von 10 Götterhämmerungen, weil der Film zumindest nicht komplett langweilig war

Oh weh. Dann warte ich bis der auf Disney+ landet anstatt dafür ins Kino zu gehen. Der Bullet Train rollt ja auch bald an.