Mile 27.01.2022, 17:45
Betreff: Re: Der letzte Film

Eternals

Tja, eindimensionaler Heldenschrott. Deutlich zu lang und echt Öde. Wohl der schwächste Marvelfilm bisher. Schade um den Cast.

4 von 10 Punkten

EDIT: Passend dazu der "Honest Trailer" Lachender Smiley Lachender Smiley Lachender Smiley

YouTube https://www.youtube.com/watch?v=EskNsLql-VI



Und mal wieder ein Rewatch von was älterem:

Sunset – Dämmerung in Hollywood

Bruce Willis als Tom Mix, legendärer Westernstar der 1910er und 20er Jahre, und James Garner als Wyatt Earp, der ihn als "technischer Berater" beim neuesten Film unterstützen soll und dabei schlittern die beiden zusammen in einen Kriminalfall. Das alles unter der Regie von Blake "Pink Panther" Edwards. Das hätte echt ein Knaller werden können/müssen anno 1988 – floppte stattdessen übel. Zu Unrecht, wie ich finde. Auch wenn es kein Meisterwerk geworden ist, sind da doch einige recht gelungene Buddy-Szenen zwischen Willis und Garner. Das Skript schwächelt aber etwas und es holpert bei der Krimihandlung. Aber aufgrund des Charmes der beiden Hauptdarsteller bin ich immer noch bei

7 von 10 Revolvern

Mile 28.01.2022, 15:03
Betreff: Re: Der letzte Film

Day of the Dead (Zombie 2 – Das letzte Kapitel)

Weil's gerade frisch im Fernsehen lief (und aktuell in der Arte-Mediathek abrufbar ist), habe ich mir diesen Klassiker des Zombiefilms von George A. Romero mal wieder angesehen. Früher gab's den nur unter großen Schwierigkeiten zu bekommen (weil auf dem Index), wenn man jemanden kannte, der jemanden kannte, der … na ja, es war nicht einfach. Zwinkernder Smiley
Auf jeden Fall ist der Film in der Uncut Fassung immer noch extrem Brutal. Die Effekte von Tom Savini sind Top und halten mit jeder aktuellen Produktion locker mit. Sogar noch besser ist die Story gealtert bzw. ist sie erschreckend aktuell. Eine Gruppe von Menschen hält sich in einem Bunker in Florida auf. Ein Teil der Gruppe sind Militärs, der andere Teil Wissenschaftler, die Versuche an den zu Zombies mutierten Menschen durchführen, um ihnen womöglich den Appetit auf Menschenfleisch abzugewöhnen. Spannung zwischen diesen Gruppen sind unvermeidlich, der psychische Druck der beklemmenden Situation tut sein übriges dazu und schnell schlägt Misstrauen in Gewalt um. Fast alles an den Film ist pessimistisch und fatalistisch. Die Gesellschaft vernichtet sich selbst, die Zombies beschleunigen diesen Verfall nur. Schade nur, dass einige Darsteller etwas überfordert mit ihren Rollen waren, es wirkt manchmal ziemlich drüber, was da geboten wird. Aber trotzdem noch

8,5 von 10 Darmschlingen

treasurelane 06.02.2022, 18:15
Betreff: Re: Der letzte Film

Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers

Hier mal eine bildliche Bewertung, die ich mir zusammengebastelt habe.
Dateianhänge:
mumie 3 bew..jpg (Dateigröße: 324,07 KB)

FloW 06.02.2022, 18:52
Betreff: Re: Der letzte Film

Hard Powder (Auf ZDF-Mediathek verfügbar bis 07.02.2022)

Liam Neeson in gewohnter Haudraufmanier im Schneegestöber als Rächer und Schneefräßer.

11 von 12 Faustschlägen

treasurelane 11.02.2022, 10:40
Betreff: Re: Der letzte Film

Tod auf dem Nil (2022)

Ich weiß nicht, was da manche Kritiker dagegen haben. Ich sah den Film gestern zum Premieretag und er hat mir sehr gut gefallen. Ja, die Story ist im Grunde die gleiche wie z.B. die der 70er Jahre Version. (wenn auch ein wenig mehr auf die pers./psychologische Ebene getrimmt, wie es eben heutzutage so üblich ist) Ja, die eigentlichen Kriminalfälle/Morde beginnen gefühlt zu spät auf der Zeitleiste des Films. Ja, das CGI fällt doch an manchen Stellen ein wenig arg auf. Aber: Das kann dern Film als ganzen nicht zu einem schlechten machen.

Ich finde die Bildersprache, das Licht, die kleinen feinen Einfälle und Perspektiven durchweg ansprechend und frisch. Zum Ton: Da leistet die musikalische Untermalung teileise sehr viel und wirklich Herausragendes (wenn es z.B. darum geht den Schock eines Verbrechens darzustellen/ musikalisch zu beschreiben). Richtig groß. Die Songs sind ansprechend.

um nochmal kurz zu den Charakteren zu kommen: Da wird dem Detektiv Poirot wirklich viel Raum gegeben, seine Figur inkl. Rückblende und pers. Tiefschlägen durchleuchtet; er entwickelt sich im Laufe des Films und ganz am Ende scheint er eine neue Richtung in seinem Leben einzuschlagen. Auch die anderen Figuren passen und machen Spaß. Das ist einfach tolles Kino. Schade nur, dass dieser Teil somit wirklich eine Art Abschluss dieser neuen Poirot-Filme zu bilden scheint.

Fazit: Klare Empfehlung. 8 von 10 Sternen.

P.S. Er sagt mir auch mehr zu, als sein Vorgänger "Mord im Orient Express".

Mile 18.02.2022, 19:15
Betreff: Re: Der letzte Film

Texas Chainsaw Massacre (2022)

Seit heute auf Netflix verfügbar, eine Quasi-Fortsetzung des Originalfilms. Braucht natürlich niemand, aber wenn man es ordentlich gemacht hätte, wäre ja wenigstens noch ein Guilty Pleasure möglich. Aber hier hat man nun so gar keine Zeit für eine halbwegs ordentliche Story verschwendet. Ja, ich weiß, Horrorfilm und so … aber muss es wirklich so null und nichtig sein? Dazu nur unsympathische Charaktere, bei denen man sich wünscht das Leatherface die Säge möglichst langsam durch sie durchlaufen lässt.
Die Splattereffekte sind gelungen, eine bestimmte Szene ebenfalls und der Charakter, den ich am wenigsten leiden konnte, geht auch drauf. Deshalb noch

5 von 10 Kettensägen

Mile 19.02.2022, 23:49
Betreff: Re: Der letzte Film

Ghostbusters: Legacy

Endlich mal dazugekommen, den zu sehen. Besser als erwartet, kurzweilig und am Ende schön sentimental. Ist wirklich ein Familienfilm geworden, mit irrsinnig vielen Verweisen auf den ersten Teil, vielleicht zum Ende hin sogar etwas zu viel. Aber trotzdem macht der tolle Cast, vor allem McKenna Grace, das wieder wett. Ist auf jeden Fall gelungen und lässt den Zuschauer mit einem guten Gefühl zurück.

8 von 10 Marshmallows

Mile 20.02.2022, 23:15
Betreff: Re: Der letzte Film

Kings of Hollywood

Robert De Niro, Tommy Lee Jones & Morgan Freeman in einer Komödie über das Filmgeschäft (der 1970er). Abgehalfterter Produzent (De Niro) dreht miese Filme mit dem Geld eines Gangsters (Freeman). Als der sein Geld zurückfordert, soll im nächsten Machwerk der längst vergessene Western-Star (Jones) das Zeitliche segnen, damit die Versicherung zahlt. Simpler Plot, mit einigen netten Witzen über das Filmgeschäft, aber nicht Bösartig genug, als ob die Macher ihre dritten Zähne auf dem Nachttisch vergessen haben. Das eigentliche Highlight kommt erst im Abspann, wenn der fiktive Trailer "Killer Nonnen" zu sehen ist. Zwinkernder Smiley

6 von 10 Rhabarber

Mile 26.02.2022, 14:41
Betreff: Re: Der letzte Film

The King's Man

Selten einen Film gesehen, der so wenig wusste, was er nun zeigen wollte. Drama? Action? Humor? Gab es alles. Teilweise etwas zuviel, aber leider so … unzusammenhängend. Es fühlte sich eher wie eine Episodenhafte Abhandlung einer TV-Serie an, jedoch jede Folge von einem anderen Regisseur und dadurch jeweils ein anderer Schwerpunkt.
Generell sind Setting (1. WK) und Besetzung durchweg gut. Aber die zum Teil sehr absurden Einfälle, die so skurril sind, dass es eine Komödie sein könnte, werden durch andere Dinge einfach so konterkariert, dass es sich anfühlt, als würde man ein Fahrrad fahren, dessen vordere Felge hoffnungslos verbogen ist. Es eiert einfach. Was schade ist, denn es gibt durchaus tolle Moment und Ideen, die entweder zu schnell abgehandelt werden oder später in der Logik des Films keinen Sinn ergeben wollen. Und durch die Trailer und Werbekampagne hatte ich auf deutlich mehr Screentime von Rasputin gehofft … Rhys Ifans ist Top in der Rolle, zwar völlig over the Top, was dem Film letztlich auch auf die Füße fällt, aber hätte man in der Art und Weise weitergemacht, wäre es ein cooler Actionspaß geworden. Aber gerade der Mittelteil will nicht so recht zum Rest des Geschehens passen.

Daher 5 von 10 Balletttänzern

Mile 28.02.2022, 10:14
Betreff: Re: Der letzte Film

Finch

Tom Hanks in einer postapokalyptischen One-man-show. Plus Hund & Roboter. Sehr straight und vorhersehbar, woran der Film aber auch gar keinen Zweifel lassen möchte, ist er aber dennoch schön anzusehen.

7 von 10 Sonneneruptionen

Kukulcan 07.03.2022, 08:48
Betreff: Re: Der letzte Film

Batman

Ob man das positiv oder negativ sieht: Der Film hat mich vor allem mit seinem bombastischen Produktionsdesign durch die 3 Stunden gebracht. Gut, er war davon abgesehen auch nicht langweilig, aber man durfte auch nicht zu tief schauen.

An ganz vielen Stellen wurde auf die große Geste und Pathos gesetzt, die Logik/Glaubhaftigkeit musste da ein wenig hinten anstehen. Pattinson war so weit OK, wäre nicht grad meine erste Wahl gewesen, aber als noch Getriebener und noch nicht so gefestigter Batman, der sowas wie eine Origin Story spielt, hat er ganz gut funktioniert - so oft war er auch nicht ohne Maske zu sehen.

8 von 10 völlig sinnlosen Verfolgungsjagden

Mile 07.03.2022, 10:25
Betreff: Re: Der letzte Film

Es war einmal in Amerika

Einer der Filme, die man viel zu selten erneut genießt. Aber wenn, dann kann man das nur zelebrieren und staunen. Was wird heutzutage für ein Bohei um Regisseure wie Christopher Nolan gemacht. Daran gemessen wäre Sergio Leone heute ein Gott. Über 4 Stunden Perfektion und am Ende wünscht man sich, dass es noch länger andauern würde. In diesem Film stimmt einfach alles. Drehbuch, Musik, Kamera, Schauspieler, Ausstattung, Maske etc. pp.
Wenn es je einen Beweis bedurft hätte, wie absolut unwichtig die Oscars sind, dann ist es dieses Meisterwerk, das nicht einmal mit einer Nominierung bedacht worden ist. (Hauptsächlich, weil die Amis zu "panisch" vor Leones 4-stündigem Epos waren und es auf knapp über 2 Stunden kürzen und die Erzählweise linear ablaufen ließen. Was für ein Frevel!)
Ein Triumph des europäischen Kinos.

10 von 10 Opiumpfeifen

Kukulcan 07.03.2022, 10:50
Betreff: Re: Der letzte Film

Zitat von Mile:
(Hauptsächlich, weil die Amis zu "panisch" vor Leones 4-stündigem Epos waren und es auf knapp über 2 Stunden kürzen und die Erzählweise linear ablaufen ließen. Was für ein Frevel!)

Wir hatten damals im Jugendzentrum ein Sergio Leone Wochenende/Seminar, wo wir natürlich Spiel mir das Lied vom Tod gezeigt haben, aber das Publikum mit etwas kürzerer Aufmerksamkeitsspanne nicht mit vier Stunden "...in Amerika" überfordern wollten. Da haben wir dann einen "kurze" Version nur mit den wichtigsten Schlüsselszenen erstellt - und kamen damit tatsächlich bei ca. 2 Stunden raus.

Mile 07.03.2022, 11:35
Betreff: Re: Der letzte Film

Aber ihr habt hoffentlich nicht alles linear hintereinander gereiht? Zwinkernder Smiley Mir ist gerade aufgefallen, dass ich die "Scorsese"-Version noch gar nicht gesehen habe. Die dauert 251 Minuten. Werde ich demnächst mal nachholen.

Indy2Go 07.03.2022, 12:54
Betreff: Re: Der letzte Film

Für den Scorsese-Cut, der ja eigentlich die rekonstruierte 269-Originalfassung werden sollte, musste für die fehlenden Szenen leider auf umkopiertes 16mm-Material aus einer Workprint-Fassung o. Ä. zurückgegriffen werden, daher sind die entsprechenden Aufnahmen leider sehr blass und qualitativ deutlich schlechter. Ich finde das schmälert den Genuss leider deutlich, obwohl man den Film als Fan natürlich trotzdem irgendwie in dieser Fassung gesehen haben muss. Leider wurden es dann letztens Endes dann auch "nur" 251 Minuten, weil es bei den übrigen 24 Minuten an Material zu rechtlichen Schwierigkeiten kam.

Aber ja, wirklich ein großartiger Film, der mich auch immer - egal ob jetzt für zwei, drei oder vier Stunden Zwinkernder Smiley - über die komplette Laufzeit ins Staunen versetzt.

Leusel 07.03.2022, 13:00
Betreff: Re: Der letzte Film

Ich mach mal den Kaindee und sage: Nie gesehen. Zwinkernder Smiley Aber ich gehöre auch zu den Leuten, die keine 4h lang sitzen können. Ist mir dann doch wieder zu passiv-rezeptiv.

Gerd Brunwald 07.03.2022, 14:03
Betreff: Re: Der letzte Film

Als Sergio Leone Fan finde ich" Once upon a Time in America" von 1984 auch grandios. Er ist der Abschluss einer seiner starken Trilogien die mit " Once upon a Time in the West" ("Spiel mir das Lied vom Tod") 1968 begann und mit dem nicht so bekannten aber sehenswerten "Once upon a Time in the Revolution" ("Duck you Sucker" - bzw.-" A Fistfull of Dynamite"- bzw.-" Todesmelodie" bzw.- "Für eine Faust voll Dynamit") ,der in der mexikanischen Revolution spielt, 1971 fortgesetzt wurde.

Kukulcan 07.03.2022, 14:18
Betreff: Re: Der letzte Film

Zitat von Mile:
Aber ihr habt hoffentlich nicht alles linear hintereinander gereiht?

Ne, exponentiell!

Mile 07.03.2022, 14:53
Betreff: Re: Der letzte Film

Zitat von Kukulcan:
Zitat von Mile:
Aber ihr habt hoffentlich nicht alles linear hintereinander gereiht?

Ne, exponentiell!

Ihr … ihr Monster! Lachender Smiley

IndianaJonesJr1981 08.03.2022, 04:08
Betreff: Re: Der letzte Film

Indiana Jones Quadrologie

Ich schaue den ein oder anderen Indy Streifen eigentlich mehrmals im Jahr, wobei dies natürlich meiner persönlichen Präferenz entstammt aber diese verschiebt sich in letzter Zeit ein wenig, aber dazu später mehr.

Hatte es eigentlich nicht vor, aber wie der Zufall es so will habe ich es doch getan und zwar mir alle 4 Streifen nochmal zu kaufen. Ich hatte die VHS Trilogie, diese wurde von den einzel DVDs abgelöst, dann in Hoffnung auf ein besseres Bild und besseren Sound wurden auch diese von der Quadrologie auf Blu Ray abgelöst. Ich weiss nicht mehr ob die Filme ge remastered wurden aber könnt ihr euch noch dran erinnern wie toll der Sound im Kino oder auf VHS zu Hause vor der Röhre war?! Ich kann mich sehr gut erinnern und dann kam eine Edition die es verändert hatte ( es regt mich bis heute auf ) und zwar ist das Hauptsächlich die Szene in der Ravenwood Bar aber generell waren die Effekte auf einmal alle zu Laut und der Ton der am Set aufgenommen wurde zu leise. Ich weiss nicht ob es daran liegt dass es verändert wurde oder doch an der Technik , von Mono zu Stereo/ von der Röhre zum Flachbildschirm mit irgendwas Boxen, bis hin zum jetzigen Stand des 4K Falttscreen mit Soundbar und Bassbox, aber eins weiß ich ganz genau früher war es nicht so !

Jetzt wieder zum oben erwähnten Zufall, die 4er Steelbook Box in 4K die Teilweise über 100¤ gekostet hat war runter gesetzt auf knappe 80 Schleifen. Hab diese dann doch gekauft, meinen Indy Hut aufgesetzt und in 2 Schichten jeweils 2 Filme nacheinander geschaut. Und ich muss sagen abgesehen vom geilen Bild , wurde der Sound auch etwas angenehmer, gerade in der erwähnten Bar Szene, zwar immer noch recht laut im Gegensatz zum Rest, aber was gediegener, ich muss zumindest nicht mehr laut und leise machen beim Schauen ( ich hasse so Filme ).

Bisher war immer meine ( ich hoffe ich sag nix falsches , irgendwo hier und das Internet vergisst nie , habe ich es bestimmt schon mal gesagt ) Reihenfolge von gut nach nicht so gut. LC,ToD,RotLA nach Part 4 war es direkt nach dem Kinobesuch ( 3 mal ) LC,ToD,KotCS,RotLA und je öfters ich mir die Teile bzw. Teil 4 ansehe, um so mehr verschiebt es sich. Mittlerweile sind wir bei LC,KotCS,ToD,RotLA angekommen wobei die Tendenz eher zu 3&4 teilen sich den ersten Platz geht.

Ja ich weiß einige können dem 4ten Part nicht viel abgewinnen ( hab schon Angst was bei denen mit Part 5 sein wird ) aber ich fand ihn , mehr als gelungen ohne jetzt eine Diskussion aufkommen zu lassen.

Über den Inhalt muss ich ja nichts sagen.
Fazit:

Die neuen 4K Boxen (ob jetzt Nomal oder in Steelbooks) lohnen auf jeden Fall, wenn man wert auf Optik & Sound legt. Es sind wohl auch neue Extras drauf, diese habe ich aber noch nicht gesichtet.

Wertung:

Jäger des verlorenen Schatzes 6/10 Bösen Datteln

Tempel des Todes 7/10 Affenhirnen auf Eis

Der letzte Kreuzzug 10/10 abgesprengten Kübelwagen

Königreich des Kristallschädels 9,5/10 Bleiverkleideten Kühlschränken

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Aber wer liest schon gerne eine ´´Review´´ über Filme die eh jeder zu genüge gesehen haben wird, daher noch ne knackige von einem neueren Streifen hinterher.

The Boy behind the Door

Der Film ist wohl in 2020 entstanden oder zumindest war dort Drehstart, Release war dann ende letzten Jahres und jetzt hat man den für kleines Geld bei Videoload leihen können.

Plot: 2 befreundete Jungs im alter 12-14 ( denke ich ) werden von Pädophilen entführt und versuchen nun zu fliehen bzw. um ihr überleben zu kämpfen.

i]Spoilerfreie Review , sollte dennoch was gespoilertwerden müssen, wird dies angezeigt.[/i]

Review: Der Trailer sah wie immer gut aus, leider hat bei mir wohl die Assoziation gekickt und direkt im Kopf Verknüpfungen zum genialen Running Scared, oder einem Film wie Ghostland und Hard Candy erstellt.
Daher wurden meine Erwartungen leider nicht erfüllt... die wohl aber auch zu hoch angesiedelt waren. Der Film überrascht einen aber hin und wieder mit einer expliziten Härte ( die bei mir ganz wichtig bei diesem Subgenre ist, generell bei allen Homeinvasion, Revenge und Kidnapping Filmen)

switch Spoiler:


Handwerklich ist an dem Streifen nichts auszusetzen und die Story macht auch auch Streckenweise richtig spass und baut Spannung auf , leider wird diese zu weilen abrupt gebrochen durch Logikfehlern und Abstrusen Szenenwechseln.

Fazit: Wer keine zu hohen Erwartungen an den Streifen stellt und über Logikfehler hinwegsehen kann, wird den Film als angenehme Popcorn Unterhaltung genießen können. Insbesondere da der Film weder den Anspruch an sich noch an den Zuschauer stellt, sich weiter mit der Thematik des Kindesmissbrauch zu beschäftigen. Der Plot könnte auch dahingehend geändert werden, dass die Kinder von einem Kinderlosen Paar oder ähnliches entführt werden, hätte keinen Unterschied gemacht.

Bewertung:

7/10 Sündern