| Pascal | 26.08.2019, 12:11 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Once Upon A Time in Hollywood eigentlich ein sehr typischer Tarantino: sehr lange ruhige Phasen und gegen Ende immer mehr brachiale Gewalt, das Ganze hinterlegt mit handverlesener knackiger Musik... Tja, aber gibt es irgendwas neues? Eigentlich nicht: Neu ist für mich zunächst der Anspruch, dass dem Zuschauer zuvor schon bekannt sein sollte, wer/was die Manson Family war. Andererseits macht "Inglourious Basterds" auch nur Sinn, wenn man schonmal was von Hitler gehört hat. Also nein: es ist unterm Strich ein ganz normaler Durchschnitts-Tarantino. Aber da ich diese Filme wirklich mag und Leonardo DiCaprio an der hauchdünnen Grenze zur übertriebenen Darstellung wieder einmal restlos überzeugt hat, gibt es trotzdem von mir 8 von 10 Zigaretten. |
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| Propstar | 26.08.2019, 13:42 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Pascal: Aber da ich diese Filme wirklich mag und Leonardo DiCaprio an der hauchdünnen Grenze zur übertriebenen Darstellung wieder einmal restlos überzeugt hat, gibt es trotzdem von mir 8 von 10 Zigaretten. ..und zwar nur Red Apple Zigaretten |
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| Pascal | 26.08.2019, 17:34 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Genau, denn die kratzen weniger im Hals! |
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| Mile | 30.08.2019, 21:48 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Mile: Once upon a Time in Hollywood Nochmal gesehen, und ich muss die Wertung noch höher schrauben. Also noch ein Batarang dazu. Ich habe jetzt weit über 40 Easter Eggs gezählt. Ich glaube, ich liebe den Film wirklich. |
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| Kayley | 30.08.2019, 23:48 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Mile:
Ich habe ihn heute gesehen und gehe absolut mit! Bester Tarantino bislang! Ich liebe den Pace, ich liebe den Soundtrack, das Setting, Leo spielt unglaublich gut und Brad... na, über den muss ich nichts sagen... HOT HOT HOT! All die vielen kleinen Anspielungen, die Top- Besetzung der Rollen, Margot Robbie‘s Mimik... einmalig! Es ist eben zum Teil auch annähernd eine Clint Eastwood Biografie... ich als großer Fan muss es einfach mögen! Das einzige, was mich ein wenig abgeschreckt hat, waren all die schmutzigen, nackten Füße! 😅 |
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| Mile | 31.08.2019, 10:27 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kayley:
Da muss ich noch kurz Einspruch erheben. Es gibt natürlich die Parallelen zu Clints Karriere, aber noch viel mehr und vor allem deutlicher zu Burt Reynolds! Auch Burt war TV-Cowboy (50 Folgen lang „Quint“ in „Rauchende Colts“), aber er hat danach viel als Bösewicht in anderen Seiren gearbeitet, u.a. In „FBI“, in exakt der Folge, in die Rick Dalton/Leonardo DiCaprio per CGI so genial hineinmontiert wurde. Und Burt hat in Italien mit Sergio Corbucci „Navajo Joe“ gedreht (in „Once Upon a Time .…“ als „Nebraska Jim“ parodiert). Und der Eindeutigste Hinweis: Sein bester Kumpel Hal Needham, war Stuntman (der beste der Welt, bevor er später auch Regisseur wurde). Tja, und die Füße . Tarantino hatte doch schon immer diesen Fußfetisch. |
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| Kukulcan | 31.08.2019, 11:46 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Dirty Dancing Kürzlich noch im Filmzitate-Thead, jetzt schon im Review. Nachdem ich diese Perle der Popkultur lange erfolgreich vermeiden konnte, habe ich mit einem Auge hingeschaut, als er letztens in der Flimmerkiste lief. Oft habe ich gehört: Wenn schon ein Tanzfilm, dann „Dirty Dancing“. Ist mir nicht eingängig, die Tanzszenen sind an sich ja ganz OK (wenn das Dirty heute auch keinen mehr hinter dem Ofen hervorlocken dürfte). Den Film drumrum fand ich eher egal. Patrick Swayze hatte sicher eine gewisse Präsenz (wenn auch eher für Frauen interessant), dass man von Jennifer Grey nie wieder etwas gehört hat, wundert mich gar nicht - sie funktionierte halt ganz prima als Projektionsfläche für all die Frauen, die Swayze anhimmeln - das war‘s dann auch. Zumindest weiß ich jetzt, worum es bei der Melonen Referenz geht, fand ich aber eher unkomisch. Als Nichtänzer und Mann würde ich dem Film 5 von 10 schietigen Schwofs geben - ein durchschnittlicher Film, den ich wie erwartet getrost hätte verpassen können. Es bleibt bei mir dabei: Wenn unbedingt ein Tanzfilm, dann „Strictly Ballroom“ |
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| Pascal | 31.08.2019, 11:55 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kayley: Das einzige, was mich ein wenig abgeschreckt hat, waren all die schmutzigen, nackten Füße! 😅 ist bei Quentin Tarantino eigentlich ein Muss... Spoiler:
Zitat von Kukulcan: [...] Als Nichtänzer und Mann [...] bist halt nicht Member of the Zielgruppe... |
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| horner1980 | 31.08.2019, 19:09 |
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Betreff: Re: Der letzte Film BAD GIRLS Den Film habe ich nun wirklich schon sehr lange nicht mehr gesehen. Ich hatte ihn auch nicht in meiner Sammlung, und die DVD hatte ich erst letztes Jahr oder so gekauft. Nun in einem Gespräch mit einem meiner Freunde am Mittwoch kam ich auf die Idee, den heute wieder anzuschauen. Der Grund für das Gespräch war übrigens eine wunderbare Anekdote über die Scoring Sessions des Scores, der anders als der Film immer präsenter bei mir wurde. Er wurde sogar zu einem meiner Lieblingsscores von Jerry Goldsmith, und auch das werden viele bestimmt nicht verstehen. ![]() Hier übrigens die Anekdote, welche Gary Kester auf Facebook geschrieben hat: Zitat: Tja, daher landete der Film heute in meinem Player.I was in the room when Josh's Death was recorded. Jerry altered it on the fly, making changes over the mic while the relevant parts of the orchestra updated their scores in pencil. After the final take director Jonathan Kaplan exclaimed "It doesn't get f*****g better than that". Von der ersten Sekunde hatte mich der Film wieder. Ich konnte mich an viele der Szenen wieder erinnern, wusste also auch, was gleich geschah. Es wirkte nicht so, als ob ich den jahrelang nicht mehr gesehen habe. Trotz diesem "Ich weiß, was gleich passiert" war der Film für mich immer noch mitreißend, was vor allem an dem sehr klassischen Westernstil lag, aber auch an den vier tollen Schauspielerinnen Madeline Stowe, Mary Stuart Masterson, Drew Barrymore und Andie MacDowell. Ein weiterer Grund war James Russo als charismatischer Bösewicht. Der füllte seine Rolle wirklich sehr gut aus. Natürlich war der Score von Jerry Goldsmith ebenso einer der Sachen, die den Film für mich so gut machten. Angefangen von dem fantastischen Hauptthema, welches er einmal ruhig, aber auch als flottes Westernthema eingebaut hatte. Auch die Percussion oder die wunderbaren Bläser in den flotten Cues waren großartig. Ja, Jerrys letzter Westernscore wurde ein richtig guter, meiner Meinung nach. Gut, die Story war nun nicht gerade die Originellste, aber das passte sehr gut zu dem Film. Lächerlich fand ich nur eine kleine Sache, dass man das Ableben von Josh kurz aus seinem eigenen Blick gesehen hat. Das wirkte nicht sooo gut, aber das war auch etwas, über das ich hinwegsehen konnte. Dauerte ja nur ein paar Sekunden. Ja, ich mag den Film immer noch sehr. Mal schauen, wieviele Jahrzehnte es nun wieder dauern wird, bis ich ihn mir mal wieder anschaue. |
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| Kayley | 31.08.2019, 22:30 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Mile:
Oh, die Parallelen zu Reynolds waren mit nicht bewusst, da ich dessen Leben weniger gut kenne. Ich bitte daher um Nachsicht, dass ich eher den Clint zu erkennen glaubte. Es hört sich nach dem was du schreibst, tatsächlich mehr nach Reynolds an. Zitat von Pascal:
Ich weiß ja, ich weiß. Aber... brrrrrr, ekelig! |
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| Mile | 04.09.2019, 10:46 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Noch ein re-watch von Once Upon a Time … ![]() Erst jetzt ist mir aufgefallen, das "Die vierzehn Fäuste von McKlusky" – der "Hit" von Rick Dalton – eine Anspielung auf den Burt Reynolds Film "Der Tiger hetzt die Meute" ist, wo Burts Charakter ebenfalls McKlusky heißt. Und in Tarantinos eigenem Kino, dem New Beverly Cinema (ebenfalls im Film zu sehen, als Pornokino, was es ja damals auch war) wird seit gestern ein exklusiver Kurzfilm aus Once Upon a Time … in Hollywood gezeigt. https://twitter.com/...37296.html |
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| Kaindee | 04.09.2019, 11:56 |
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Betreff: Re: Der letzte Film BLOODSPORT Gestern im TV - ein Klassiker in der Kampfsport-Filmszene. Van Damme ist wirklich kein guter Schauspieler, wie eigentlich fast alle in dem Film, aber definitiv für ein paar legendäre Martial Arts Szenen schon damals gut zu gebrauchen. Mehr gibt´s zum Film auch nicht zu sagen, kennt wohl jeder und gehört definitiv auch in den Thread "Filme zum immer wieder sehen ... !" (Neben Rocky und Rambo). Kult der sich über Jahre hält! |
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| Mile | 29.09.2019, 13:51 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Drei Engel auf der Todesinsel Grandioser Trash in Perfektion. Allein schon die „Woman in Prison“-Szene reicht aus um den Exploitation-Fan die Freudentränen in die Augen zu treiben. Das ich das ganze auch noch im Rahmen der SchleFaZ100-Gala im Berliner Tempodrom genießen durfte, war natürlich das Sahnehäubchen. Daher kann ich nur die Höchstnote von 10 von 10 Augen des Avatars geben. ![]() Ihr könnt übrigens am 11. Oktober in den Genuss kommen, wenn die Aufzeichnung der Live-Gala auf Tele 5 gezeigt wird! |
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| Pascal | 30.12.2019, 15:59 |
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Betreff: Re: Der letzte Film nachdem ich in der großen Jahresabstimmung für Le Mans 66 – Gegen jede Chance gestimmt habe, möchte ich auch begründen, warum er bei mir die Jahresbestpunktzahl erhalten hat: Zunächst bin ich für Motorsport eh schnell zu begeistern. Und da mir in seit einigen Jahren kein neuer gut gemachter Film dieses Genre über den Weg gelaufen ist, war ich auch schnell im Kino, als der Film anlief. Die Schauspieler waren glaubwürdig. Die Handlung war spannend. Das Design war durchgängig für 1966 glaubwürdig. Die Rennen waren rasant. Die wahren Begebenheiten wurden nicht zu stark verfälscht. und, und, und... 10 von 10 Zielflaggen |
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| Indy2Go | 30.12.2019, 17:15 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Hast du den 2013er "Rush" gesehen? Ein Biopic über Niki Lauda und James Hunt, fand ich auch sehr stark. |
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| horner1980 | 11.01.2020, 19:19 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Warm Bodies Was für ein ganz wunderbarer Film über das Leben! Ich bin nun kein Fan von Zombiefilmen, weil sie im Grunde immer das Gleiche erzählen, aber der hier ist wohl der ungewöhnlichste Zombiefilm, den ich je gesehen habe. Er ist lustig, spannend, gefühlvoll und sogar philosophisch. Das ich diese Worte mal über so eine Art von Filmen schreiben würde, hätte ich nie gedacht. Ein großer Teil der Magie, die dieser Film ausstrahlt, stammt vom wunderbaren Cast, begonnen mit dem fabelhaften Nicholas Hout und Teresa Palmer, die eine fantastische Chemie verbindet. Natürlich muss ich auch Rob Corddry als M/Markus erwähnen, der in der einen oder anderen Szene den anderen ein klein wenig die Show stiehlt. Die Musik von Marco Beltrami und Buck Sanders ist auch gelungen meiner Meinung nach. Was ich da besonders toll finde, dass der Score sehr gut mit den Songs harmoniert. Ja, ein ganz wunderbarer Film, und ehrlich gesagt, ist das für mich sogar der beste Zombiefilm, den ich je gesehen habe. Das sollte aber keinen verwundern. Wer mich kennt, dem war das vielleicht sogar klar. |
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| Indy2Go | 11.01.2020, 19:28 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Once Upon a Time in... Hollywood (Re-Re-Rewatch) "You like the chewing gum?" "Strong." Stark ist auch Tarantinos jüngster Streich - auch (oder gerade) beim dritten Mal. Er liefert ein filmgewordenes Mixtape seiner Filme und der seiner Idole, ein Buddy-Movie, ein kontrafaktisches Dokudrama, ein... ein Hollywoodmärchen eben. Zunächst mag sich der Film etwas zerfasert anfühlen, doch dienen alle Szenen der Charakterisierung der Figuren - und diese sind es, die den Film tragen. Mit Rick Dalton und Cliff Booth hat der Kultregisseur ein Figurenduo geschaffen, dass man ohne zu zögern in einem Atemzug mit Vince Vega und Jules Winnfield nennen kann. Auch mit dem Finale hat er sich beinahe selbst übertroffen. Einen dicken Schmunzler dürte Genre-Fans vor allem auch Ricks Italien-Exil beschert haben, denn ihr wisst ja: "Töte mich lieber schnell Ringo, sprach der Gringo". ![]() Ich bleibe gespannt, woran sich Tarantino mit seinem vermeintlich letzten Film wagt. Ich habe ja schon längst einen Plan ausgearbeitet: |
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| Indy2Go | 16.01.2020, 21:31 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Pascal: Ich freue mich schon jetzt auf den Start von 1917. Zu Recht, Pascal. Zu Recht. Ich habe ihn heute vormittag gesehen und musste wirklich den Hut ziehen, vor dieser technischen Meisterleistung. Das Kamerateam um Roger Deakins hat beeindruckende Arbeit geleistet. Nicht nur, dass sie es tatsächlich geschafft haben, einen Kriegsfilm, der weitgehend mit Practical Effects arbeitet, in bemerkenswert langen Plansequenzen zu inszenieren (die dann digital zu (fast) einer einzigen langen Einstellung zusammengetrickst wurden) - zudem sind die Bilder auch noch sehr ästhetisch und das Character Blocking, bzw. generell die Choreografien, sehr raffiniert. Das schon sehr dogmatische Stilmittel hat auch insforern eine Daseinsberechtigung, dass der Film (fast) in Echtzeit erzählt wird und man durch das Ausbleiben der Schnitte auch ein ganz anderes Zeitgefühl entwickelt. Die beiden Hauptdarsteller, insbesondere George MacKay, laufen auch wirklich zu Höchstformen auf. Der einzige Kritikpunkt: So ganz viel zu erzählen hat der Film dann doch nicht - und ist letztlich, so empfand ich es jedenfalls, auch nicht ganz frei von Durststrecken. Insgesamt absolute Schauempfehlung! |
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| horner1980 | 18.01.2020, 20:11 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Groundhog Day (...und täglich grüßt das Murmeltier) Für mich einer der besten Komödien, die je geschrieben wurden, denn hier stimmt storymäßig einfach alles. Das beginnt bei der Komik, denn einfach jeder Gag im Drehbuch sitzt perfekt. Ich finde aber auch gut, dass trotz aller Situationskomik auch etwas Tiefe gezeigt wird. Was ich vor allem gut finde, wie der Wandel von Phil alias Bill Murray gezeigt wird. Es ist nämlich nachvollziehbar, wie er zuerst nach dem ersten Schock das alles für sich ausnützt, und dann immer mehr die Lust am Leben verliert und dann kommt der Wendepunkt. Das ist Geschichten erzählen auf allerhöchstes Niveau. So eine Story braucht auch einen sehr guten Cast und genau dieser ist vorhanden, allen voran Bill Murray und Andie MacDowall. Die beiden spielen echt wunderbar, und lassen sehr tief in ihre Charaktere blicken. Schön, wie ich am Ende sogar den Stil aus seinem späteren Score für "Dangerous Beauty" raushören konnte. Das erwärmte echt das Herz in mir. Irgendwie fühlte es sich fast so an, als ob ich ihn das erste Mal gesehen habe, denn als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, da war ich irgendwie noch ein anderer Mensch, denn ich konnte mich eigentlich nur noch an die lustigen Szenen erinnern. Das wird nun anders sein, denn das Gesicht von Bill Murray, wie all die Lebenslust aus ihm gezogen wurde, bleibt nun in meinem Gedächtnis. |
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| Indy2Go | 18.01.2020, 22:44 |
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Betreff: Re: Der letzte Film "...und täglich grüßt das Murmeltier" - immer wieder toll, da bin ich ganz bei Dir! ![]() Schaue ich mir ja tatsächlich jedes Jahr am Murmeltier-Tag, dem 2. Februar, an. ![]() Der Gehetzte der Sierra Madre Sergio Sollima liefert dieselbe fesselnden Duelle und epochalen Bilder wie sein bekannterer Namens-Vetter und Genre-Begründer Sergio Leone, legt den Fokus aber vor allem auf die politischen Handlungselemente, über die er Kritik an der Gesellschaft und dem Modell des Kopfgeldes und seiner Kollekteure äußert. Die beiden Genre-Stars Lee van Cleef und Tomás Milián brillieren gleichermaßen wie der eigentliche Hauptdarsteller; der wundervolle Score von Ennio Morricone, der in Teilen auch von Quentin Tarantino in "Inglourious Basterds" recycelt wurde. |
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