| horner1980 | 03.03.2019, 20:14 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Gestern musste ich mal wieder mit der Enterprise reisen. ![]() STAR TREK: INSURRECTION "Wieviele Menschen sind nötig, Admiral, bis aus Recht Unrecht wird?" Einer meiner liebsten Star Trek-Zitate aus dem wohl für mich besten Star Trek-Film. Mir ist klar, dass dieser Film das Tempo und die Intensivität der meisten Star Trek-Filme vermissen lässt, und dadurch sich ein wenig wie eine TV-Doppelfolge anfühlt und natürlich sehe selbst ich, dass einige der Effekte nicht gelungen sind. Was ich an dem Film aber mag, ist die wunderbare Chemie des gesamten Cast, und genau diese Ruhe-Momente in der Story, welche mit Gefühl und guten philosophischen Dialogen gefüllt sind. Natürlich mag ich auch den so wunderbar leichten Humor in dieser Geschichte. Weiteres großes Plus ist auch die Filmmusik, welcher nicht nur für mich der beste Star Trek-Score ist, sondern vielleicht sogar mein Lieblingsscore von Jerry Goldsmith. Ich liebe diese Mischung aus lyrischen Momenten (Ba`ku-Thema ❤️) und knallharter Action, und wie das alles so wunderbar miteinander harmoniert. Einfach nur klasse. ![]() Ich denke, dass all das für mich diesen Film zu etwas Besonderes macht. |
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| Mile | 07.03.2019, 00:41 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Der goldene Handschuh Ich war skeptisch aufgrund der vielen negativen Stimmen, die ich im Vorfeld gelesen oder gehört habe. Der Film von Fatih Akin ist jedoch wider erwarten ziemlich gut. Was zu einem großen Teil auch seinem Hauptdarsteller Jonas Dassler zu verdanken ist, dem ich nach der Leistung glatt einen Oscar geben würde, jedoch mindestens einen deutschen Filmpreis. Aber auch der restliche Cast ist super besetzt. Auch wenn der Film seine Figuren manchmal vielleicht etwas zu sehr ins groteske überzeichnet, spätestens bei den Mordszenen wird einem Bewusst, warum der Film ab 18 freigegeben wurde. Harter Stoff, ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten umgesetzt und „unkommentiert“ dargeboten.8 von 10 FaKo (=Fanta Korn) |
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| Tamanosuke | 09.03.2019, 13:40 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Captain Marvel iSense 3D Da haben die Trailer aber eindeutig mehr versprochen, als dann tatsächlich abgeliefert wurde. Die neue Heldin wirkt durchweg arrogant und passt nicht wirklich zum bisherigen Assemble. Nick Fury ist zwar zum Teil anders als gewohnt, dient aber als Anker, um weiterschauen zu wollen. Es gibt 1, 2 nette Wendungen, die überraschen konnten. Negativ hingegen fällt die Antwort auf eine lang währende Frage aus. Hier wurde so viel potential verschenkt, nur damit man einen dummen Witz bringen konnte. Das schlägt in die gleiche Kerbe, wie die Anfangssequenz aus "The Last Jedi" mit dem Lichtschwert. Mit einem kleinen MCU Fan Bonus gibt es: 5/10 Kree Anzüge |
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| horner1980 | 09.03.2019, 21:15 |
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Betreff: Re: Der letzte Film THE TROUBLE WITH THE CURVE Obwohl es auch ein Sportfilm ist, geht es hier hauptsächlich um das sehr schwierige Verhältnis einer Tochter mit ihrem Vater, der mittlerweile zu alt für seinen Job als Spielerscout scheint. Daher bittet ein gemeinsamer Freund sie, ihren Vater auf eine sehr wichtige Scout-Reise zu begleiten, damit er das nicht versemmelt. Das tut sie, obwohl sie eigentlich selbst sehr wichtige Tage in ihrer Arbeit als Anwältin vor sich hat, was sie beruflich sehr weiterbringen würde. Das Gute bei dieser Reise ist, dass die beiden endlich wieder Zeit gemeinsam verbringen können, und das tut eigentlich vor allem ihr gut. Daraus entwickelt sich eine wirklich ganz wunderbar anfühlende Geschichte mit jeder Menge Charme, dem ich mir während des ganzen Films nicht entziehen konnte. Großen Anteil hat hier neben dieser so lockeren Erzählweise auch auch die Chemie zwischen Clint Eastwood und der zauberhaften Amy Adams. Sie schafft es hier wirklich sehr gut neben dem so legendären, natürlich etwas grantigen Eastwood ohne Probleme bestehen zu können, und stiehlt ihm auch öfters die Show. Eigentlich finde ich sogar, dass sie der eigentliche Hauptcharakter des Films ist, denn es geht hier mehr um sie als um ihm. Klar, er hat die Gefahr blind zu werden, und seinen Job aufgrund seines Alters und seiner eher oldschooligen Arbeitsweise zu verlieren, aber im Grunde finde ich, dass sich der größte Teil der Geschichte um ihre Figur im Film handelt. Neben den beiden sieht man auch den wie immer großartigen John Goodman und Justin Timberlake, der mir auch gut in seiner Rolle gefallen hat. Was ich auch gut finde, wie sehr die tollen Songs mit dem Score harmonieren. Dieser stammt von Marco Beltrami, und den kenne ich schon einige Zeit. Als ich vor über einem Jahr das erste Mal die CD gehört habe, hat mir der Score sofort sehr gefallen. Im Film selbst, finde ich, funktioniert er ebenfalls sehr gut, obwohl Beltrami hier ab und zu auf den Spuren von Thomas Newman wandelt. Es passt aber einfach, wie er die ruhigen Momente mit Streichern und Klavierklängen begleitet, aber dann zu den Sportelementen etwas mehr mit dem Orchester ausholt. Das Einzige, was hier etwas fehlt, ist ein prägnantes Thema, aber ansonsten hab ich an der Musik so rein gar nichts auszusetzen. Er dürfte ruhig öfters solche "lockeren" Filme vertonen. Fazit: Ein wirklich sehr guter Film, den ich bestimmt noch einige Male anschauen werde. |
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| Kayley | 10.03.2019, 16:26 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von horner1980: THE TROUBLE WITH THE CURVE Einer meiner Lieblings-Clint's. Ich finde auch Timberlake und Adams sehr gut darin. Generell mag ich es, wenn Eastwood die sanfteren Töne anschlägt und die "kleineren Filme" macht. Und ja, der Score ist klasse. Also.. schließe mich voll und ganz deiner Meinung an. Du hast den Film allerdings viel zu spät angeschaut! |
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| Kayley | 10.03.2019, 16:28 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Tamanosuke: Captain Marvel iSense 3D] Ohhh, ich bin gespannt. So blöd wie das nun von einer Frau kommend klingt: Ich stehe nicht unbedingt auf die "Frauen sind besser als Männer und wir müssen das mit'm Zaunpfahl einprügeln"-Filme, und leider vermute ich stark, dass dies so einer werden wird. Nachdem ja Black Panther schon voll in die Anti-Rassismus-Kerbe geschlagen hat, kommt jetzt der Anti-Sexisten-Film, aber ich lasse mich auch gern eines Besseren belehren. Sehe ihn am Dienstag. |
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| Tamanosuke | 10.03.2019, 17:09 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kayley:
Du vermutest richtig, dabei hat Fox mit "Alita: Battle Angel" erst im Februar gezeigt, wie man eine starke, weibliche Heldin etabliert, gänzlich ohne politischer Propaganda. Spannend finde ich auch die aktuellen Gerüchte, dass es einen Notfall Cut von Endgame geben soll, für den Fall das Captain Marvel floppt oder nicht gut ankommt. Bei besagten Cut soll Captain Marvel kaum vorkommen und ihr Part wird zwischen Captain America und Black Widow aufgeteilt. |
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| Kayley | 10.03.2019, 17:17 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Tamanosuke:
Haha, ich habe Cap Marvel ja jetzt noch nicht kennengelernt, aber ich weiß, dass Cap America in Infinity War deutlich zu kurz kam. Nur... irgendwie muss man den neuen Star am Marvel-Himmel doch die Welt retten lassen, nehme ich an. Auf Endgame freue ich mich am allermeisten! |
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| Mile | 10.03.2019, 20:54 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Ich mag "Back in the Game" (Originaltitel vom "deutschen" Titel Trouble with the Curve) auch ganz gerne, aber er schafft es nicht mal annähernd in meine Top 10 Eastwood-Filme. |
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| Kayley | 10.03.2019, 22:05 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Mile: Ich mag "Back in the Game" (Originaltitel vom "deutschen" Titel Trouble with the Curve) auch ganz gerne, aber er schafft es nicht mal annähernd in meine Top 10 Eastwood-Filme. ... die da wären...? |
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| Kayley | 13.03.2019, 10:45 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Tamanosuke:
Ich habe den Film gestern gesehen und möchte meine Meinung tatsächlich komplett revidieren. Meine Befürchtungen haben sich meiner Ansicht nach tatsächlich überhaupt nicht bewahrheitet. Spoiler:
Ich freue mich drauf, mehr von Captain Marvel zu sehen, wobei ich mich, wenn man das Gesamtbild anschaut, schon frage, warum zum Geier Fury sie nicht schon vor Avengers 1 angepiept hat - war das kein Notfall damals? Ironman ist beinahe draufgegangen bei etwas, was Captain Marvel geschafft hätte, ohne mit der Wimper zu zucken. Schon seltsam. |
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| Pascal | 13.03.2019, 13:17 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kayley: wobei ich mich, wenn man das Gesamtbild anschaut, schon frage, warum zum Geier Fury sie nicht schon vor Avengers 1 angepiept hat - war das kein Notfall damals? Ironman ist beinahe draufgegangen bei etwas, was Captain Marvel geschafft hätte, ohne mit der Wimper zu zucken. Schon seltsam. Ich glaube, Ironman wird in der Filmserie eh relativ frei dargestellt - meisstens albert er rum und ist nicht teamfähig. Manchmal (Civil War) soll er aber ernsthaft, dramatisch und voll Sorge um das Team rüberkommen. Manchmal (Age of Ultron) trägt er einen Anzug, mit dem er es fast mit dem Hulk aufnehmen kann. Manchmal (Iron Man 3) ist der Anzug so fragil, dass er von einem einzelnen Treffer in seine Bestandteile zerlegt wird. |
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| Part-Time | 16.03.2019, 12:09 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Crossing Over Die Existenz dieses Harrison-Ford-Films von 2009 war an mir komplett vorübergegangen. Der Film erzählt in sechs Strängen von der Situation illegaler Einwanderer in Los Angeles. Ford spielt einen Special Agent der Einwanderungsbehörde. Wenn auch zu großen Teilen vorhersehbar, war der Film für mich durchweg spannend oder doch zumindest interessant, und insbesondere von Ford gut gespielt. Zum Glück wenig Action und für Ford praktisch keine, in seinem Alter hätte das auch nur deplatziert gewirkt. Aufgrund der Problematik erscheint der Film heute sehr aktuell und klingt nach. Die Darstellung erscheint mir für einen Spielfilm relativ realistisch. Kritisch zu sehen sind vielleicht einige implizite moralische Wertungen, mich haben eine überflüssige Rückblende sowie ein, zwei kitschige Szenen in den etwas schwächeren Erzählsträngen am Ende des Films gestört. Insgesamt aber trotzdem auf jeden Fall sehr sehenswert: Ich gebe neun von zehn Greencards. |
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| Mile | 16.03.2019, 15:34 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Danke für diesen Tipp, Part-Time. Der ist auch an mir vorbeigegangen, wird jetzt aber nachgeholt. |
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| horner1980 | 16.03.2019, 22:51 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Heute zwei sehr unterschiedliche Filme geguckt. R.I.P.D Ich hatte ja schon vorher mitbekommen, dass der Film sehr große Ähnlichkeit mit den Men In Black-Filmen haben soll, und ja, das kann ich auch nun bestätigen. Die Story ist eigentlich nur eine Variation des ersten MIB-Films, aber das machte mir so gar nichts aus. Ich mag nämlich die MIB-Filme, und so hatte ich auch hier meinen Spaß. Die Darsteller, allen voran Jeff Bridges und Mary-Louise Parker, hatten sichtbar ihren Spaß. Was ich dazu auch gut fand, dass die Story auf den Punkt erzählt wird. Hier wird nicht lange auf irgendwas herumgeritten, sondern es kommt recht zügig zum Finale. Dadurch entwickelte der Film eine Kurzweiligkeit, die ihm sehr gut tut. Großes Plus ist auch die Musik von Christophe Beck, welche zwar ein wirklich prägnantes Thema vermissen lies, aber trotz allem sehr cool klang. Gefiel mir. Das alles zusammen ergibt einen wirklich unterhaltsamen Film, den ich bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen habe. FRUITVALE STATION Manchmal ist es nicht einfach, einen Film zu beschreiben. Hab ich so einen Fall, dann schaue ich im Internet nach und blicke auf deren Meinungen. Die für mich passende Beschreibung für diesen Film war "Ein würdiges Memento für ein sinnlos verschwendetes Leben". Genau das war es. Besser hätte ich das auch nicht schreiben können. Hier geht es um die wahre Geschichte von Oscar Grant III, der in Silvesternacht 2008/2009 von einem Polizisten ohne Grund erschossen wurde. Das kam heraus, weil viele Zeugen diesen Vorfall mit ihrem Handy gefilmt haben. Mit genau einem dieser Handyvideos beginnt der Film, bevor er beginnt die letzten 24 Stunden von Grant zu erzählen. Natürlich geht es hier um das schwierige Thema Rassismus, aber Ryan Coogler (Creed, Black Panther) erzählt diese Geschichte sehr ehrlich und lebensnah... also sie wirkt auf mich echt, als wäre es genau so passiert, und beweist mir, dass es nicht immer das große Drama braucht, um sich so einem Thema zu widmen. Dabei zeigt der Film eben, dass es eben solche Probleme gibt, aber gleichzeitig zeigt er auch die Toleranz. Das ist, wie ich finde, wirklich ganz toll gemacht. Ich bin nicht nur von dem Regisseur sehr beeindruckt, sondern auch von Michael B. Jordan, der Stammschauspieler von Ryan Coogler. Er, und eigentlich auch der restliche Cast um Octavia Spencer, die hier als Grants Mutter zu sehen war, und Melonie Diaz, welche Grants Freundin spielte, spielen ihre Rollen wirklich großartig, und geben mit ihren Darstellungen genau das, was die Charaktere auch benötigen. Ebenfalls schwer zu schreiben ist die Musik. Manchmal brodelt sie etwas im Hintergrund, aber tritt ein klein wenig aus dem Schatten, wenn es um die schönen Momente an diesem letzten Tag geht. Ich finde, dass Ludwig Göransson hier mit dem eher ruhigen Synthie-Score den richtigen Ansatz gefunden hat, in dem er die Musik auf das Nötigste beschränkt hat. Obwohl der Score nämlich sehr einfach gehalten ist, hat er im Film eine sehr starke Wirkung. Ich denke mir, dass er auch außerhalb des Films mir gefallen wird. Also jetzt kenne ich auch das wirklich eindrucksvolle Regiedebüt von Ryan Coogler. Ich bin schon sehr gespannt, was da in Zukunft von ihm noch kommen wird. Glaube als nächstes kommt ein Drama, natürlich erneut mit Michael B. Jordan und der Musik von Ludwig Göransson. Ich freue mich sehr darauf. |
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| Mile | 23.03.2019, 15:54 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Captain Marvel Netter Film, mit sehr vorhersehbarer Story. Einige Längen im Mittelteil, erschreckend gute CGI beim Verjüngen einiger Schauspieler. Highlight ganz klar Goose, der Kater. Ansonsten nicht viel neues an der Superheldenfront. Auf die (bestimmt äußerst dämliche) Erklärung für die lange Abwesenheit der Heldin bin ich gespannt. (Sie musste bestimmt drölfzig Trillionen Galaxien retten oder so). 5 + 1 Sonderpunkt für den Kater = 6 von 10 Blockbuster-Punkten. |
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| horner1980 | 23.03.2019, 19:37 |
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Betreff: Re: Der letzte Film THE FINAL COUNTDOWN Zuerst mal das eher Schlechte in dem Film: Meiner Meinung nach gibt es hier etwas zu viele Sequenzen, in denen die Flugzeuge auf dem Flugzeugträger landeten. Das machte gefühlt etwa 1/3 des Films aus. Das ist zwar schön anzusehen, aber war doch recht auffällig. Eventuell war das ein Kompromiss, weil man auf einen echten Flugzeugträger drehen durfte. ![]() Abseits dieser "Werbung" für die Navy gab es gute Schauspieler, allen voran Martin Sheen und Kirk Douglas. Die Story war spannend und interessant, trotz des sehr vorausschaubaren Twist am Ende des Films. Die Musik von John Scott war im Film gut, persönlich gefiel sie mir aber nur das Hauptthema, was auch gut in einen Western gepasst hätte. Ja, irgendwie hätte das auch gut in einer Westernszene mit reitenden Cowboys und der weiten Prärie gepasst. Aber ja, ich glaube, ich hab den Film irgendwann schon mal gesehen, aber ganz genau weiß ich es nicht. Ich weiß nur genau, dass er mir heute gefallen hat. . |
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| horner1980 | 31.03.2019, 13:32 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Gestern gab es ein Terence Hill-Doppelfeature bei mir. RENEGADE Puh.. keine Ahnung, wie lange ich den schon nicht mehr gesehen habe, jedoch hat er nichts von seiner Qualität eingebüßt. Er ist immer noch sehr lustig, hat ein gutes Tempo und natürlich tolle Darsteller. Die Chemie zwischen Terence Hill und seinen, leider verstorbenen Sohn Ross Hill ist grandios. Da stimmt einfach alles. Was ich bei der Story gut finde, dass sie auch ruhigere Szenen hat, und dass hier trotz aller gut getimten Komikszenen versucht wird, eine Geschichte zu erzählen. Das Finale ist toll inszeniert, als enthüllt wird, wer da eigentlich dahinter steckt, und dann die Motorradgangs auftauchen. Das Musikstück von Mauro Paoluzzi, was ich da hörte, gefällt mir wirklich gut. aber auch die sind zwei ruhigere Tracks, welche die tragischeren ruhigeren Momenten untermalten, gefielen mir. Nur einmal fand ich die Filmmusik etwas "billig", als zum ersten Mal der Truck auftauchte. Sonst passte die Musik, welche auch aus guten Songs bestand, eigentlich immer. Ja, mein Lieblings-Solo-Film mit Terence Hill macht immer noch jede Menge Spaß. IL MIO NOME È THOMAS Ein sehr ruhiger Film über einen Mann, der einfach in der Wüste Spaniens ein Buch lesen will, und dabei sich selbst wieder finden. dafür braucht er diese Einsamkeit. Auf der Reise in die Wüste lernt er die Tramperin Lucia kennen, die Unruhe in seine gewünschte Ruhe bringt. Mit der Zeit scheint er sich daran zu gewöhnen, und nimmt sie mit auf seine Mission. Dabei entsteht zwischen den beiden eine ungewöhnliche, aber enge Freundschaft. Ich mag die Regiearbeiten von Hill, sei es seine Interpretation von Don Camillo oder auch Lucky Luke, und ja selbst die Troublemaker gefielen mir. "My Name is Thomas", wie er eigentlich heißt, macht da keine Ausnahme. Der Film ist zwar anders, trotz kleiner Momente, die an seine alten Filme erinnern: Karotten (Renegade), eine Pfanne, der Drehort Almeria (Dort wurde der erste Film gedreht, in dem Hill und Spencer die Hauptdarsteller waren) und eine Kneipenprügelei, welche doch gelungen war. Das sind aber die Ausnahmen, ansonsten bewegt sich der Film eher in Richtung Drama, in dem es irgendwie um den Sinn des Lebens geht, und ich finde, dass Hill das sehr gut hinbekommt. Klar, er könnte noch mehr in die Tiefe gehen, aber ich meine, dass es ausreichend ist. So harmonieren das Ganze auch besser mit den raren leicht humorvollen Szenen. Terence Hill spielt seine Rolle gut. Anfangs etwas unnahbar und knurrig, aber immer höflich und hilfsbereit: Er bringt es gut rüber, dass sein Charakter eigentlich alleine sein möchte, was sich aber mit der Zeit dann ändert. Überzeugend fand ich auch Veronica Bitto (Lucia), die sehr gut mit Hill harmoniert. Die Musik von Hills Stammkomponist Pino Donaggio gefiel mir auch. Meist war sie eher ruhig und gefühlvoll, versuchte ab und zu auch ganz leichte Westernelemente einzubauen. Der tolle Titelsong inkl. des Pfeifens vom legendären, vor zwei Jahrem verstorbenen Alessandro Alessandroni (bekannt aus vielen Morricone-Western) wurde von Franco Micalizzi geschrieben, und hat Ähnlichkeit mit Micalizzis Titelsong für "Die rechte und die linke Hand des Teufels" gefiel mir auch, obwohl er im Film nur als Instrumentalversion (Inkl. des Pfeifens) vorkam. Die Version mit Gesang gibt es ja zum Kaufen, aber ich hoffe mal sehr, dass hier auch der Score von Donaggio veröffentlicht wird. Ja, das war nun das Wunschprojekt von Terence Hill, an dem er seit mehr als 10 Jahren gearbeitet hat. Für mich ein gelungener Film, der mich wirklich berührt hat und auch den einen oder anderen nostalgischen Moment inne hatte. Ja, gefiel mir wirklich sehr. |
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| Mile | 25.04.2019, 08:52 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Avengers Endgame Das große Finale des MCU, das ungewohnt leise daherkommt, zumindest in der ersten Hälfte. Neben vielen emotionalen Momenten, sind natürlich auch einige lustige Szenen dabei, die dem ganzen aber nicht die Dramatik nehmen. Effekte wie gewohnt auf hohem Niveau, Logik eher so im mittleren Bereich. Dafür wird in der letzten halben Stunde nochmal so ziemlich alles aufgefahren was geht. Der größte Skandal zum Schluss: Es gibt keine, ich wiederhole, es gibt keine End Credit Szene! Also kein Grund den Abspann bis zum Ende durchzuhalten.5 von 6 Infinity-Steinen |
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| Pascal | 25.04.2019, 10:51 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Mile: Avengers Endgame Läuft schon? Dann gehe ich am Wochende mal auf die Suche nach einem Kino, das beide Teile als Double Feature anbietet |
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