| horner1980 | 18.02.2018, 18:42 |
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Betreff: Re: Der letzte Film RED 2 Manchmal muss man schon gewisse Abzüge bei einer Fortsetzung eines wirklich tollen Films machen und ich dachte eigentlich, dass ich das bei RED 2 auch machen müsste. Jedoch genau wie der erste Teil ist auch der hier der pure Spaß. Die recht einfache Geschichte wird wirklich, wie im ersten Teil, sehr unterhaltsam erzählt. Sämtliche Darsteller sind auch scheinbar mit sehr viel Freude bei der Sache gewesen, allen voran wieder mal John Malkovich und Helen Mirren. Musikalisch hat es auch gepasst, was mich eigentlich wunderte. Ich kannte 2-3 Tracks daraus und fand die eigentlich belanglos und vor allem irgendwie lustlos, jedoch im Film passt die Musik wie die Faust aufs Auge, auch wenn sie nur selten wirklich nach Silvestri klingt. Fazit: Das waren wieder sehr unterhaltsame 2 Stunden mit Bruce Willis & Co. |
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| Leusel | 18.02.2018, 18:51 |
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Betreff: Re: Der letzte Film RED 2 gefiel mir ehrlich gesagt um einiges besser als der erste. Teil 1 war direkt langweilig... |
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| Indy2Go | 19.02.2018, 00:25 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Blade Runner 2049 Ridley Scotts mit Stilmitteln des Film noir erzählte und inszenierte Science-Fiction-Dystopie "Blade Runner" bedeutete ein Jahr nach John Carpenters "Escape from New York" die endgültige Etablierung des Cyberpunks im Kino. Die Atmosphäre wurde düsterer, die Tonalität pessimistischer - nicht unbedingt etwas für den Mainstream. Und so schwer es der Kultfilm anfangs beim Massenpublikum hatte, hatte er es tatsächlich auch viele Jahre lang bei mir. Zweifellos ist der Film ein ästhetisches Meisterstück, doch mit dem gemächlichen Erzähltempo und der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach der Bedeutung von Menschlichkeit hat er mich immer etwas angestrengt. Das hat sich mit den letzten Sichtungen (vor wenigen Wochen und knapp einem Jahr) gänzlich geändert. Inzwischen kann ich mich vollends in den Bildern verlieren und in die in der Tat grandiose Welt eintauchen, die Scott seinerzeit geschaffen hat. Und genau diese Welt nun in einem Sequel wieder aufleben zu lassen, ohne dass ihr an Reiz verloren geht, ohne dass die Bilder etwas von ihrer Schönheit verlieren oder die Handlung in Belanglosigkeit verkommt, schien mir in Zeiten, wo Sequels die Kinoprogramme dominieren und Reboots als solche ausgegeben werden, ein durchaus schwieriges Unterfangen zu werden. Jedoch ist Denis Villeneuve gewiss kein Regisseur, der unbedacht an ein solches Herzensprojekt herangeht. "Blade Runner 2049" steht zu seinen Wurzeln. Die Macher wussten zu jeder Zeit, in welchen Fußstapfen sie wandeln. Sie traten dabei aber nicht auf der Stelle, sondern haben nach vorne geschaut, sie haben die Geschichte weitergesponnen und bei ihrem Verlauf Wert auf eine wechselnde Erwartungshaltung des Zuschauer gespielt. Wie auch schon Villeneuves "Arrival" ist auch sein Sequel des Harrison-Ford-Klassikers ein Film voller Twists und roter Häringe, ein Film, der sich zu keiner Zeit anmerken lässt, wo er hin will. Und dabei liefert Kameralegende Roger Deakins Bilder für die Ewigkeit. Ich will nicht pathetisch klingen, doch könnte beinahe jede Einstellung in "Blade Runner 2049" ein Gemälde sein. Ein Kunstwerk für sich. Schade ist nur, dass diese Bilder nicht von einem ähnlich unkonventionellen Score untermalt werden, wie ihn einst Vangelis lieferte. Die synthetischen Melodien des griechischen Komponisten trugen wunderbar zur Atmosphäre des Originals bei - und klangen so wunderbar nach den 80er Jahren. Für das Sequel setzten die Macher auf Hans Zimmer und dessen "Dunkirk"-Kollegen Benjamin Wallfisch. Zweifellos haben die beiden einen epochalen Soundtrach beigeseuert, der die Bilder perfekt antreibt. Doch ich erinnere mich an eine Zeit, wo ein Zimmer-Score wirksam war, ohne dass nur auf dröhnendes Sounddesign gesetzt wurde. Irgendwo schade. Während sich Harrison Fords Figur im "Krieg der Sterne"-Reboot um keinen Milimeter weiterentwickelt hat, durfte Rick Deckard, seine Figur im Blade-Runner-Universum, sich die Jahre des Schmerzes, das Leben als Flüchtiger, vom Rest der Gesellschaft isoliert, auch anmerken lassen. Und dabei ließ Ford mal so richtig den verbitterten Drecksack heraushängen; eine Rolle die ihm mit zunehmendem Alter irgendwie besser steht. Und, zugegeben, mir den Glauben an eine Fortführung der Indiana-Jones-Reihe zurückgegeben hat. Die interessanteste Entwicklung macht aber wohl der von Ryan Gosling dargestellte Officer K durch. Mit dessen Freundin, der von Ana de Armas gespielten Joi, wurde neben den Replikanten sogar noch eine weitere synthetische Art eingeführt. Eine, deren Idee nebenbei bemerkt doch sehr an den Spike-Jonze-Film "Her" erinnert. Jared Leto bekam überraschend wenig Screentime, dafür ist seine Figur in ihrer Konzeption die beinahe interessanteste des Sequels. Und auch irgendwo die tragischste.10/10 |
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| pielandreas | 19.02.2018, 19:54 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Tatort von gestern, ich gebe selten 10 von 10 Punkte und schon gar nicht für deutsche Filme, den solltet ihr aber unbedingt ansehen , MEGA ! https://youtu.be/zTeFNlSX7JA |
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| Aldridge | 19.02.2018, 22:58 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von pielandreas: MEGA ! Ich dachte "Meta". Ne, ernsthaft, danke für den Tipp. Bin sonst überhaupt kein Tatort-Gucker, aber habe mir gerade mal den Story-Ansatz bei Wiki durchgelesen. Den muss ich mir wohl auch anschauen: https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Meta |
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| Mile | 21.02.2018, 21:20 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Bullyparade - der Film Tja, was soll man dazu sagen? Ich mochte die Serie damals wirklich gerne. Aber leider, leider - alles was die die Serie für mich ausmachte (kurze Gags, flotte Sprüche, Tempo) fehlt im Film leider völlig. Hab es auf jeden Fall nicht geschafft, den Film zu Ende zu schauen, sondern nach der Hälfte ausgemacht (nach der grauenvollen "Sissi"-Episode) Aber auch Winnetou vorher am Anfang und die Brüder Kasirske waren nicht überzeugend. Lacher? Fehlanzeige. OK, einmal habe ich wohl geschmunzelt, könnte aber auch ein Versehen gewesen sein oder ich habe auf dem Second screen was entdeckt ... Kurzum, Finger weg! 0 von 10 Gagreels |
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| Kukulcan | 22.02.2018, 12:01 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Black Panther Der Film (wie auch das 3D) braucht etwas in Fahrt zu kommen, der Cast wirkte mir irgendwie manchmal etwas hölzern. Mit der ganz netten Story und wirklich guter Action und jede Menge Special Effects bekommt der Film aber ordentlich Schwung und ist richtig kurzweilig, oft auch witzig und originell. Zitat von Indy2Go: 3D ist für mich was für den Jahrmarkt oder Freizeitpark, wo man dann auch Filmchen zeigen kann, die den Effekt bis auf's Letzte ausreizen. Das 3D wurde nicht bis zum letzten ausgereizt, tatsächlich war es zu einem guten Teil die übliche Konvertierung. Aber Superhelden-Actionfilme haben schon etwas von Jahrmarkt und im Falle von Black Panther war der 3D Effekt an einigen Stellen schon deutlich (sehr tiefe Tiefen) und z.B. in der Verfolgungsjagd tatsächlich fantastisch. Schlechtere Kontraste oder nicht, es gibt Szenen, bei denen der Film (für mich) durch 3D eindeutig mehr gewinnt als er durch die immer wieder angebrachten Nachteile von 3D verliert. Der Hype um die ganzen schwarzen Schauspieler und die übertriebenen Wertungen bei RT ist irgendwie nervig, im Endeffekt ist das für mich völlig unerheblich für einen guten Film. Sehr gute 8 von 10 Ufos bei ebay |
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| Kukulcan | 22.02.2018, 16:40 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Ich finde den Film auch nicht viel flacher als die Serie damals. Die funktionierte auch, indem sie nachtrat, bis der Schmerz nachließ und das Lachen einsetzte. Einen guten Film macht das zwar noch nicht, aber das war schon so abstrus, dass ich meinen Spaß hatte...mit 5/10 kann ich mich arrangieren Der Trabbi hat ganz klar einen Sprung in die Vergangenheit gemacht, die Bullyparade irgendwie in ein zukunftstaugliches Format zu bringen, war wohl nicht das Anliegen. |
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| Aldridge | 22.02.2018, 16:48 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Der Film wirkte streckenweise schon ein bisschen wie ein unnötiger Nachklapp, zumal Bully & Co. inzwischen sichtbar mehr Falten haben und sich trotzdem in die alten Kostüme zwängen. Aber wenn ich "Bullyparade - Der Film" einschalte, erwarte ich auch keine feinsinnige Arthouse-Komödie. Apropos: Wenn ich alte Mel Brooks- oder meinetwegen auch Blake Edwards-Streifen daneben halte, sind die teilweise auch ziemlich mit dem Holzhammer. Ich habe kürzlich noch den ersten Rosaroten Panther gesehen, da war auch nicht alles Gold. |
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| Kukulcan | 22.02.2018, 16:54 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Mel Brooks war für mich schon immer unterste Kanone, auch nur anzuschauen, weil so völlig daneben. Der Panther war halt Sellers, dass der Humor Hit & Miss war bestreitet wohl auch niemand. Der Abgang vom Barren ins Treppenhaus ist und bleibt für mich aber einer der größten Momente der Filmgeschichte, natürlich auch weil das keiner so bescheuert nonchalant hinbekommt wie Sellers. |
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| Aldridge | 22.02.2018, 17:11 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Ach, Brooks und Edwards will ich nicht unnötig schlecht machen, nur um Bully zu verteidigen. Die haben sich ihren Platz in der Filmgeschichte schon verdient und einige meiner All-time Favourites geschaffen. Aber wenn ich zum Beispiel die bekiffte Verfolgungsjagd mit den Römern in History of the World neben die Idee mit Old Shatterhands Bootsverleih im Bullyparade-Film halte, dann sind die Unterschiede qualitativ nicht so groß. Ist halt bewusst und gewollt alberner Humor. Dafür übergibt sich niemand, es defäkiert auch keiner auf die Straße, es werden keine Minderheiten vorgeführt (wahrscheinlich schreit jetzt jemand laut "Wanda") und es wird auch niemand von einem Ladyboy anal genommen. |
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| horner1980 | 23.02.2018, 01:12 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kukulcan: Ich finde den Film auch nicht viel flacher als die Serie damals. Die funktionierte auch, indem sie nachtrat, bis der Schmerz nachließ und das Lachen einsetzte. Soweit ich weiß, war das auch erstmal der Abschied von Michael Herbig aus dem Comedy-Bereich. Als Nächstes dreht er gerade einen Thriller namens "Balloon". In diesem Film geht es um die gleiche Geschichte, die auch in "Mit dem Wind nach Westen" (Night Crossing) verfilmt wurde. |
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| Toth | 24.02.2018, 22:47 |
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Betreff: Re: Der letzte Film The Post Wenn Kino-Titanen (Hanks/Streep/Spielberg) sich zusammentun, stellt der fertige Film selten einen Höhepunkt in deren Filmographie dar. Schon alleine deshalb, weil man sich jetzt das Rampenlicht teilen muss, anstatt der alleinige Mittelpunkt zu sein. Dem Vergnügen tut dies im vorliegenden Fall jedoch keinen Abbruch, denn alle Beteiligten (und nicht nur die drei erwähnten) zeigen sich hier in ausgezeichneter Form. Das Drehbuch ist eloquent und auf den Punkt, Spielbergs Inszenierung und Kaminskis Kamreaarbeit sind virtuos wie eh und je, das Schauspielensemble spielt gekonnt und engagiert, Michael Kahns Montage verleiht dem Film Eleganz und und Dringlichkeit und John Williams greift ohnehin nie daneben. So ergibt sich als Endprodukt klassisches Hollywood-Erzählkino vom Feinsten, von dem meine Frau am Ende nur anmerkte, dass der Film ruhig ein bisschen länger hätte gehen können, weil das Ganze einfach durchgehend zu fesseln vermochte. Glücklicherweise kommt ja bald "Ready Player One"! |
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| Lacombe | 25.02.2018, 11:57 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Auch ich habe gestern "The Post" gesehen. In einem Saarbrücker CineStar am Startwochenende vor knapp 40 (so ist es!) zahlenden Zuschauern. Spielbergs Film erzählt im Grunde zwei Geschichten. Natürlich geht es um das Thema Pressefreiheit und deren immenser Wichtigkeit für eine funktionierende Demokratie. Kaum eine Filmkritik weltweit, die es sich verkneifen konnte, auf Donald Trumps "Fake News" und "alternative Fakten" anzuspielen. Hier hat der Gute sicher eine dankbare Steilvorlage geliefert. Ebenso wichtig ist allerdings die Geschichte von Kay Graham (grandios: Meryl Streep) selbst. An ihrem Beispiel wird gezeigt, wie es in der damaligen Arbeitswelt eine Art Segregation zwischen Männern und Frauen gab. Spielberg inszeniert Kay Graham immer wieder als Fremdkörper in den diversen Konferenzräumen, der von den "echten Profis", trotz (oder gerade wegen) seiner wichtigen Position so gut es eben geht ignoriert wird. Da wird sich auch schon einmal das Maul über ihre mangelnden Qualitäten zerrissen, und trotz ihrer Anwesenheit wird in der dritten Person von ihr gesprochen. Wenn sie sich letztenendes für die Veröffentlichung der Pentagon Papiere entscheidet, obwohl ihre Berater und Anwälte entschieden davon abraten, so wird die auch als rebellisch, emonazipatorischer Akt Kay Grahams inszeniert, die es einfach nicht mehr hinnehmen will, dass sie nicht für voll genommen wird und die deshalb diesen Moment der Autorität auch voll und ganz auskostet. Fazit: Der Film reit sich nahtlos in die Reihe der letzten Spielberg-Filme wie "War Horse", "Lincoln" oder "Bridge of Spies" ein, die aufgrund ihrer Qualität (alle waren für der Oscar nominiert, inklusive "The Post"!) eigentlich viele Zuschauer verdienen würden, aufgrund des Zeitgeistes, der diese Art Kino ignoriert, wohl aber vor weitgehend leeren Kinosälen flimmern wird. Vor allem in Deutschland, wo dieses Phänomen sogar noch stärker zu beobachten ist als anderswo |
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| Aldridge | 25.02.2018, 13:16 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Würde ich so nicht unterschreiben. The Post hat bereits das Dreifache seines Budgets eingespielt und liegt am BO insgesamt deutlich vor vergleichbaren Filmen wie Of Lions and Lambs, Charly Wilson´s War, Frost/Nixon, W., Snowden, Wag the Dog etc. Zeitgenössische US-(politische) Themen haben es im Kino nie leicht. Ich würde es zudem begrüßen, wenn Spielberg eine direkte Sicht auf Trump ins Kino brächte, die Mittel dafür hat er. Die Kombi Spielberg/Hanks/Streep scheint also schon zu ziehen. Dass das kein Milliarden-Einspiel bringt, dürfte aber allen Beteiligten im Voraus klar gewesen sein. Der Score ist übrigens klasse, aber verlangt auch etwas Aufmerksamkeit. Aber vielen Dank für die Einschätzungen, wir wollen kommendes Wochenende in den Film. |
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| Toth | 25.02.2018, 14:43 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge:
Ich glaube in der Tat, dass die Macher mit Kassenerfolg durchaus zufrieden sind; und dennoch: 1976 war der vergleichbare "All the President's Men" auf Platz 6 der erfolgreichsten Filme des Jahres. 2017 befand sich in den amerikanischen Top 10 kein einziger Film, der sich vorrangig an ein erwachsenes Publikum über 30 richtet. In den 70ern war dies schon noch anders. Die Zeiten haben sich hier definitv geändert, wobei viele jetzt natürlich sagen würden, dass Spielberg, zusammen mit seinem Freund Georgie Boy, diese Entwicklung damals selbst in Gang gesetzt habe. |
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