| Aldridge | 03.11.2017, 01:28 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Das mit dem Prügeln fand ich eigentlich immer sehr realistisch. Das waren keine Gentlemen, sondern mehr Raufbolde. Gerade Oliver Reed war da toll. Was ich aber besonders gut fand an den Filmen, selbst als Kind, war die ironische Art dieser Filme, die nur Lester drauf hat. Die servieren das Ganze ja schon mit sehr viel Augenzwinkern und zeigen, dass damals vielleicht nicht alles so bunt und schillernd und heldenhaft war, wie es einem viele Historienschinken vormachen wollten. Und hinzu kommt natürlich noch die großartige Musik von Legrand (und Schifrin und Petit). Die Gene Kelly-Nummer finde ich aber auch gut auf ihre Art. |
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| Pascal | 04.11.2017, 11:39 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Thor: Tag der Entscheidung |
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| Dark Hunter | 05.11.2017, 21:04 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Raiders of the Lost Ark. Boah war der schlecht, muss ich mir wohl jetzt noch das Gekreische von Willie antun. |
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| Kukulcan | 08.11.2017, 23:44 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Pascal:
Ich habe mich schon damit abgefunden, dass Spiderman auch im Film zu den Avengers stößt. Haben den ersten Avengers im Kino gesehen, fand ihn wirklich gut, haben den zweiten im Fenrnsehen gesehen und fand ihn mäßig. Da ich mehr Avengers und weniger Zeit pro Held plus mehr Zerstörungsorgie nicht für eine gute Richtung halte, werde ich mir den nächsten Teil wohl einfach sparen. Und wenn auch nur bei bei anderen Universe- und Avengers-Müdigkeit eintritt, werden Produktionskosten und Gagen nicht mehr einzuspielen sein. Und dafür wird ein Einzelsuperheldenfilm als Prolog für ein vielleicht totes Pferd verheizt. Spiderman als Avengers-Fanboy und Iron Man Junior passt so gar nicht. Dass er dann doch noch sein altes Kostüm anzieht und Stark den Stinkefinger zeigt, ist dem Film zwar positiv anzurechnen, aber wir wissen ja, das er sich nur ziert. Bei den Avengers ist ja schon die eigentlich tragische, weil unkontrollierbare Figur des Hulk zum Teamplayer geworden, da wird Spiderman sich wohl auch brav einfügen. Ich mochte Antman und Wonder Woman, weil der Einfluss der Universen in ihren Solofilmen noch erträglich war, für die Sequels befürchte ich bei beiden das Schlimmste. Justice League wird ja vielleicht ganz lustig, aber auch da sehe ich für mich schnell einen Sättigungseffekt. |
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| Aldridge | 09.11.2017, 00:02 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Die Superhelden-Müdigkeit oder Sättigung, von der immer die Rede ist, kann ich irgendwie nicht feststellen. Zumindest in der Breite. Gerade räumt Thor 3 ziemlich gut ab und ansonsten haben Spider-Man, Logan, Wonder Woman (war noch was?) dieses Jahr auch sehr ordentlich Kohle eingespielt. Die Häufung an Superhelden in einem Film finde ich allerdings auch nicht sehr der Sache zuträglich. Age of Ultron fand ich noch sehr ordentlich, zumal Whedon die Action einfach gut inszeniert und in die Mitte eine (viel kritisierte) Ruhepause eingebaut hat. Aber Captain America 3 litt schon ziemlich an der Parade der Latex-Träger. Kleine Cameos wie Dr. Strange in Thor 3 finde ich aber gut, da es eben das gemeinsame "Universe" am Laufen hält. |
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| Pascal | 09.11.2017, 01:45 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kukulcan: Spiderman als Avengers-Fanboy und Iron Man Junior passt so gar nicht. Mit anderen Worten: Du würdest es gerne sehen, wenn die Filme eine andere Story als die Comic-Vorlagen zeigen. Ich befürchte, damit wirst Du Dich nicht durchsetzen. Zitat von Aldridge: Die Superhelden-Müdigkeit oder Sättigung, von der immer die Rede ist, kann ich irgendwie nicht feststellen. Zumindest in der Breite. Das sehe ich ebenfalls so, auch wenn ich mir schon längst nicht mehr alle Filme der Reihe ansehe. Solange diese Filme an der Kasse funktionieren, wird die Reihe sicherlich nicht merklich vom bisherigen Konzept abweichen. |
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| Kukulcan | 09.11.2017, 02:06 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Die Superhelden-Müdigkeit oder Sättigung, von der immer die Rede ist, kann ich irgendwie nicht feststellen. Zumindest in der Breite. Gerade räumt Thor 3 ziemlich gut ab und ansonsten haben Spider-Man, Logan, Wonder Woman (war noch was?) dieses Jahr auch sehr ordentlich Kohle eingespielt. Ich sprach nicht von einer Superhelden-Müdigkeit sondern von einer Universen-Müdigkeit. Und umso besser die Einzel-Stories laufen, umso höher werden die Gagen. Bei den Avengers dürfte das mit weiteren Zugängen langsam in Dimensionen kommen, wo es selbst bei relativ hohen Besucherzahlen schwierig wird, die Kosten einzuspielen - vor allem wenn sich der Trend von 1->2 fortsetzt. |
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| Aldridge | 09.11.2017, 08:46 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Ach so, sorry, dann war´s ein Missverständnis. Ich denke, die Studios haben mit den Schauspielern wie üblich Verträge über mehrere Filme abgeschlossen. Teuer wird es dann erst, wenn wie im Fall von Robert Downey jr. solch ein "Bundle" ausläuft und neu verhandelt werden muss. Nun hat Downey jr. aber auch ein Alter erreicht, in dem Marvel eh längst darüber nachdenkt, wer denn wohl als nächster Iron Man gecastet werden kann. Ansonsten trifft es wohl alle Jungstars wie Tom Holland oder auch Daisy Ridley folgendermaßen: Die spielen für kleines Geld, bekommen dafür aber die Chance, auf ihrer Rolle im Franchise eine Karriere aufzubauen. Ich weiß allerdings auch nicht, wie Disney oder Warner die Produktion dieser Franchise-Filme kalkulieren, ob Kosten und Honorare irgendwie quergerechnet werden, weil sowieso permanent Filme parallel in Produktion sind und Stars für Cameos in einem Schwesterfilm nur mal eben das Set wechseln müssen. Warner hatte ja wahnsinnige 400 Mio. Dollar in BvS gesteckt, was eigentlich ein Einspiel von einer Milliarde Dollar voraussetzt, um überhaupt schwarze Zahlen zu schreiben. |
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| Leusel | 09.11.2017, 09:51 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Pascal: Das sehe ich ebenfalls so, auch wenn ich mir schon längst nicht mehr alle Filme der Reihe ansehe. Habe ich auch nicht und werde ich vermutlich auch nie, dafür ist das Interesse nicht groß genug an den anderen "Latexträgern". Bei so großen Filmuniversen ist das für mich immer so, als würde ich Schokobananen bestellen, und dann kommen zwei LKWs voll = sofortige Übersättigung. Wenn auch zugegebenermaßen die Qualität (meistens) stimmt. |
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| Plissken | 09.11.2017, 19:24 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Kong - Skull Island Brachiale Monster-Action die zwar viel Raum für das menschliche Personal einräumt, aber kaum Charakterisierung bietet. Die Figuren bleiben bis auf ein, zwei Ausnahmen vollkommen blass, sterben dafür aber überraschend zynische Tode. Als Weiterführung des Monster-Universe aber ganz stimmig. Die Mumie (2017) Belangloser 08/15 Actionfilm, dem der Horror, der Witz und die Spannung der vorangegangenen Verfilmungen völlig abgeht. Selbst die Hotness von Sofia Boutella kann da nichts retten. Ich habe jetzt schon keinen Bock mehr aufs Dark Universe. Universal scheinbar auch nicht mehr... 6 Days Spannende Rekonstruktion der 1980er Geiselnahme in der iranischen Botschaft in London aus der Sicht dreier Hauptakteure. Muss nicht immer Non-Stop Action sein. |
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| Aldridge | 09.11.2017, 22:34 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Thor: Ragnarok - Was ist ein Witz? Genau, eine Geschichte mit einer unerwarteten Auflösung. Und was ist demnach der dritte Thor? Eben, eine einzige Witzparade. Soll heißen: Der Streifen ist ziemlich gut darin, seine Titelfigur möglichst häufig in möglichst absurde Situationen zu bringen und diese dann möglichst absurd aufzulösen. Thor steht plötzlich in einem Duell auf Leben und Tod dem Hulk gegenüber? Egal, der Grünling ist doch ein Arbeitskollege! Asgard steht kurz vor der Vernichtung? Schnuppe, da muss noch mal eben ein lockerer Spruch reingedrückt werden. Mit anderen Worten: Thor 3 nimmt alle Erhabenheit und Gravität von Thor 1 und spült sie im Klo runter. Ist das nun sonderlich schlimm? Nein, im Grunde nicht, denn Regisseur Taika Waititi hat schon einen tollen Sinn für Humor. Damit rückt er den Donnergott sehr nah an den gelungenen ersten Guardians of the Galaxy heran, was dem ganzen Treiben in der Götterwelt auch einen gewissen neuen Schwung verleiht. Im Gegenzug muss man sich aber damit arrangieren, dass so etwas wie Spannung, Nervenkitzel, Dringlichkeit ebenfalls durchs Klo entschwinden. Und dass die neueren Marvel-Filme weniger wie eine authentische Comic-Adaption, sondern mehr wie eine Parodie aufs Genre wirken. Das macht das Gezeigte auch ein bisschen egal. - 7 / 10 Source Code - Zweitsichtung nach mehreren Jahren. Und immer noch mitreißend, immer noch spannend. Dabei ist die Idee einer Zeitschleife leider nicht mehr neu. Aber Source Code gelingt es doch, das Thema auf angenehme Weise zu variieren und dem Ganzen auch ein paar philosophische Fragen abzuringen. Getragen wird der Film dabei gleichermaßen von den sympathischen Darstellungen der Hauptfiguren (Gyllenhaal, Monaghan, Farmiga) sowie der schnörkellosen und zügigen Regie von Duncan Jones. Zudem entspinnt sich das ganze Setting erst nach und nach und hält bis zum Ende die eine und andere Überraschung parat. Da nimmt man dann auch gerne in Kauf, dass sich in der zweiten Hälfte die Unlogeleien häufen, aber das gehört bei einem High Concept-Thriller, der Source Code ja auch irgendwo ist, einfach dazu. Über das Ende lässt sich ebenfalls trefflich streiten. Ich fand´s aber angenehm positiv, und außerdem hatte mich der Film davor sowieso längst um den Finger gewickelt. - 8 / 10 |
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| horner1980 | 11.11.2017, 17:53 |
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Betreff: Re: Der letzte Film CRAZY HEART Überragende Schauspieler, allen voran Maggie Gyllenhaal und ein brillianter Jeff Bridges, der verdient den Oscar und den Golden Globe für die Rolle bekommen hat. Dieser zeigt hier übrigens nicht nur sein ganzes schauspielerisches Talent, sondern auch sein musikalisches. In ihm ist echt ein Countrysänger verloren gegangen, was sich wohl nun nach dem Film geändert hat. Hat ja mittlerweile ein paar Alben aufgenomen. Aber nicht nur er singt hier, sondern auch Colin Farrell und das ebenfalls nicht schlecht. Die Musik spielt in dem Film auch eine sehr wichtige Rolle und irgendwie gleicht die Story des Films auch einem Countrysong: Eine Geschichte über das Leben, gefühlvoll und mit all seinen Klischees. Ja, als hätten sie hier echt einen Countrysong verfilmt. Ja, ein wahrhaftig großartiger Film. |
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| Kukulcan | 17.11.2017, 05:58 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Coco Ich erwähnte ja schon, dass ich mir den Stil hätte etwas origineller hätte vorstellen können. Tatsächlich bekommt man dann genau das was der Trailer verspricht. Ist aber nicht schlimm, der Film ist witzig und rührend mit einer flotten, passabel originellen Geschichte. Zu sagen, der Tag der Toten würde weitergedacht, trifft es kaum, er wird eher konsequent - und ich denke im Sinne der Mexikaner - dargestellt und mit ein wenig weiterer mexikanischer Folklore gewürzt. Da ich das Setting liebe, ist Coco jetzt schon einer meiner Pixar Favoriten, das schlimmste was ich dem Film vorwerfen kann, dass er vielleicht hätte noch besser sein können. Ist kein Grim Fandango - das mit Art Deco und papierenen Figuren den Nagel auf den Kopf getroffen hat - sondern ein Film, der wie meist bei Pixar alle Altersstufen anspricht und unterhält. |
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| Plissken | 17.11.2017, 10:05 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Justice League Okay, gleich vorweg: Der Film hat seine Probleme. Teilweise schwaches CGI, ein (leider) blasser Gegner und ein Tempo, dass sich erst in der zweiten Hälfte einpendelt sind die auffälligsten und bieten Platz für berechtigte Kritik. Alles andere dürfte dann wieder persönlicher Geschmack sein. Dennoch ist Justice League überraschend einheitlich geworden und auch Snyders-Stil zieht sich durch den gesamten Film. Zu Recht wird er also als alleiniger Regisseur genannt. Whedon hat seine Szenen ziemlich gut angepasst und fällt nicht weiter auf. Kommen wir nun zum Positiven: Der Film unterhält einfach. Die kurze Laufzeit lässt keine Hänger aufkommen, alle Figuren bekommen ihren Moment und der Film stotzt nur so vor Comic-Imagery. Allein die Batman-Sequenz am Anfang dürfte jeden Comic-Fan in den siebten Himmel hieven. Aber auch Spoiler:
Die größte Stärke des Films dürften dann auch diese Figuren sein. Die Chemie im Team stimmt einfach. Das gelungene Casting tut sein übriges dazu. Danny Elfmans Musik ist dann wieder ein zweischneidiges Schwert. Sie funktioniert ganz gut im Film, die alten Themen sind nicht aufgesetzt, aber die Neuen kommen auch nicht wirklich zur Geltung. Es fehlt dann tatsächlich die Überpräsenz der Zimmer/Junkie-Scores. Apropos, während auf der CD jeder Hinweis auf Zimmers Superman-Musik fehlte, taucht sie im Film an einer Stelle wieder auf. So ganz wurden die Themen dann doch nicht verworfen. Fand ich schön. Ist der Film perfekt? Nein. Gibt es Grund zur Kritik? Auf jeden Fall. Aber macht er Spaß? Darauf kannst du einen lassen. Wer Superhelden mag sollte ins Kino gehen und sich unvoreingenommen sein eigenes Bild machen. Justice League ist wieder mal ein Film, der deutlich besser ist, als einem die Kritiker weiß machen wollen. |
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| horner1980 | 18.11.2017, 21:45 |
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Betreff: Re: Der letzte Film THE MAN FROM U.N.C.L.E. Das nenne ich mal eine gelungene Actionkomödie. Gut aufgelegte Darsteller, coole Atmosphäre und ein guter Score von Daniel Pemberton. Dazu eine charmante, humorvoll und im besten Sinne altmodisch erzählte Story, die aber ruhig ein klein wenig mehr Spannung vertragen hätte. Von diesem Film darf es ruhig mal eine Fortsetzung geben. |
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| treasurelane | 20.11.2017, 16:50 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Die Mumie hat mir auch nicht wirklich gefallen. Schon vom ganzen Ton des Films. Für mich auch zu sehr Albtraum-Monster möchte-gern B-Movie aber mit A Budget als Abenteuer-"Komödie" wie die Vorgänger. Mord im Orient-Express Ein Streifen, der mich mal wieder richtig interessiert hat; aus Inhalts bzw. Handlungsgründen (später fiel mir der Clou dann doch wieder ein, aber das spielt keine Rolle). Mir gefällt grundsätzlich diese Art von "english crime" oder auch who dunnit genannte Krimis. Ich bewerte den Film als gelungen, als sehenswert. Die Motive sehen toll aus, wenn auch manche Kameraschwenks (über Istanbul etc.) doch arg CGI lastig sind. Da gefallen mir die teils sehr innovativen Perspektiven (z.B. beim Leichenfund minutenlang direkt von oben) besser.Unterm Strich mein Kritikpunkt: Zu wenig Schnitzeljagd, Indizien-Sammeln, Mysterium, Spannung, dunkle Schatten, Tricks etc. und dafür etwas zu viel Psychogramme, was auch so manche Länge hervorruft. Aber wie gesagt: Anschauen und zufrieden sein. Erfrischende Abwechslung zu dem was sonst heute so läuft (ala Super Helden Teil xy)... |
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| Kukulcan | 20.11.2017, 14:45 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Die Mumie Zitat von "Mumienfilm": Die Ketten sind nicht da, um etwas nach oben zu holen, sondern um etwas unten zu halten Dieses Zitat (und was danach passiert) sagt alles über die Story des Films aus - da hat sich Mr. Koepp nicht grade mit empfohlen. Cruises Rolle fand ich nervig unsymphatisch, die 2. weibliche Hauptrolle war völlig egal und Dr. Jeckyl war klischeehaft bemüht originell - bin nicht traurig, wenn er nie wieder auftaucht. 3 von 10 halbdunklen Universen für passable Action und Effekte |
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| Aldridge | 26.11.2017, 15:55 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Mal im Schnelldurchlauf die Filme der jüngsten Zeit: Der Querkopf - Louis de Funès´ Nachfolger nach Brust oder Keule und leider deutlich schwächer. Inhaltlich soll das Ganze offensichtlich eine Satire auf Industrialisierung und Kapitalismus sein, allerdings ersäuft das wilde Treiben natürlich in Klamauk, der hier nicht mehr so recht zünden will, und erneut holpriger Dramaturgie. Ganz großartig ist dagegen die große (!) Annie Girardot, die sich mit de Funès so manchen Schlagabtausch liefern und am Ende ein frühes Hohelied auf die Ökobewegung anstimmen darf. Kommt aber nicht an die Klassiker mit dem gallischen Choleriker heran. - 6 / 10 Teuflisch - Auftakt zu meinen geplanten Brendan Fraser-Gedächtniswochen (mal sehen, ob´s was wird). Jedenfalls ein ganz humorig-leichtfüßiges Remake von Mephisto ’68, damals noch mit Dudley Moore. Fraser gibt hier alles und hatte wohl reichlich Spaß bei der Sache. Stellenweise erinnert er an eine lebendig gewordene Comicfigur in bester Jim Carrey-Manier. Und Liz Hurley ist einfach heiß. Täuscht leider nicht drüber weg, dass der Film nur eine Nummernrevue ist, der es deutlich an Biss mangelt. Zum Schluss wird´s dann auch etwas arg religiös-gefühlig. Trotzdem netter Spaß für Zwischendurch. - 7 / 10 Hollow Man (DC) - Auf den hatte ich einfach mal wieder Bock. Damals schon im Kino gesehen und als (klitze)kleine Enttäuschung empfunden, weil der Streifen für einen Paul Verhoeven-Film doch etwas konventionell geraten ist. Der gute Paule erzählte damals ne Menge über Platons Theorie, dass ein Unsichtbarer zwangsläufig einen Gottkomplex entwickeln müsse, weil er nicht mehr an gesellschaftliche Normen gebunden sei. Im Film ist davon aber wenig zu spüren, weil Hauptfigur Kevin Bacon schon von Anfang an das Arschloch mit psychopatischen Anwandlungen gibt. Als Horrorthriller mit ungewöhnlichem Hintergrund hat der Film aber über die Jahre gewonnen. Denn Verhoeven inszeniert das alles gewohnt brachial. Zudem gibt es eine Elisabeth Shue, die zum Ende in den Ripley-Aliens-Modus schaltet, und einen späten Score von Jerry Goldsmith. - 7 / 10 Kong: Skull Island - Sehr positive Überraschung. Ein bisschen hatte ich einen nervigen Ausfall wie Gareth Edwards´ Godzilla erwartet. Aber tatsächlich gibt es einen echt launigen Monster-Klopper, bei dem gleich mehrere Zutaten - vom Vietnam-Trauma im Apocalypse Now-Style bis zum leicht irren WWII-Veteran als Comic Relief - alles in den Mixer geschmissen und doch recht schmackhaft angerichtet wird. Es stimmt: Die Charakterisierungen der Hauptfiguren sind so gut wie nicht vorhanden. Streckenweise fragt man sich, was Tom Hiddleston in dem Streifen eigentlich zu tun hat. Aber die restlichen Versatzstücke funktionieren. Die Story liefert doch ein, zwei Ecken und Kanten. Und die Monster sind wirklich extrem gut animiert. Als das, was der Film sein will, ein großer Spaß. - 8 / 10 Charade - Klassiker. Punkt. Da stimmt so ziemlich alles. Altmeister Stanley Donen liefert eigentlich eine humorige Hitchcock-Variante, denn bei allen Haken, welche die Story so schlägt, hat es auch immer wieder genug Zeit für das eine oder andere Augenzwinkern. Die Besetzung harmoniert auch ganz wunderbar mit Audrey Hephurn als doch nicht so völlig harmlose Witwe und Cary Grant als undurchschaubarer Herzensbrecher und mit denkwürdiger Duschszene. Und das trotz des Altersunterschieds zwischen den beiden von 25 Jahren. Toll besetzt sind auch die Nebenrollen mit George Kennedy, James Coburn und Walter Matthau. - 9 / 10 Arabeske - Gewissermaßen der Nachfolger von Charade. Wieder von Stanley Donen, allerdings mit Gregory Peck und Sophia Loren. Gregory Peck ist ganz großartig und erinnert als abenteuerlustiger Geschichtsprofessor zu Beginn sogar etwas an einen gewissen Dr. Jones. Auch die Chemie mit Sophia Loren stimmt. Allerdings fällt die Story deutlich konstruierter aus als bei Charade. Und die Rolle der Loren ist auch weniger gut geschrieben, ich empfand sie sogar als relativ unsympathisch. Aber mit der Dame wurde ich eh noch nie so richtig warm. Deshalb ganz persönliche... - 7 / 10 Flash Gordon - Holla, was war das denn! Nachdem ich kürzlich mal wieder in Episode I reingeschnuppert hatte, wollte ich endlich mal die Verfilmung des großen Vorbilds sehen (die ich ehrlich noch nicht kannte). Und es ist ja wirklich alles da, was man so lieb gewonnen hat: eine Stadt in den Bäumen, eine Stadt in den Wolken, ein böser Imperator und vieles mehr. Die Verfilmung mit Sam Jones wird ja oft als Trash deklariert, und zugegeben: Szenenbild und Kostüme sind so "campy", das tut schon an den Augen weh. Aber spätestens wenn Flash Gordon mit Mings Wachen eine Runde Football spielt und Brian Blessed im strammen Schlüpper sein breitestes Grinsen aufsetzt, weiß man eigentlich, wohin die Reise geht. Gordon´s alive?!?! - 8 / 10 Wird sind die Millers - Zweitsichtung. Und das passiert mir bei Komödien jüngeren Datums selten. Oftmals ist mir der Humor zu aggressiv und mit zu viel Fäkalien gewürzt. Im Ansatz ist das auch bei den Millers der Fall - aber eben nur im Ansatz. Denn glücklicherweise sind die Figuren allesamt recht sympathisch, ja geradezu liebenswürdig gezeichnet, so dass selbst die zweifellos vorhandenen Gross-out-Szenen recht humorig rüberkommen. In den besten Momenten erinnert der Streifen an die National Lampoon-Klassiker aus den 80ern. Noch dazu sind die Figuren allesamt sehr glücklich besetzt. TLCs Waterfalls mag ich trotzdem nicht. - 7 / 10 Transformers - The Last Knight - Eigentlich ist keine Wertung möglich, denn ich habe die Sichtung nach der Hälfte abgebrochen. In Sachen Transformers bin ich natürlich selbst schuld, denn ich weiß ja, was mich erwartet. Trotzdem greife ich immer blind zum Steelbook, um wenigstens über die neuesten ILM-Effekte staunen zu können. Im Grunde ist das hier Michael Bays Magnum Opus, denn er liefert nicht nur einen Film, sondern gleich knapp 30 Filme vom Weltuntergangsfilm bis zur Infantil-Komödie, aus denen einzelne Szenen unbeholfen zusammengeschnitten und mit reichlich Krawumms angereichert wurden. Das ist kein wirklich filmisches Werk mehr im herkömmlichen Sinne, sondern irgendwas anderes. Wie gesagt: Das ist alles nicht sonderlich schlimm, denn das gab´s auch vorher schon. Aber in Transformers 5 hat sich das Konzept längst überlebt und bleibt einem völlig egal. - ohne Wertung |
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| Leusel | 26.11.2017, 17:54 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Transformers - The Last Knight - Eigentlich ist keine Wertung möglich, denn ich habe die Sichtung nach der Hälfte abgebrochen. In Sachen Transformers bin ich natürlich selbst schuld, denn ich weiß ja, was mich erwartet. Trotzdem greife ich immer blind zum Steelbook, um wenigstens über die neuesten ILM-Effekte staunen zu können. Im Grunde ist das hier Michael Bays Magnum Opus, denn er liefert nicht nur einen Film, sondern gleich knapp 30 Filme vom Weltuntergangsfilm bis zur Infantil-Komödie, aus denen einzelne Szenen unbeholfen zusammengeschnitten und mit reichlich Krawumms angereichert wurden. Das ist kein wirklich filmisches Werk mehr im herkömmlichen Sinne, sondern irgendwas anderes. Wie gesagt: Das ist alles nicht sonderlich schlimm, denn das gab´s auch vorher schon. Aber in Transformers 5 hat sich das Konzept längst überlebt und bleibt einem völlig egal. - ohne Wertung Habe ihn zu Ende gesehen, zum Glück musste ich keinen Eintritt zahlen, war für mich der schlechteste Film aller Zeiten. Von flachen, hohlen Sprüchen bis 08/15-Action war alles dabei, was in einem Film nicht rein sollte. Bitte bleibt alle zuhause, wenn der nächste Michael Bay-Film kommt, danke. |
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| Aldridge | 26.11.2017, 19:48 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Naja, der schlechteste Film aller Zeiten ist für mich ein anderer Bay-Film. Und auf der Schlechtigkeits-Skala sehe ich Transformers 2 auch noch ganz klar vor diesem hier.Mein Problem mit dem Streifen war eher, dass zwar am laufenden Band irgendwas explodiert oder sonstwie kaputt geht, der Film aber eigentlich nur Langeweile verbreitet. Denn die menschlichen Protagonisten sind für die Handlung - wie auch schon bei den anderen Filmen - völlig latte. Bei Transformers 1 bis 3 war das noch relativ neu, und Bay wusste die Zerstörungsorgien auch noch zu steigern. Aber inzwischen ist das alles echt nichts Neues mehr. Hinzu kommt halt dieser blankgeleckte Inszenierungsstil mit Teal-and-Orange-Galore, der vor 20 Jahren noch relativ neu und frisch war, inzwischen aber nur noch zur Eigenpersiflage taugt. Man kann solchen Filmen eigentlich schlecht vorwerfen, dass sie sind, was sie sind. Und es gibt da draußen ja auch noch genug überzuckerte 12-Jährige, die dafür einen Markt bilden. Aber es ist - gerade auf 2,5 Stunden Laufzeit - einfach too much of nothing. |
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