| Part-Time | 30.10.2017, 21:32 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Nicht der letzte, sondern der nächste Film: Habe gerade gesehen, dass "42" (der Baseball-Film mit Ford) zur Zeit bei Prime mit drin ist: Der Filmabend kann beginnen! |
|
| Kalmanitas | 30.10.2017, 21:34 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Part-Time: Nicht der letzte, sondern der nächste Film: Habe gerade gesehen, dass "42" (der Baseball-Film mit Ford) zur Zeit bei Prime mit drin ist: Der Filmabend kann beginnen! Sehr guter Film! Ford spielt erstklassig! Allerdings ist sein Aussehen erst einmal gewöhnungsbedürftig 😄😉 |
|
| Aldridge | 30.10.2017, 21:38 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Damn, steht bei mir seit VÖ eingeschweißt im Schrank. Völlig verdrängt... |
|
| Part-Time | 30.10.2017, 23:53 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Ich hab 42 nun gut zur Hälfte gesehen. Fords Aussehen - die gefärbten dunklen Haare - ist gewöhnungsbedürftig, und ich habe den Eindruck, dass er sehr viel über den Mundausdruck, oder die Mundstellung oder wie immer man das nennen mag, spielt. Ich finde, dass er es fast schon zu stark einsetzt. Da muss ich mal recherchieren, ob er das dem echten Branch Rickey nachmachen wollte. Ich dachte bisher dass ich eine Grundahnung von den Baseballregeln hätte, aber dem ist nicht so. Ich hab immer nur an der Zuschauerreaktion gesehen, ob eine Aktion gut, fair oder regelkonform war. Was mich wie der (bisher halbe) Film insgesamt sehr an "Hidden Figures" (den Film über die drei schwarzen Amerikanerinnen bei der NASA) erinnert hat. Ich werde den Film in den nächsten Tagen noch zu Ende schauen, ob es noch einen Twist in der Handlung gibt, oder der Held, Jackie Robinson, auch eine dunkle Seite in sich hat, Allüren entwickelt oder seine Frau verlässt. Ich befürchte aber dass beidem nicht so ist. Habe gerade bei YouTube recherchiert:
Ford verweist (ab 2:46) auf "What's my Line" (dem amerikanischen "Was bin ich"), wo er Rickey unter anderem studiert habe. Den Auftritt von Rickey gibt es ebenfalls bei YouTube. Amüsant, wie Ford rumdruckst, wenn er (ab 4:09) erzählt, dass der Regisseur, oder vielleicht auch sein Agent, in ihm keinen character actor gesehen hat. Aldridge, der Film läuft dir nicht weg. ![]() Final Edit: Ich habe den Film gleich noch am nächsten Tag fertig gesehen, Spoiler:
Von mir 23 von 42 Baseball-Bällen, nein 28, weil für mich Filme mit Harrison Ford noch immer etwas Besonderes sind. |
|
| Aldridge | 31.10.2017, 01:18 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Das denke ich auch. Helgelands Folge-Regiearbeit Legend steht bei mir auch noch eingeschweißt herum. ![]() Was genau hat dich bei dem Film an Hidden Figures erinnert. Dort war doch alles ziemlich eindeutig... |
|
| Aldridge | 31.10.2017, 09:15 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Exodus - Kommt Gott neulich zum ollen Mose und sagt: "Mose, mein Guter, ich hab mir gedacht, dass du mein Volk nach der ganzen Knechtschaft und so mal in die Freiheit führen könntest. Was meinst du?" Und Mose guckt einmal nachdenklich und sagt schließlich: "Ok." Also geht Mose zum ollen Ramses und fragt ihn, ob er mit den ganzen Hebräern abzuckeln darf. Und Ramses guckt einmal, als wenn er Verstopfung hat, und sagt: "Nö." Ja, in etwa so spektakulär war das damals, wenn man dem Bibelschinken vom ollen Ridley glauben darf. Exodus hat das Problem, dass in die zweieinhalb Stunden Laufzeit einfach zu viel reingepresst wird. Moses Wandlung vom ägyptischen Prinzen zum hebräischen Retter wird als eine Art Best-of im Schnelldurchgang abgespult, ohne den Charakteren wirklich Raum für persönliches Drama oder Konflikte zu geben. Christian Bale und Joel Edgwrton sind hemmungslos unterfordert. Dabei hätte allein Moses Hadern mit seinem Gott - Stichwort Tötung aller ägyptischen Erstgeborenen - doch so viele interessante Ansatzpunkte geboten. Wenn man dem Film etwas zugute halten wollte, dann dass die altbekannte Story auf diese Weise recht kurzweilig durchgenudelt wird. Und Scott verpackt das alles in wirklich imposante Bilder. Hätte insofern auch als Stummfilm funktioniert. Da man über Sinn und Unsinn von Bibelgeschichten eh nicht lange hadern braucht, gibt es wohlwollende - 6 / 10 |
|
| Part-Time | 31.10.2017, 11:46 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Was genau hat dich bei dem Film an Hidden Figures erinnert. Dort war doch alles ziemlich eindeutig... Bei Hidden Figures wie bei 42 setzt sich ein(e) beherzte(r) Afroamerikaner(in) in der Nachkriegszeit gegen rassistische Diskriminierung mit Leistung - und einem weißen Mentor - durch. Bei beiden Filmen auch die getrennten Toiletten als starkes Symbol. Die Formeln bei Hidden Figures waren für mich genauso unverständlich wie das Baseball-Spiel, nur an den Reaktionen der Umstehenden kann man die beeindruckende Leistung einschätzen. Das ist bei Indy anders, wenn er mit einem Schlauchboot aus dem Flugzeug fliegt und einen steilen Schneehang runterfährt, oder einen säbelschwingenden Araber erschießt, beeindruckt mich das unmittelbar. Aber das mag für Amerikaner anders sein, die die Baseball-Regeln kennen. |
|
| Aldridge | 31.10.2017, 12:11 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Ach so, du meintest die Parallelen zwischen der Mathematik und den Baseball-Regeln als beiderlei unverständliches Regelwerk. Ok, jetzt habe ich es kapiert, danke. ![]() Hidden Figures hatte mich übrigens dazu gebracht, dass ich mir zumindest mal die Bio von Leonhard Euler angeschaut habe (nur die Bio ). Zumal Euler auch bei Imitation Game angesprochen wurde, den ich kurz danach gesehen hatte. |
|
| Kukulcan | 31.10.2017, 14:55 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Spiderman Extreme Heimkehring Warum? ¿Porque? Porquoi? Warum muss Spiderman jetzt ein Möchtegern-Avenger sein und mit seiner neuen Spiderman-Suit ein Ironman für Arme? Die Avengers Filme sind doch ein totes Pferd, nur merkt es noch keiner. Noch mehr Avengers, noch weniger Konzentration auf einzelne Charaktere und eine noch größerer Mass-Destruction-Havoc, in dem alle im Rahmen ihrer Fähigkeiten ein bisschen rumhampeln? Das mag für Iron Man passen, aber Charaktere wie Spiderman oder der Hulk werden einfach nur verheizt. Und das kündigt sich mit Homecoming schon an. Kein ganz misslungener Action Film, aber er hat mich nie gepackt, oft sogar gelangweilt. |
|
| Leusel | 31.10.2017, 17:39 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kukulcan: Warum? ¿Porque? Porquoi? Hatte ich erstaunlicherweise keine Probleme mit, ist halt jetzt MCU statt Standalone, Punkt. Film fand ich unterhaltsam und bisher bester MCU-Streifen. Als Spidey-Film "nur" der zweitbeste nach Amazing Spider-Man mit Garfield. |
|
| Plissken | 31.10.2017, 21:57 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Passend dazu ![]() |
|
| Aldridge | 01.11.2017, 23:29 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Noah - Schwierig, schwierig. Ok, Darren Aronofsky wäre nicht Darren Aronofsky, würde er die Geschichte vom ollen Noah und seiner Arche ganz bibeltreu verfilmen. Nein, vielmehr klatscht er dem geneigten Zuschauer einen düsteren Endzeitfilm um die Ohren. Selten hat das Ende der Welt so fies und trostlos und brutal ausgesehen, da würde sich nicht mal Mad Max wohlfühlen. Insofern ist Noah sicherlich der filmische Gegenentwurf zu Ridley Scotts Exodus aus dem gleichen Jahr. Zumal es Aronofsky in einer wirklich gelungenen Sequenz fertig bringt, die Schöpfungsgeschichte mit der Evolutionstheorie zu paaren und den Kreationisten im Publikum einen cineastischen Schlag in die Fresse zu verpassen. Andererseits, ja, leider andererseits zeichnet Aronofsky seinen Noah dann doch als gottesfürchtigen Öko-Patriarchen, der im Auftrag seines Schöpfers (beinahe) jeden freien Willen abgibt. Die Söhne haben sich unterzuordnen, die Frauen fleißig zu gebären, und zum Lohn gibt´s ein bisschen Feuerwerk. Da bleibt unterm Strich fraglich, was uns der Regisseur eigentlich sagen will. - 6 / 10 Allied - Große Überraschung. Und zwar eine positive. Erwartet habe ich einen schwülstig erzählten Liebesfilm mit rar gesäten Spannungsmomenten vor WW2-Kulisse. Stattdessen gibt es eine spannende Mischung aus Agententhriller und Liebesdrama. Und es zeigt sich einmal mehr, dass es Robert Zemeckis einfach drauf hat. Der Mann erzählt seine Geschichte zwar in aller Ruhe, aber findet den richtigen Rhythmus, um den Zuschauer ins Geschehen zu ziehen und letztlich mit der Hauptfigur zweifeln zu lassen. Es gibt ein klitzekleines bisschen Action an den richtigen Stellen und mit den richtigen Härten und in der zweiten Hälfte sogar eine gelungene Suspense-Sequenz - alles stets unterstützt von der hervorragenden Kameraarbeit. So sehr mich die Besetzung zunächst abgeschreckt hat, so überzeugend sind Brad Pitt und vor allem Marion Cotillard doch in ihren Rollen. Als Kirsche oben drauf setzt es dann noch ein ziemlich konsequentes Ende. Und ich muss zugeben: Im Film hat der Score von Alan Silvestri ganz wunderbar funktioniert. Also: - 8 / 10 |
|
| Pascal | 02.11.2017, 01:52 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kukulcan: Warum muss Spiderman jetzt ein Möchtegern-Avenger sein Ernsthaft? Dann lautet die Antwort: Spiderman macht schon seit ein paar Jahrzehnten mit den Avengers gemeinsame Sachen. |
|
| Kaindee | 02.11.2017, 11:03 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Die 3 Musketiere ... in der Disney-Verfilmung von 1993 mit Charlie Sheen, Kiefer Sutherland, Oliver Platt und Chris O`Donnell ! Spannender Mantel-und-Degen-Film mit sauberen und verständlichen Handlungsverlauf, toller Action und einem gutem Schuss Humor. Definitiv ein Film der Kategorie "zum immer wieder sehen". Mehr kann ich dazu auch nicht sagen - mir hat´s gefallen - so stelle ich mir einen Musketier-Film vor ! Fazit: 10 von 10 Degen |
|
| Mile | 02.11.2017, 15:15 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Echt jetzt? 10 Degen? Ich fand den damals okay, als eher so 6 Degen. Aber die Musketiere um Michael York waren immer meine Favoriten. |
|
| Aldridge | 02.11.2017, 19:15 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Für jemanden, der mit den Lester-Musketieren aufgewachsen ist, sind da allenfalls 7 Degen drin, eher 6. |
|
| Kaindee | 02.11.2017, 20:02 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Ihr wisst ja ... Filme sind nicht gerade mein Steckenpferd und ich zerlege sie auch nie bis ins Detail,der hat mir einfach gefallen ... check ! |
|
| Tamanosuke | 02.11.2017, 20:09 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kaindee: Die 3 Musketiere Und er wurde zum Teil in Österreich gedreht. |
|
| horner1980 | 02.11.2017, 20:58 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kaindee: Die 3 Musketiere Ui, meine liebste Musketier-Verfilmung. Ist sie aber erst mit der Zeit geworden und ich kenn fast alle. Angefangen mit der Gene Kelly-Version bis zu den Lester-Filmen. Aber hier sprachen mich die sehr guten Schauspieler (darunter einer meiner Lieblingsschauspieler Kiefer Sutherland) und ihre Charaktere einfach mehr an. Dazu hat der Film, wie du sagtest, eine sehr spannend, dramatisch, inkl eines guten, nicht übertriebenen Humors, erzählte Geschichte, gute und mitreißende Action- und Fechtszenen und das Tempo stimmt hier auch. Dazu gibt es auch einen wunderbaren Score von Michael Kamen. |
|
| Kalmanitas | 02.11.2017, 21:23 |
|---|---|
|
Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Für jemanden, der mit den Lester-Musketieren aufgewachsen ist, sind da allenfalls 7 Degen drin, eher 6. Muss ich widersprechen. Bin mit den Lester Musketieren aufgewachsen, konnte mich aber noch nie für die begeistern. Mein Lieblings Musketier Film ist eh die Verfilmung von 1948 mit Gene Kelly in der Hauptrolle (als D'Artagnan) und Lana Turner. Bei der Lester Verfilmung hat mich immer gestört wie schlecht die alle fechten konnten, obwohl sie alle angeblich wochenlang Fechtunterricht gehabt haben sollen...da wurde mehr geprügelt als gefochten. Soviel zur angeblichen "Rückkehr des Mantel- und Degenfilms"... Von mir bekämen die Lester Verfilmungen maximal 6 von 10 Degen. |
|