| Aldridge | 03.10.2017, 21:58 |
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Betreff: Re: Der letzte Film ...nach dem fünften, sechsten |
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| Kalmanitas | 03.10.2017, 23:19 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Jedem so wie er mag... 😉 Und das ganze sogar ohne Bier und Wein |
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| Plissken | 03.10.2017, 23:26 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Man könnte auch ein Trinkspiel draus machen: Immer wenn der Film die OT zitiert, muss man trinken. Wäre dann ein kurzer Abend ![]() Aber im Ernst. Wenn man mit dem Film Spaß hat, ist es doch gut. Bei mir überwiegt eben der Nicht-Spaß... |
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| Kalmanitas | 04.10.2017, 08:42 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Plissken: ...Aber im Ernst. Wenn man mit dem Film Spaß hat, ist es doch gut. Bei mir überwiegt eben der Nicht-Spaß... Womit dann das Gleichgewicht wieder hergestellt wäre 😉 |
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| Aldridge | 04.10.2017, 10:06 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Dass die Fanboys auch immer ihren Film verteidigen müssen...* Ruhet in Frieden - A Walk among the Tombstones - Spannende Adaption des Romans von Lawrence Block. Trotz - oder gerade wegen - des langsameren Erzähltempos zieht die Geschichte den Zuschauer sofort in sich rein und bietet ein paar schöne Wendungen. Die enthaltenen Härten werden selten explizit gezeigt, bleiben damit der Fantasie des Zuschauers überlassen und sind umso effektiver. Oben drauf gibt´s überzeugende Darstellungen insbesondere von Liam Neeson, aber auch vom restlichen Cast, darunter Boyd Holbrook und Dan Stevens. Toll. - 8 / 10 Blade Runner - The Final Cut - Auch im Final Cut bleibt es dabei: Der Film ist mehr optisches Erlebnis denn spannende Geschichte. Ridley Scott entführt seine Zuschauer in eine designtechnisch überzeugende Dystopie vom Jahr 2019 und hat unbestreitbar eines der einflussreichsten SciFi-Werke der vergangenen 35 Jahre geschaffen - inklusive der Mensch-Maschine-Thematik und denkwürdiger, wenn auch arg bedeutungsschwangerer Dialoge. Allein dafür eigentlich volle Punktzahl. Aber die an sich simple Noir-Story ist nun mal sehr langatmig und spröde erzählt. - 8 / 10 *Vorsicht, Ironie... |
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| Toth | 04.10.2017, 11:34 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge:
Für Fans zum Schmunzeln: https://www.youtube.com/watch?v=xfQvngEXob4 |
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| Kalmanitas | 04.10.2017, 17:20 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Dass die Fanboys auch immer ihren Film verteidigen müssen... Ach Al, was soll ich dazu nur sagen... Ich verteidige gar nix und gebe nur meine Meinung kund, dass der Film mich sehr unterhalten hat. Wenn Du das als "Verteidigung" siehst, dann ist das Dein Bier ... oder Wein Ich kommentiere ja schliesslich auch nicht jeden Kommentar der Nicht-Fanboys, die diesen Film immer wieder gerne "runterziehen". |
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| Aldridge | 04.10.2017, 17:22 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kalmanitas:
Mensch Kal, jetzt habe ich schon ein Sternchen dahinter gehängt mit dem Ironieverweis. Was soll ich denn noch tun, damit deutlich wird, wie das gemeint war? |
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| Leusel | 04.10.2017, 17:45 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Plissken: Auch wenn ich eine gewisse Vorliebe dem Sternenkrieg gegenüber hege, so habe ich den Film tatsächlich noch nicht gekauft. Wird wohl auch noch etwas länger dauern Ich habe mir damals die Blu-Ray gekauft, aber tatsächlich seit dem Kinobesuch den Film nicht mehr gesehen. Wird wohl auch noch etwas länger dauern. |
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| Kalmanitas | 04.10.2017, 19:18 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge:
Nehme alles zurück... habe das Sternchen tatsächlich übersehen. My bad! |
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| horner1980 | 07.10.2017, 18:03 |
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Betreff: Re: Der letzte Film SECURITY Der Film hat ein großes Vorbild: DIE HARD. Also erzählt eine Story, die man schon in zig Variationen serviert bekam. Dazu ist er vorausschaubar, hat ein paar Klischees und in Sachen Logik sollte man auch nicht zuviel darüber nachdenken, aber er fackelt nicht lange und nach einer kurzen Einführung geht der Hauptteil der Geschichte schon los. Diese ist nicht nur flott erzählt, sondern hat auch eine gewisse Spannung. Ein wenig cooler Oldschool-Humor ist dann auch dabei. Dazu wirkt hier die Story nicht unnötig in die Länge gezogen, sondern sehr gut auf den Punkt gebracht. Dass der Film bei mir einige Punkte gesammelt hat, liegt auch daran, dass man hier Antonio Banderas immer noch sehr gut den Actionhelden abnimmt. Er ist zwar auch sichtlich gealtert, kann aber glaubhaft immer noch austeilen. Als Gegenspieler hat man hier Sir Ben Kingsley, der seine doch recht einfach gestrickte Figur mit seiner Ausstrahlung mehr Charisma gibt. Er muss eigentlich nur dastehen und seine Ausstrahlung macht den Rest. Unter den Nebendarstellern hab ich auch Spartacus Liam McIntire entdeckt. War toll den mal in einer komplett anderen Rolle zu sehen. Der Score von FM Le Sieur hat zum Film gepasst, auch wenn er selbst recht nichtssagend war und meiner Meinung nach auch nicht der Rede wert. Fazit: Sehr unterhaltsam mit gut aufgelegten Stars. |
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| Aldridge | 15.10.2017, 12:42 |
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Betreff: Re: Der letzte Film King Arthur: Legend of the Sword - Sieht so langsam danach aus, dass die großen Box-Office-Enttäuschungen dieses Jahres die mit Abstand besseren Filme sind (also in Blockbuster-Maßstäben natürlich). Guy Ritchies König Artus-Adaption musste jedenfalls bereits im Vorfeld viel Haue und Häme einstecken. Und es zeigt sich nun: Das Ding ist komplett falsch vermarktet worden. Die Trailer ließen eine generische CGI-Schlachtplatte erwarten, und was wird tatsächlich geboten? Ein dreckiger Londoner Gangsterfilm. Genau, richtig gelesen. Ist zwar alles drin, was der geneigte Fantasy-Fan auswendig kennt, also Heldenreise, Magier und Monster. Aber präsentiert wird das alles im Stil von Snatch oder Bube, Dame, König, grAS inklusive schneller Schnitte, schneller Dialoge, schneller Zeitsprünge und einem gerüttelt Maß Coolness. Insofern ist Charlie Hunnam als Arthur genau richtig besetzt. Also mal eine erfrischend andere Heldenmär mit Eiern. - 8 / 10 Bob, der Streuner - Unvermeidliche Verfilmung der extrem erfolgreichen (Auto-)Biografie von James Walden. Aber eine gelungene. Regie-Veteran Roger Spottiswoode erzählt die Geschichte vom drogenabhängigen Obdachlosen, der dank tierischer und auch menschlicher Hilfe wieder ins normale Leben findet, angenehm bodenständig und unaufgeregt. Zwar kann es sich Spottiswoode nicht verkneifen, visuell auch mal aus Katzensicht zu erzählen, aber der rothaarige Vierbeiner wird schnell zu Nebenfigur - was auch gut ist, denn die Geschichte um James Bowen gibt doch noch einiges mehr her. So ist auch Bob, der Streuner eine hübsche Dramödie mit ordentlichen Schauspieler-Leistungen geworden, vorneweg Luke Treadaway und die aus The Strain bekannte Ruta Gedmintas (die beide auch im richtigen Leben ein Paar sind). Einen Pluspunkt gibt es dann noch für die Songs von Charlie Fink (Ex-Noah and the Whale). - 8 / 10 |
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| horner1980 | 15.10.2017, 18:55 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Gestern schon gesehen THE LOVE BUG (Ein toller Käfer) In meiner Kindheit habe ich die Herbie-Filme geliebt. Ich hab mich regelrecht in diesen kleinen Käfer verschossen. Daher war ich schon etwas vorsichtig, als ich heute die Lust bekam, den mir nach vielen Jahren wieder anzuschauen. Wer weiß, ob diese Liebe aus meiner Kindheit noch zündet? Ihr kennt das ja bestimmt auch, dass manche Sachen, die man als Kind total gern hatte, plötzlich nicht mehr dieses Gefühl hervorrufen, wenn man als Erwachsener plötzlich vor demselben Material steht. Manchmal fragt man sich dann sogar: Wie konnte ich das früher nur mögen? Na ja dann gibt es aber die Momente, bei denen man sich nach der erneuten Sichtung klar ist, warum man das damals so gemocht hat. "Ein toller Käfer" ist genau so einer dieser Fälle. Ich hab mich beim Gucken an die Zeit als Kind zurückerinnert, als ich den Film angeschaut habe. Was das nun bedeutet: Ganz einfach.. er gefällt mir immer noch sehr. Herbie wurde wieder von der ersten Sekunde an ins Herz geschossen und seine Titelmelodie, geschrieben von George Bruns mitgesummt. Aber auch die Charaktere sind durch die Bank toll. Die Guten mochte man und die Bösen halt nicht.. Ziel erreicht. Sind halt die typischen Disney-Charaktere, aber ehrlich.. ich find die toll. Was mir auch gefallen hat.. die Rennszenen und die Effekte. Für die Zeit wahrhaftig gut gelungen. Also ein Film, den ich nicht nur als Kind total gern habe, sondern auch als Erwachsener immer noch gern habe. |
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| Aldridge | 17.10.2017, 12:31 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Fortress - Die Festung - Futuristischer Gefängnisfilm von Genre-Veteran Stuart Gordon und als solcher schon ein kleiner Klassiker. Gordon weiß jedenfalls, was er an seinem eher rudimentären SciFi-Szenario hat, und treibt die Story so schnörkellos und konsequent voran, dass keine Längen aufkommen. Gegen Ende wird das Ganze sogar gewürzt mit ein paar netten Klon-Monstern und dem einen und anderen Splatter-Effekt. Macht heute noch genauso viel Spaß wie vor knapp 25 Jahren und punktet zusätzlich durch ein Wiedersehen mit Christopher Lambert sowie ein Produktionsdesign, das angenehm an Verhoeven-Filme wie RoboCop und Total Recall erinnert. - 8 / 10 Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten - Zweitsichtung als Vorbereitung zum fünften Teil. Hat mir nun deutlich besser gefallen als beim ersten Mal - vermutlich weil ich wusste, was mich erwartet. Da konnte ich über zweifellos vorhandene Längen hinweg sehen. Die Story schlägt immer noch einen Haken zu viel, ist aber etwas fokussierter (wenn man es denn so nennen will) als beim dritten Teil. Geoffrey Rush gibt den Barbossa wieder mit sichtbarer Spielfreude, dafür bleibt Ian McShane als Blackbeard blass und ist Penelope Cruz als sein Tochterherz schlicht überflüssig. Nette Piraten-Atmo mit netten Einfällen und netten Bildern, also sehr (!) wohlwollende... - 7 / 10 |
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| Plissken | 20.10.2017, 20:59 |
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Betreff: Re: Der letzte Film 1922 Wilfred James lebt gerne auf dem Land. Deshalb ist er nicht gerade begeistert, als seine Frau ihm offenbart, ihren Anteil des Landes verkaufen zu wollen und in die Stadt zu ziehen. Nach einem Streit ist für Wilfred die Sache klar: Seine Frau muss weg. Geschickt manipuliert er seinen Sohn und zieht ihn tief in das Mordkomplott hinein. Doch schon kurz nach dem Mord beginnt der endgültige Abstieg ins Verderben... "1922" ist die vierte Filmadaptation eines Stephen King Stoffes und die zweite Produktion aus dem Hause Netflix. Und wie schon zuvor mit "Das Spiel" gelingt es ihnen auch mit "1922" eine gelungene Verfilmung zu bieten. Der Film nimmt sich Zeit und gibt seinen Darstellern Raum. Auch wenn der gesamte Cast überzeugend ist, so ist der Film im Grunde eine One-Man-Show für Thomas Jane (übrigens sein dritter King-Film). Dieser spielt hervorragend auf und gibt dem langsamen Wahnsinn, der sich in Wilfred breit macht ein eindrucksvolles Gesicht. Der Horror spielt sich größtenteils in der Vorstellung ab, trotzdem spart der Film an passenden Stellen nicht mit ekligen Details. Diese bleiben aber immer im Rahmen. So bleibt ein nicht unbedingt typisches Gruseldrama, welches das Rad zwar nicht neu erfindet, aber sich ohne Frage in die Reihe gelungener King-Verfilmungen einreihen kann. In der Qualität darf Netflix gerne noch viele weitere King-Stoffe in Angriff nehmen. |
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| horner1980 | 21.10.2017, 20:22 |
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Betreff: Re: Der letzte Film THE MEYEROWITZ STORIES (NEW AND SELECTED) Adam Sandler ist ein sehr beeindruckender Schauspieler. Leider zeigt er das nur sehr selten und macht lieber einfältige, meist nur sehr bedingt funktionierende Komödien. Jedoch ab und zu zeigt er es dann doch. Das erste Mal, soweit ich mich erinnern konnte, war in "Punch-Drunk-Love", danach in "Reign over Me" (Ich liebe diesen Film) und nun in diesem hier. Auch hier zeigt er allen Kritikern, dass er alles andere als ein schlechter Schauspieler ist. Als Film-Sohn von Dustin Hoffman gibt er hier alles. Sei es feinfühlig, sei es wütend, sei es nachdenklich und ja, sei es komisch. Es ist eine grandiose Leistung von ihm, bei der ich verstehen könnte, wenn er für diese Rolle einige Preise einheimsen würde und dabei ist er nicht alleine, denn auch ein anderer Comedy-Star zeigt sich hier von seiner besten Seite: Ben Stiller. Gut, Stiller zeigte öfters als Sandler, dass er ein sehr guter Schauspieler ist, aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich ihn nur selten so gut gesehen habe. Als Film-Stiefbruder von Sandler zeigt er Klasse. Beide brauchen sich nicht hinter einem ebenfalls großartig aufspielenden Dustin Hoffman und einer tollen Emma Thompson zu verstecken. Die spielen allessamt auf einem Level. Jedoch die Motivation kommt von dem sehr guten Drehbuch. Die Geschichte einer alles andere als funktionierenden jüdischen Familie, die versucht, dass es wieder besser ist, ist lustig, dramatisch, aber auch gefühlvoll. Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet und wahrhaftig gut geschrieben mit all ihren Spleens. Dazu gibt es wunderbare Dialoge. Gut, ich kann mir vorstellen, dass für einige eventuell das Tempo etwas langsam ist,aber ich muss ehrlich sagen, dass es für mich genau richtig ist. Der Score von Randy Newman ist sehr simpel geraten. Eigentlich neben zwei Songs besteht die Musik eigentlich nur aus den typischen Randy Newman-Piano-Cues, die aber doch sehr schön sind. Bei einem der Songs hat übrigens Adam Sandler mitgeschrieben und dazu hat er auch einen weiteren mit dem Regisseur geschrieben. Beide Songs, wo er mitgewirkt hat, werden im Film auch von ihm und dem Cast gesungen. Ja, eine wunderbare Tragikomödie, die Noah Baumbach da inszeniert hat. Bitte mehr davon und bitte auch mehr solcher Filme mit Adam Sandler. |
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| Aldridge | 22.10.2017, 12:37 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Legende (Europäische Fassung) - Nach der Blade Runner-Neusichtung musste auch mal Legende wieder sein. Und ja, das hier ist quasi Ridley Scotts Fantasy-Blade Runner. Soll heißen: Optisch ist das Ding ne Wucht. Die Bilder sind wunderschön gestaltet und versprühen wirklich eine ganz zauberhafte Atmosphäre, indem Sir Ridley immer irgendwas im Vorder- und Hintergrund über das Geschehen flirren und flimmern lässt. Und die künstliche Studio-Atmosphäre trägt noch mal ein gutes Stück zur Wirkung bei. Inhaltlich dagegen wird eine rudimentäre Gut-gegen-Böse-Story geboten, die tief in die Märchenfiguren-Schublade greift und mit ihren gereimten und gewollt poetischen Dialogen nicht nur hart am Kitsch entlang schrammt, sondern auch mehr als einmal mittendrin landet. Da hilft es auch nichts, wenn Scott wieder eine gewisse Symbolik in die Bilder packt. Das Ganze schaut sich dann auch sehr zäh weg, so dass die 94 Minuten Laufzeit gefühlt mindestens eine halbe Stunde länger dauern. Komischerweise kann ich hier auch keinen Nostalgie-Bonus vergeben, also: - 6 / 10 Pirates of the Caribbean: Salazars Rache - Der fünfte Teil der reichlich überdrehten Piraten-Sause. Und es wäre leicht, dem Franchise mit seinem alternden Hauptdarsteller gewisse Ermüdungserscheinungen zu attestieren. Denn zugegeben: Wie lange man Johnny Depp den Jack Sparrow noch abnimmt, ist fraglich. Zumal seine Rolle als dauernd betrunkener Sprücheklopfer dieses Mal nicht wirklich gut geschrieben ist - auch wenn einige seiner Gags nicht schlecht sind. Zudem glückt das halbe Reboot mit neuem Personal nicht, denn insbesondere Brenton Thwaites als Will Turners Sohn ist eine schlichte Fehlbesetzung, da wünscht man sich sogar Sam Claflin zurück. Allerdings muss man sich unabhängig von den bisherigen vier Teilen auch mal vor Augen führen, was man an solch einem Piraten-Treiben hat: nämlich einen verschwenderisch ausgestatteten, fantasievollen und schick anzuschauenden Abenteuerfilm. Gerade bei Design und Ideen kann der Film unheimlich punkten (Beispiel: Poseidons Grab). Hat als solches also wieder Spaß gemacht und war auch etwas stringenter erzählt (und kürzer) als die anderen Teile. Extrapunkt allein für die Idee mit der Guillotine, ein Punkt Abzug für die Rosamunde Pilcher-Idylle am Ende. Macht: - 7 / 10 @horner1980: Gerade den Trailer geschaut, sieht interessant aus. Danke für den Tipp. |
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| Kukulcan | 22.10.2017, 12:59 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Yo, Teil 4 und 5 der Piraten liegen bei mir auch auf einem Level. Teil 4 fand ich gar nicht so falsch, Teil 5 punktete mit etwas mehr Stringenz, aber leider zu viel Albernheit. |
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| Plissken | 23.10.2017, 09:48 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Re-Animator (Integralfassung) Sicherlich eine der besseren Lovecraft-Verfilmungen. Jeffrey Combs agiert sich als verrückter Wissenschaflter Herbert West durch eine wahnwitzige Story. Bluttriefend und voller schwarzem Humor. Die Integralfassung beinhaltet neben allen Gore-Szenen auch einige Deleted Scenes, die den Film überraschenderweise noch runder machen. Sehr gelungen. Dawn of the Dead (2004) Paradebeispiel dafür, wie ein gelungenes Remake aussehen muss. Unter der Regie von Zack Snyder und dem Drehbuch von James Gunn, kämpft sich eine gut besetzte Gruppe Überlebender durch die Apokalypse. Überaus gelungen. Deep Blue Sea Man mag über die Qualität der Effekte streiten, oder auch über die Tatsache, dass sich die Größe der Haie je nach Situation anpasst. Aber das alles kann nicht den Spaß nehmen, den der Film verbreitet. Ein originelles Setting, beeindruckende Cast-Liste und jede Menge Action machen Deep Blue Sea zu einem Highlight der Tierhorror-Haifilme. Schade, dass der momentan entstehende zweite Teil nach argem Schund aussieht. Dark World - Das Tal der Hexenkönigin Russischer Fantasystreifen, der wie eine Mischung aus Blair Witch und Evil Dead beginnt, ganz schnell dann aber in Underworld Gefilde abdriftet und einen uralten Kampf zwischen Hexen und Dämonen thematisiert. Das klingt abgedreht und ist es auch. Nicht unbedingt als gut zu bezeichnen, aber irgendwie doch faszinierend. The Babysitter Regisseur McG ist unter "wahren" Filmfans verhasst. Dabei hat er einen sehr eigenwilligen und coolen Stil. Diesen zeigt er auch in seinem neuen Film. Exklusiv bei Netflix kümmert sich der Babysitter um den wohligen Schauer des Zuschauers. Tiefschwarzer Humor und einige nette Einfälle heben den Film deutlich über den Horroreinheitsbrei. So muss das sein. |
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| Aldridge | 29.10.2017, 20:18 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Die Mumie (2017) - Wie ist das noch mit den vielen Köchen? Eigentlich hätte angesichts der geballten kreativen Kompetenz hinter der Kamera doch ein ziemlich überzeugender Auftakt für Universals geplantes Dark Universe herauskommen müssen. Orci, Kurtzman, Spaihts, McQuarrie... Tja, vielleicht wollte man auch nur auf Nummer sicher gehen, um den Start fürs Franchise nicht zu versauen, und hat dann ein ziemlich stromlinienförmiges Produkt ohne echte Höhepunkte abgeliefert. Denn so sorgfältig die Action inszeniert ist und so stimmungsvoll die Sets ausfallen, irgendwie hat man das alles schon mal woanders gesehen und irgendwie will da auch nicht so recht Spannung aufkommen. Sofia Boutella als Mumie ist zwar sexy, kann aber nicht mit Arnold Vosloo mithalten, Russell Crowe wirkt als Dr. Jekyll eher schwerfällig und Tom Cruise ist in der Rolle des jugendlichen Schlitzohrs ziemlich fehlbesetzt. Nicht falsch verstehen, der Film ist kein Totalausfall. Aber das Treiben bleibt bei allem Krachbumm erstaunlich egal. Warum sind noch mal Stephen Sommers und Brendan Fraser in Hollywood so unterbeschäftigt? - 6 / 10 Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind - Bietet zunächst mal alle Qualitäten der Harry Potter-Filme, nämlich ein fantasievolles Worldbuilding mit einer Menge Eye Candy. Die Zauberei quer durchs New York der 1920er Jahre hat schon was und nimmt sich genügend Zeit, damit man das Gebotene auch bestaunen kann. Hinzu kommen einige nette und gut besetzte Charaktere, insbesondere Eddie Redmayne als Hauptfigur Newt Scamander, Dan Vogler als tragikomischer Sidekick zum Gernhaben und Sonnenschein Alison Sudol zum Anschmachten (wer da ein Déjà vu hat, kann mal das Video Almost Lover von A Fine Frenzy googeln). Insofern gibt´s wirklich eine Menge auf der Habenseite. Das Problem des Films ist allerdings, dass er am Anfang recht lange braucht, um seinen Fokus zu finden. Und der eigentliche Konflikt der Handlung ist dann auch nicht sonderlich aufregend. Nichtsdestotrotz ein gelungener Einstieg in eine Welt, von der ich gerne noch mehr sehen möchte (bin schon auf Jude Law als junger Dumbledore gespannt). - 7 / 10 (mit Tendenz zur 8 / 10 dank des großartigen Scores von James Newton Howard) |
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