| Aldridge | 30.09.2017, 18:24 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Welt am Draht - Fassbinders Adaptation des SciFi-Romans Simulacron-3, der für Matrix Pate stand und diverse andere "Was ist Realität?"-Storys beeinflusste. Fassbinder inszeniert gewphnt langsam und führt seine Figuren wie Puppen durch die Szenerie, was mit Blick aufs Thema sehr passend ist. Die Besetzungsliste ist der Hammer und die Kamera-Arbeit von Michael Ballhaus einfach ein Traum. Erinnert auch daran, dass es in Deutschland mal eine Zeit gab, in der sich Filmemacher an anspruchsvollen SciFi-Projekten versuchten (und versuchen durften). - 9 / 10 |
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| Pascal | 01.10.2017, 16:05 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Erinnert auch daran, dass es in Deutschland mal eine Zeit gab, in der sich Filmemacher an anspruchsvollen SciFi-Projekten versuchten (und versuchen durften). Was ist denn dann mit Cloud Atlas? Zu anspruchslos, nicht deutsch genug und/oder bereits zu lange her? |
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| Aldridge | 01.10.2017, 18:53 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Ein vereinzeltes (gutes) Projekt, das 40 Jahre hinterher dröppelte und sich vor allem durch deutsches Geld auszeichnete (s. auch Pandorum von Christian Alvart). Wenn ich dann Wolfgang Menges Millionenspiel, Wolfgang Henschels Alpha Alpha sowie diverse Projekte von Rainer Erler dagegen halte... Was kam danach? Die im Feuilleton ungeliebten Mainstream-Versuche von Roland Emmerich und Peter Fleischmanns Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein. Dann hört es aber auch sehr schnell auf. The Huntsman & The Ice Queen - Unverdient verrissene Fortsetzung des Snow White-Films mit Kristen Stewart. Der Streifen ist immer dann am besten, wenn er einen Blick in seine Märchenwelt gewährt, die stellenweise an ähnlich gelagerte Filme aus den 80ern erinnert. Die Story verdient keinen Oscar, ist aber deutlich strammer inszeniert als beim Vorgänger und haut einem die Unlogeleien auch nicht so offen um die Ohren. Oben drauf gibt´s dann wieder tolle Musik von James Newton Howard. Ja, ganz ordentlicher Eskapismus für zwei Stunden. - 7 / 10 High-Rise - Dystopische Gesellschaftssatire nach J.G. Ballard, die zwar im Grey Britain der Thatcher-Ära verortet ist, aber durchaus noch Aktualität besitzt. Von Ben Wheatley toll gefilmt, montiert, vertont und mit allerlei Verfremdungseffekten gespickt. Nach der Hälfte geht der Story aber leider die Puste aus. Der Übergang von den latenten Spannungen zwischen den Akteuren zur offenen Anarchie geht viel zu schnell. Und danach fällt den Machern leider nichts mehr ein, als eine 70er-Jahre-Orgie und Gewaltszene an die andere zu reihen. Trotzdem wuchtig. - 7 / 10 |
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| Pascal | 01.10.2017, 21:48 |
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Betreff: Re: Der letzte Film "es ist nicht leicht ein Gott zu sein" ist noch immer einer meiner absoluten Lieblingsfilme (schwärm). Zitat: Was kam danach? Ich würde es eher so sehen, dass irgendwann die meissten SF-Filme entweder von den ganz großen US-Filmkonzernen oder in unternatonaler Zusammenarbeit entstanden sind, da sie ja doch eher relativ teuer sind. Bedeutende SF-Filme "danach" mit deutscher Beteiligung gibt es doch wirklich einige, nicht nur die bereits von Dir genannten Highlights oder die Resident Evil-Reihe: http://www.moviepilot.de/...eutschland Eine ungewöhnlich große Lücke sehe ich da in den letzten Jahreszahlen eigentlich nicht. Dabei auch ganz neu: "Jugend ohne Gott" |
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| Aldridge | 01.10.2017, 22:26 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Dann haben wir da - völlig überraschend - mal wieder eine andere Wahrnehmung. ![]() Ich habe ja von anspruchsvoller SciFi gesprochen. Die 70er waren anscheinend einfach eine gute Zeit für Dystopien, die brauchten auch nicht viel Geld für Spezialeffekte und dergleichen. Die Filme, die dann von Lucas und Spielberg Ende der 70er kamen, hatten das Fantasy-Kino halt ziemlich beeinflusst. Emmerich legte mit seinem Studentenfilm (Arche Noah-Prinzip) noch einen ganz hintersinnigen Streifen vor, aber was von ihm danach kam, war weder anspruchsvoll (Moon 44) noch SciFi (Joey, Hollywood Monster). Boy 7, Blueprint und Die kommenden Tage würde ich genremäßig noch Ambitionen zusprechen. Aber die sind irgendwie auch in der Nische untergegangen. Nichts von dem hat zu seiner Zeit Beachtung gefunden wie Welt am Draht, Operation Ganymed, Das Blaue Palais oder - wenn man das dazu zählen will - Smog. Inwiefern ist Jugend ohne Gott SciFi? Da könnte man eher Thomas Lehrs 42 verfilmen... |
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| Pascal | 01.10.2017, 22:46 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Dann haben wir da - völlig überraschend - mal wieder eine andere Wahrnehmung. ist ja nicht das erste Mal, finde ich gut Zitat von Aldridge: Ich habe ja von anspruchsvoller SciFi gesprochen. Anspruch ist natürlich ziemlich relativ. Im Zweifelsfall ist das jeder Spielfilm oder auch keiner irgendwie. Zitat von Aldridge: Inwiefern ist Jugend ohne Gott SciFi? Da sind sich zumindest ich, Wikipedia und IMDB einig. [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Jugend_ohne_Gott_(2017)]https://de.wikipedia.org/wiki/Jugend_ohne_Gott_(2017)[/url] http://www.imdb.com/...fn_al_tt_1 |
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| Pascal | 01.10.2017, 22:52 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Nichts von dem hat zu seiner Zeit Beachtung gefunden Das ist ja auch nicht das Thema: siehe deine Aussage, die mich iritiert hat: Zitat von Aldridge: Erinnert auch daran, dass es in Deutschland mal eine Zeit gab, in der sich Filmemacher an anspruchsvollen SciFi-Projekten versuchten (und versuchen durften). |
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| Aldridge | 01.10.2017, 22:59 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Pascal: Anspruch ist natürlich ziemlich relativ. Im Zweifelsfall ist das jeder Spielfilm oder auch keiner irgendwie. Sehr theoretischer Einwand. Dann wäre zum Beispiel Albert Pyuns Cyborg auf einem Level mit Andrew Niccols Gattaca. Zitat von Pascal: Da sind sich zumindest ich, Wikipedia und IMDB einig. Ok, wenn die das sagen... ![]() Wann kamen denn nach den 70ern so viele deutsche SciFi(!)-Filme in der Häufung ins Kino und ins Fernsehen wie im genannten Zeitraum, die auch für Nachhall gesorgt haben? Und damit meine ich nicht nur deutsches Geld aus irgendwelchen Filmfonds. Zitat von Pascal: Das ist ja auch nicht das Thema: siehe deine Aussage, die mich iritiert hat: Ich meinte deutsche Filmemacher. Wenn man so Erbsen zählen will, wäre Cloud Atlas schon mal zu zwei Dritteln hinfällig, denn da waren die Wachowskis am Werk. |
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| Pascal | 01.10.2017, 23:59 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Sehr theoretischer Einwand. Was bleibt uns bei einem Qualitätsmerkmal, dass sich nicht messen lässt anderes übrig? Für mich ist alles anspruchsvoll, was mich persönlich auf neue Gedanken bringt und nach em Konsum ein wenig mit stiller Philosophiererei über den Kern des Pudels beschäftigt. Zitat von Aldridge: Ok, wenn die das sagen... Siehst Du das etwa anders? Was ist denn dann deine persönliche Definition von SF? Zitat von Aldridge: Ich meinte deutsche Filmemacher. Wenn man so Erbsen zählen will, wäre Cloud Atlas schon mal zu zwei Dritteln hinfällig, denn da waren die Wachowskis am Werk. Also ein bis zwei Tykwers pro Film reichen mir völlig. Da bin ich anspruchslos. Und wenn dazu noch irgendwo ein Arndt im Team mitmischt, sind mir auch Hülsenfruchtmengen nicht mehr wichtig. |
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| Toth | 02.10.2017, 07:53 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Alien Covenant Schick inszeniert - keine Frage. Natürlich, bei Ridley Scott. Aber vielleicht ist es ja nur ein privates Problem von mir, dass ich nie wissen wollte, wo das Xenomorph überhaupt herkommt. Je mehr Erklärungen die Prequels darüber liefern, desto weniger unheimlich und myteriös erscheint die Mission der Crew der Nostromo im Rückblick. Naja, der Film endet ja mit einem Cliffhanger. Weitere Fortsetzungen werden wohl noch mehr "Lücken" schließen. |
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| Leusel | 02.10.2017, 07:55 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Toth: Alien Covenant Geplant ist es auf alle Fälle, aber sonderlich erfolgreich war ja Alien Covenant nicht gerade... |
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| Aldridge | 02.10.2017, 10:46 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Pascal: Was bleibt uns bei einem Qualitätsmerkmal, dass sich nicht messen lässt anderes übrig? Für mich ist alles anspruchsvoll, was mich persönlich auf neue Gedanken bringt und nach em Konsum ein wenig mit stiller Philosophiererei über den Kern des Pudels beschäftigt. Allerdings gibt es auch ganz objektive Maßstäbe, und da existieren natürlich anspruchsvollere und weniger anspruchsvolle Werke. Wenn dich dann aber ein Cyborg genauso zum Philosophieren bringt wie ein Gattaca oder ein Predator genauso wie Uhrwerk Orange, ist das doch gut. ![]() Zitat von Aldridge: Siehst Du das etwa anders? Was ist denn dann deine persönliche Definition von SF? Es gibt nicht DIE Definition von SciFi. Das Genre ist in alle Richtungen offen und daher schwer zu fassen. Bei Jugend ohne Gott sage ich ja: Wenn DIE das sagen, dann muss es wohl SciFi sein. Ich kenne die Vorlage nicht und habe beim Überfliegen lediglich was von "Drittes Reich" und "Religion" gelesen. Deshalb habe ich oben ja die Frage gestellt: Inwiefern ist Jugend ohne Gott SciFi? Zitat von Aldridge: Also ein bis zwei Tykwers pro Film reichen mir völlig. Da bin ich anspruchslos. Ändert nichts an meiner Aussage: Ich fand, dass die 70er anscheinend ne gute Zeit gewesen sind, in der sich einige Filmschaffende mit SciFi beschäftigt und einige bemerkenswerte Werke geschaffen haben. Diese haben damals dann auch für erstaunliche Reaktionen beim Zuschauer gesorgt und Diskussionen ausgelöst - siehe Das Millionenspiel. Eine ähnliche Tendenz sehe ich heute weder bei deutschen Filmemachern noch beim deutschen Publikum. Muss man aber vielleicht auch in den zeitlichen Kontext einordnen. Die ganzen Vertreter des Neuen Deutschen Films wandten sich etwa zu der Zeit vermehrt von Gegenwartsthemen ab und suchten bewusst Stoffe, die - zumindest auf dem Papier - nicht ganz so "publikumsfeindlich" waren. Fassbinder mit Welt am Draht, Syberberg mit Karl May, Schaaf mit Traumstadt, Lommel mit Zärtlichkeit der Wölfe, Wenders mit Der scharlachrote Buchstabe, Herzog mit Aguirre etc. etc. |
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| Pascal | 02.10.2017, 13:45 |
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Betreff: Re: Der letzte Film alles gute Argumente von Dir; die lasse ich mal so stehen ![]() Zitat: Ich kenne die Vorlage nicht und habe beim Überfliegen lediglich was von "Drittes Reich" und "Religion" gelesen. Deshalb habe ich oben ja die Frage gestellt: Inwiefern ist Jugend ohne Gott SciFi? ach so, dachte die Vorlage und der die aktuelle Verfilmung seien beide bekannt, hier dazu einfach ein Zitat von Wikipedia: Zitat: Um den Stoff für Jugendliche interessant zu machen, wird er für den Film in die nahe Zukunft versetzt [...] : „Statt des Faschismus herrscht in unserem Film eine starke Gewinner-Verlierer-Gesellschaft. Die, die in der Gesellschaft oben sind, stehen in einem harten Konkurrenzkampf“, sagte Gsponer. Weiter erklärte der Regisseur in einem Interview mit der Aargauer Zeitung, warum sein filmische Adaption des Romans in der Zukunft spielt: „Wir haben lange recherchiert, bevor wir zu diesem Entschluss gekommen sind. Wichtig in diesem Prozess war, von Jugendlichen direktes Feedback zur Geschichte zu erhalten. Ich habe dazu eine Schulklasse befragt, die den Roman im Unterricht lesen musste. [...] Es galt herauszufinden, von welchen Aspekten der Geschichte sie sich angesprochen fühlen. [...] Im Gegensatz zum faschistischen System bei Horvath sind es heute die sozialen Medien und der durch sie entstandene Konkurrenzkampf, der die Jugendlichen beeinflusst.“ Zur Erklärung, warum sich Yardim in der Rolle des Lehrers in seinem Film nicht so sehr mit Gott auseinandersetzt, wie in der literarischen Vorlage, sagte Gsponer: „Gott steht bei Horvath für Wahrheit, Werte und Liebe. Man könnte es also auch Jugend ohne Werte nennen. Die heutige Jugend kennt keine Werte mehr. Das war einer der Gründe, weshalb wir es anders interpretiert haben. Es geht nicht primär um das Gottlose, sondern um die Kritik an den fehlenden humanistischen Werten.“ mit anderen Worten: das Buch war keine SF, aber der Film von 2017 schon |
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| Aldridge | 02.10.2017, 14:15 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Danke für die Infos. Dann ist Jugend ohne Gott ja quasi das Gegenteil von High-Rise, den ich gerade gesehen habe: Ein Film, der heute entstanden ist, aber klar in den 70ern verortet wurde. Und dann noch die Frage: Ist das SciFi oder einfach nur Satire? |
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| Pascal | 02.10.2017, 14:42 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Ich denke, man kann den Film am Ehesten mit z.B. "Die Tribute von Panem" vergleichen, also keine Satire von aktuellen Gegebenheiten, sondern die düstere Prognose, wie die Gesellschaft mal aussehen könnte, wenn sie sich in die prognostizierte Richtung weiter entwickelt. |
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| Plissken | 03.10.2017, 18:13 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Star Wars - Das Erwachen der Macht Zum dritten Mal gesehen und festgestellt, dass der Film mit jeder Sichtung immer mehr verliert. Keine Frage, er bietet einige grandiose Einzelszenen, aber im Gesamtbild ist er ein ziemliches Ärgernis. Dazu kommen Details, die den Otto-Normalverbraucher nicht stören werden, mir aber den Spaß so richtig vermiesen. Zum einen der gesamte Charakter Finn, unerträglich. Der Tod Han Solos ist dank fehlender Vorgeschichte völlig emotionslos und die Sache mit der nicht lesbaren Karte ist auch ganz gewaltiger Blödsinn. Naja, egal. Der Film hat sein Geld eingespielt. Auf mehr kommt es ja nicht an... Das Spiel - Gerald`s Game Gerald fährt mit seiner Frau Jessie fürs Wochenende in das gemeinsame Ferienhaus. Dort wollen sie etwas Kraft tanken, und in Geralds Fall auch das Liebesleben wieder auf Vordermann bringen. Gesagt getan. Kurz nach der Ankunft gehts ins Bett. Jessie wird mit Handschellen an den Bettpfosten fixiert, Gerald schmeisst eine Viagra ein und es kann losgehen. Zu blöd, dass die blaue Pille eher auf Nebenwirkungen gepolt ist und dem guten Gerald einen Herzinfarkt verpasst. Völlig auf sich allein gestellt muss Jessie nun versuchen sich zu befreien. Denn die offene Tür des Hauses lädt so manchen ungebetenen Gast ein... Stephen King Verfilmungen haben es schwer. Sind sie zu nah am Buch, werden sie schnell langatmig. Entfernen sie sich zu sehr, verärgert es die Fans, auch wenn der Film womöglich so viel besser funktioniert. Nur manche schaffen den Spagat, dazu zählt nun auch Das Spiel. Gekonnt legt Regisseur Mike Flanagan den Spielplan aus und plaziert alle Materialen. Danach versetzt er seine Hauptdarstellerin Carla Gugino in den ultimativen Escape Room. Damit der Film nicht zu einer One-Woman Show wird (obwohl das bei der guten Carla kein Problem wäre) gibt es einige erzählerische Kniffe, die sich vor allem auf das letzte Drittel des Films positiv auswirken. So entspannt sich ein immer verzwickterer Alptraum, der Jessie sehr viel kosten und auch den Zuschauer fesseln wird (hihi). Toller Film. |
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| Pascal | 03.10.2017, 19:05 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Plissken: Star Wars - Das Erwachen der Macht Warum tust Du Dir sowas denn bloss an?` |
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| Leusel | 03.10.2017, 19:09 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Pascal: Warum tust Du Dir sowas denn bloss an?` Weil's im Netflix ist? |
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| Plissken | 03.10.2017, 19:38 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Pascal: Weil ich die leise Hoffnung hatte, mit genügend Abstand, ihn doch noch etwas besser zu finden...
![]() Zitat von Leusel: Und das war auch ein ausschlaggebender Punkt
![]() Auch wenn ich eine gewisse Vorliebe dem Sternenkrieg gegenüber hege, so habe ich den Film tatsächlich noch nicht gekauft. Wird wohl auch noch etwas länger dauern |
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| Kalmanitas | 03.10.2017, 20:41 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Oder, weil er extrem unterhaltsam ist... |
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