| Aldridge | 19.06.2017, 15:58 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Langsam erzählte Lovestory klingt aber auch nicht gerade nach Nervenkitzel. Wie ist denn der Film einzuschätzen: Spannend gemachtes Agenten-Liebesdrama oder doch eher Langeweile auf hohem Niveau? In den Kritiken klang es immer eher nach Letzterem... |
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| Kalmanitas | 19.06.2017, 18:44 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Langsam erzählte Lovestory klingt aber auch nicht gerade nach Nervenkitzel. Habe den Film auch vor einigen Wochen gesehen und war extrem begeistert! Der fällt - zumindest bei mir - definitiv in die Rubrik "Spannend gemachtes Agenten-Liebesdrama". Gerade zum Ende hin baut der Film eine extreme Spannung auf. Zusätzlicher Top Bonus: sensationeller Score von Zemeckis' Haus und Hofkomponist Silvestri! |
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| Aldridge | 19.06.2017, 19:02 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Das klingt erstaunlich euphorisch. Vielen Dank dafür! |
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| Toth | 19.06.2017, 20:09 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge:
Ich langweile mich ja eher bei Filmen, wie "The Avengers" oder "Pirates of the Caribbean". Der Film ist sicherlich eine Mischung aus Lovestory und Agententhriller. Aber, wie Kalmanitas schon richtig anmerkte, Zemeckis weiß noch immer, wie man mit den Mitteln des Suspensekinos die Spannungsschraube andreht. |
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| Aldridge | 19.06.2017, 21:37 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Toth: Ich langweile mich ja eher bei Filmen, wie "The Avengers" oder "Pirates of the Caribbean". Mmh, ich finde beide gut. Verbinski und Whedon wissen, wie man gute Filme macht. Genauso...Zitat von Toth: Der Film ist sicherlich eine Mischung aus Lovestory und Agententhriller. Aber, wie Kalmanitas schon richtig anmerkte, Zemeckis weiß noch immer, wie man mit den Mitteln des Suspensekinos die Spannungsschraube andreht. ...wie ich normalerweise Zemeckis gut finde. Schließt sich für mich nicht gegenseitig aus. Aber was mache ich dann jetzt mit Allied...? |
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| Indy2Go | 19.06.2017, 21:55 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Aldridge: Aber was mache ich dann jetzt mit Allied...? Aschauen. |
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| Aldridge | 25.06.2017, 22:50 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Lethal Weapon - Mel Gibson sitzt in einem versifften Wohnwagen und ist total am Ende - und dann geht die Geschichte los. Lethal Weapon benötigt eigentlich keine Vorstellung mehr, zählt er doch zu den ikonischen Actionfilmen der achtziger Jahre und funktioniert als Prototyp des Buddy-Movies. Natürlich gab es bereits zuvor Actionfilme, in denen zwei stahlharte Profis, äh, na, zumindest zwei grundverschiedene Kerle zusammenkommen, böse Buben abknallen und zum Schluss das Ideal der Männerfreundschaft hochhalten. Allerdings verpasste der damals erst 26-jährige Drehbuchautor Shane Black dem Doppel Riggs-Murtaugh ein paar überaus flotte Sprüche und reicherte das Ganze mit einigen gesunden Härten an. Dass die Story aus heutiger Sicht doch ein gutes Stück weit Konservatismus und Selbstjustiz propagiert - geschenkt, das gehörte bei den harten Männern damals halt dazu, da schlägt man doch gerne ein Auge zu. Dass die Geschichte auch ansonsten recht zusammengeflickt wirkt - ebenfalls geschenkt. Dafür kam vor und hinter der Kamera mit Mel Gibson, Danny Glover und Richard Donner ein Gespann zusammen, bei dem die Chemie ganz einfach stimmte. Als Buddy-Movie funktioniert das Teil heute noch genauso gut wie damals und macht immer wieder Spaß. Einen Extrapunkt gibt es dann noch für die Eric Clapton-verstärkte Musik von Michael Kamen. Blood Father - Mel Gibson sitzt in einem versifften Wohnwagen und ist total am Ende - und dann geht die Geschichte los. Klingt irgendwie bekannt, oder? Ist aber trotzdem ganz anders. Die Rumpfgeschichte rund um einen abgewrackten Ex-Biker und Ex-Knacki, der seine Tochter vor ein paar bösen Buben beschützen darf, ist eigentlich ein reinrassiges B-Movie. Was das staubtrockene Treiben in der Ödnis von New Mexico dann aber über den Durchschnitt hebt, ist einerseits natürlich Gibsons Schauspiel, das schon den Grindhouse Get the Gringo veredelte, und andererseits das Drehbuch, das dem Vater-Tochter-Gespann ein paar ebenfalls staubtrockene Dialoge spendiert. Wie sich die beiden - Achtung, noch ein ein Buddy-Movie - langsam zusammenraufen und durch die Lande ziehen, macht jedenfalls Laune. Und unterwegs begegnen sie auch noch einigen gern gesehenen Schauspielkollegen wie William H. Macy, Diego Luna und Michael Parks in seiner letzten Rolle. Dass die Story in gewisser Weise bis zum Ende dem Gibson-Film Edge of Darkness gleicht - geschenkt. Dass Gibson zumindest an einer Stelle mal wieder kurz auf seinen persönlichen Glauben verweisen darf - ebenfalls geschenkt. Von Regisseur Jean-François Richet angenehm schörkellos inszeniertes Actionfilmchen mit weichem Kern unter der harten Oberfläche. Trainspotting - Kleine Zeitreise zurück in die Neunziger. Das Ding ist Kult, keine Frage. Die Junkie-Odyssee aus Schottland bewegt sich jedenfalls gekonnt irgendwo im Spannungsfeld zwischen Party-Stimmung und Gesellschaftskritik. Damit fing Trainspotting damals perfekt den Zeitgeist ein - und wenn Renton (Ewan McGregor) gleich am Anfang zu Iggy Pops Lust for Life durch Edinburgh rennt und nebenbei seinen Off-Text gegen das biedere Leben in der Yuppie-Ära runterrasselt, dann funktioniert das heute erstaunlicherweise noch genauso gut. Trainspotting bietet schon eine interessante Mischung: Der Film setzt auf Schock, indem er etwa aufs dreckigste Klo Schottlands führt oder ein totes Baby in Nahaufnahme zeigt. Gleichzeitig wird der Drogentrip dank optischer Kniffe und seinem Off-Erzähler so fluffig und rasant präsentiert, dass er irgendwie einen Heidenspaß macht. Hinzu kommt eine Schar fähiger (Jung-)Schauspieler - neben McGregor etwa Robert Carlyle, Jonny Lee Miller, Kevin McKidd und Ewen Bremner - die in den Folgejahren nicht ohne Grund recht gefragt gewesen sind. Ob das Ganze jetzt verharmlosend oder abschreckend wirkt, darüber kann man auch 20 Jahren später noch lange und sinnlos diskutieren. Einfach ein brillant-rohes Ding. Die Fortsetzung, die vom Publikum komischerweise weitestgehend ignoriert wurde, liegt hier übrigens schon bereit und wird möglichst bald geschaut. |
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| Aldridge | 27.06.2017, 23:39 |
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Betreff: Re: Der letzte Film T2 Trainspotting - Auf Klassentreffen nach langer Zeit gibt es wohl zuweilen Folgendes zu beobachten: Leute, die sich mal ziemlich gut kannten, hatten seit Jahren nichts mehr miteinander zu tun. Man würde gerne die alten Zeiten beschwören, nur allein der Schwung von damals ist nicht mehr da. Denn die Zeiten haben sich ganz einfach geändert. So geht es auch ein bisschen den Figuren im zweiten Trainspotting. Regisseur Danny Boyle und sein Team hätten es sich leicht machen und T2 als Satire auf die Smartphone-Ära anlegen können, so wie Trainspotting damals - siehe oben - ein Leben im Konformismus vorführte. Und an einer Stelle darf Ewan McGregor auch wieder einen "Sag ja zu..."-Monolog halten, aber das geschieht eher beiläufig. T2 handelt vielmehr von einer Gruppe von Verlierertypen, die überraschenderweise überlebt haben. Die ihrem wilden Leben von vor 20 Jahren nachtrauern, die einiges hätten anders machen wollen und die Angst davor haben, was die nächsten 30 Jahre bringen mögen. Insofern ist T2 ein bisschen verfilmte Midlife-Crisis. Er kriegt aber eine gute Balance hin: Hier Nostalgie und Melancholie im bewährten Doppel, dort urkomische Episoden und einige vertraute Figuren, die sich schon irgendwie durchwurschteln werden. Passend dazu das deutlich langsamere Erzähltempo, das dem Mit- und Gegeneinander der Charaktere viel mehr Raum gibt als der erste Film. Insofern vielleicht nicht mehr so ein spektakuläres, dennoch sehr mitreißendes Wiedersehen mit Renton, Sick Boy, Spud und Begbie. Ich würde mich auf einen dritten Teil in 20 Jahren freuen. ![]() |
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| Leusel | 02.07.2017, 11:30 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Passengers Hab irgendwie mehr erwartet. Nach dem interessanten Anfang allein, ging es am Ende doch wieder um das Übliche "rette die Menschheit bzw. das Raumschiff". Zudem hätte ich gerne eine Schlußmontage gesehen, wie Pratt und Lawrence zusammen alt werden, vielleicht sogar Kinder kriegen oder so. Da wurde Potential verschenkt. |
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| Kukulcan | 02.07.2017, 12:01 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Die missgestalteten Enkel und Urenkel wollte man uns wohl ersparen. Ansonsten, grade dieser Film hätte für Viele sicher ohne Action funktioniert, aber wahrscheinlich nicht für eine ausreichende Anzahl für das Budget. |
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| Aldridge | 02.07.2017, 12:08 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Ja, die Action hätte es nicht gebraucht. Aber da es ein Nicht-Franchise-Film war, musste man wohl auf Nummer sicher gehen. |
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| Aldridge | 02.07.2017, 12:52 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Das fünfte Element - Fliegende Taxis, orangefarbene Haare, absurde Kostüme - Luc Bessons kunterbunte Weltraum-Wundertüte ist einfach... naja, einfach "grün". Die Story ist aufs wesentliche Gut-Böse-Spiel reduziert, zieht aber dennoch eine Wendung und Volte nach der anderen aus dem Hut, vom futuristischen ÖPNV über Kroketten-Preisausschreiben und interstellare Radioshows bis zur Space-Oper auf einem Kreuzfahrt-Raumschiff. Über Logik sollte man dabei nicht weiter nachdenken, sondern einfach Bilder und Musik genießen. Gerade der Soundtrack von Eric Serra mit Ethno-Elektro-Einschlag in Kombination mit den Designs von Jean-Paul Gaultier, Moebius und Valerian-Schöpfer Jean-Claude Mézières sind zum Schwelgen. Hätte ein ernster Sci-Fi im Blade Runner-Stil werden können, überrollt den Zuschauer dann aber mit Situationskomik und schrillen Sprüchen. Jovovichs Leeloo reiht sich nahtlos in die verletzlich-starken Frauenfiguren von Besson (von Nikita über das Mädchen Mathilda bis zu Lucy) ein, Willis nimmt sein Image als Actionheld im orangefarbenen Unterhemd gekonnt aufs Korn und Tucker sowie Oldman geben auf ihre jeweils ganz eigene Weise alles. Besson war seinerzeit vorgeworfen worden, er habe da einen kalkulierten Kultfilm schaffen wollen. Nun, das ist ihm auch geglückt. Hoffe, Valerian geht nur ansatzweise in die Richtung, dann wird das ein Sci-Fi-Fest. |
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| Leusel | 02.07.2017, 14:50 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Zitat von Kukulcan: Die missgestalteten Enkel und Urenkel wollte man uns wohl ersparen. Klar, aber man hätte beispielsweise deren erwachsenes (Einzel-)Kind in die verfügbare Stasiskapsel stecken können oder so. Auf jeden Fall hat dem Film eindeutig ein interessantes Ende oder ein Plottwist gefehlt. |
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| Aldridge | 02.07.2017, 18:50 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Jason Bourne - Athen: Matt Damon rennt / geht / fährt von A nach B nach C und erschießt / schlägt ko / rettet ein paar Leute, während Vincent Cassel hinter ihm her ist. Berlin: Matt Damon rennt / geht / fährt von A nach B nach C und erschießt / schlägt ko / rettet ein paar Leute bzw. einen Whistleblower, während Vincent Cassel hinter ihm her ist. London: Matt Damon rennt / geht / fährt von A nach B nach C und erschießt / schlägt ko / rettet ein paar Leute, während Vincent Cassel hinter ihm her ist. Las Vegas: Matt Damon rennt / geht / fährt von A nach B nach C und erschießt / schlägt ko / rettet ein paar Leute, während Vincent Cassel hinter ihm her ist bzw. während er hinter Vincent Cassel her ist. Tommy Lee Jones steht / sitzt derweil in dunklen Hinterzimmern / Einsatzzentralen im Anzug, schaut angestrengt und bellt sinnloses Zeug wie: "Bringen Sie Alpha und Beta in Position." Und genannter Vincent Cassel guckt auch angestrengt, entweder weil er Jason Bourne nicht bekommt oder weil er mit seiner Klischeerolle des bösen Französen, äh, bosen Franzosen, naja, hemmungslos unterfordert ist. Was vergessen? Ach, ja, in Zwischenschnitten sitzen ganz viele Leute in genannten dunklen Einsatzzentralen, schauen ebenfalls angestrengt auf leuchtende Computerbildschirme und haben in Sekundenbruchteilen irgendwelche Daten gesammelt oder Videobilder ausgewertet, damit auch der letzte Zuschauer merkt, dass Jason Bourne im Social Media-Zeitalter angekommen ist. Nicht falsch verstehen: Matt Damons Rückkehr als Jason Bourne nach zehnjähriger Abstinenz ist schon ganz ordentlich gemacht. Jeder und alles - inklusive die Kamera - sind permanent in Bewegung, es wird von A nach B nach C gehetzt, das ganze Drumherum ist wunderbar choreographiert und zwischendurch gibt es einige Informationsfitzelchen, um die Bourne-Story ein Stückchen weiter zu treiben, aber eben auch nicht zu weit. Man arbeitet ein bisschen Zeitkolorit vom Staatsschuldenkrise in Griechenland über Facebook bis WikiLeaks ein. Und ein wirklicher Pluspunkt ist Schnuckelchen Alicia Vikander als opportunistische Karriere-Arschloch-Agentin aus der Computergeneration. Das täuscht aber alles nicht darüber hinweg, dass sich das A-nach-B-nach-C-Hetzen ziemlich schnell abnutzt und der Film der inzwischen fünfteiligen Reihe so gar nichts Neues hinzuzufügen vermag. Kann man gucken, wenn einem gerade nach Backenfutter zumute ist. |
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| azrael | 06.07.2017, 21:56 |
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Betreff: Re: Der letzte Film habe mir in meiner letzten nachtschicht nach nun 20 jahren wieder mal Das Boot angeschaut. ich habe echt vergessen wie gut ich ihn damals fand und wie sinnlos alles am ende ist. ich bin überhaupt kein fan von prochnow. grönemeyer, semmelrogge und ochsenknecht, mag ich nichtmal. aber hier habe ich meine antipatie komplet vergessen. ich konnte die klaustrophobie beim anschauen spüren. ich muste an die tour in den bavariastudios denken, als ich durch die boot-requisite gelaufen bin (steht die eigentlich noch). nochmal werde ich nicht 20 jahre warten. |
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| Plissken | 08.07.2017, 10:47 |
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Betreff: Re: Der letzte Film The Shallows In Gedenken an ihre verstorbene Mutter, reist Nancy an einen geheimen Strand in Mexiko. Dort angekommen, schwingt sie sich sofort aufs Surfbrett. Als sie ein letztes Mal an diesem Tag hinaus aufs Meer schwimmt, entdeckt sie den Kadaver eines Buckelwals. Noch ahnt sie nicht, dass sie damit in das Revier eines großen weißen Hais geplatzt ist. Doch der erste Angriff lässt nicht lange auf sich warten... Hai-Filme gibt es wie Sand am Meer, nur die wenigsten sind dabei wirklich gut. Viel zu oft wandeln die Filme auf ausgetretenen Genre-Pfaden und bieten nur selten spannende Unterhaltung. Mit The Shallows schafft es Regisseur Jaume Collet-Serra aber, einen durchweg interessanten Thriller zu inszenieren. Mit atemberaubend schönen Bildern fängt er das Geschehen ein und setzt auch den ein oder anderen visuellen Augenschmaus gekonnt in Szene. Man kann es nicht leugnen, der Film ist eine optische Wucht. Eine weitere Überraschung bietet Hauptdarstellerin Blake Lively. Mühelos stemmt sie die Aufgabe, den Film fast alleine tragen zu müssen und stellt sogar einen ansehnliche Bandbreite an emotionalem Schauspiel zur Schau. Das hätte ich von ihr nicht erwartet, bislang kam sie mir immer sehr blass vor. Nach diesem Film sehe ich sie mit anderen, wohlwollenderen Augen. Vollkommen glaubwürdig entwickelt sie ihre Figur hin zu einer überzeugenden Heldin, die trotz jeder Menge Rückschlägen nie den Mut verliert. Dabei wird umso mehr ersichtlich, wie langweilig Alleskönner-Heldinnen sind (ja, ich rede von Rey ).Die Story des Films bietet auch genügend Abwechslung. Einige Schockmomente und ruhige Passagen runden die Geschichte ab, und so manche Wendung wird man nicht kommen sehen. Für Spannung ist also gesorgt. Jedoch gibt es einen stilistischen Bruch nach ungefähr 2/3 des Films. Einigen Zuschauern hat es nicht wirklich gefallen. Wenn man sich darauf einlässt, wird man aber nicht enttäuscht. Außerdem bekommt man eine nette Anspielung auf Jaws ![]() Spoiler:
Eine Anmerkung noch zur Freigabe. Der Film ist ab 12, aber keineswegs harmlos. Ohne Flüche und nackten Brüsten, kommt man anscheinend mit jeder Menge Blut durch ![]() Für Fans von Tierhorror, Survival-Thrillern und gut gemachten Actionfilme ist The Shallows uneingeschränkt zu empfehlen. Ein absolutes Highlight des Genre-Kinos. |
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| Aldridge | 09.07.2017, 12:16 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Ich glaub´, mich knutscht ein Elch! (Stripes) - Mittelschwere (negative) Überraschung: Das BluRay-Steelbook dieses Gaga-Klassikers sieht ja ganz schick aus. Und drinnen befindet sich der Film in der Langversion mit einigen Handlungssträngen, die ursprünglich Kürzungen zum Opfer gefallen waren. So weit, so verlockend. ABER: Das Ganze ist mit einer neuen Synchro aus dem Jahr 2005 unterlegt, und auch wenn ich das kaum glauben wollte, die geht gar nicht. Bill Murray und Harold Ramis klingen nicht nur müde, sondern abwechselnd phlegmatisch und debil. Und die Gags werden so lustlos vorgetragen, dass vielerorts das Timing nicht mehr stimmt. So habe ich für die Neusichtung doch tatsächlich drei Etappen gebraucht. Das ist umso trauriger, als dass Stripes im Kern ein sympathisch-charmanter Anarcho-Spaß aus den frühen 80ern ist. Soll heißen: Aus heutiger Sicht ein bisschen angestaubt und bis auf ein paar bzw. ein Paar blanke Brüste ziemlich harmlos. Damals mitten im Kalten Krieg aber sicherlich ein kleiner Tabubruch, seinen Schabernack mit der US-Army zu treiben. Für Regisseur Reitman und seine Saturday Night Live-Truppe nach Animal House und Meatballs auch eine nette weitere Fingerübung auf dem Weg zu Ghostbusters. Murray und Ramis harmonieren ganz wunderbar, Candy legt den Grundstein für seine US-Kinokarriere, Larroquette ist herrlich schmierig und Sean Young sieht ein Jahr vor Blade Runner einfach hinreißend aus. Gleichzeitig nimmt der Film viele ähnliche 80er-Komödien wie Police Academy vorweg. In Zukunft also wirklich ein Fall für die Sichtung im O-Ton. |
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| Aldridge | 09.07.2017, 12:43 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Deepwater Horizon - Filmische Nachzeichnung der Katastrophe auf der gleichnamigen Ölplattform. Im Grunde gibt es nichts zu meckern: Peter Berg bringt seine Figuren zu Beginn sauber in Stellung und lässt wie beiläufig wichtige technische und auch menschliche Hintergründe in den Plot einfließen, bevor dann das Chaos losbricht. Und eben dieses Chaos ist auch extrem knackig und effizient in Szene gesetzt. Soll heißen: Die Bilder der Feuersbrunst auf dem Wasser sind imposant, aber nie übertrieben. Und die Charaktere sind permanent in Bewegung und stellen sich einer Herausforderung nach der anderen. So holt Berg aus der Situation an Spannung heraus, was herauszuholen ist. Im Gegenzug sorgt das aber dafür, dass Deepwater Horizon irgendwann die Grenze zum Actionthriller überschreitet. Wenn dann am Ende die meisten Protagonisten gerettet sind und vor dem Abspann noch einige Infos eingeblendet werden, beschleicht den Zuschauer das Gefühl, dass doch ein ganz erheblicher Teil der Geschichte – nämlich das gesamte Nachspiel – fehlt. Insofern macht Deepwater Horizon nicht richtig „satt“. Als reines Spannungskino aber toll gemacht und empfehlenswert. |
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| Kukulcan | 09.07.2017, 18:47 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Ich, einfach unverbesserlich 3 Kürzlich habe ich noch einmal Teil 1 gesichtet und jede Neusichtung bestätigt, dass er locker einer der besten Nicht Pixar Filme ist - tatsächlich finde ich ihn fast perfekt. Teil 3 fängt mit einem Superschurken an, der etwas zu bemüht auf 80er getrimmt ist. Dann kommt eine Frau ins Spiel, die genauso unwitzig und peinlich ist, wie alle Frauen im 2. Teil. Zu dem Zeitpunkt war ich arg entsetzt. Auch die Minions im Gefängnis Nummer bringt gar nix und man hat alles schon im Trailer gesehen. Die angesprochene Frau ist zum Glück unwichtig und Gru's Frau - naja, immer noch ein merkwürdig undefinierter Charakter. Die Geschichte mit Gru's Bruder geht dann aber in Ordnung und baut sich mit viel Action zum Endkampf auf. Auch die lieben Kinderchen sind wieder ganz süß, fügten sie sich im ersten Teil aber noch natürlich ein, verkommen sie hier eher zum Nebenplot. Fazit: 1 von 2 Hörnern eines Einhorns (für Fans geht's OK, wer gar die ersten beiden Teile nicht mochte - 10 feet pole und so) |
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| Part-Time | 11.07.2017, 00:03 |
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Betreff: Re: Der letzte Film Für immer Adaline Schon länger wollte ich diesen Harrison-Ford-Film (zudem mit Anthony Ingruber) ansehen. Er ist durchaus unterhaltsam, sehr amerikanisch-kitschig, ein modernes Märchen (Anfang bis Mitte) oder romantisches Drama (zum Ende hin). Bei Wikipeda und IMDb steht er unter dem Schlagwort Fantasy. Da musste ich gleich noch mal bei den Indy-Filmen nachsehen: Die ersten beiden sind nur unter Action und Adventure, die letzten beiden auch mit Fantasy verschlagwortet. Warum auch immer. Aber das nur am Rande. Übrigens kein Frauenfilm, weil Adaline attraktiv ist und nicht altert. Für seine Frau sollte man bei Hellen Mirren oder Glenn Close bleiben. Spoiler:
Wenn nicht Harrison Ford eine Rolle hätte, hätte ich den Film nicht angesehen. Ford taucht erst nach über einer Stunde auf. Harrison Fords schauspielerische Leistung ist mir positiv aufgefallen, anders als die von Ingruber. Da hätte es ebenso ein anderer Schauspieler getan, der nicht Fords Mimik aus anderen Filmen nachahmt. Wohlgemerkt war Ingruber auch nicht auffallend schlecht, aber ich könnte mir bessere Besetzungen vorstellen. Fazit: 7 von 10 Kinnbärten |
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