Who 05.01.2016, 13:20
Betreff: Re: Star Trek

Zitat von Leusel:
Zitat von Who:
Bei Star Wars regen sich die Leute auf, weil man die Ideen von Lucas nicht verwendet. Und bei Star Trek regen sich die Leute auf, weil man sie verwenden will?

Vielleicht, weil TNG erst unter Rick Berman richtig glänzen konnte? Zwinkernder Smiley

Das Gleiche könnte ich bei Star Wars behaupten. Zwinkernder Smiley Ist nur eine Frage der Ansicht.

Leusel 05.01.2016, 13:22
Betreff: Re: Star Trek

Zitat von Who:
[quote=Leusel]Das Gleiche könnte ich bei Star Wars behaupten. Zwinkernder Smiley Ist nur eine Frage der Ansicht.

Rick Berman hat bei Star Wars mitgearbeitet? Peinlicher Smiley

Zwinkernder Smiley

Who 05.01.2016, 13:25
Betreff: Re: Star Trek

Auf alle Fälle wäre es interessant zu erfahren, welche Ideen er noch so hatte. Ob die für Filme geeignet wären, oder für die neue Serie.

Leusel 05.01.2016, 13:27
Betreff: Re: Star Trek

Wahrscheinlich soll damit auch nur wieder die Retro-Schiene bedient werden.

Who 05.01.2016, 13:30
Betreff: Re: Star Trek

Weiß man eigentlich schon irgendwas über die neue Serie? Spielt sie in der neuen Zeitlinie? Oder doch im Primeuniverse?

Aldridge 05.01.2016, 13:47
Betreff: Re: Star Trek

Zitat von Who:
Zitat von Leusel:
Zitat von Who:
Bei Star Wars regen sich die Leute auf, weil man die Ideen von Lucas nicht verwendet. Und bei Star Trek regen sich die Leute auf, weil man sie verwenden will?

Vielleicht, weil TNG erst unter Rick Berman richtig glänzen konnte? Zwinkernder Smiley

Das Gleiche könnte ich bei Star Wars behaupten. Zwinkernder Smiley Ist nur eine Frage der Ansicht.

Die Frage stellt sich nach knapp 40 Jahren Star Wars-Franchise zum Glück gar nicht. Zwinkernder Smiley

Who 05.01.2016, 13:57
Betreff: Re: Star Trek

Zitat von Aldridge:
Zitat von Who:
Zitat von Leusel:
Zitat von Who:
Bei Star Wars regen sich die Leute auf, weil man die Ideen von Lucas nicht verwendet. Und bei Star Trek regen sich die Leute auf, weil man sie verwenden will?

Vielleicht, weil TNG erst unter Rick Berman richtig glänzen konnte? Zwinkernder Smiley

Das Gleiche könnte ich bei Star Wars behaupten. Zwinkernder Smiley Ist nur eine Frage der Ansicht.

Die Frage stellt sich nach knapp 40 Jahren Star Wars-Franchise zum Glück gar nicht. Zwinkernder Smiley

Abgesehen davon, dass GL glücklicherweise noch lebt, stellt sich für mich persönlich diese Frage schon. Denn mir gefällt ein Film, der komplett ohne GL entstanden ist besser, als vier die von ihm sind. Somit könnte ich sagen, dass für mich das Franchise jetzt in besseren Händen ist.

Das lässt sich auch auf Star Trek umlegen. Dort gefällt mir eigentlich auch fast alles besser, das nicht von Roddenberry direkt stammt.

Immer wenn beide Köpfe Hilfe hatten, kam für mich etwas besseres raus. Das Genie an sich, wird man beiden aber nicht absprechen können. Eines hat GL Roddenberry trotzdem voraus, er hat mehrere wirklich tolle Werke rausgebracht und auch mehr Erfolg gehabt. Roddenberry's größter Erfolg ist und bleibt Trek und mit Abstrichen Andromeda.

Aldridge 05.01.2016, 14:05
Betreff: Re: Star Trek

Ach, bitte nicht diese hypothetischen Annahmen, nur um irgendwem an die Karre fahren zu können. Vier von sechs Star Wars-Filmen sind kacke, weil die direkt von Lucas sind, und der siebte ist besser als alle anderen, also was ist denn das für eine Argumentation? Wenn du toll findest, was Disney da veranstaltet, ist es ja gut für dich.

Gegenüber Lucas haben sich in den vergangenen x Jahren so viele negative Gefühle aufgestaut, dass man sich alles hernimmt, nur um den irgendwie kritisieren zu können. Dann aber zu sagen, dass es eine Episode VII besser macht als das Original Episode IV, die aber ohne das große Vorbild gar nicht funktionieren würden, weil sie zu 99 Prozent aus Zitaten besteht, finde ich (persönlich) schon weit hergeholt.

Ich sehe es bei Star Trek ähnlich: Ohne Roddenberry gäbe es Star Trek nicht, und wenn ich mir mal den Querschnitt der ganzen Serien anschaue, die da zwischen den Achtzigern und den Nuller Jahren gelaufen sind, dann ist das übergreifende Resümee auch eher halbgar. TNG war in der Serienentwicklung inkonsequent, DS9 nach dem Strategiewechsel in Staffel 3 nur ein Babylon 5-Abklatsch, Voyager hatte lediglich auf die Borg zurückgegriffen, als nichts anderes mehr funktionierte, dafür hat man Enterprise viel zu früh abgesetzt. Wo ist denn da der große Verdienst des Studios?

Wenn ich einen Vergleich ziehen will, kann ich auch sagen: Paramount hat Star Trek so lange ausgequetscht, bis es keiner mehr sehen konnte. Und wenn Disney jetzt zehn Jahre lange Star Wars ausquetscht und zusätzlich noch ein, zwei Serien ins Fernsehen bringt, dann wird´s hinterher genauso aussehen.

Who 05.01.2016, 14:23
Betreff: Re: Star Trek

Zitat von Aldridge:
Ach, bitte nicht diese hypothetischen Annahmen, nur um irgendwem an die Karre fahren zu können. Vier von sechs Star Wars-Filmen sind kacke, weil die direkt von Lucas sind, und der siebte ist besser als alle anderen, also was ist denn das für eine Argumentation? Wenn du toll findest, was Disney da veranstaltet, ist es ja gut für dich.

Gegenüber Lucas haben sich in den vergangenen x Jahren so viele negative Gefühle aufgestaut, dass man sich alles hernimmt, nur um den irgendwie kritisieren zu können. Dann aber zu sagen, dass es eine Episode VII besser macht als das Original Episode IV, die aber ohne das große Vorbild gar nicht funktionieren würden, weil sie zu 99 Prozent aus Zitaten besteht, finde ich (persönlich) schon weit hergeholt.

Ich sehe es bei Star Trek ähnlich: Ohne Roddenberry gäbe es Star Trek nicht, und wenn ich mir mal den Querschnitt der ganzen Serien anschaue, die da zwischen den Achtzigern und den Nuller Jahren gelaufen sind, dann ist das übergreifende Resümee auch eher halbgar. TNG war in der Serienentwicklung inkonsequent, DS9 nach dem Strategiewechsel in Staffel 3 nur ein Babylon 5-Abklatsch, Voyager hatte lediglich auf die Borg zurückgegriffen, als nichts anderes mehr funktionierte, dafür hat man Enterprise viel zu früh abgesetzt. Wo ist denn da der große Verdienst des Studios?

Wenn ich einen Vergleich ziehen will, kann ich auch sagen: Paramount hat Star Trek so lange ausgequetscht, bis es keiner mehr sehen konnte. Und wenn Disney jetzt zehn Jahre lange Star Wars ausquetscht und zusätzlich noch ein, zwei Serien ins Fernsehen bringt, dann wird´s hinterher genauso aussehen.

Darum habe ich ja auch von mir persönlich geschrieben. Dass dir der neue Film nicht gefällt, habe ich schon längst mitbekommen. Mir gefällt TFA ausgezeichnet. Ich fühle super unterhalten. Dass wir bei den Prequels auch andere Ansichten haben, ist auch schon längst klar. Ich habe nirgendwo eine generelle Aussage getätigt, nur von mir geschrieben. Was mir gefällt, muss dir ja nicht gefallen. Dass TFA ein Abklatsch von IV ist, streite ich gar nicht ab. Aber er unterhält mich besser, als die Episoden I - III und VI. Mehr habe ich gar nicht gesagt. An IV und V kommt VII sicher nicht ran, da besteht kein Zweifel, obwohl ich ihn FAST auf einer Stufe mit IV sehe. Liegt wohl an den großen Parallelen.

Ich bin ja nichtmal so ein großer SW Fan, wie die meisten hier. Mein erster SW Film war Epsidoe I im Kino. Hat mir nicht gefallen. Ich fand ihn langweilig. Dir scheint er gefallen zu haben, was ich super finde. Aber man kann auch Filme schlecht finden, ohne etwas gegen George zu haben. Er hat für mich die Prequels einfach nicht hinbekommen. Ich habe ihm gegenüber keine negativen Gefühle, abgesehen von manchen Aussagen, sogar größten Respekt vor ihm. Er hat schon Tolles geleistet.

Erst später durch Episode III bin ich auf die OT gestoßen und die finde ich einfach durch und durch gelungen.

Dass Star Wars wie Trek ausgequetscht wird, ist mir mehr als klar. Da wird noch viel Müll kommen, aber vielleicht ist wie bei Star Trek der eine odere andere gute Film dabei. Was mich sehr freuen würde. Ob Disney tatsächlich dann bessere Filme rausbringt, werden wir sehen. Zumindest TFA hat mich schon mal positiv überrascht.

Nachtrag zu GL:

Mir persönlich wäre es auch lieber gewesen, er wäre noch dabei. Denn als Geschichtenerzähler ist er schon wirklich gut. Das Drehbuch hätte er aber wie bei der OT lassen sollen, aber seine Gesamtgeschichte wäre sicher nicht uninteressant gewesen. Die Geschichte der Prequels hat ja schon gepasst, nur Episode I weglassen und dafür II und III flotter und stimmiger erzählen. Hat leider nicht sein sollen. Ich bin ihm wegen der Prequels nicht mal böse, denn dann müsste ich ja jedem Filmemacher böse sein, wenn etwas nicht nach meinem Geschmack ist.

Ich stehe auch dazu, dass ich mit dem Retro viel mehr anfangen kann, als wenn immer alles komplett neu sein muss. Deswegen hatte ich auch anfangs mit Indy 4 meine Schwierigkeiten.

Aldridge 05.01.2016, 14:37
Betreff: Re: Star Trek

Du hast durch die Blume gesagt, dass Star Wars unter Disney (und wem dort auch immer - Iger? Kennedy? Kinberg?) mehr glänzt bzw. glänzen kann als unter Lucas. Und ich habe gesagt, dass sich solch eine (hypothetische) Annahme gar nicht stellt. Denn im Gegensatz zu Roddenberry hat Lucas sein Universum 40 Jahre lang sehr erfolgreich am Leben gehalten.

Im Folgenden habe ich den Unterschied zwischen "dir" und "mir" (persönlich) eigentlich recht deutlich geschrieben. Ich fand den Vergleich nur weit hergeholt. Ob Star Wars unter Disney wirklich glänzen wird, wird sich mit der Zeit zeigen. Ansonsten sollte zwischen Disney- und Lucas-Fanboys eigentlich weniger Dissenz als Konsenz herrschen. Erstens gibt es da kein Konfliktpotenzial, das sich automatisch ergibt, und zweitens hat Lucas ja Zeit seines Lebens seinem Vorbild Walt Disney nachgeeifert (zumindest mehr als einem Orson Welles zum Beispiel).

Dass Paramount oder CBS jetzt Roddenberry-Ideen ausgraben, wird sicherlich nicht unwesentlich mit der Retro-Strategie zu tun haben, die Disney bei Star Wars fährt. Meine Vermutung. Aber wenn ein Konzept aufgeht, eifern die anderen ihm nach. Hat man ja auch beim Erfolg des MCU gesehen...

Who 05.01.2016, 14:50
Betreff: Re: Star Trek

Zitat von Aldridge:
Du hast durch die Blume gesagt, dass Star Wars unter Disney (und wem dort auch immer - Iger? Kennedy? Kinberg?) mehr glänzt bzw. glänzen kann als unter Lucas. Und ich habe gesagt, dass sich solch eine (hypothetische) Annahme gar nicht stellt. Denn im Gegensatz zu Roddenberry hat Lucas sein Universum 40 Jahre lang sehr erfolgreich am Leben gehalten.

Im Folgenden habe ich den Unterschied zwischen "dir" und "mir" (persönlich) eigentlich recht deutlich geschrieben. Ich fand den Vergleich nur weit hergeholt. Ob Star Wars unter Disney wirklich glänzen wird, wird sich mit der Zeit zeigen. Ansonsten sollte zwischen Disney- und Lucas-Fanboys eigentlich weniger Dissenz als Konsenz herrschen. Erstens gibt es da kein Konfliktpotenzial, das sich automatisch ergibt, und zweitens hat Lucas ja Zeit seines Lebens seinem Vorbild Walt Disney nachgeeifert (zumindest mehr als einem Orson Welles zum Beispiel).

Dass Paramount oder CBS jetzt Roddenberry-Ideen ausgraben, wird sicherlich nicht unwesentlich mit der Retro-Strategie zu tun haben, die Disney bei Star Wars fährt. Meine Vermutung. Aber wenn ein Konzept aufgeht, eifern die anderen ihm nach. Hat man ja auch beim Erfolg des MCU gesehen...

Darum habe ich auch größten Respekt vor Lucas. Er hat im Alleingang eigentlich sechs Star Wars Filme hervorgebracht, die der Mehrheit sicher gefallen. Auch die Prequels gefallen der Mehrheit (siehe Rotten Tomatoes). 40 Jahre so erfolgreich zu sein, schaffen nicht viele. Ich muss es nicht mal durch die Blume sagen, sondern ich kann es auch ganz deutlich sagen, ich finde George Lucas hat stark nachgelassen mit den Prequels. Rein subjektiv geshen, sind es für mich keine guten Filme, wenn überhaupt dann sind sie Mittelmässigkeit. An Lucas habe ich aber andere Ansprüche. Abrams hat mit Sicherheit auch keinen Klassiker wie Episode IV erschaffen, er hat kopiert. Das scheint er gut zu können. Für mich ist Abrams ein fähiger Regisseur, aber kein Geschichtenerzähler.

Ich bin mit Sicherheit ein Disney-Fanboy und stehe auch dazu. Aber im Gegensatz zu den George Lucas Fanboys kann ich schon auch sagen, dass Disney viel Müll produziert. Selbst bei Star Wars und Marvel wird es so kommen. Von den eigenen Produktionen rede ich da noch gar nicht. George Lucas Fanboys sehen aber in Lucas jemanden der unfehlbar ist, der keine Fehler macht und nur Meisterwerke produziert. Nur zur Klarstellung, dich sehe ich nicht als Fanboy. Denn die Prequels sind keine Meisterwerke, ebensowenig wie TFA. Selbst die OT ist als Gesamttrilogie kein Meisterwerk, weil Episode VI schon IV kopiert.

Nachtrag zu RETRO:

Das scheint zu Zeit angesagt zu sein. Die erfolgreichsten Filme heuer sind TFA und JW. Beide auf der Retroschiene. Gut möglich, dass Paramount im Kino oder CBS im TV auch diese Schiene fahren wollen. Ich habe damit absolut kein Problem, ich mag retro.

PS: Mit dir kann man wenigstens ordentlich diskutieren, denn es wird nicht gleich persönlich. Auch wenn ich hin und wieder die Tendenzen dazu habe Zwinkernder Smiley

Aldridge 05.01.2016, 15:11
Betreff: Re: Star Trek

Off-Topic:
Och, ich würde mich schon ganz bewusst als Lucas-Fanboy bezeichnen. Zwinkernder Smiley Ich möchte aber entschieden widersprechen, dass "wir" (wer auch immer das sein mag, mir begegnen in den Foren einfach keine Lucas-Fanboys) den guten Mann als zweite Gottheit sehen. Vielmehr sehen "wir" uns seit Jahren einem regelrechten Hass auf diesen Filmemacher ausgesetzt, der zwar einem gewissen Frust über die Prequels entspringt, aber eigentlich vollkommen unangemessen ist. Es ist wahrlich nicht alles Gold, was Lucas hervorgebracht hat. Aber seien wir mal ehrlich: In Geek-Kreisen haben wir inzwischen einen Punkt erreicht, an dem Lucas ein Reizwort ist. Und diese Eigendynamik geht mir ziemlich auf den Sack. Keine Diskussion über TFA, keine über Indy 5, ja nicht einmal über Star Trek (s.o.), an dem nicht irgendeine weit hergeholte ätzende Kritik über Lucas ausgekippt wird - und sei es nur über sein Doppelkinn. Zwinkernder Smiley

Seien wir mal ehrlich: Wenn Lucas TFA genau so wie Abrams gemacht hätte, gäbe es derzeit viel weniger Jubelgesänge. Dann würde es tatsächlich heißen: Der Mann kopiert sich selbst, in Einstellung XY ist eine Greenscreen zu sehen, warum hat man Maz nicht als Animatronic gemacht, Boyega spielt scheiße, weil Lucas kein guter Regisseur ist, wie konnte der nur Driver besetzen etc. Ich habe ja schon geschrieben: Wir beobachten derzeit einen interessanten Rollenwechsel. Viele Prequel-Fans bringen gegen TFA (berechtigterweise, IMHO) genau die gleichen Kritikpunkte vor, die sie sich Jahre lang anhören mussten. Und die Prequel-Hater verteidigen den Streifen mit genau den gleichen Argumenten, die sie früher so penetrant angegriffen haben. Finde ich weniger ärgerlich, als überaus interessant, wie Massen so ticken.

PS: dito. Wir pendeln das beide immer wieder auf ein ordentliches Maß zurück, finde ich. Zwinkernder Smiley

Who 05.01.2016, 15:31
Betreff: Re: Star Trek

Ich nehme mich da gar nicht aus, ich kritisiere die Prequels und Lucas schon oft. Es stimmt aber, hätte Lucas TFA gemacht, wäre auf Teufel komm raus kritisiert worden. Wahrscheinlich auch von mir, aber sicher nicht wegen des Retros, sondern dass er zu sehr kopiert hätte. Das werfe ich aber auch Abrams vor. Schauspielerisch ist aber besser besetzt worden. Da er aber schon sagte, dass er retro nicht mag, wäre es dazu gar nicht gekommen.

Der Frust sitzt leider auch deswegen bei mir etwas tief, da ich die OT gerne als unveränderte Version hätte. Ich finde es einfach so schade, dass Lucas die Filme so oft geändert hat und man als Fan, auch wenn ich erst viel später damit in Verbindung gekommen bin, die unveränderte Version gern als BluRay hätte. Dieses "Scheissen" auf die Fans trägt hat auch dazu bei, dass er immer wieder Kritik und vor allem auch Hass einstecken muss. Ich denk mir dann auch öfters, warum sollte man vor ihm Respekt haben, wenn er vor den Leuten, die ihn zu dem gemacht haben was er heute ist, auch keinen Respekt hat. Klar es sind seine Werke, aber er könnte zumindest beide Versionen rausrücken.

Oder auch kürzlich als er Disney mit Human Traffikers verglich. Wie gesagt, ich habe großen Respekt vor ihm, aber wundern braucht er sich bei solchen Aussagen auch nicht, dass er nicht die Anerkennung bekommt, die er verdienen würde. Mit dem Rest der Aussage, dass er den Film nicht mag, habe ich kein Problem. Nur seine bescheuerte Entschuldigung hätte er sich sparen sollen. Er hätte zu dem stehen sollen, blöderweise hat er seine Disney Aktien registriert, da kann man aufs eigene Unternehmen nicht einfach so schimpfen ohne Probleme zu bekommen.

Aldridge 05.01.2016, 15:53
Betreff: Re: Star Trek

Off-Topic:
Na, ich glaube, dass sich viele "Fans" da in etwas hineinsteigern, wenn es darum geht, ob Lucas auf sie "scheißt" oder nicht. Er wird es jedenfalls selbst nicht so sehen, sondern lediglich sein eigenes Ding machen wollen. Wie das dann ankommt, ist sicherlich eine andere Sache. Ob aber der Umstand, dass es die Originaltrilogie nicht unverändert gibt, eine solche herbe, 17 Jahre andauernde Hetze rechtfertigt, halte ich für sehr zweifelhaft. Abgesehen davon gab es die Versionen ja bereits auf DVD. Und wäre Lucas so freigiebig mit Fanfilmen umgegangen oder hätte Vertreter der Fanclubs ins Episode I integriert, wenn er auf seine Anhänger "koten" würde?

Lucas redet gerne, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Das wird ihm dann immer wieder als Inkonsequenz ausgelegt. Ob er zum Beispiel ursprünglich mal sechs, neun, zwölf oder nur drei Filme geplant hatte und wie er diese Pläne im Laufe der Zeit verändert hat, ist mir persönlich völlig wumpe. Er hat vor Urzeiten mal eine grobe Story über mehrere Trilogien im Kopf gehabt, und wenn er im Laufe der Jahrzehnte entscheidet, dass er noch eine Trilogie macht oder nicht, dann kann ich das durchaus nachvollziehen. Immerhin reden wir hier von einer Einzelperson und nicht von einer konzerngelenkten "Story Group".

Wie die Nummer mit den Human Traffikers in der Situation gemeint war, kann ich mir auch vorstellen. Gerade jemand so Liberales wie Lucas wird andere nicht ernsthaft als Mädchen- oder Sklavenhändler bezeichnen. Und wenn man sich das Transcript des Rose-Interviews anschaut, das bei SWU gepostet wurde, kann man das auch erkennen. Die Frage ist dann nur, ob man das will oder es als willkommene Munition gegen die Hassfigur benutzt. Das geht ja so weit, dass gerne mal über sein Äußeres hergezogen wird - oder dass völlig ausgeblendet wird, dass der "4-Milliarden-Dollar"-Geldsack die meiste Kohle spendet und auch ansonsten recht philanthropisch unterwegs ist.

btw erlebe ich bei vielen Hauptversammlungen Aktionäre, die aufs eigene Unternehmen schimpfen. Zwinkernder Smiley

Who 05.01.2016, 16:03
Betreff: Re: Star Trek

Ganz ehrlich Aldrige, egal wie seine Aussage gemeint war, es war einfach nur bescheuert. Da braucht man ihn wirklich nicht verteidigen. Er ist eine erwachsene Person, die im öffentlichen Leben steht. Etwas mehr Bewusstsein für solche Aussagen sollte da schon vorhanden sein. Da muss man den schwarzen Peter jetzt nicht den Kritikern in die Schuhe schieben.

Dass er viel Geld spendet, ist eine tolle Eigenschaft von ihm.

Der Forbes Artikel trifft es ganz gut. Ihm ist halt doch auch etwas an seinem Reichtum wichtig. Darum entschuldigte er sich. Philantropie hin oder her. Ist ja auch verständlich, denn bei diesen Summen kann man gleich mal einiges an Geld verlieren. Das tut selbst ihm weh.
http://www.forbes.com/...-insult/2/

EDIT:

Der Arbeitstag neigt sich dem Ende. Da morgen ein Feiertag ist, müssen wir die Diskussion am Do oder Fr fortsetzen. Vielleicht schaffe ich es später nochmals online. Ansonsten wünsche ich einen schönen freien Tag morgen!

Leusel 05.01.2016, 16:31
Betreff: Re: Star Trek

Zitat von Who:
Der Arbeitstag neigt sich dem Ende. Da morgen ein Feiertag ist, müssen wir die Diskussion am Do oder Fr fortsetzen. Vielleicht schaffe ich es später nochmals online. Ansonsten wünsche ich einen schönen freien Tag morgen!

Off-Topic:
Den ganzen Tag kann man im Forum Beiträge schreiben. Wenn mir noch einmal jemand erzählen möchte, das der Bürojob spannend und abwechslungsreich wäre, und es immer etwas zu tun gäbe... Zwinkernder Smiley Nichts für ungut. Grinsender Smiley

Aldridge 05.01.2016, 16:48
Betreff: Re: Star Trek

Off-Topic:
Zitat von Who:
Ganz ehrlich Aldrige, egal wie seine Aussage gemeint war, es war einfach nur bescheuert. Da braucht man ihn wirklich nicht verteidigen. Er ist eine erwachsene Person, die im öffentlichen Leben steht. Etwas mehr Bewusstsein für solche Aussagen sollte da schon vorhanden sein. Da muss man den schwarzen Peter jetzt nicht den Kritikern in die Schuhe schieben.

Ich habe ihn weder in Schutz genommen noch den Kritikern etwas in die Schuhe geschoben. Diese eine Äußerung wird derzeit als Munition etwas überstrapaziert, natürlich nur von einer bestimmten Fraktion. Er hat sich für die Formulierung entschuldigt, also sollte das erledigt sein.

Der Forbes-Artikel ist ja auch wieder so ein Ding. Wenn Lucas sich nicht entschuldigt hätte, wäre er das Riesen-Arschloch gewesen, er hat sich entschuldigt, doch angeblich "komisch". Und dass er sich entschuldigt hat, wird wiederum nur seiner Beteiligung in Disney zugeschrieben? Du musst auch sagen: Wie er es macht, er macht es verkehrt (abgesehen davon, dass die Äußerung unglücklich war, aber da produzieren andere Stars und Politiker ganz andere Schlagzeilen).

Zitat von Who:
Der Arbeitstag neigt sich dem Ende. Da morgen ein Feiertag ist, müssen wir die Diskussion am Do oder Fr fortsetzen. Vielleicht schaffe ich es später nochmals online. Ansonsten wünsche ich einen schönen freien Tag morgen!

Öhm, ich bin weder Bayer noch Österreicher, ich halte die Stellung... Zwinkernder Smiley Aber einen schönen freien Tag!

Who 05.01.2016, 17:24
Betreff: Re: Star Trek

Da bin ich doch nochmal! Meine Frau geht alleine einkaufen. Sehr schön.

@ Leusel

Das ist das Schöne an der Telearbeit. Ich habe heute von zu Hause aus gearbeitet. Da kann man sich hin und wieder sowas erlauben, vor allem wenn man eigentlich Urlaub hat und nur etwas abarbeitet.

Wäre schön, wenn es immer so wäre.

@ Aldrige

Klar, wie er es macht, macht er es falsch. Er trägt durch solche Aussagen aber auch stark dazu bei. Am besten wäre es vorher nachdenken und dann reden. Dann erspart er sich das ganze Theater.

Noch viel besser wäre es, er findet endlich seinen Frieden mit der ganzen Sache. Entweder er soll ordentlich mit Disney brechen und sich nicht entschuldigen, dann hat er zumindest eine gewisse Erleichterung, dass er nicht mehr gute Mine zum bösen Spiel machen muss. Seinen Anteil verkaufen, würde da sicher auch helfen. Oder wieder eine funktionierende Beziehung zu Kennedy und zu den Disney Verantwortlichen aufbauen. Eines ist auf alle Fälle fix, er ist weg bei SW, so gut oder schlecht man diesen Fakt auch findet. Seine Meinung, vor allem auch die negative, zu den Filmen kann man auch sagen ohne solcher Angriffe. Das ist auch nicht der George der er eigentlich ist.

Er bezeichnet SW als seine Kinder, was man ganz gut verstehen kann. Nur die Kinder verkauft man nicht. Und schon gar nicht an "White Slavers", egal wie es gemeint war. Er hat den Fehler gemacht und verkauft, noch dazu an einen der größten Konzerne der Welt. Worüber ich sehr froh bin, denn Disney hat jetzt all meine Lieblingsfranchises bis auf Star Trek (HA, da haben wir wieder mal ein on topic!) im Besitz. Dass dort das Geld im Vordergrund steht und nicht seine Vision, war eigentlich auch klar. Am Ende des Tages war und ist Disney nur aufs Geld aus. Ich denke da war er etwas naiv, selbt wenn er seit über 30 Jahren mit ihnen zusammenarbeitet. Deswegen wird er einfach noch ziemlich verletzt sein, dass es nicht nach seinem Wunsch weitergeht. Das ist auch verständlich, nur irgendwann muss mal Schluss sein.

Darf ich fragen, wo du wohnst? Ich dachte, der 6. Jänner wäre auch in der gesamten BRD frei. Dann hoffe ich mal, es wird nicht zu anstrengend.

Aldridge 05.01.2016, 17:42
Betreff: Re: Star Trek

Off-Topic:
Aber Who, das ist doch genau die Dynamik, die in den Diskussionen immer Einzug hält: Die Fans wissen besser, was Lucas tun sollte als Lucas selbst. Finde ich recht anmaßend. Lucas HAT mit Disney gebrochen. Er hat es im Grunde genau richtig gemacht: Als er merkte, dass er keinen Einfluss mehr ausüben würde, hat er gesagt: Ok, ich mache den Break und ziehe mich raus. Aber trotzdem darf er doch wohl noch seine Meinung sagen, wenn er gefragt wird. Millionen und Abermillionen Leute, die keinerlei schöpferischen Bezug zu Star Wars haben, blasen derzeit ihre Meinung über TFA in den Äther, aber ausgerechnet der Schöpfer des Ganzen darf das nicht?

Warum er seine "Kinder" verkauft hat, hat er in mehreren Interviews der letzten Jahre eigentlich sehr nachvollziehbar erläutert. Ich habe nur den Eindruck, einige wollen das nicht nachvollziehen. Einerseits muss er dafür sorgen, dass Lucasfilm weiterläuft, andererseits will er sich mit 70 Jahren nicht mehr 10 Jahre oder länger an solche Produktionen binden. Also hat er das gemacht, was viele Unternehmer machen: Er hat verkauft, und zwar an einen Konzern, mit dem er sowieso schon seit Jahrzehnten zusammenarbeitet. Er sollte auch das tun, was viele Unternehmer nach einem Verkauf tun: Als Berater übergangsweise an Bord bleiben. Inzwischen ist es anders gekommen. Dass er den Verkauf letztlich bereut, glaube ich trotzdem nicht. Denn ich denke, dass ihm seine Familie und sein Museumsprojekt wohl mehr Befriedigung verschaffen, als sich mit mauligen "Experten" herumzuschlagen.

Ich finde es interessant, dass in Sachen Lucas immer mit zweierlei Maß gemessen wird. Dass die "Fans" selbst nicht von dem unseligen Thema Lucas-Prequels-Verkauf-etc. lassen können, zeigt sich ja drei Jahre nach dem Verkauf von Lucasfilm an dem PT- und Indy4-Gebashe, das in jeder TFA-Kritik auftaucht.

Nein, der 6. Januar ist nicht in ganz Deutschland frei. Zwinkernder Smiley

Who 05.01.2016, 17:50
Betreff: Re: Star Trek

Er soll seine Meinung sagen, das habe ich doch geschrieben, aber es soll doch möglich sein, dies ohne Beleidigung zu tun. Und egal wie er es meinte und ob er dabei schmunzelt, die Aussage mit den White Slaves ist eine Beleidigung. Vor allem gegenüber seiner langjährigen Geschäftspartnerin/Freundin Kennedy. Die hat eigentlich die Arschkarte gezogen. Den Mund muss er sich nicht verbieten lassen, aber für einen Menschen des öffentlichen Lebens gelten andere Ansprüche als bei anonymen Fans, vor allem in einem Fernsehinterview. Da kann man seine Aussage noch so sehr runterspielen, das war unter der Gürtellinie, denn sonst hätte es keine Entschuldigung gebraucht. Das hat er einfach nicht nötig.

Dass er den Film so stark kritisiert hat, finde ich ganz okay. Das ist sein gutes Recht als Fan, als Schöpfer und auch als Aktionär.

EDIT:

So aber jetzt bin ich weg!