| Toth | 07.09.2009, 16:31 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Zitat von Nordfisch: Und es geht wieder los. Denke schon. Warum auch nicht? Über TOD und ob er das Bashing, welches er bei seinem Erststart erhielt, tatsächlich verdient hat, wird ja heute auch noch lebhaft diskutiert. Daran ist ja auch nichts Schlechtes! |
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| Last Crusader | 07.09.2009, 16:38 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Lest doch nochmal den ersten Post dieses Threads. Wir wollen nicht wieder die Diskussionen darüber, was an CS wie schlecht war. Diese Threads haben wir nicht umsonst zugemacht und wir wollen doch nicht, dass diesen hier dasselbe Schicksal ereilt, oder? |
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| Daniel | 07.09.2009, 18:00 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 @Last Crusader: Ich habe genau das gerade noch mal getan und (darf man das?;-) muss mich selbst ein klein wenig loben, besser könnte ich es auch heute nicht formulieren. Aber dass hier solche Relikt-Threads ausgegraben werden...? Viel Spaß! |
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| Dorian | 09.09.2009, 22:08 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Ich denke das größte Problem mit CGI ist nicht dass sie teilweise schlechter aussieht als die durch großen Aufwand erstellten mit Setbau und Props durchgeführten Äquivalente, sondern dass CGI buchstäblich die Umsetzung einer jeden Idee möglich macht. Früher hätte man da sicher eine größere Kosten/Nutzen-Abwägung getroffen, heute ist alles mit CGI möglich, und daher macht sich auch kaum noch jemand Gedanken darüber ob eine Idee es überhaupt wert ist im Film realisiert zu werden oder ob sie so absolut lächerlich ist dass sie den Film überhaupt nicht weiterbringt und nur um seiner selbst Willen im Film landet . Sicher ist es verständlich dass CGI Artists ihre Fähigkeiten und technischen Innovationen vorführen möchten, aber wenn das wie in Indy4 auf Kosten einer gut inszenierten Narration geschieht sollte man doch wohl eher die Zügel etwas anziehen. CGI könnte als KOMPLEMENT zu arbeiten an einem echten Set und mit echten Props großartige Dienste leisten, aber leider wird in der heutigen Filmindustrie CGI als absoluter Schwerpunkt gesehen. Ich will nicht glauben dass es nicht mehr möglich ist Filme zu machen die so gut sind wie in den 70ern und 80ern. Man siehe "The Dark Knight", auch nach klassischen Standards gemessen ein brillianter Film. Indy5 hat alle Möglichkeiten der Welt ein großartiger Film zu werden. Mir ist nur nicht ganz klar ob George Lucas überhaupt den Klassenunterschied zwischen seinen früheren und seinen neueren Werken sieht, oder diesen aufgrund klingelnder Kassen einfach dezent ignoriert |
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| Daniel | 10.09.2009, 00:03 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 @Dorian: Interessante Argumente. Dank CGI kommt vielleicht manches aufs Bild, über das man früher wenigstens länger nachgedacht hätte... Hier mal ein Link, der die Theorie "hinter" Indy 4 behandelt: ;-) String Theorie Ich finde sowas einfach spannend...Evtl. hätte man da eine Szene in Indy 4 einbauen sollen, in der Indy einen Weggefährten Oxleys über diese Theorie fragt...? |
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| Dorian | 10.09.2009, 01:04 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Wirklich interessantes Vid Was auch noch zu erwähnen wäre ist wahrscheinlich dass die Deutsche Synchronisation für Hollywood Filme innerhalb der letzten 20 Jahre dermaßen schlecht geworden ist dass sich alle Charaktere anhören wie Chartoon Figuren. Kein Vergleich mehr zu dem was noch in den 70er und 80er Jahren geleistet wurde, da hat man sich scheinbar noch Mühe gegeben. Ich muss gestehen ich kenne die Deutsche Fassung von Indy Jones 4 nicht, da ich seit 8 Jahren alle Filme nur noch im Original schaue. Da sind einfach Welten zwischen dem Original und der miserablen Übersetzung. Wäre aber bestimmt ein denkbarer Grund für das Ausmaß der klaffenden Schlucht zwischen der originalen Trilogie und Teil 4 |
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| Norman | 10.09.2009, 08:03 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 In den 50ern gab es keine String-Theorie ;-) Aber er hätte auf einen jungen Stephen Hawking stoßen können |
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| Daniel | 14.09.2009, 17:47 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Wenn die String Theorie richtig ist, dann ist es völlig gleich ob man sie damals schon in der Form KANNTE bzw. ausformulierte. Außerdem: Oxley ist genial! ;-) |
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| Bratholomew | 20.09.2009, 21:56 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Der simpelste Grund von allen könnte sein, dass man einfach mit den neueren Blockbustern mithalten wollte - Hauptsache es knallt und die Geschichte bleibt am Rand... |
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| Aldridge | 25.09.2009, 10:15 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Sehr differenzierte Sichtweise. Aber stimmt, bei Indy 4 dachte ich auch die ganze Zeit, dass Michael Bay und Roland Emmerich zusammen auf dem Regiestuhl gesessen haben. *Ironiemodus aus* |
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| Lortzmann | 30.05.2013, 15:37 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Nun, ich denke der Hauptgrund ist Spielberg. Er war einfach nicht wirklich mit dem Herzen dabei. Das hat GL ja auch schon bestätigt: "Really, with the last one, Steven wasn’t that enthusiastic. I was trying to persuade him." |
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| Part-Time | 14.09.2018, 23:40 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Okay, die Katzen sind aus dem Haus! ![]() Wenn wir ehrlich sind, wurden in CS viele Rollen ganz schwach gespielt, beispielhaft sage ich nur Ford-Schlange-Treibsand, Allen-Lenkrad oder einfach: Hurt hurts. Wohl tragen für das schwache Spiel mindestens ebenso sehr Spielberg und Koepp Schuld, denn schwache Rollen und schwache Szenen unter einem lustlosen Regisseur lassen jeden Schauspieler buchstäblich alt aussehen. Wieder sage ich John Hurt, auch wenn seine besten Jahre noch länger vorbei waren als die von Ford. Die Ironie ist, dass LaBeouf, obwohl er von vielen angeblichen Indy-Fans regelrecht geschmäht wird, zusammen mit Jim Broadbent sicher zu den stärksten Akteuren in CS gezählt werden muss. |
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| Leusel | 15.09.2018, 09:07 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Also für mich waren definitiv LaBeouf und Ford die Stärken des Films, vor allem deren Zusammenspiel. Hätte es sogar noch passender gefunden, wenn sich dann keine Verwandtschaft herausgestellt hätte, sondern Indy einfach der Mentor von Mutt geworden wäre. Von welchen Katzen sprichst du eigentlich? |
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| Pascal | 15.09.2018, 14:48 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Zitat von Leusel: Von welchen Katzen sprichst du eigentlich? keine Ahnung... allerdings fand ich das Spiel von LaBeouf auch nicht durchgängig gelungen. Ich finde, er übertreibt (übertrieb?) immer ein wenig mit seiner Mimik und mit seiner Aussprache.Allerdings haben mich Jim Broadbent und Cate Blanchett voll überzeugt. |
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| Leusel | 16.09.2018, 08:45 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Zitat von Pascal: Allerdings haben mich Jim Broadbent und Cate Blanchett voll überzeugt. Cate Blanchett, okay, aber Jim Broadbent, war der überhaupt dabei? Seine Rolle ist ja eher schwer zu beurteilen, weil der ja nur in der Uni zugegen war. |
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| Pascal | 16.09.2018, 09:15 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 ... aber in dieser einen Szene, wo er verkündete, dass er als Dekan zurückgetreten sein, brachte er (IMHO) mehr Emotionen rüber, als der Rest der Mannschaft im ganzen Film. |
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| Kukulcan | 16.09.2018, 18:05 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Schön mal wieder was von Lortzmann zu lesen |
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| Part-Time | 16.09.2018, 22:13 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Deswegen hab ich den Thread rausgekramt ![]() Zitat von Leusel: Also für mich waren definitiv LaBeouf und Ford die Stärken des Films, vor allem deren Zusammenspiel. Hätte es sogar noch passender gefunden, wenn sich dann keine Verwandtschaft herausgestellt hätte, sondern Indy einfach der Mentor von Mutt geworden wäre. Von welchen Katzen sprichst du eigentlich? Ich fand Fords Spiel auch absolut in Ordnung, die Schlangen-Treibsand-Szene sogar gut gespielt. Eher hat mich das "Say Rope" gestört, doch das muss man wohl dem Drehbuch zuschlechte halten. Hätte Indy einfach "It is a rope, it is a rope" zu sich selbst gesagt, wäre er ein Held geblieben. Ähnlich die Lenkrad-Szene, die Marion leicht debil erscheinen lässt. Oxley hat mich als Figur wirklich gestört, all das sind Drehbuch- oder Regiesachen. Trotzdem und noch einiger anderer Sachen, die mich stören, wie den CGI-Affen oder dem Ketchupflaschen-Filmfehler, finde ich CS gar nicht so schlecht. Bei den anderen Filmen stören mich auch einzelne Szenen. Ich bin froh, dass es überhaupt einen vierten Indy gab, und bedaure, dass er so alleine dasteht als Indy-Abenteuer aus dieser Zeit. |
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| Pascal | 16.09.2018, 22:21 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Zitat von Part-Time: Ich fand Fords Spiel auch absolut in Ordnung [...] das muss man wohl dem Drehbuch zuschlechte halten [...] Ähnlich die Lenkrad-Szene, die Marion leicht debil erscheinen lässt. [...] all das sind Drehbuch- oder Regiesachen. Trotzdem und noch einiger anderer Sachen, die mich stören, wie den CGI-Affen [...] finde ich CS gar nicht so schlecht. Bei den anderen Filmen stören mich auch einzelne Szenen. Ich bin froh, dass es überhaupt einen vierten Indy gab [...] Bei diesen Zitaten bin ich voll deiner Meinung. Zitat von Part-Time: bedaure, dass er so alleine dasteht als Indy-Abenteuer aus dieser Zeit. Ich bin zuversichtlich, dass diese Lücken früher oder später von Disney ohne Ford und Spielberg gefüllt werden, genauso wie auch die 20er und (nicht ganz so sicher) die 60er. |
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| Part-Time | 16.09.2018, 22:31 |
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Betreff: Re: Mögliche Gründe für die Schwächen von Indy 4 Zitat von Pascal:
Das weiß ich noch nicht, ob ich das dann annehmen kann, wenn ein Indy mit einem anderen Schauspieler als Ford nur wenige Jahre vor oder nach einem Indy-Film mit Ford spielt. Die 20er fände ich daher optimal für eine Neubesetzung. |
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