Kukulcan 29.07.2015, 07:47
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Zitat von Toth:
Das Ende stammt nachweislich von Kubrick, was überhaupt nicht verwundert, da dessen konzeptionelle Kühnheit sehr an 2001 erinnert.

Ich würde eher sagen kontrapunktiert. Während 2001 eine Art hoffnungsvolles offenes Ende hat, kommt bei AI (soweit ich noch erinnere) einfach der große Egalisator - alle tot, Deus Ex Machina Aliens mit dem einzigen Sinn, dem kleinen Jungen sein tränendrüsiges Bombast-"Happy End" zu geben. Alle interessanten Fragen und Emotionen, die der Film vielleicht zu seinen guten Zeiten aufgeworfen hat, sind damit hinfällig und man verlässt das Kino mit einem fetten "So what?"-Ausdruck auf dem Gesicht.

Indy2Go 29.07.2015, 07:53
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Das sind keine Aliens, sondern weiterentwickelte Mechas.

Toth 29.07.2015, 07:59
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Ach ja richtig, du hattest ja den LLL-Soundtrack bestellt, von dem ich bisher nur Gutes gehört habe. Was den Film angeht: müsste ich einen Lieblingsfilm von Spielberg nennen, "A.I." wäre bei mir auf Platz 1. Ein Film, der so kühn und philosophisch vielschichtig ist, wie "2001" und dabei doch so herzzerreißend und emotional ergreifend, wie "E.T." oder "Unheimliche Begegnung". Ein absoluter Glücksfall für das Kino, da hier zwei Filmgiganten einen Weg gefunden haben, ihre Talente auf die bestmögliche Weise zu verschmelzen. In keiner Sequenz wird dies, meiner Ansicht nach, so deutlich, wie in der 20-minütigen Schlusssequenz, in der die zuvor vorbereiteten Thematiken, ähnlich wie bei "2001", auf eine höhere philosophische Ebene gebracht werden.
Mir ist aber auch klar, das dies nicht einer dieser Filme ist, auf die sich eine große Masse von Kinogängern sofort einigen kann, wie etwa "Raiders" oder "Jaws". Das lässt schon seine inhaltliche Konzeption kaum zu, die wenig Satisfaktionselemente für das Publikum bietet und traditionelle narrative Muster zugunsten einer sprunghaften, für manche vielleicht irritierenden, Triptychonstruktur (eine bessere Analogie für die deutlich sichtbare Dreiteilung des Werkes will mir spontan jetzt nicht einfallen) verwirft.
Nun ja, mich hat der Film jedenfalls vom ersten Sehen an (zwei Tage nach 9/11, komplett mit WTC im Hintergrund) völlig begeistert und trotzdem gefällt mir der Film von Jahr zu Jahr besser!

Toth 29.07.2015, 08:02
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Zitat von Kukulcan:

Ich würde eher sagen kontrapunktiert. Während 2001 eine Art hoffnungsvolles offenes Ende hat, kommt bei AI (soweit ich noch erinnere) einfach der große Egalisator - alle tot, Deus Ex Machina Aliens mit dem einzigen Sinn, dem kleinen Jungen sein tränendrüsiges Bombast-"Happy End" zu geben. Alle interessanten Fragen und Emotionen, die der Film vielleicht zu seinen guten Zeiten aufgeworfen hat, sind damit hinfällig und man verlässt das Kino mit einem fetten "So what?"-Ausdruck auf dem Gesicht.

Vielleicht solltest du doch einmal in das Video reinschauen. Es könnte deine Perspektive erweitern. Zum Beispiel sind die "Kreaturen" am Ende definitiv keine Aliens, was in der Tat keinen Sinn ergeben hätte. Zwinkernder Smiley

Leusel 29.07.2015, 08:09
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Zitat von Kukulcan:
Ich würde eher sagen kontrapunktiert. Während 2001 eine Art hoffnungsvolles offenes Ende hat, kommt bei AI (soweit ich noch erinnere) einfach der große Egalisator - alle tot, Deus Ex Machina Aliens mit dem einzigen Sinn, dem kleinen Jungen sein tränendrüsiges Bombast-"Happy End" zu geben. Alle interessanten Fragen und Emotionen, die der Film vielleicht zu seinen guten Zeiten aufgeworfen hat, sind damit hinfällig und man verlässt das Kino mit einem fetten "So what?"-Ausdruck auf dem Gesicht.

Statt "So what?" hatte ich eher einen "WTF"-Ausdruck. Zwinkernder Smiley Ich hatte mit dem Ende nie ein Problem, finde es eher mutig, das man gesagt hat: "Ok, jetzt sind Millionen Jahre vergangen, weiterentwickelte Mechas (wie Mitnehm-Indy richtig erkannt hat Zwinkernder Smiley ) kommen und lösen das Problem". Für mich passt das zum Rest des Films.

Kukulcan 29.07.2015, 08:15
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Zitat von Toth:
Zitat von Kukulcan:

Ich würde eher sagen kontrapunktiert. Während 2001 eine Art hoffnungsvolles offenes Ende hat, kommt bei AI (soweit ich noch erinnere) einfach der große Egalisator - alle tot, Deus Ex Machina Aliens mit dem einzigen Sinn, dem kleinen Jungen sein tränendrüsiges Bombast-"Happy End" zu geben. Alle interessanten Fragen und Emotionen, die der Film vielleicht zu seinen guten Zeiten aufgeworfen hat, sind damit hinfällig und man verlässt das Kino mit einem fetten "So what?"-Ausdruck auf dem Gesicht.

Vielleicht solltest du doch einmal in das Video reinschauen. Es könnte deine Perspektive erweitern. Zum Beispiel sind die "Kreaturen" am Ende definitiv keine Aliens, was in der Tat keinen Sinn ergeben hätte. Zwinkernder Smiley

Zum Glück hab ich die DVD seit sicher 10 Jahren ungeschaut neben meiner Kubrick Box stehen Zwinkernder Smiley

Aber was ich so über das Ende lese, lässt mich eigentlich nur an eine Strophe eines meines Lieblingssongs denken:

Lately I've been thinking about who's in charge
About who they really are
And are they looking down and laughing hard
Are they aliens or robots or humanoids or gods
I think I'm just paranoid - Fuck it let's rock

Muss ihn natürlich erst noch mal selber sehen, aber es scheint mir, als macht das wirklich keinen Unterschied. Und wenn ich schon sowas lese wie "Spielberg Explains Ending of A.I.", dann muss beim Film ja irgendwas falsch gelaufen sein Zwinkernder Smiley

Aldridge 29.07.2015, 08:54
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Gibt es eigentlich einen eigenen A.I.-Thread? Könnte interessant werden, wenn wir demnächst alle unsere Retrospektive beendet haben.

Zitat von Toth:
Ach ja richtig, du hattest ja den LLL-Soundtrack bestellt, von dem ich bisher nur Gutes gehört habe. Was den Film angeht: müsste ich einen Lieblingsfilm von Spielberg nennen, "A.I." wäre bei mir auf Platz 1. Ein Film, der so kühn und philosophisch vielschichtig ist, wie "2001" und dabei doch so herzzerreißend und emotional ergreifend, wie "E.T." oder "Unheimliche Begegnung". Ein absoluter Glücksfall für das Kino, da hier zwei Filmgiganten einen Weg gefunden haben, ihre Talente auf die bestmögliche Weise zu verschmelzen. In keiner Sequenz wird dies, meiner Ansicht nach, so deutlich, wie in der 20-minütigen Schlusssequenz, in der die zuvor vorbereiteten Thematiken, ähnlich wie bei "2001", auf eine höhere philosophische Ebene gebracht werden.
Mir ist aber auch klar, das dies nicht einer dieser Filme ist, auf die sich eine große Masse von Kinogängern sofort einigen kann, wie etwa "Raiders" oder "Jaws". Das lässt schon seine inhaltliche Konzeption kaum zu, die wenig Satisfaktionselemente für das Publikum bietet und traditionelle narrative Muster zugunsten einer sprunghaften, für manche vielleicht irritierenden, Triptychonstruktur (eine bessere Analogie für die deutlich sichtbare Dreiteilung des Werkes will mir spontan jetzt nicht einfallen) verwirft.
Nun ja, mich hat der Film jedenfalls vom ersten Sehen an (zwei Tage nach 9/11, komplett mit WTC im Hintergrund) völlig begeistert und trotzdem gefällt mir der Film von Jahr zu Jahr besser! Glücklicher Smiley

Aus der Erinnerung geschrieben, VOR der Neusichtung: Ich hatte immer Probleme mit dem Setting und der Atmosphäre im Film. Das ist zwar alles nachvollziehbar erzählt, aber A.I. hat für mich keine reale Verankerung. Spielberg entwickelt da eine Atmosphäre, die so wirkt, als sei die gesamte Geschichte der Wirklichkeit entrückt. Das mag zwar auch seinen Sinn haben, immerhin ist das einerseits ein SF-Film und andererseits eine Variation eines Märchenthemas (Pinocchio). Dafür "schweben" der Film und sein Thema dann aber auch abstrakt über allem. Zum Thema Mensch-Maschine sind da greifbarere Geschichten vorhanden. Das Ganze wirkt tatsächlich sprunghaft und kaum "aus einem Guss".

Vieles im Film geht auch sicherlich darauf zurück, dass Kubrick gerne mit einer gewissen Symbolik in seinen Filmen gearbeitet hat. Das mag auf der rein filmischen Seite (nahezu) genial (oder verkopft - je nach Perspektive) sein, macht für mich aber - wie ich auch schon bei 2001 geschrieben habe - nicht automatisch einen guten Film mit einer gut erzählten Geschichte aus. Ist allerdings ein grundsätzliches Problem, das ich mit Kubrick habe. Spielberg hat danach mit Minority Report und Krieg der Welten zwei weitere SF-Themen behandelt, die in ihrer Umsetzung für das breite Publikum auch nicht ganz leicht zugänglich waren. Aber sie wirkten jeweils als Werk deutlich geschlossener.

Soweit, bis zur Neusichtung.

Toth 29.07.2015, 09:18
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Zitat von Aldridge:
Das mag auf der rein filmischen Seite (nahezu) genial (oder verkopft - je nach Perspektive) sein, macht für mich aber - wie ich auch schon bei 2001 geschrieben habe - nicht automatisch einen guten Film mit einer gut erzählten Geschichte aus. Ist allerdings ein grundsätzliches Problem, das ich mit Kubrick habe. Spielberg hat danach mit Minority Report und Krieg der Welten zwei weitere SF-Themen behandelt, die in ihrer Umsetzung für das breite Publikum auch nicht ganz leicht zugänglich waren. Aber sie wirkten jeweils als Werk deutlich geschlossener.

Soweit, bis zur Neusichtung.

Diese entrückte und sehr stilisierte Art ist sicherlich nicht jedermanns Sache und erinnert sehr an andere Werke Kubricks. Da der Film aber Märchenmotive aufgreift und seine Thematiken eher abstrakter und philosophischer Natur sind, hatte ich nie wirklich Probleme damit. Bin aber auch ein Fan anderer "entrückter" Kubrick-Filme, wie "Uhrwerk Orange", "Barry Lyndon" oder "2001". Filme müssen ja nicht zwangsläufig linear oder überhaupt an sich erzählend sein.

Aldridge 29.07.2015, 09:26
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Linear müssen sie wirklich nicht sein, da gibt es viele schöne Beispiele.

Erzählend sollten sie aber schon sein, Stichwort Malick. Es gibt ja diesen alten Grundsatz von Billy Wilder: "Du sollst nicht langweilen!"

Kukulcan 29.07.2015, 09:32
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Zitat von Aldridge:
Gibt es eigentlich einen eigenen A.I.-Thread? Könnte interessant werden, wenn wir demnächst alle unsere Retrospektive beendet haben.

Zitat von Toth:
Ach ja richtig, du hattest ja den LLL-Soundtrack bestellt, von dem ich bisher nur Gutes gehört habe. Was den Film angeht: müsste ich einen Lieblingsfilm von Spielberg nennen, "A.I." wäre bei mir auf Platz 1. Ein Film, der so kühn und philosophisch vielschichtig ist, wie "2001" und dabei doch so herzzerreißend und emotional ergreifend, wie "E.T." oder "Unheimliche Begegnung". Ein absoluter Glücksfall für das Kino, da hier zwei Filmgiganten einen Weg gefunden haben, ihre Talente auf die bestmögliche Weise zu verschmelzen. In keiner Sequenz wird dies, meiner Ansicht nach, so deutlich, wie in der 20-minütigen Schlusssequenz, in der die zuvor vorbereiteten Thematiken, ähnlich wie bei "2001", auf eine höhere philosophische Ebene gebracht werden.
Mir ist aber auch klar, das dies nicht einer dieser Filme ist, auf die sich eine große Masse von Kinogängern sofort einigen kann, wie etwa "Raiders" oder "Jaws". Das lässt schon seine inhaltliche Konzeption kaum zu, die wenig Satisfaktionselemente für das Publikum bietet und traditionelle narrative Muster zugunsten einer sprunghaften, für manche vielleicht irritierenden, Triptychonstruktur (eine bessere Analogie für die deutlich sichtbare Dreiteilung des Werkes will mir spontan jetzt nicht einfallen) verwirft.
Nun ja, mich hat der Film jedenfalls vom ersten Sehen an (zwei Tage nach 9/11, komplett mit WTC im Hintergrund) völlig begeistert und trotzdem gefällt mir der Film von Jahr zu Jahr besser! Glücklicher Smiley

Aus der Erinnerung geschrieben, VOR der Neusichtung: Ich hatte immer Probleme mit dem Setting und der Atmosphäre im Film. Das ist zwar alles nachvollziehbar erzählt, aber A.I. hat für mich keine reale Verankerung. Spielberg entwickelt da eine Atmosphäre, die so wirkt, als sei die gesamte Geschichte der Wirklichkeit entrückt. Das mag zwar auch seinen Sinn haben, immerhin ist das einerseits ein SF-Film und andererseits eine Variation eines Märchenthemas (Pinocchio). Dafür "schweben" der Film und sein Thema dann aber auch abstrakt über allem. Zum Thema Mensch-Maschine sind da greifbarere Geschichten vorhanden. Das Ganze wirkt tatsächlich sprunghaft und kaum "aus einem Guss".

Vieles im Film geht auch sicherlich darauf zurück, dass Kubrick gerne mit einer gewissen Symbolik in seinen Filmen gearbeitet hat. Das mag auf der rein filmischen Seite (nahezu) genial (oder verkopft - je nach Perspektive) sein, macht für mich aber - wie ich auch schon bei 2001 geschrieben habe - nicht automatisch einen guten Film mit einer gut erzählten Geschichte aus. Ist allerdings ein grundsätzliches Problem, das ich mit Kubrick habe. Spielberg hat danach mit Minority Report und Krieg der Welten zwei weitere SF-Themen behandelt, die in ihrer Umsetzung für das breite Publikum auch nicht ganz leicht zugänglich waren. Aber sie wirkten jeweils als Werk deutlich geschlossener.

Soweit, bis zur Neusichtung.

So ähnlich seh ich das auch. Das ist alles zu "akademisch", zu weit entfernt, um einen wirklich zu bewegen. Das ist mit 2001 dassselbe, ich liebe den Film, weil er einfach genial inszeniert ist (wenn man sich auf die Langsamkeit einlassen kann), aber das verkopfte Ende macht den Film nicht besser, es ist nicht emotional und ist halt das typische offenen Ende, das einem aus Mangel an besseren Möglichkeiten nur übrig bleibt. In dem Sinne "mutig", weil das eigentlich niemand sehen will. Spielberg ist da eher nicht mutig, weil er will irgendwie dann immer noch ne Klappe draufmachen, ein Ende draupfropfen, das aber eben nur zeigt, wie egal alles ist, was man vorher gesehen hat).

Ich kann übrigens weder aus diesm noch aus dem Ende von A.I. irgendwelche philosophischen Fragen ableiten, die die Filme nicht schon vorher gestellt haben.

Pascal 29.07.2015, 09:33
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Ich muss zugeben, dass mir z.B. "Minority Report" besser als "A.I." gefallen hat - eventuell lag es aber auch daran, dass mir das Unterthema "Liebe zur Mama" nicht all zu viel sagt.

Zudem fand ich das Überthema "Mensch<->Maschine" mittlerweile auch schon ein wenig abgedroschen (was auch mein Hauptproblem mit "I Robot" war).

Aldridge 29.07.2015, 09:35
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Da gibt´s momentan aber einiges neues Futter in der Richtung - Automata, Deus ex Machina, Chappie, Blade Runner 2... Grinsender Smiley

Kukulcan 29.07.2015, 09:37
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Zitat von Pascal:
Zudem fand ich das Überthema "Mensch<->Maschine" mittlerweile auch schon ein wenig abgedroschen (was auch mein Hauptproblem mit "I Robot" war).

Aber der hat ja zumindest als netter Actionfilm funktioniert

Pascal 29.07.2015, 09:42
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Ja, unter diesem Aspekt war er sogar ziemlich erfrischend.

Aldridge 29.07.2015, 09:45
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Ich fand, dass er die Balance zwischen beiden Polen ganz gut gehalten hat. Aber ok, ist mit A.I. nicht so wirklich vergleichbar.

Kukulcan 29.07.2015, 11:41
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Zitat von Aldridge:
Ich fand, dass er die Balance zwischen beiden Polen ganz gut gehalten hat. Aber ok, ist mit A.I. nicht so wirklich vergleichbar.

Das streitet glaub ich niemand ab...Pascal hat nur rumgemault, weil "A.I." ihm "I, Robot" ein bisschen madig gemacht hat Zwinkernder Smiley

Toth 29.07.2015, 11:45
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

"I Robot" fand ich weder als Actionfilm, noch als philosophischen Science-Fiction Film gelungen. Sogar die visuellen Effekte waren an vielen Stellen äußerst schwach. Eine Riesenenttäuschung für mich damals!

Pascal 29.07.2015, 11:58
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Zitat von Kukulcan:
Pascal hat nur rumgemault, weil "A.I." ihm "I, Robot" ein bisschen madig gemacht hat Zwinkernder Smiley

Gar nicht war, gar nicht war. Völlige Fehlinterpretation!

Leusel 29.07.2015, 12:23
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

I, Robot fand ich damals allerdings auch nicht so prickelnd, da zeige ich mich solidarisch mit Toth. Zwinkernder Smiley

Kukulcan 29.07.2015, 12:37
Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans

Müssen denn Filme immer filosofisch sein? Beim lesen der IMDB Rezensionen wird mir gleich wieder übel, alle 1 Sterne Reviews haben unter Garantie das Wort Asimov (zusammen mit "Grab" und "rotieren") - nach "raped youth" etc. hab ich noch gar nicht gesucht...

I Robot ist ein guter Mainstream SF auch für den Normalo-Kinobesucher und wer da erwartet Proyas macht mit Asimov was Tarkovsky mit Lem macht, der ist natürlich im falschen Film.