Betreff: Re: Knochenmarkspenden - schon mal darüber nachgedacht?
Zitat von azrael:bei der organspende kommt aber noch hinzu das man das thema mit seinen nächsten verwanten besprechen sollte. eltern, partner, kinder, ehepartner. im falle des falles wird nämlich bei denen nachgefragt ob man selber es gewollt hätte. bei einigen kommt es nicht zustande weil sich die angehörigen nicht sicher sind und es dann verneinen. ich bin auch für eine veränderung der organspende in deutschland. nämlich umkehr des aktuellen systems. jeder ist potentieller spender und die, die es nict wollen lassen sich registrieren und bekommen einen ausweis.
Wozu?!? Das ist schon ok so wies ist... Jeder der Organe spenden will, soll dazu auch sein Einverständnis geben, und den Ausweis tragen... Da die wenigsten wohl Organspender sind ist das wohl finanziell weniger aufwendig als andersrum... Das wäre ja, als wenn man sich als Nicht-Rentner einen "Nicht-Renter" Ausweis machen muss, oder sich als arbeitender Mensch beim Arbeitsamt "arbeitend" melden muss, während Arbeitslose das nicht müssen...
Oder erhoffen sich da welche mehr Organspender davon, wenn welche zu faul sein sollten, sich zu melden... Zumal die gesundheitlichen Checks bei Nicht-Spendern ja erstmal garnicht nötig sind...
Von daher wohl bürokratisch nicht so aufwendig, es sei denn wir wollen n paar Arbeitsplätze schaffen...
