Komplettes Thema anzeigen 14.07.2009, 16:19
Jens Abwesend
Administrator
Dabei seit: 04.11.2002
Wohnort: Berlin


Betreff: Re: Archäologie-Studium?!
Zitat von Dark Hunter:
Manche behaupten auch, Prähistoriker haben nur aus jedem Dorf nen Hund und können sich nicht entscheiden, welchen sie mögen Zungestreckender Smiley

Pah, Pustekuchen! Zwinkernder Smiley Dazu kann man sich ja innerhalb des Faches genug spezialisieren.

Zitat:
Nee im Ernst, ist wirklich so ziemlich die vielfältigste Form und auch die "archäologischste Archäologie". KlArchos sind sehr kunsthistorisch ausgerichtet, Provinzialrömer nicht ganz so sehr, aber mehr als Prähistoriker. Die anderen sind oft sehr gen Ethnologie. Prähistoriker sind da wirklich diejenigen, welche noch das am Ehesten das machen, was Ottonormalbürger mit Archäologen verbindet und sehr viel auf Grabungsmethodik und Auswertung von Funden ...

Ah, Du sprichst wie einer von uns. Zwinkernder Smiley Dem ist tatsächlich nichts mehr hinzuzufügen.

Zitat:
... ziemlich viel Tabellenkrams wert legen und einen Fimmel für Statistiken haben (...)
*Anmerkung: Ich will da keinem Prähistoriker auf den Schlipps treten, das sind nur die Erfahrungen eines Außenstehenden KlArchos der ab und an mal in den Genuss sehr langer Vorträge dieser Disziplin mit vielen Powerpoint Tabellen, Zeittafeln und für Marmorstatuen- und grandioser Vasenmalereiverwöhnte mit undurchschaubaren Zahlenreihen konfrontiert wurde.

Manch Kollege (vor allem der jüngeren Generation und der aus dem anglophonen Raum herübergschwappten "New Archaeology" bzw. der "Post Processual Archaeology" zugeneigten) ist tatsächlich mitunter etwas sehr theorielastig ... finde ich aber meist nicht weniger un durchschaubar als Ihr Lockenzähler. Zwinkernder Smiley
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 09.05.2011, 12:48 von Jens.