Betreff: Re: Paintball-Verbot
Bei den ganzen waffenrechtlichen Vorschlägen der Politiker kann man nur noch den Kopf schütteln. Sie denken wirklich, dass sie nach jeden "Amoklauf" mit neuen rechtlichen Änderungen aufwarten müssen um die Bürger nicht zu enttäuschen und um sich nicht sätze wie: "Wieso reagiert die Politik da nicht darauf" anhören zu müssen.
Betrachtet man die Aussagen der politiker in den letzten Jahren lässt sich feststellen, dass Stück für Stück alles was mit Waffen zu tun hat beschränkt oder verboten wird. Dabei stellt sich mir die Frage was damit bezweckt werden soll. Eine wirkliche Unterbindung von "Amokläufen" kann m.E. damit nicht erreicht werden, da jemand, der entschieden hat so sein leben und das der anderen auf diese Weise zu beenden, immer Möglichkeiten findet.
Auch ohne großartige Kontakte ist es ein Kleines eine Waffe mit dazugehöriger Munition zu besorgen.
Auch das diskutierte Verbot von Paintball halte ich für reinen Wählerfang. Das ist ein Sport, wie auch fechten. Ziel beim Fechten ist es auch, den gegner an Kopf oder Brust zu treffen, also unter Umständen simulierte tödliche Stiche zu platzieren.
P.S. Bei der Polizei wird Paintball, bzw. "Schiessen mit FX-Munition" als Training häufig absolviert und ist offizieller PE (polizeiliches Einsatzverhalten) Bestandteil in der Ausbildung