Komplettes Thema anzeigen 13.04.2009, 22:43
Das Brötchen Abwesend
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Betreff: Re: Auf der Suche nach dem Maß der Dinge
Zitat von Last Crusader:
Es wäre nicht sinnvol, alle Maße proportional zur Hutgröße zu verändern. Das Problem it, dass der Kopfumfang und die anderen relevanten Körpermaße wie Größe, Schulterbreite oder Breite des Gesichts von einander unabhängig sind. Und das sind alles Faktoren, die die Wahl des Hutes beeinflussen. Ein Zweimetermann kann auch einen Kopfumfang von nur 55cm haben. Zwinkernder Smiley
Wenn ich mir vorstelle, dass ich eine Nummer größer als Ford trage, müsste ich ja eine extrem breite Krempe und eine sehr hohe Krone tragen, die wohl seltsam aussehen würde, denn ich bin mit 176cm kleiner als HF und habe ein recht schmales Gesicht.
Es muss jeder individuell die richtigen Maße für seinen Hut heraufinden. Es gibt keine Allgemeingültige Formel, nach der jedem ein Hut steht.

nunja, ich meinte ja eigentlich weniger, wie der Hut dem Träger steht, sondern wie der Hut an sich aussieht. Im Grunde kann man bei gleichbleibender Krempe und Höhe in der Herstellung ja die Hutgröße dann schon anhand eines nackten Fotos des Hutes erkennen. D.h. ein Hut anderer Größe wäre nicht s.a. gleich wie er dem Träger steht.

Dass jeder individuell den Hut an sich anpassen muß, ist klar. Mir geht es mehr um die Basis, von der aus die individuelle Anpassung aus vorgenommen werden muß. Beim Durchschnittsmenschen ist mit zunehmenden Kopfumfang ja auch der Rest des Kopfes proportional vergrößert. ;-)
Es gibt soweit ich das recherchieren konnte, auch biologische Gesetzmäßigkeiten, nach denen ein größerer Kopf auch einen größeren Körper bedingt. http://de.wikipedia.org/wiki/Allometrie
Die Körpergröße beim Erwachsenen ist laut Anatomielehrbuch das 7,5-8fache der Kopfgröße (hier geht es wohlgemerkt um Mittelwerte... und es ist wohl die Höhe gemeint).

Es ist richtig, die Körpergröße etc. sind alles Faktoren, die die Wahl des Hutes beinflussen. Beeinflussen sollten - denn die meisten hier kaufen ihren Hut doch von der Stange, können also die einzelnen Maße letztlich gar nicht beeinflussen. Wäre es da nicht gut, wenn zumindest die Ausgangsbasis eher dem anatomischen Mittel entspräche?