Der gesamte Bestand wurde ein Opfer der Flammen.
Der Britische Journalist Robert Fisk berichtet die Bibliothek hatte einen Unschätzbaren Wert für die Osmanische Geschichte mit dem Königlichen Archiv vom Irak. Fisk sah wie wertvolle Handschriften von Ottomanischen Herrschern in Bagdad durch die Luft flogen. Nebenan brannte ebenfalls die Koran Bibliothek mit den ältesten erhaltenen Kopien des Koran.
Fisk rannte zum Büro des amerikanischen Marines' Civil Affairs. Er gab ihm die Richtungen zur Bibliothek und sagte es würde nur 5 Minuten dauern um dort hinzufahren. Selbst nach einer halben Stunde war noch kein Amerikaner in sicht. Die waren mit dem Ölministerium beschäftigt.
Inzwischen veröffentlichte der Londoner Guardian einen offenen Brief von 9 Britischen Archäologen die beklagen das einflussreiche Amerikanische Privatsammler das Pentagon beeinflussen, es solle die strengen Exportbestiemungen für Irakische Kunstobjekte in einer Übergangsregierung lockern.
Monate vor der US Invasion trafen sich reiche Antique Händler mit Vertretern von Pentagon und Außenministerium um den Umgang mit Irakischen Kunstschätzen zu besprechen. So sollte es für amerikanische Antikhändler einfacher sein im Irak einzukaufen. Die Gruppe die für diesen Zweck gegründet wurde nennt sich The American Council for Cultural Policy. Der Leiter der Gruppe, William Pearlstein, in einem Interview mit Democracy Now, verneinte allerdings die Änderung des Irakischen Ausfuhrgesetzes aber nicht die Treffen mit dem Pentagon.
Mehrere Archelogie Museen auch in den USA äuserten sich sehr Besorgt über das Amerikanische Vorgehen.
Fotos von geraubten Kunstobjekten aus Bagdads Museen.
[Editiert von Rafteman am Donnerstag, 4.März 2004 um 07:52]
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