Betreff: Re: Ausgrabungen.....
Oh, bitte nicht falsch verstehen, ich wollte niemandem unterstellen, er (oder sie

) würde im Alltag weniger hart arbeiten, als dies auf eine Grabung der Fall wäre. Gott bewahre!
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass der Grabungsalltag alles andere als spannend oder gar abenteuerlich ist. Die meiste Zeit verbringt man mit kniend, mit einer "Maurerkelle" in der Hand den Boden sauber zu kratzen, Keramikscherben auszulesen und Profile zu zeichnen. Wenn man dann nach 8 bis 10 Stunden am Abend auch noch den ganzen Scherbenmist waschen und sortieren muss, kann einem das Archäologenleben mitunter ziemlich öde vorkommen.
Deshalb bin ich ja auch ans DAI gegangen, wo ich "graben lassen" kann.